Deggenhausertal

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Deggenhausertal (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Deggenhausertal
Deggenhausertal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deggenhausertal hervorgehoben
Koordinaten: 47° 47′ N, 9° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Bodenseekreis
Höhe: 559 m ü. NHN
Fläche: 62,18 km2
Einwohner: 4209 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 88693
Vorwahl: 07555
Kfz-Kennzeichen: FN
Gemeindeschlüssel: 08 4 35 067
Gemeindegliederung: 6 Teilorte
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
88693 Deggenhausertal
Webpräsenz: Deggenhausertal
Bürgermeister: Fabian Meschenmoser (Parteilos)
Lage der Gemeinde Deggenhausertal im Bodenseekreis
Bodensee Österreich Schweiz Bayern Bermatingen Daisendorf Deggenhausertal Eriskirch Frickingen Friedrichshafen Hagnau am Bodensee Heiligenberg (Bodenseekreis) Immenstaad am Bodensee Kressbronn am Bodensee Langenargen Markdorf Meckenbeuren Meersburg Neukirch (Bodenseekreis) Oberteuringen Owingen Salem (Baden) Sipplingen Stetten (Bodenseekreis) Tettnang Überlingen Überlingen Uhldingen-Mühlhofen Landkreis Konstanz Landkreis Konstanz Landkreis Ravensburg Landkreis SigmaringenKarte
Über dieses Bild

Deggenhausertal ist eine Gemeinde im Bodensee-Hinterland, etwa neun Kilometer nördlich von Markdorf und Salem im Bodenseekreis in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inmitten des Bodenseekreises, eingebettet zwischen Gehrenberg (754,3 m ü. NN), Höchsten (837,8 m ü. NHN) und Heiligenberg (787 m ü. NN), an der Nahtstelle der ehemaligen Landkreise Überlingen und Tettnang, liegt die Gemeinde Deggenhausertal. Mit einer Fläche von 6.217 Hektar ist sie eine der größten Gemeinden im Bodenseekreis.[2] Das Gemeindegebiet erstreckt sich in hügeliger Landschaft mit seinen beiden Tälern[3] auf Höhen zwischen 466 m und 833 m ü. NN. 96 % der Gemeindefläche werden land- oder forstwirtschaftlich genutzt.

Auf dem Gemeindegebiet liegt auch der Berg Höchsten, dort gibt es den Schwäbisch-alemannischen Mundartweg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Deggenhausertal setzt sich zusammen aus den sechs Teilorten Deggenhausen (mit Ellenfurt und Obersiggingen), Homberg (mit Azenweiler, Burg, Höge, Limpach, Magetsweiler, Möggenhausen, Oberhomberg, Oberweiler, Unterhomberg, Rubacker, Wahlweiler, Wattenberg und Wippertsweiler), Roggenbeuren, Untersiggingen (mit Eggenweiler, Eschle, Grünwangen und Riedetsweiler), Urnau (mit Fuchstobel) und Wittenhofen (mit Harresheim, Kaltbächle, Lellwangen, Mennwangen, Sinnenberg und Wendlingen).

Wappen Teilort Einwohner (Stand: 3. Juni 2011[4]) Fläche
Deggenhausen Deggenhausen 980  ?
Homberg Homberg 758  ?
Roggenbeuren Roggenbeuren 180  ?
Untersiggingen Untersiggingen 812  ?
Urnau Urnau 456  ?
Wittenhofen Wittenhofen 1107  ?

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die verschiedenen Dörfer der heutigen Gemeinde Deggenhausertal gehörten bis Anfang des 19. Jahrhunderts zur Landgrafschaft Heiligenberg, dem Domkapitel zu Konstanz und zum Kloster Salem. Mit der Säkularisation und Mediatisierung fielen sie an Baden.

Deggenhausen

Limpach

Nach dem Aussterben der Herren von Deggenhausen verkauften deren Erben das Dorf an den Bischof von Konstanz, der es 1483 mit Obersiggingen an die Grafschaft Heiligenberg verpfändete und 1779 an die Grafschaft Fürstenberg-Heiligenberg verkaufte. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss ging Deggenhausen 1806 zu Baden, das es zunächst 1813 dem Bezirksamt Meersburg, später dem Bezirksamt Heiligenberg[5] zuordnete. Ab 1849 gehörte es zum Bezirksamt Pfullendorf und schließlich ab 1857 zum Bezirksamt Überlingen, welches 1938 im Landkreis Überlingen aufging. Seit 1952 gehört es zum neu gegründeten Land Baden-Württemberg.

