Bremgarten-Dietikon-Bahn

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Bremgarten-Dietikon-Bahn
Ein Diamant-Triebwagen der auf der Reussbrücke in Bremgarten
Ein Diamant-Triebwagen der auf der Reussbrücke in Bremgarten
Strecke der Bremgarten-Dietikon-Bahn
Fahrplanfeld:654
Streckenlänge:18.8 km
- davon doppelspurig:1,6 km
- ehemaliges Dreischienengleis:6,6 km
- auf öffentlicher Strasse:0,8 km
Spurweite:1000 mm (Meterspur)
Stromsystem:bis 1969: 750 V =
ab 1969: 1200 V =
Maximale Neigung: 60 
Minimaler Radius:25 m
Zugsicherungssysteme:ZSI-127
   
in kleiner Schrift nach dem Stationsname die Betriebsjahre
   
Kopfbahnhof – Streckenanfang
0,0 Wohlen AG 1876– 423 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
1,4 Wohlen Oberdorf 1883– 431 m ü. M.
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
2,9 Wohlen Sound Arena bei Veranstaltungen 451 m ü. M.
Bahnhof, Station
4,0 Erdmannlistein 1912– 441 m ü. M.
Bahnhof, Station
7,0 Bremgarten West 1876– 401 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
Bremgarten Isenlauf 1986–
Brücke über Wasserlauf (groß)
Reussbrücke Bremgarten 156 m 1912–
Haltepunkt, Haltestelle
Bremgarten Obertor 1902–1958, 1994–
Bahnhof, Station
8,2 Bremgarten 1958 390 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
Bibenlos-Sonnenhof 1902–1942, 2007–
Haltepunkt, Haltestelle
9,1 Zufikon 1902– 421 m ü. M.
Bahnhof, Station
9,7 Zufikon Hammergut 1990–
Bahnhof, Station
10,3 Widen Heinrüti 1902– 475 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
10,8 Zufikon Belvédère 1910–1946, 1968– 521 m ü. M.
Blockstelle, Awanst, Anst etc.
11,8 Belveder Beginn Doppelspur
Bahnhof, Station
12,2 Berikon-Widen 550 m ü. M.
   
Zelgrank 1902–1946
Haltepunkt, Haltestelle
13,5 Rudolfstetten Hofacker 1990– (Ende Doppelspur)
Bahnhof, Station
14,1 Rudolfstetten 1902– 471 m ü. M.
Bahnhof, Station
16,2 Reppischhof 1902– 428 m ü. M.
   
Holenstrasse 1904–1946
   
Honert 1902–1913
Bahnhof, Station
17,3 Dietikon Stoffelbach 1990–
Haltepunkt, Haltestelle
17,6 Bergfrieden 1913– 413 m ü. M.
Haltepunkt, Haltestelle
Dietikon Schöneggstrasse 1985–
   
Schmiedstube 1902–1954
   
Badenerstrasse 1902–1942
Kopfbahnhof – Streckenende
18,9 Dietikon 1902– 388 m ü. M.

Die Bremgarten-Dietikon-Bahn (BD, anfänglich BDB) ist eine ehemalige Privatbahngesellschaft in der Schweiz, die eine schmalspurige Strecke von Bremgarten im Kanton Aargau nach Dietikon im Kanton Zürich erbaute. Später hat sie die normalspurige Strecke von Bremgarten nach Wohlen der ehemaligen Wohlen-Bremgarten-Bahn gepachtet und mit einem Dreischienengleis versehen. Dadurch entstand ein durchgehender Betrieb von Wohlen nach Dietikon.

Die BD fusioniert im Jahr 2000 mit der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn (WM) zur BDWM Transport AG. Die Strecke ist als S 17 seit 1990 in die S-Bahn Zürich und seit 2008 auch in die S-Bahn Aargau eingebunden. Die Normalspur des Dreischienengleises wurde im Sommer 2016 abgebaut.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktie über 500 Franken der Gesellschaft Elektrische Strassenbahn Bremgarten-Dietikon vom 1. November 1901

Die Strecke zwischen Wohlen und Bremgarten West wurde von der Wohlen-Bremgarten-Bahn als normalspurige Zweigstrecke der Aargauischen Südbahn (AarauWohlenRotkreuz) gebaut. Auf eine Überbrückung der Reuss verzichtete man damals aus Kostengründen. Die Strecke wurde am 1. September 1876 eröffnet und mit Dampflokomotiven betrieben. Ab 1882 gab es durchgehende Züge BruggLenzburg–Wohlen–Bremgarten. Die neu gegründete SBB übernahm die Zweiglinie am 1. Januar 1902.

