Claude Lanzmann

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Claude Lanzmann (2011)
Claude Lanzmann (2008)

Claude Lanzmann (* 27. November 1925 in Bois-Colombes; † 5. Juli 2018 in Paris[1]) war ein französischer Regisseur von Dokumentarfilmen. Er war Herausgeber des von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir gegründeten Magazins Les Temps Modernes. Große Bekanntheit erreichte sein preisgekrönter Holocaust-Dokumentarfilm Shoah von 1985.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claude Lanzmann wurde als Sohn eines Dekorateurs und einer Antiquitäten-Spezialistin geboren und war Enkel jüdischer Immigranten aus Osteuropa. Als Schüler des Lycée Condorcet nahm er wahr, wie der Antisemitismus immer mehr um sich griff. Im Jahr 1940 nahm sein in der Résistance engagierter Vater ihn, seinen jüngeren Bruder Jacques und seine Schwester mit in die Auvergne, wo er die Kinder zu Misstrauen und „aktivem Pessimismus“ anhielt und ihnen beibrachte, sich unauffällig in Sicherheit zu bringen. Claude Lanzmann organisierte seinerseits als 18-jähriger Schüler den Widerstand im Lycée Blaise Pascal in Clermont-Ferrand (1943) und nahm an mehreren Partisanenkämpfen teil: La Margeride, Mont Mouchet, im Cantal und in der Haute-Loire durch Angriffe auf die deutsche Besatzungsarmee aus dem Hinterhalt.

Nach dem Krieg studierte er ab 1947 in Tübingen Philosophie und arbeitete 1948/1949 als Lektor an der Freien Universität Berlin, außerdem leitete er das neu gegründete französische Kulturzentrum. Ein Artikel von Lanzmann über die Freie Universität Berlin wurde im Januar 1950 in der Berliner Zeitung veröffentlicht, die im damaligen Ost-Berlin erschien.[2] Nach seiner Rückkehr nach Frankreich veröffentlichte die Zeitschrift Le Monde auf der Titelseite einige Texte von Lanzmann unter der Überschrift Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang. Aufgrund dieser Artikel lud Sartre ihn zur Mitarbeit an seiner Zeitschrift Les Temps modernes ein.[3]

Lanzmann gehörte zum Freundeskreis von Jean-Paul Sartre (1905–1980) und Simone de Beauvoir (1908–1986). Mit Simone de Beauvoir unterhielt er ab 1952 eine sechs (oder sieben[4]) Jahre dauernde Liebesbeziehung; er blieb ihr bis zu ihrem Tod freundschaftlich verbunden.[5] Gleichzeitig arbeitete er ab 1952 auch an der von Sartre und Beauvoir gegründeten Zeitschrift Les Temps modernes mit, deren Mitherausgeber er später wurde.

Im Mai 1958 reiste er als einer der ersten Bürger aus dem Westen nach dem Koreakrieg beruflich nach Nordkorea. Gegen Ende des Algerienkriegs (1954–1962) engagierte er sich für den Antikolonialismus und gehörte zu den Unterzeichnern der als Manifest der 121 (6. September 1960) bekannten „Erklärung über das Recht zum Ungehorsam im Algerienkrieg“, wofür er gemeinsam mit mehreren Mitunterzeichnern verhaftet und verhört wurde. Er war ein Bewunderer Frantz Fanons, den er in Algerien kennenlernte.

Bis 1970 widmete sich Claude Lanzmann hauptsächlich seiner journalistischen Tätigkeit und der Zeitschrift Les Temps modernes. Danach wirkte er überwiegend als Filmschaffender. In seinem ersten Film Pourquoi Israel (1973) beschäftigte er sich mit der eigenen jüdischen Identität. Im Jahr darauf nahm er die langwierigen Arbeiten zur Dokumentation Shoah (1985) auf.

Claudes jüngerer Bruder Jacques Lanzmann wurde als Texter der Chansons von Jacques Dutronc bekannt, seine jüngere Schwester war die Schauspielerin Evelyne Rey (1930–1966). Claude heiratete 1963 in erster Ehe die französische Schauspielerin Judith Magre und 1974[6] in zweiter Ehe die deutsche Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff (1927–2016).[7][8] 1995 heiratete er die Epidemiologin[9] Dominique Petithory[10]. Der gemeinsame Sohn Felix starb am 13. Januar 2017 mit 23 Jahren an Krebs. Er wurde am 18. Januar 2017 auf dem Cimetière Montparnasse in Paris beerdigt.[10]

Claude Lanzmann starb am 5. Juli 2018 im Alter von 92 Jahren in Paris. Am 12. Juli 2018 wurde er auf dem Cimetière Montparnasse beigesetzt, nicht weit von Simone de Beauvoir, deren Begleiter er war.[11]