Homberg

Homberg wurde erstmals 1191 urkundlich erwähnt. Es gehörte von jeher den Grafen von Heiligenberg. 1806 kam es zu Baden.

Roggenbeuren Roggenbeuren wurde bereits 860 erstmals urkundlich erwähnt. Prähistorische Grabhügel weisen auf eine noch frühere Besiedlung hin. Seit dem 9. Jahrhundert gehörte es dem Kloster St. Gallen. Über den Ritter Konrad von Schmalegg kam Roggenbeuren 1280 an das Konstanzer Domkapitel. Nach der Säkularisation kam der Ort 1803 zu Baden.

Untersiggingen

Pfarrkirche Urnau

Bereits 772 wurde Siggingen (Ober- oder Untersiggingen) erstmals urkundlich erwähnt. Auch hier zeugen vorgeschichtliche Grabhügel von einer noch älteren Besiedlung. 1293 kaufte das Kloster Salem große Teile der Gemeinde. Über das Überlinger Spital kam der Ort an die Stadt Überlingen, die Untersiggingen 1779 an die Grafschaft Fürstenberg-Heiligenberg verpfändete. Mit deren übrigen Besitz gelangte es 1806 an Baden.

Urnau Urnau wurde erstmals 1094 urkundlich erwähnt, als es an das Allerheiligenkloster in Schaffhausen verkauft wurde. Im 13. Jahrhundert kam es an die Ritter von Schmalegg, die es 1303 an das Kloster Salem veräußerten. Mit der Säkularisation kam der gesamte Klostergrundbesitz und damit auch Urnau 1803 an Baden.

Ortsmitte Wittenhofen

Wittenhofen Wittenhofen wurde erstmals 1134 urkundlich erwähnt. Die Herrschaft wurde durch die Grafen von Fürstenberg-Heiligenberg ausgeübt, bis es 1806 zu Baden kam.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur baden-württembergischen Gemeindereform 1972 waren Deggenhausen, Homberg, Roggenbeuren, Untersiggingen, Urnau und Wittenhofen selbständige Gemeinden. Mit Wirkung zum 1. Januar 1972 wurden diese zusammen mit einem Dutzend Weiler und zahlreichen Gehöften zur Gemeinde Deggenhausertal zusammengefasst.[6] Die neue Gemeinde gehörte kurzzeitig – wie zuvor alle Gemeinden, aus der sie gebildet wurde – zum Landkreis Überlingen, bevor sie durch die Kreisreform 1973 zum neuen Bodenseekreis kam. Mit der Gemeindereform war die Schließung der Rathäuser der Altgemeinden verbunden. Erster Bürgermeister wurde der ehemalige Bürgermeister von Wittenhofen Alfons Schmiedmeister. 1976 wurden auch sogenannte Zwergschulen mit nur einer oder zwei Klassen aufgelöst. Der Teilort Wittenhofen wurde die zentrale Schaltstelle der neuen Gemeinde: das Bürgerhaus wurde zum Rathaus, und auch die Grund- und Hauptschule hat ihren Sitz in Wittenhofen. 1977 wurde Ellenfurt, bis dahin Ortsteil von Heiligenberg, der Ortschaft Deggenhausen zugeordnet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Integriert im Bodenseekreis konnte die Gemeinde vor allem in den letzten 20 Jahren einen Entwicklungsschub verzeichnen, was vor allem an der um 25 Prozent auf 4298 gestiegene Einwohnerzahl (Stand: 31. Dezember 2010) auszumachen ist. Die dörfliche Struktur der einzelnen Ortsteile blieben dabei erhalten.[2]

Jahr Einwohnerzahlen[4]
1985 3.113
1990 3.494
1995 3.773
2005 4.200
2010 4.298
2015 4.209

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sechs römisch-katholische Kirchengemeinden zeugen von der katholischen Prägung der Gemeinde.

Die evangelischen Gläubigen sind nach Markdorf eingepfarrt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsverband[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deggenhausertal hat sich mit der Stadt Markdorf und den Gemeinden Bermatingen und Oberteuringen zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammengeschlossen. Verwaltungsmittelpunkt der Gemeinde ist Wittenhofen.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis[7]. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
50
40
30
20
10
0
47,7 %
36,5 %
15,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+6,5 %p
-4,7 %p
-1,9 %p
FW Freie Wähler 47,7 7 41,2 6
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 36,5 5 41,2 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 15,8 2 17,7 2
gesamt 100,0 14 100,0 14
Wahlbeteiligung 61,0 % 59,2 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fabian Meschenmoser (Parteilos) wurde am 25. September 2016 zum Bürgermeister von Deggenhausertal gewählt.[8] Er übernahm am 1. November 2016 das Amt von Knut Simon (CDU), der seit 1984 für vier Amtsperioden Bürgermeister von Deggenhausertal war.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Unter einem von Silber und Grün im Wolkenschnitt geteilten Schildhaupt in Silber eine nach oben geöffnete schwarze Schere mit U-förmigen Griffen. Die Schere, das prägende Element des Ortswappens, geht auf die Herren von Deggenhausen zurück und war schon Bestandteil des Wappens von Deggenhausen.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 24. Mai 1992 besteht eine Partnerschaft mit der hauptsächlich von Donauschwaben bewohnten Gemeinde Császártöltés in Ungarn.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Limpach: Pfarrkirche St. Georg, Hochaltar und Seitenaltäre
Roggenbeuren: Pfarrkirche St. Verena, Hochaltar
St.-Gallus-Kapelle Wittenhofen

