Cauco

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Cauco
Wappen von Cauco
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Region: Moesa
Politische Gemeinde: Calancai2
Postleitzahl: 6546
Koordinaten: 729500 / 132905Koordinaten: 46° 20′ 6″ N, 9° 7′ 14″ O; CH1903: 729500 / 132905
Höhe: 992 m ü. M.
Fläche: 10,89 km²
Einwohner: 36 (31. Dezember 2014)
Einwohnerdichte: 3 Einw. pro km²
Website: www.comunedicalanca.ch
Cauco

Cauco

Karte
Cauco (Schweiz)
Cauco
ww
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2015

Cauco ist ein Dorf in der Gemeinde Calanca, die im ehemaligen Kreis Calanca im Bezirk Moesa des Kantons Graubünden in der Schweiz liegt.

Betkapelle Madonna di Loreto

Bis zum 31. Dezember 2014 war Cauco eine eigene politische Gemeinde. Am 1. Januar 2015 fusionierte sie mit den Gemeinden Arvigo, Braggio und Selma zur neuen Gemeinde Calanca.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Geteilt von Gold (Gelb) und Rot, in Gold ein rotes Antoniuskreuz (Taukreuz), unten in Rot ein goldener Fisch

Der Heilige Antonius ist der Patron der örtlichen Pfarrkirche, der Fisch steht für den sich ehemals oberhalb von Cauco erstreckenden See.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde liegt auf einem Schuttkegel eines Bergsturzes von 1513 am linken Ufer des Flusses Calancasca und besteht neben dem eigentlichen Dorf noch aus den Ortsteilen Bodio GR, Lasciallo und Masciadone. Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 1089 ha sind 539 ha Wald und Gehölz, 437 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge), 96 ha landwirtschaftliches Nutzgebiet (meist Alpwirtschaften) und 17 ha Siedlungsfläche.

Cauco grenzt an Lostallo, Rossa, Santa Maria in Calanca, Soazza, Verdabbio und an den Kanton Tessin.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Ende 2004 38 Bewohnern waren 37 (= 97,37 %) Schweizer Bürger.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die katholische Pfarrkirche S. Antonio Abate[1]
  • Das Beinhaus[2]
  • Betkapelle Madonna di Loreto im Ortsteil Bodio[3]
  • Das Oratorium Sant’Antonio da Padova im Ortsteil Lasciallo[4]
  • Das Oratorium Sant’Anna im Ortsteil Masciadone[3].

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Archivio regionale Calanca[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vittore Veneziani (* 25. Mai 1878 in Ferrara; † 14. Januar 1958 ebenda), ein italienischer Chordirektor und Komponist wohnte in Cauco[6][7].

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cauco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katholische Pfarrkirche S. Antonio Abate
  2. Beinhaus
  3. a b Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Bellinzona 2007, S. 520.
  4. Kapelle S. Antonio di Padova
  5. Archivio regionale Calanca
  6. Vittore Veneziani (italienisch) auf ti.ch/can/oltreconfiniti (abgerufen am: 5. September 2016.)
  7. Vittore Veneziani auf ricercamusica.ch (abgerufen am: 5. September 2016.)