Carlos Kirmayr

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Carlos Kirmayr Tennisspieler
Nationalität: BrasilienBrasilien Brasilien
Geburtstag: 23. September 1950
Größe: 173 cm
Spielhand: Rechts
Trainer: Paul Cleto
Preisgeld: 570.207 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 134:161
Höchste Platzierung: 36 (10. August 1981)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 169:141
Karrieretitel: 10
Höchste Platzierung: 6 (24. Oktober 1983)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Carlos Kirmayr (* 23. September 1950 in São Paulo) ist ein ehemaliger brasilianischer Tennisspieler.

Leben[Bearbeiten]

Kirmayr wurde in den 1970er Jahren Tennisprofi. 1972 stand er erstmals in der Qualifikation von Wimbledon, wo er gleich sein Auftaktmatch verlor. Auf der ATP World Tour gewann er 1976 mit wechselnden Partnern in Madrid, Florenz und Buenos Aires seine ersten Doppeltitel. Insgesamt konnte er in seiner Karriere zehn Doppeltitel erringen, vier davon an der Seite von Cássio Motta. Weitere 14-mal erreichte er ein Endspiel, allein sieben Mal mit Motta. Zwischen 1976 und 1982 stand er fünf Mal in einem Einzelfinale, ein Titelgewinn wollte ihm jedoch nicht gelingen.

Seine höchsten Notierungen in der ATP-Weltrangliste erreichte er 1981 mit Position 36 im Einzel sowie 1983 mit Position sechs im Doppel.

Sein bestes Abschneiden bei einem Grand Slam-Turnier im Einzel erreichte er 1981 bei den French Open mit dem Einzug ins Achtelfinale. Im Doppel stand er einmal im Viertelfinale der French Open; zudem erreichte er 1974 in Wimbledon sowie 1986 bei den US Open jeweils das Achtelfinale.

Kirmayr spielte zwischen 1971 und 1986 32 Einzel- und 24 Doppelpartien für die brasilianische Davis-Cup-Mannschaft. Seine Bilanz im Einzel: 17 Siege und 15 Niederlagen, im Doppel 17:7.

Nach seiner Profikarriere war Kirmayr von 1983 bis 1987 Mitglied im Board of Directors der ATP.

Turniersiege[Bearbeiten]

Doppel (10)[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 1976 SpanienSpanien Madrid Sand SpanienSpanien Eduardo Mandarino Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Andrews
AustralienAustralien Colin Dibley
7:6, 4:6, 8:6
2. 1976 ItalienItalien Florenz Sand AustralienAustralien Colin Dibley UngarnUngarn Peter Szoke
UngarnUngarn Balázs Taróczy
5:7, 7:5, 7:5
3. 1976 ArgentinienArgentinien Buenos Aires Sand ArgentinienArgentinien Tito Vasquez ArgentinienArgentinien Ricardo Cano
ChileChile Belus Prajoux
6:4, 7:5
4. 1979 DeutschlandDeutschland Berlin Sand TschechienTschechien Ivan Lendl VenezuelaVenezuela Jorge Andrew
TschechienTschechien Stanislav Birner
6:2, 6:1
5. 1979 SpanienSpanien Madrid Sand BrasilienBrasilien Cássio Motta Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robin Drysdale
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Feaver
7:6, 6:4
6. 1980 KolumbienKolumbien Bogotá Sand ChileChile Alvaro Fillol EcuadorEcuador Andrés Gómez
EcuadorEcuador Ricardo Ycaza
6:4, 6:3
7. 1982 ItalienItalien Venedig Sand BrasilienBrasilien Cássio Motta ArgentinienArgentinien José Luis Clerc
RumänienRumänien Ilie Năstase
6:4, 6:2
8. 1982 DeutschlandDeutschland Köln Hartplatz UruguayUruguay José Luis Damiani DeutschlandDeutschland Hans-Dieter Beutel
DeutschlandDeutschland Christoph Zipf
6:2, 3:6, 7:5
9. 1982 BrasilienBrasilien São Paulo Sand BrasilienBrasilien Cássio Motta AustralienAustralien Peter McNamara
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ferdi Taygan
6:3, 6:1
10. 1983 PortugalPortugal Lissabon Sand BrasilienBrasilien Cássio Motta TschechienTschechien Pavel Složil
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ferdi Taygan
7:5, 6:4

Weblinks[Bearbeiten]