Auf dem Gemeindegebiet gibt es sieben Kirchen und fünf Kapellen:

  • Deggenhausen: Kirche St. Blasius, erbaut um 1736, erweitert 1880
  • Deggenhausen: Kapelle „Zu den sieben Schmerzen Mariens“
  • Lellwangen: Kirche St. Martin, erbaut 1878–1880 im Stil der Neuromanik, mit Madonnenfigur (16. Jahrhundert)
  • Limpach: Kirche St. Georg, spätgotisch, mehrfach umgebaut, mit der Ulmer Syrlin-Werkstatt zugeschriebenen spätgotischen Plastiken, einem barocken Chorgestühl von 1720 und neugotischen Altären von Theodor Schnell d. Ä. (1907)
  • Mennwangen: Wendelinskapelle
  • Oberhomberg: Kirche St. Johannes, spätgotisch, erweitert 1968–1969, mit Madonnenfigur (16. Jahrhundert), Kreuzweg vor Bodenseepanorama von Clemens Hillebrand 2000
  • Obersiggingen: Kapelle St. Peter und Paul
  • Roggenbeuren: Kirche St. Verena, spätgotisch (um 1514) mit romanischem Torbogen und historistischer Ausstattung (u. a. neugotischer Hochaltar)
  • Untersiggingen: Kirche Maria Königin, erbaut 1961–1962 mit Chorwandbehang „Te Deum“ von Inge Klawiter
  • Urnau: Dreikönigs-Kirche, erbaut um 1530, erweitert 1906 im Stil des Neubarock
  • Wendlingen: Leonhardskapelle, aus dem 11. Jahrhundert
  • Wittenhofen: St.-Gallus-Kapelle

Weitere Bauwerke:

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über ein Hallenbad mit Saunabereich, ein großes, gut ausgeschildertes Wanderwegenetz, Angel- und Reitmöglichkeiten, Tennisplätze, Golfplatz, Langlaufloipen[2] und eine Sporthalle[9].

Auf dem Gemeindegebiet befindet sich der Stoppomat, die erste permanente Anlage für Rad-Bergzeitfahren in Deutschland. Die Anlage befindet sich am Höchsten, der mit 833 m ü. NN die höchste Erhebung im Bodenseekreis ist. Das Starthaus steht auf 499 m Höhe in der Schönemühle bei Urnau, die Zielsäule auf 830 m bei Glashütten auf dem Gipfel des Berges.

Das Radrennen Lightweight Uphill fand von 2006 bis 2012 in der letzten Juliwoche in der Schönemühle (Urnau) statt, 2011 erstmals als Deutsche Meisterschaft Berg[10]. Der Bund Deutscher Radfahrer veranstaltete von 2011 bis 2012 die Titelaustragung in Urnau.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionsfeste der Vereine sind zum Beispiel der Maitanz, die Halloween-Party, der Pappnasenball oder das Bockbierfest. Am Nikolausmarkt, der traditionell am ersten Adventswochenende stattfindet[3], präsentieren sich viele der über 50 Vereine[2]. Dazu kommen noch Veranstaltungen der drei großen Musikvereine im Tal[3].

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ortsbild ist bis heute stark landwirtschaftlich geprägt. Ansonsten profiliert sich die Gemeinde heute vor allem im Tourismus als Erholungsort und für Ferien auf dem Bauernhof. Es wurden jedoch auch eine Reihe von Gewerbegebieten ausgewiesen, die heute einige mittelständische Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen beherbergen.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche gewerbliche Betriebe im verarbeitenden Gewerbe sowie in Industrie und Handwerk etabliert. Es sind derzeit mehr als 750 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gemeldet. Drei Industriegebiete beherbergen vorwiegend Zulieferbetriebe im Auto- und Maschinenbausektor.[3]

In der Gemeinde Deggenhausertal gibt es 150 Kleinbrenner (Stand: Dezember 2011).[11]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deggenhausertal besitzt keinen Bahnanschluss. Die Gemeinde ist aber mit Buslinien u.a. mit Markdorf und Überlingen verbunden und gehört dem Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) an.