1902: Eröffnung der Bremgarten-Dietikon-Bahn

Die Strecke nach Wohlen hatte für Bremgarten drei Nachteile: Der Fahrplan war schlecht, der Bahnhof lag zu weit vom Zentrum entfernt und es gab keine Verbindung nach Zürich. Die Stadt Bremgarten liess 1895 ein Projekt für eine elektrische Strassenbahn nach Dietikon erarbeiten. Die Bauarbeiten begannen 1901, die Schienen wurden ausschliesslich auf der Strasse verlegt. Am 1. Mai 1902 wurde die Strecke eröffnet.

Doch noch immer gab es zwischen Bremgarten und Bremgarten West eine Lücke von rund einem Kilometer, Fahrgäste mussten in eine Postkutsche umsteigen. Die BD führte mit den SBB Verhandlungen und konnte 1910 einen Pachtvertrag für die Wohlen-Bremgarten-Bahn abschliessen. Die Strecke wurde mit 750 V Gleichstrom elektrifiziert und erhielt ein zusätzliches Meterspurgleis, über die Reuss entstand eine Brücke. Der durchgehende elektrische Betrieb zwischen Wohlen und Dietikon konnte am 8. Februar 1912 aufgenommen werden.

BDe 8/8 am Mutschellen-Pass

Ab 1930 wurde die Strecke über den Mutschellen nach und nach von der Strasse getrennt. Nach 1950 wandelte sich das Bähnlein dank neuem Rollmaterial und neuen technischen Einrichtungen zu einer modernen Vorortsbahn. Auf den Sommerfahrplan 1969 wurden die Fahrleitungsspannung auf 1200 V angehoben und nur noch die neu abgelieferten BDe 8/8-Züge für den Personenverkehr und die für die erhöhte Fahrleitungsspannung angepassten BDe 4/4 10 und 11 im Güterverkehr eingesetzt.[2] Die Eröffnung der S-Bahn Zürich am 27. Mai 1990 führte zu einem Entwicklungsschub. Die Strecke wurde ins S-Bahnnetz integriert, der Fahrplan wurde verdichtet und es entstanden drei neue Haltestellen mit Ausweichmöglichkeiten. Seit 1995 besteht ein Doppelspurabschnitt zwischen Rudolfstetten Hofacker und Berikon-Widen, der zwei Jahre später bis zur Haltestelle Belveder verlängert wurde.

Die Strecke ist vor allem für den Pendlerverkehr von und nach Zürich wichtig. Montag bis Samstag besteht tagsüber von der morgendlichen Stosszeit bis um ca. neun Uhr abends ein Viertelstundentakt zwischen Bremgarten West und Dietikon. Zu den restlichen Zeiten verkehren die Züge im Halbstundentakt. Die Tarifstruktur des aargauischen Streckenteils ist in den Tarifverbund A-Welle integriert, jene des zürcherischen Streckenteils im Zürcher Verkehrsverbund.

Bei der Haltestelle Erdmannlistein überholt ein Diamant-Triebwagen eine Sonderfahrt des DSF auf dem Normalspurgleis. Dazu wurde ein erhaltener Triebwagen der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn verwendet, der auf diesem fahrleitungslosem Abschnitt von einer Em 3/3 Diesellokomotive geschoben wurde.

Durch die Schliessung mehrerer Industriebetriebe war der Güterverkehr zwischen Wohlen und Bremgarten derart stark zurückgegangen, dass er seit 1995 weitgehend ruht und das Dreischienengleis nur noch sporadisch für Sonderfahrten genutzt wurde. Am 30. Juni 2015 wurde der Betrieb eingestellt und das Gleis im Sommer 2016 abgebaut. Bis 2019 wird der Streckenabschnitt Wohlen–Bremgarten West umfassend saniert, die Kosten betragen 25 Millionen Franken. Der Bahnhof Bremgarten West wird neu errichtet, ebenso die Haltestelle Wohlen Oberdorf.[3][4]

Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moderne Haltestelle Bibenlos-Sonnenhof

Seit vielen Jahren gibt es ein Projekt für einen Tunnel zwischen Bergfrieden und Dietikon, um den strassenbahnähnlichen Abschnitt aufheben zu können. Doch in Zeiten knapper Finanzen ist ein solches Projekt (dessen Nutzen übrigens umstritten ist) wohl nicht realisierbar. Bedeutend realistischer erscheint hingegen eine Verknüpfung mit der geplanten Limmattalbahn.