Filmschaffen zum Holocaust[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das bekannteste Werk Claude Lanzmanns ist der neunstündige Dokumentarfilm Shoah (1985) über die Erinnerung an den Holocaust. Darin werden ausschließlich Zeitzeugen interviewt. Es wird weder auf Archivbilder noch auf anderes Material zurückgegriffen. Diese Technik ist überraschend, wenn man bedenkt, dass es ihm mit dem Film gelang, den Ablauf der Massenmorde vor den Augen der Zuschauenden insgesamt nachvollziehbar werden zu lassen. Zu den interviewten Personen gehören auch Täter des Holocausts.[12]

Gezeigt wird etwa der polnische Widerstandskämpfer Jan Karski, der erstmals in Shoah sein bisheriges Schweigen brach, das auf seiner tiefen Enttäuschung über die Erfolglosigkeit seiner Mission beruhte. Claude Lanzmann wandte sich 1977 zum ersten Mal mit der Idee an Karski, ihn in seinen geplanten Dokumentarfilm einzubeziehen, der nur auf den Aussagen von Zeugen, Opfern und Tätern basieren sollte. Über ein Jahr lang versuchte Lanzmann in Briefen und Telefongesprächen, Karski zur Mitwirkung zu bewegen, ohne dessen Weigerung zu akzeptieren. Nach Lanzmanns Überzeugung hatte Karski eine historische Verantwortung, in dem Film Zeugnis abzulegen. Schließlich drehten Lanzmann und sein Team im Oktober 1978 zwei Tage lang in Karskis Haus. Die Befragung dauerte dann jeweils vier Stunden; der Zusammenschnitt aus den Interviews mit Karski umfasst in der Endversion vierzig Minuten. Lanzmann strich fast alles, was Karski über seine Versuche, die Welt aufzurütteln, erwähnte.

Karski machte später deutlich, dass er es vorgezogen hätte, wenn auch die Teile des Interviews, die sich mit seiner Aufgabe im Westen befassten, gezeigt worden wären. Er verurteilte den Film jedoch nicht, sondern verlangte einen „ebenso großartigen, ebenso wahrheitsgetreuen“ Film, der „eine zweite Realität des Holocaust“ enthüllt, „nicht um der zu widersprechen, die Lanzman zeigt, sondern um diese zu ergänzen“.[13]

2010 erschienen mit Der Karski-Bericht über 40 weitere Minuten des Interviews mit Karski. Darin sprach er unter anderem über sein Treffen mit Franklin D. Roosevelt und berichtete dem US-amerikanischen Bundesrichter Felix Frankfurter – einem Vertrauten Roosevelts – von der Vernichtung polnischer Juden. Diesen Teil des Interviews sparte Lanzmann bei Shoah vor allem der Filmlänge wegen aus. Anlass für die späte Veröffentlichung war laut Lanzmann der im Jahr zuvor herausgegebene Roman Jan Karski von Yannick Haenel, in welchem das Treffen von Karski und Roosevelt allzu realitätsfern dargestellt werde.[14]

Für Claude Lanzmanns epische Filmdokumentation Shoah las und kommentierte der amerikanische Historiker Raul Hilberg Auszüge aus dem Tagebuch von Adam Czerniaków, der bis zu seinem Suizid Vorsitzender des Judenrates des Warschauer Ghettos war. Am Ende der Sequenz sagte Lanzmann zu ihm: „Du warst Czerniakow“. Der Regisseur sah im Historiker einen Wesensverwandten von Czerniaków, dem nüchternen Chronisten des Untergangs.[15]

In der Dokumentation Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr verarbeitete Lanzmann Material über den Aufstand im Vernichtungslager Sobibor, das in Shoah keine Verwendung gefunden hatte.[16] Dem Film liegt ein bereits 1979 für die damals geplante Shoah-Filmdokumentation aufgenommenes Gespräch zugrunde, in dem der aus Polen stammende Jude Yehuda Lerner berichtete, wie er im Vernichtungslager Sobibor einen deutschen Offizier erschlug und damit den Aufstand von Sobibór einleitete. Der Aufstand führte zu einem teilweise erfolgreichen Ausbruch aus dem Lager. In der Folge wurde das Lager aufgelöst und dessen Existenz vertuscht.[17]

Mit der Filmdokumentation Der letzte der Ungerechten von 2013 wollte er nach eigenem Bekunden Benjamin Murmelstein, dem letzten Vorsitzenden des Judenrates von Theresienstadt, ein Denkmal setzen, da dessen Rolle bislang „sehr ungerecht“ dargestellt worden sei.[18] Der Text zu der Dokumentation erschien 2017 bei Rowohlt in deutscher Sprache.

