Dúbrava (Liptovský Mikuláš)

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Dúbrava
Wappen Karte
Wappen fehlt
Dúbrava (Slowakei)
Dúbrava
Dúbrava
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Žilinský kraj
Okres: Liptovský Mikuláš
Region: Liptov
Fläche: 23,214 km²
Einwohner: 1.229 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Höhe: 636 m n.m.
Postleitzahl: 032 12
Telefonvorwahl: 044
Geographische Lage: 49° 2′ N, 19° 30′ OKoordinaten: 49° 2′ 12″ N, 19° 30′ 8″ O
Kfz-Kennzeichen: LM
Kód obce: 510408
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: November 2014)
Bürgermeister: Vladimír Janičina
Adresse: Obecný úrad Dúbrava
č. 191
032 12 Dúbrava
Webpräsenz: www.obecdubrava.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Dúbrava (ungarisch Dubrava) ist eine Gemeinde im Norden der Slowakei, mit 1229 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016), die zum Okres Liptovský Mikuláš, einem Teil des Žilinský kraj gehört und zur traditionellen Landschaft Liptau gezählt wird.

Dúbrava (okres Liptovský Mikuláš).jpg

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich in der mittleren Liptau. Das 23,2 km² große Gemeindegebiet erstreckt sich vom Talkessel Podtatranská kotlina im Norden (602 m n.m.) bis auf den Hauptkamm der Niederen Tatra im Süden (Berg Chabenec, 1955 m n.m.). Quer durch das Gemeindegebiet fließt der Bach Dúbravka, der in die Waag über den Liptauer Stausee mündet. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 636 m n.m. und ist 16 Kilometer von Liptovský Mikuláš sowie 21 Kilometer von Ružomberok entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde zum ersten Mal 1372 als Dobrava schriftlich erwähnt und gehörte zu örtlichen Edelmännern. Nach Fragmenten aus der örtlichen Kirche wird die Entstehung des Dorfes auf das letzte Drittel des 13. Jahrhunderts datiert. 1828 sind 71 Häuser und 694 Einwohner verzeichnet.

In der Niederen Tatra bei der Gemarkung Dechtárka bestanden seit dem 18. Jahrhundert Eisenerz- und Antimonbergwerke. Diese wurden 1908 eingestellt, worauf die meisten Bergleute nach Frankreich, Belgien oder zu den Bergwerken in Handlová auswanderten. Die Antimonbergwerke wurden kurz nach 1945 wieder eröffnet und bis in die 1990er Jahre betrieben.

Bis 1918 gehörte der im Komitat Liptau liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei bzw. heute Slowakei.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Dúbrava bedeutet wörtlich „Eichenhain“ und nimmt Bezug auf die einst großen Eichenwälder in der Gegend.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergebnisse nach der Volkszählung 2001 (1.329 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 99,40 % Slowaken
  • 0,23 % Tschechen
  • 0,15 % Magyaren

Nach Konfession:

  • 61,70 % römisch-katholisch
  • 27,77 % evangelisch
  • 7,00 % konfessionslos
  • 3,16 % keine Angabe

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • römisch-katholische Andreaskirche, ursprünglich im 13. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut, heute barock gestaltet
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Dúbrava

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]