Ein Engpass ist die Kreuzung auf dem Mutschellen. Von Dietikon kommend überquert die Bahn unmittelbar vor der Einfahrt in den Bahnhof Berikon-Widen die Strasse Richtung Berikon oder Birmensdorf. Die Bahn blockiert die ohnehin schon überlastete Kreuzung noch zusätzlich, was zu den Stosszeiten oft zu langen Staus führt. Mittelfristig ist eine vollständige Neugestaltung der Kreuzung geplant. Eine Idee ist ein grosser Kreisel mit einem Bahnviadukt, der über die Kreuzung führt, ähnlich wie dies bereits 2007/08 im Zufikerrank realisiert wurde. Auch eine Verlegung des Bahntrasses unter die Strasse wird in Erwägung gezogen. Ein niveaufreier Übergang zwischen Bahn und Strasse wird auf jeden Fall favorisiert, ist aber mit sehr hohen Kosten verbunden.

Strecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zug am Bahnhofplatz in Wohlen
BDe 8/8 im Tram-ähnlichen Abschnitt durch Dietikon

Die Strecke beginnt beim Bahnhof Wohlen an einem überdachten Perron gegenüber dem SBB-Bahnhof (Höhe 426 m). Nach einigen Metern fädelt sich das Gütergleis in die Strecke ein; ab hier gibt es ein Dreischienengleis (1000 mm für Personenzüge, 1435 mm für Güterzüge). Die Strecke steigt bis auf 451 m Höhe an und fährt danach durch den Bremgarterwald. Die Haltestelle Erdmannlistein liegt mitten im Wald und dient ausschliesslich dem Ausflugsverkehr. Nach 6.6 km wird der Bahnhof Bremgarten West (404 m) erreicht; hier endet auch das Dreischienengleis für den normalspurigen Güterverkehr.

Bis hierhin ist die Strecke eher flach (maximal 1.5 % Steigung), hat weite Kurvenradien (minimal 300 m) und ähnelt von der Streckenführung her eher einer gewöhnlichen SBB-Linie als einer Schmalspurbahn. Dabei handelt es sich um die Strecke der ehemaligen Wohlen-Bremgarten-Bahn. Nach dem Bahnhof Bremgarten West ändert sich der Charakter der Strecke völlig. Nach zwei sehr engen Kurven wird die Reuss mit einer 156 Meter langen Brücke überquert. Am Bahnhof Bremgarten (389 m) befindet sich der Betriebsmittelpunkt mit Depot und Verwaltung.

Von hier an verläuft die Strecke stets rechts neben der Hauptstrasse durch dicht besiedeltes Gebiet. Die Strecke steigt mit bis zu 5,6 % bergan. Nach vier engen Kurven wird auf der Mutschellen-Passhöhe die Station Berikon-Widen (551 m) erreicht. Von diesem Scheitelpunkt der Strecke geht es nun wieder bergab. Nach einer scharfen Linkskurve kurz vor Rudolfstetten wird das Gefälle allmählich flacher. Zwischen Reppischhof und Stoffelbach wechselt das Bahntrassee für einige hundert Meter auf die linke Strassenseite. Nach der Haltestelle Bergfrieden folgt als Abschluss ein strassenbahnähnlicher Abschnitt, wo das Gleis auf der Strasse verlegt ist. Die Strecke endet beim Bahnhof Dietikon (391 m) an einem überdachten Perron neben den SBB-Gleisen.

Die Strecke wurde 2009 mit dem ZSI-127 Zugbeeinflussungssystem von Siemens ausgerüstet.[5]

Für die Versorgung der Fahrleitung mit 1200 V Gleichstrom waren ursprünglich vier Gleichrichterstationen aufgestellt, eine weitere wurde 2010 bei Widen Heinrüti montiert. 2013 folgte noch eine in Wohlen und eine siebte Gleichrichterstation ist in Dietikon geplant. Die ausgebaute Stromversorgung erlaubt den Betrieb von Dreifachtraktion von Diamant-Zügen.[5][6]

Rollmaterial[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

kursiv: nicht mehr im Bestand

kursiv: nicht im täglichen Einsatz, betriebsfähiges historisches Fahrzeug

Meterspur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triebfahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihe und
Betriebsnummer
Anzahl Baujahr Ausrangiert
Verkauft
Hersteller Kommentar Bild
ABe 4/8 5001–5014 15 2010–11 Stadler Bezeichnung Diamant ist ein Akronym für Dynamischer, innovativer, attraktiver, moderner und agiler Nahverkehrstriebzug[7] BDWM-500x.JPG
Be 4/8 21–25 5 1993 2011 umgebaut und an WSB abgegeben SWA,

ABB

BDWM Be 21.JPG
BDe 8/8 1–9

BDe 8/8 7

9 1969 2010 ausgemustert, ausser Nr. 7 SWS, MFO Nr. 7 als betriebsfähiges historisches Fahrzeug erhalten.