In der 2015 entstandenen Dokumentation Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah berichtete Lanzmann über seine Arbeit an Shoah.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autobiografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Ort und das Wort. In: Cahiers du cinéma. Juli/August 1985; Interview mit Marc Chevrie und Hervé Le Roux (geschichte-projekte-hannover.de [abgerufen am 5. Juli 2018])
  • Daniel Baranowski: Simon Srebnik kehrt nach Chełmo zurück. Zur Lektüre der Shoah (= Epistemata / Reihe Literaturwissenschaft. Band 634). Königshausen & Neumann, Würzburg 2009, ISBN 978-3-8260-3828-0, S. 515 (Zugl.: Münster [Westfalen], Univ., Diss., 2009).

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Claude Lanzmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Franck Nouchi: Claude Lanzmann, le réalisateur de « Shoah », est mort. In: Le Monde. 5. Juli 2018, abgerufen am 5. Juli 2018 (Nachruf).
  2. Claude Lanzmann: Die Kinderkrankheit der Freien Universität. In: Berliner Zeitung. 6. Januar 1950; gekürzt dokumentiert in der Berliner Zeitung. 22. Januar 2009 (berliner-zeitung.de [24. Januar 2009, abgerufen am 5. Juli 2018]).
  3. Natascha Freundel: Der Filmemacher Claude Lanzmann über seinen Kampf in der französischen Résistance, seine Interviews mit KZ-Wächtern, die Rolle der israelischen Armee und einen aufsehenerregenden Text, den er vor 50 Jahren in der Berliner Zeitung schrieb: Die Israelis töten, aber sie sind keine Killer. In: Berliner Zeitung. 24. Januar 2009; Interview.
  4. Der patagonische Hase. S. 319.
  5. Deirdre Bair: Simone de Beauvoir. Eine Biografie. Aus dem Amerikanischen von Sabine Lohmann. Albrecht Knaus, München 1990, ISBN 3-8135-7150-5 (Vorschau der englischen Ausgabe in der Google-Buchsuche).
  6. Rengha Rodewill (Hrsg.): Angelika Schrobsdorff – Leben ohne Heimat. Mit Texten von Beatrix Brockman und Fotografien von Rengha Rodewill. Bebra-Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-89809-138-1, S. 106, urn:nbn:de:101:1-20170501432 (Biografie).
  7. Angelika Schrobsdorff im Munzinger-Archiv, abgerufen am 7. Juli 2018 (Artikelanfang frei abrufbar).
  8. Gregor Dotzauer: Claude Lanzmann. Ich habe sie alle gesehen. Ein Mann, ein Buch, ein Jahrhundert: Claude Lanzmanns monumentale Erinnerungen manifestiert in „Der patagonische Hase“. In: Tagesspiegel. 5. September 2010 (tagesspiegel.de [abgerufen am 5. Juli 2018]).
  9. Café des Sciences. Vin et santé − 25ème Anniversaire du paradox Français. In: ifargentine.com.ar. Newsletter des Institut Français Argentine, 26. Juni 2016 (französisch; hier erwähnt als Ernährungsepidemiologin Dominique Lanzmann-Petithory).
  10. a b Claude Lanzmann: Le réalisateur face à la mort de son fils Félix, 23 ans. In: PurePeople – Online. 16. Januar 2017, abgerufen am 6. Juli 2018 (französisch).
  11. Mort de Claude Lanzmann: Un hommage national rendu aux Invalides à l'ancien résistant In: 20 MINUTES – Online. 12. Juli 2018, abgerufen am 12. Juli 2018 (französisch).
  12. Sequenzprotokoll auf der Grundlage der 4-Kassetten-Ausgabe des Films Shoah. In: geschichte-projekte-hannover.de. Filminstitut Hannover (vormals Kulturarchiv an der HS Hannover), abgerufen am 5. Juli 2018.
  13. E. Thomas Wood, Stanislaw M. Jankowski: Jan Karski – Einer gegen den Holocaust. Als Kurier in geheimer Mission. Vorw. von Anna Kaiser. Aus dem Amerikanischen von Anna Kaiser. 2. Auflage. Bleicher, Gerlingen 1997, ISBN 3-88350-042-9.
  14. Wir müssen es fassen können. „Der Karski-Bericht“ von Claude Lanzmann. In: Spex. #329, November/Dezember 2010, S. 106 ff. (spex.de [abgerufen am 5. Juli 2018; Zusammenfassung]).
