Selma GR

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GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Selmaf zu vermeiden.
Selma
Wappen von Selma
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Region: Moesaw
Kreis: Calanca
Politische Gemeinde: Calancai2
Postleitzahl: 6545
Koordinaten: 729241 / 130854Koordinaten: 46° 19′ 0″ N, 9° 7′ 0″ O; CH1903: 729241 / 130854
Höhe: 977 m ü. M.
Fläche: 2,91 km²
Einwohner: 29 (31. Dezember 2014)
Einwohnerdichte: 10 Einw. pro km²
Selma GR

Selma GR

Karte
Selma GR (Schweiz)
Selma GR
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Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2015

Selma ist ein Dorf in der Gemeinde Calanca, die im Kreis Calanca im Bezirk Moesa des Kantons Graubünden in der Schweiz liegt. Das Dorf liegt im Calancatal, einem Seitental des Misox.

Bis zum 31. Dezember 2014 war Selma eine eigene politische Gemeinde. Am 1. Januar 2015 fusionierte sie mit den Gemeinden Arvigo, Braggio und Cauco und zur neuen Gemeinde Calanca.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selma wappen.svg
Wappenbeschreibung:

«In Grün ein [heraldisch] schräglinks gestellter, goldener Schlüssel mit nach links gewendetem Schlüsselbart, beseitet von zwei goldenen Muscheln

Wappenbegründung:

Die Motive des in den Farben der Trivulzio gehaltenen Wappens stehen für das Doppelpatrozinium der Pfarrkirche. Der Schlüssel steht für den Heiligen Petrus, während die Muscheln den Heiligen Jakobus den Älteren symbolisieren.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Gemeinde zählte Ende 2007 noch 39 Einwohner (am Jahresende 2003 waren es noch 44), wollte aber trotzdem lange unabhängig bleiben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholische Pfarrkirche SS. Giacomo e Pietro (neuerbaut 1662–67 von Giovanni Maria Regesono im Barockstil)[1]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seilbahnstation und Restaurant in Selma

In Selma gibt es keinen Dorfladen, aber eine Herberge für Ferienlager und ein Restaurant. Von Selma aus fährt eine Seilbahn im automatischen 24-Stunden-Betrieb nach Landarenca, das auch zu Fuss auf einem Saumpfad in 40 Minuten erreichbar ist.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden. Band VI: Die italienischbündnerischen Talschaften Puschlav, Misox und Calanca (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 17). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Birkhäuser, Bern 1945, DNB 367611058; Unveränd. Nachdr., [2. Aufl.], ebenda 1975, ISBN 3-7643-0807-9.
  • Cesare Santi: Selma im Historischen Lexikon der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Selma – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kantonsbibliothek Graubünden: Katholische Pfarrkirche SS. Giacomo e Pietro. In: graubuendenkultur.ch. abgerufen am 13. Oktober 2016 (Quelle: Jürg Davatz u. a.: Kunstführer durch die Schweiz. Band 2: Glarus, Graubünden, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Tessin, Uri. Textred.: Steffan Biffiger. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Bern 2005, ISBN 3-906131-96-3).