Im Jahre 2012 auf den Namen Sebni getauft.

Das Fahrzeug ist mit ZSI-127 ausgerüstet

BDWM BDe 8.JPG
Tm 2/2 51–52 2 1967–1968 Stadler,

BBC,

Sauerer

Rangiertraktoren mit einer Leistung von 120 PS[8], zuerst als Em 2/2 bezeichnet. Fabriknummer Stadler: 122[9] und 128[10]. BDB Em22 51.jpg
Te 2/2 401 1 ca. 1947 1969 umgebaut aus Ce 2/2 Nr. 1, als Rangierfahrzeug in Dietikon eingesetzt BDB-Te22-401.jpg
BDe 4/4 10

BDe 4/4 11

2 1928, 1932 Nr. 10 im Juli 2009 ausgemustert SWS, MFO Nr. 10 und 11 in den 1950er-Jahren mit neuem Kasten versehen und im Güterverkehr eingesetzt.

Nr. 10 als betriebsfähiger historischer Triebwagen mit Restaurationseinrichtung mit der Bezeichnung Mutschälle-Zähni erhalten.

Nr. 11 zuerst erhalten und als Partywagen genutzt, dann wegen asbesthaltiger Isolation abgebrochen.

BDB Mutschälle-Zähni .jpg
Ce 4/4 6–8 3 1947 ausgemustert 1969 SWS, MFO Grossraum-Motorwagen, 460 PS BDB Ce44 6.jpg
Ce 4/4 7–9 3 1912, 1915 ausgemustert 1969 SWS, MFO vierachsige Triebwagen mit vier Motoren. Leistung 320 PS. Nr. 9 war an der Landesausstellung 1914 in Bern ausgestellt. BDB Ce44 7.jpg
Ce 2/2 1–5 5 1902–1911 ausgemustert SWS, MFO zweiachsige Triebwagen mit zwei Motoren.

Die Nr. 1–3 hatten 70 PS, die Nr. 4–5 hatten 90 PS Antriebsleistung

Ce22 9b.jpg

Wagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(keine vollständige Aufstellung)

Anhängewagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Baureihe und
Betriebsnummer
Anzahl Baujahr Ausrangiert
Verkauft
Hersteller Kommentar Bild
C11 1 1999 eigene Werkstatt Nachbau des Sommerwagens von 1903 BDB C11.jpg
C 11–14 4 1902–1903 ca. 1949 SWS C11 wurde 1999 nachgebaut

C14 wurde 1953 zum Unkrautspritzwagen X302 umgebaut

BDB C13 cropp.jpg
C 16–18 3 1912 ca. 1949 SWS Zwei Wagen wurden 1945/46 zu Dreiachsern umgebaut. BDB C18.jpg
C 24 1 1912 ca. 1949 SWS BDB-B24.jpg
C 26–29 4 1906
  • C 26 verschrottet 1971
  • C 27 im Jahre 1961 zum Gepäck/Postwagen DZ 105 umgebaut.
  • C 28 und 29 seit 1971 beim Hotel Stalden in Berikon aufgestellt[11]
MAN 1930 gebraucht von der Dampfstraßenbahn Neuötting–Altötting übernommen Neuötting wagen b.jpg

weiteres Bild [12]

C 31–32 2 1920 1968 Baume & Marpent In Belgien gebaute Wagen. BDB C31 C32 cropp.jpg
C 41–43 3 1949 1969 verkauft an BTI, 1978 kamen B41 und 42 zur NStCM, B43 zur OJB SWS BTI-B41 und B42.jpg

B41 und B42 auf dem Weg zur NStCM

Güterwagen, Dienstwagen und Postwagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Baureihe und
Betriebsnummer
Anzahl Baujahr Ausrangiert
Verkauft
Hersteller Kommentar Bild
DZ 105 1 SWS aus K2 42 (Baujahr 1902) umgebaut BDB-FZ105.jpg
Rollschemel 2 1954, 1957 1977 1977 wurde auf Rollbockbetrieb umgestellt, 1989 wurde der Transport von Normalspurwagen ganz eingestellt.[13] BDB Rollschemelzug.jpg
P 105 1 1907 SWS Biertransportwagen der Brauerei Löwenbräu in Dietikon BDB P51 Bierwagen.jpg
X 302 1 1953 eigene Werkstatt Umbau aus C 14, Unkrautspritzwagen BDB-X302.jpg
X 350 1 1972 SWS, eigene Werkstatt Rollwagen für den Transport einer Mulde BDB X350.jpg
Z 101–103 3 1909–1912 SWS BDB Z103.jpg

Normalspur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihe und
Betriebsnummer
Anzahl Baujahr Ausrangiert
Verkauft
Hersteller Kommentar Bild
Fe 2/2 251 1 1912 1969 ausgemustert, 1972 abgebrochen [14] SWS, MFO Abgeliefert mit Schleppstromabnehmer, der 1916 durch Scherenstromabnehmer mit einfacher Schleifleiste ersetzt wurde. 1925 mit Doppelschleifleiste versehen.[14] BDB Fe22 251.jpg
Em 2/2 102 1 1966 1994 an Benkler, Villmergen verkauft. Besitzer wurde später von Sersa aufgekauft. 2016 hatte das Fahrzeug die Nummer Tm 237 897-4 SIG, BBC, Sauerer 1968 von WM übernommen ST-Em1vorne Triengen-2011.jpg

ähnliches Fahrzeug der ST

Em 2/2 103 1 1984 im November 2012 verkauft an Sersa. Neue Nummer Tm 37 862-8[15]

Fabriknummer Stadler: 162

Stadler BDWM Em 103 V.JPG

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Florian Inäbnit, Jürg Aeschlimann: Bremgarten–Dietikon-Bahn; Von der Überlandstrassenbahn zur S-Bahn. Prellbock Druck & Verlag, Leissigen 2002, ISBN 3-907579-22-4.
  • P. Hausherr, K. Heid: Die öffentlichen Verkehrsbetriebe von Dietikon, 3. Teil: Die Bremgarten–Dietikon-Bahn. In: Kommission für Heimatkunde Dietikon (Hrsg.): Neujahrsblatt von Dietikon. Band 21. Oscar Hummel, Dietikon 1968.
  • Die elektrische Strassenbahn Bremgarten–Dietikon. In: Schweizerische Bauzeitung. Band 40, Nr. 19, 8. November 1902, S. 199–204, doi:10.5169/seals-23448.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: BDWM Transport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BDWM-Dreischienengleis abgebaut. In: Schweizerische Eisenbahn-Revue. Nr. 10, 2016, S. 484.
  2. Bahn oder Bus. In: www.bdbahn.ch. Abgerufen am 18. Dezember 2016.
  3. Toni Widmer: Die Bahnlinie Wohlen-Bremgarten wird nach 140 Jahren definitiv zur Schmalspur. Aargauer Zeitung, 17. Februar 2015; abgerufen am 17. Februar 2015.
  4. BDWM-Dreischienengleis abgebaut. In: Schweizerische Eisenbahn-Revue. Nr. 10, 2016, S. 484.
  5. a b «Diamanten» der Bremgarten-Dietikon-Bahn laufen nicht optimal. In: az Aargauer Zeitung. 31. August 2010 (aargauerzeitung.ch [abgerufen am 18. Dezember 2016]).
  6. Bremgarten-Dietikon-Bahn; Leistungsvereinbarung für die Infrastrukturfinanzierung 2013–2016; Grosskredit. 13. Juni 2012, S. 10; abgerufen am 18. Dezember 2016.
  7. Stadler BDWM Diamant. In: www.tde.ch. Texat decor engineering AG; abgerufen am 18. Dezember 2016.
  8. Tm 2/2 51-52. In: Die Bremgarten-Dietikon Bahn Infoseite. Michael Briner; abgerufen am 18. Dezember 2016.
  9. Stadler 122. In: www.rangierdiesel.de. Abgerufen am 19. Dezember 2016.
  10. Stadler 128. In: www.rangierdiesel.de. Abgerufen am 19. Dezember 2016.
  11. Die Jahresabschlussfahrt des SEAK am 15. Dezember 2012 mit dem Mutschälle-Zähni. Schweizerischer Eisenbahn-Amateur-Klub Zürich SEAK; abgerufen am 19. Dezember 2016 (Foto ganz unten).
  12. BDB Bremgarten-Dietikon-Bahn - Teil 1 Wohlen - Bremgarten. Abgerufen am 19. Dezember 2016 (Bild 1450).
  13. Verabschiedung vom Güterverkehr. In: Die Bremgarten-Dietikon Bahn Infoseite. Abgerufen am 20. Dezember 2016.
  14. a b Fe 2/2 (Foto: Archiv Arthur Meyer). In: Das digitale Eisenbahnarchiv. Abgerufen am 19. Dezember 2016.
  15. Stadler 162. In: www.rangierdiesel.de. Abgerufen am 19. Dezember 2016.