  15. Andreas Mix: Den Tätern auf der Spur. Der Pionier der empirischen Holocaust-Forschung Raul Hilberg ist gestorben. In: Berliner Zeitung. 7. August 2007, archiviert vom Original am 7. April 2014; abgerufen am 5. Juli 2018.
  16. Materialien zum Film. Über Claude Lanzmann. In: geschichte-projekte-hannover.de. Filminstitut Hannover (vormals Kulturarchiv an der HS Hannover), abgerufen am 5. Juli 2018.
  17. Katja Nicodemus: „Ich will den Heroismus zeigen“. Interview mit Claude Lanzmann. In: taz. 17. Mai 2001 (judentum.net [abgerufen am 5. Juli 2018]).
  18. Jürg Altwegg: Ein Gespräch mit dem französischen Regisseur und Produzenten Claude Lanzmann. Die Marionette konnte die Fäden ziehen. In: FAZ. 27. Mai 2013, S. 27 (faz.net [26. Mai 2013, abgerufen am 5. Juli 2018]).
  19. Süddeutsche Zeitung. 14. Juli 2011, S. 12.
  20. Dies academicus 2011. Medienmitteilung. (Nicht mehr online verfügbar.) In: unilu.ch. Universität Luzern, 3. November 2011, ehemals im Original; abgerufen am 5. Juli 2018 (keine Mementos).@1@2Vorlage:Toter Link/www.unilu.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  21. Presseabteilung: Hommage und Goldener Ehrenbär für Claude Lanzmann (Memento vom 11. Dezember 2012 im Internet Archive). Pressemitteilung. In: berlinale.de. Berlinale, 29. November 2012, abgerufen am 30. November 2012.
  22. Shoah (1/2) (264 Min.) und Shoah (2/2) (282 Min.). In: arte.tv. Arte, abgerufen am 8. Juli 2018 (Filmbeschreibungen; Filme abrufbar bis zum 4. September 2018).
  23. Rossel war Beauftragter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz aus der Schweiz, der im Auftrag die KZs Auschwitz und Theresienstadt besuchte und dort nichts Besonderes feststellte.
  24. Hauptaussagen Rossels über die von ihm besuchten KZs; Entstehungsgeschichte des Films bei Jonas Engelmann: „Elegante Frauen trugen dort Seidenstrümpfe und Hüte.“ Basierend auf Interviews … entstanden zwei Dokumentarfilme… (sie) sind nun auf DVD erschienen. In: Dschungel. Beilage zu Jungle World. No. 19, 12. Mai 2010, S. 8 f.
  25. Die Filme von 1997 und 2001 beruhen auf Material, das Lanzmann im Zusammenhang mit Shoah gedreht hatte, aber dort nicht verwenden konnte. Siehe vorige Anm.
  26. Interviews mit Ruth Elias, Ada Lichtman, Paula Biren und Hanna Marton; bisher unveröffentlichtes Shoah-Material von 1979: 1. Der hippokratische Eid, Ruth Elias, 2. Zum lustigen Floh, 3. Baluty, Paula Biren (zum Ghetto Litzmannstadt im Stadtteil Łódź-Bałuty), 4. Arche Noah, Hanna Marton. In: arte.tv. Arte, abgerufen am 8. Juli 2018 (Filmbeschreibungen; Filme abrufbar bis zum 11. Juli 2018).
  27. Josyane Savigneau: Claude Lanzmann sur tous les fronts. In: Le Monde. 20. März 2009, abgerufen am 5. Juli 2018; Rezension.
  28. Philippe Sollers: Lanzmann, l’unique. In: philippesollers.net, abgerufen am 7. Juli 2018 (aus Le Nouvel Observateur. Nr. 2313. Woche vom 5. März 2009); Rezension.
  29. Vorabdruck: Die Zeit. 16. April 2009, S. 49 f., und Sinn und Form. Heft 4/2009.
  30. Jürg Altweg: Fleisch der Erinnerung. Claude Lanzmanns Memoiren. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. April 2009; Rezension.
  31. Felix Koch: Autobiografie als Abenteuerroman. Bei CARGO Film/Medien/Kultur 02, 4. Juni 2009; Rezension.
  32. Klaus Harpprecht: Dies schreckliche Leben. In: Die Zeit. Nr. 38, 16. September 2010; Rezension.
  33. Hanns Zischler: So etwas hat man noch nie gesehen. In: FAZ. 11. September 2010, S. Z 7; Rezension.
  34. Ingrid Galster: „Eine große Qualität meines Buches ist seine Ehrlichkeit.“ Postscriptum zu der Debatte um die Autobiographie Claude Lanzmanns. In: Das Argument. Nr. 290, Februar 2011, S. 72–83, online. In: kw1.uni-paderborn.de. 14. März 2011, archiviert vom Original am 8. März 2016; abgerufen am 5. Juli 2018 (PDF; 81 kB).; Rezension.