Die Gemeinde liegt an den Landesstraßen L 204 und L 207 sowie der Kreisstraße K 7744. Buslinien verbinden die Teilorte untereinander und mit den Nachbarstädten und -gemeinden.

Tourismus: Durch das Gemeindegebiet verläuft die vierte Etappe des Jubiläumswegs, ein 111 Kilometer langer Wanderweg, der 1998 zum 25-jährigen Bestehen des Bodenseekreises ausgeschildert wurde. Er führt über sechs Etappen durch das Hinterland des Bodensees von Kressbronn über Neukirch, Meckenbeuren, Markdorf, Heiligenberg und Owingen nach Überlingen. Der Franziskusweg bei Wittenhofen ist ein gut begehbarer sechs Kilometer langer Wanderweg im Deggenhausertal mit leichten Steigungen.[12]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den öffentlichen Einrichtungen zählt unter anderem die Jugendmediothek.[2] Im Ortsteil Wittenhofen steht die Alfons-Schmidmeister-Halle.

Die Camphill Dorfgemeinschaft Lehenhof ist eine 1964 gegründete sozialtherapeutische Dorfgemeinschaft, in der heute über 300 Menschen in mehr als 20 Hausgemeinschaften und Werkstätten, einem Kulturzentrum, Landwirtschaft, Käserei, Weberei, Arztpraxis und Therapieräumen leben und arbeiten. Ein Laden verkauft biologische Waren, die Bäckerei wurde bereits zweimal vom Magazin Der Feinschmecker als „eine der besten Bäckereien Deutschlands“ ausgezeichnet.[13] Die Gärtnerei, die seit 1967 fester Bestandteil des Lehenhofs ist, hat 1400 Quadratmeter Anbaufläche unter Glas und vier Hektar Freilandfläche. Sie wurde von Anfang an biologisch dynamisch bewirtschaftet. Insgesamt werden am Lehenhof rund 90 Hektar Wohn- und Nutzfläche durch Menschen mit und ohne Behinderung bewirtschaftet. Es gibt sogar einen kleinen Urnenfriedhof.[14]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deggenhausertal verfügt über eine Grundschule im Ortsteil Wittenhofen sowie drei kommunale (Untersiggingen, Deggenhausen und Limpach) und einen privaten (Waldorf-Vereins-) Kindergarten, sowie ein Kinderhaus mit Kleinkindbetreuung für Kinder ab 11 Monaten[3].

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. a b c d e Wir sind hier – Wir stellen uns vor… Gemeinde Deggenhausertal. In: Die Region stellt sich vor. Wir sind hier. Sonderbeilage des Südkurier vom 19. November 2010, S. 15.
  3. a b c d e f Angelika Troll: Deggenhausertal. „Diese Landschaft ist wie eine Befreiung“. In: Die Region stellt sich vor. Wir sind hier. Sonderbeilage des Südkurier vom 19. November 2010, S. 15.
  4. a b Zahlen und Fakten, abgerufen am 31. August 2012
  5. J.G.F. Cannabich: Neueste Kunde von Baden, Nassau, Hohenzollern, Lippe, Waldeck, Anhalt,... Weimar 1827, S. 180 Digitalisat bei Google Bücher
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 503.
  7. Statistisches Landesamt BW-Endgültige Ergebnisse der Gemeinderatswahlen 2014
  8. Jan Manuel Heß: Fabian Meschenmosers erster Arbeitstag als Bürgermeister. In: Südkurier vom 3. November 2016
  9. unser-stadtplan.de. Abgerufen am 2. März 2017: „Alfons-Schmiedmeister-Halle, Wittenhofen“
  10. Video 08/2011: Deutsche Meisterschaft Berg (Memento vom 12. Januar 2014 im Internet Archive)
  11. Südkurier-Grafik: Orlowski/ Quelle: Hauptzollamt Ulm: Zahl der Kleinbrenner. In: Hanspeter Walter (hpw): Das alte Monopol läuft aus. In: Südkurier vom 17. Dezember 2011
  12. Schwäbischer Albverein Pfullendorf. In: Südkurier vom 5. September 2011
  13. Stefanie Nosswitz: Ein ganz besonderes Dorf. In: Südkurier vom 19. August 2011
  14. Besucher bekommen viele bunte Eindrück. In: Südkurier vom 5. September 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deggenhausertal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien