Die Christliche Gemeinde

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Johan Oscar Smith, Gründer der Gemeinschaft, die sich später BCC bzw. DCG nannte

Die Christliche Gemeinde (DCG), gelegentlich als Smiths Freunde oder früher im deutschsprachigen Raum auch als Norweger-Gemeinde oder Norwegerbewegung bezeichnet, ist der deutsche Zweig einer christlichen Bewegung, die um 1900 in Vestfold (einer Provinz in Südnorwegen) entstand. In Norwegen ist die Bewegung, die sich jahrzehntelang keinen eigenen Namen gab, inzwischen unter dem Namen Brunstad Christian Church („Christliche Kirche von Brunstad“, BCC) registriert. Der ideell mit ihr verbundene deutsche Zweig führt den Namen DCG. Heute fühlen sich nach eigenen Angaben etwa 20.000 Personen in 65 Ländern der Gemeinschaft zugehörig. Die Gemeinschaft hat ihren Ursprung in derselben charismatischen Tradition wie die Pfingstbewegung, unterscheidet sich jedoch von dieser in mehrfacher Hinsicht. Die Glaubensgemeinschaft ist die einzige weltweit vertretene mit Ursprung in Norwegen. Sie bekam ihren inoffiziellen Namen „Smiths Freunde“ nach dem Namen ihres Gründers Johan Oscar Smith.

Theodor Ellefsen, einer der ersten „Smiths Freunde“ um 1900

Johan Oscar Smith (1871–1943) gilt als der Gründer der heutigen Freikirche. Er wurde in Fredrikstad (Norwegen) geboren und wuchs in einer methodistisch geprägten Familie auf. Als Fünfzehnjähriger begann er zur See zu fahren und schlug mit 17 Jahren die Laufbahn eines Maaten in der norwegischen Marine ein, wo er etwa 40 Jahre lang diente.

Im Jahr 1898, im Alter von 26 Jahren, bekehrte sich Johan Oscar Smith, aufgrund eines persönlichen Bibelstudiums ohne unmittelbare Beteiligung eines anderen Menschen und erlebte zwei Jahre später eine Geistestaufe. Die Inhalte der Bibel und verschiedener Schriften, die sich mit praktisch gelebter Nachfolge Jesu befassten (darunter die Werke von Thomas von Kempen), faszinierten ihn in der Folgezeit so sehr, dass er beschloss, sein ganzes Leben daran auszurichten. Obwohl er nach seinem Selbstverständnis fest auf dem Boden der Reformation stand, stellten Konfessionsgrenzen für ihn kein Tabu dar; so fand er auch im Umfeld der katholischen Kirche Anregungen für sein Glaubensleben, etwa bei Jeanne-Marie Guyon. Wesentliche theologische Impulse erhielt er auch von Vertretern der Heiligungs-, Erweckungs- und Pfingstbewegung, nicht zuletzt durch Jessie Penn-Lewis, deren Werk „Soul and Spirit“ er ins Norwegische übersetzte und in bearbeiteter Form in seine Zeitschrift „Skjulte Skatter“ übernahm. In Norwegen war es u. a. der Laienprediger Hans Nielsen Hauge, mit dem Smith eine Geistesverwandtschaft empfand.

Ohne konkrete Absicht, eine neue christliche Bewegung zu gründen, sammelte Smith Interessierte um sich, denen er seine Glaubenserfahrungen nahebrachte.[1] Die Gemeinschaft war zu diesem Zeitpunkt ein Freundeskreis bibelgläubiger Christen, die sich informell trafen und sich über ihren Glauben austauschten. Zugleich waren sie vielfach Mitglieder in anderen Gemeinschaften, z. B. der Methodistenkirche oder der Pfingstbewegung. Zu den ersten „Freunden“ zählten Theodor Ellefsen und Smiths Bruder Aksel, ein Zahnarzt.

Den nachgelassenen Briefen Smiths (s. u. Literatur) ist zu entnehmen, dass Smith aufgrund seiner Überzeugungen eine zunehmende Ausgrenzung aus den etablierten Kreisen erlebte, so dass aus den Zusammenkünften in seinem Freundeskreis allmählich eine eigenständige Bewegung erwuchs, die sich aber ganz bewusst nicht als Kirche verstand und sich selbst auch keinen Namen geben wollte. Im Volksmund galten die betreffenden Menschen einfach als „Smiths Freunde“, ein Begriff, der sich bis in jüngerer Zeit in Norwegen gehalten hat.

Frühe Entwicklung in Norwegen

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Elias Aslaksen

Unter denen, die sich für Smiths Bibelauslegungen interessierten, waren auch mehrere Kameraden aus der Marine, darunter 1908 ein junger Seekadett namens Elias Aslaksen, dessen Examensleistungen an der norwegischen Marineakademie bis ins 21. Jahrhundert unerreicht geblieben sind. Er war indes so beeindruckt von dem, was er von Smith hörte, dass er beschloss, seine schon vorgezeichnete glänzende Militärkarriere abzubrechen und sich ganz in den Dienst Gottes zu stellen. Seinen zunächst gehegten Plan, Chinamissionar zu werden, verwarf er jedoch wieder und verdiente seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten, u. a. als Deutschlehrer, während er seine Hauptaufgabe als eine Art Missionar im eigenen Land sah. Aslaksen wurde einer der engsten Mitarbeiter Johan O. Smiths und übernahm später, nach dessen Tod 1943, die Leitung der Bewegung.[2][3]

Als wichtige Klammer für die Bewegung erwies sich die Begründung der christlichen Erbauungszeitschrift „Skjulte Skatter“ („Verborgene Schätze“ nach dem norwegischen Wortlaut von Spr. 2,4; vgl. Elberfelder Bibel von 1871) durch die Brüder Johan Oscar und Aksel Smith im Jahre 1912. Diese Monatsschrift überstand die Zeitläufte ohne Unterbrechung und mit nahezu unverändertem Layout bis heute und wird inzwischen in 28 Sprachen herausgegeben.[4]

Der Erste Weltkrieg war der Hauptanlass, wodurch sich die kleine lokale Bewegung auf mehrere weit verstreute Orte in Norwegen ausbreitete. Die norwegische Marine unternahm nämlich nunmehr in großem Stil Patrouillenfahrten entlang der Landesküste, um die Neutralität des Landes zu sichern. Johan O. Smith – an Bord Kommandant eines Geschützturmes – verkündete nun in den zahlreichen Hafenstädten, die in diesem Rahmen angelaufen wurden, sein Verständnis des Wortes Gottes, und im Laufe der Zeit bildeten Gleichgesinnte eine Reihe kleiner Gemeinden. Der als Reservist reaktivierte Elias Aslaksen war hier im gleichen Sinne beteiligt.[1]

Johan Oscar Smith blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1943 Leiter der Gemeinschaft. Anschließend wurde sie bis 1976 von Elias Aslaksen geleitet.

Internationale Ausbreitung

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Die ersten Gemeinden außerhalb Norwegens entstanden Anfang der 1930er Jahre in Dänemark und Schweden. 1950 zählte die damals immer noch (offiziell) namenlose Gemeinschaft knapp 1000 Mitglieder in Skandinavien.[5]

Nachdem sich die Gemeinschaft bis dahin auf Skandinavien beschränkt hatte, kamen im Rahmen der Kriegsereignisse vereinzelte Kontakte zu Christen aus Deutschland zustande. Dies führte im weiteren Verlauf dazu, dass Vertreter der Gemeinschaft ab Mitte der 1950er Jahre zu den Allianzkonferenzen der Philadelphia-Bewegung in Leonberg eingeladen wurden. Die Initiative dazu ging seinerzeit von deren Gründer und Leiter aus, Christian Röckle (1883–1966), der der Gemeinschaft damit ein Forum zur Verkündigung ihrer Botschaften bot. Dies wiederum weckte das Interesse von Menschen mit ganz unterschiedlichen konfessionellen Hintergründen, die sich in der Folgezeit an mehreren Orten in der Bundesrepublik Deutschland und den benachbarten Ländern in Hauskreisen zusammenfanden, woraus schließlich Keimzellen neuer Gemeinden wurden. Diese Entwicklungen wurden wesentlich unterstützt von skandinavischen Vertretern der Gemeinschaft.[6][7]

In den 1960er Jahren erreichte die Bewegung schließlich die USA, und seit den 1970er Jahren entstanden Gemeinden in Kanada, Südamerika, Afrika, Australien und Asien.[1]

Ebenfalls in den 1970er Jahren begann die Bewegung – wesentlich auf Initiative des ehemaligen Kirchendiakons Gustav Schmidt (1908–1976)[8] und des Backnanger Unternehmers Friedrich Holzwarth (1928–2017) – von Deutschland aus eine Missions- und Wohltätigkeitsarbeit in den Staaten des damaligen Warschauer Paktes. Holzwarth gründete hierfür ein eigenes Missionswerk, „Alte Schule“, und veranlasste unter anderem die jahrelange Ausstrahlung von Radiosendungen mit geistlichem bzw. evangelistischem Inhalt. Im Gefolge dieser Arbeit wurden zahlreiche Kontakte zu Christen geknüpft, denen die freie Ausübung ihres Glaubens staatlicherseits verwehrt war, und schließlich entstanden auch hinter dem Eisernen Vorhang an mehreren Stellen kleine Gemeinden, die nach der politischen Wende 1989 einen wesentlichen Aufschwung nahmen und heute integrale Bestandteile der weltweiten Bewegung sind.[9][10]

Sigurd Bratlie im Scheinwerferlicht der internationalen Politik

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Nach Aslaksens Tod übernahmen Aksel Johan Smith (1910–1998) und Sigurd Rudolf Gulbrandsen Bratlie (1905–1996; ein Vetter des Schriftstellers Trygve Gulbrandsen) die Leitung der Bewegung. Es handelte sich dabei um den Sohn und den Schwiegersohn des Gründers Johan Oscar Smith. Unter Bratlies Ägide geriet die bis dahin weitgehend unbekannte Gemeinschaft unversehens in die Aufmerksamkeit der Politik:

Im Jahr 1978 wurde Bratlie während eines von ihm geleiteten Gottesdienstes in Bagdad gemeinsam mit weit über hundert irakischen, ägyptischen und auch europäischen Christen unter dem Vorwand illegaler religiöser Tätigkeit verhaftet.[11] Wie sich später herausstellte, geschah dies vor dem Hintergrund des kurz zuvor abgeschlossenen ägyptisch-israelischen Friedensvertrages von Camp David. Der Initiator des Gottesdienstes, der in Bagdad forschende Kernphysiker Shabi Youssef, zugleich Mitglied der Gemeinschaft, war nämlich wegen seiner ägyptischen Staatsbürgerschaft nunmehr auf eine schwarze Liste potentieller Verräter im Irak geraten.[12]

Bratlie verbrachte 143 Tage ohne Anklage in verschiedenen Gefängnissen, unter anderem auch im berüchtigten Abu Ghuraib, wobei die irakischen Behörden zunächst leugneten, ihn überhaupt in Gewahrsam zu haben. Es kam zu einem monatelangen diplomatischen Tauziehen, woran mehrere norwegische Politiker, darunter der damalige Außenminister Knut Frydenlund, Staatssekretär Thorvald Stoltenberg und der Stortingsabgeordnete Finn Kristensen beteiligt waren. Schließlich war es Yvonne Huslid (1930–1998), die belgische Ehefrau eines norwegischen Diplomaten, die über ihre Kontaktbeziehungen in die arabische Welt eine Vereinbarung mit Saddam Hussein, dem damaligen Chef der irakischen Geheimpolizei, zustande brachte. Nach einem offiziellen Gnadengesuch des norwegischen Königs Olav V. an den irakischen Staatspräsidenten Ahmad Hasan al-Bakr wurde Bratlie am Karfreitag, dem 11. April 1979, freigelassen.[13][14]

Huslid gelang es durch ihre Geheimdiplomatie mit Saddam Hussein, schließlich auch die übrigen Gefangenen freizubekommen; viele waren schwer gefoltert worden, darunter Shabi Youssef, der an den Folgen schließlich starb.[15]

Der Schriftsteller Kjell Arne Bratli (nicht verwandt mit Sigurd Bratlie) veröffentlichte zwanzig Jahre später einen Dokumentarroman über die Ereignisse mit dem Titel Oppdrag Bagdad („Auftrag Bagdad“).[16]

Erweckung und Krise

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Anfang der 1990er Jahre gab es eine größere Erweckung innerhalb der Organisation, mit z. T. charismatischen Äußerungen. Dies führte jedoch auch zu einer Krise, bei der etwa 600 Mitglieder die Gemeinschaft verließen, davon 450 in Norwegen.[17] Einige der Aussteiger meinten, dass der Kern des Konfliktes die Frage war, wer die Leitung der Gemeinschaft in der Nachfolge Bratlies übernehmen sollte.[18] Der indes bestimmte Bernt Stadven (geb. 1931) sowie Johan Oscar Smiths Enkel Kåre Johan Smith (geb. 1944) zu seinen Nachfolgern.

Entwicklung seit den 1990er Jahren unter der Leitung von Kåre Johan Smith

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Unter der Leitung von Kåre Johan Smith änderte sich sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch die Einstellung der Gemeinschaft in Bezug auf andere Christen erheblich, allerdings ohne dass die geistliche Grundlage angetastet wurde. Smith selbst äußerte sich dazu 2020 in einem Interview mit seinem einstigen Kritiker Alf Gjøsund (s. u.), er habe den Eindruck, dass seine Vorgänger Aslaksen und Bratlie, trotz ihrer unbestreitbaren Verdienste, die Gemeinschaft unfreiwillig in eine Schieflage gebracht hätten. Überkommenen Regeln und Normen hätten sie ein zu großes Gewicht beigemessen; andererseits sei die mit anderen Christen gemeinsame Glaubensgrundlage, die Lutherische Rechtfertigungslehre, nicht genug betont worden.[19]

Entsprechend wurden lange gepflegte traditionelle Regeln, z. B. hinsichtlich Haartracht und Kleidung, weitgehend eliminiert. Autoritäre Erziehungsmethoden, die auch in der Gemeinschaft angewandt worden waren, gelten seitdem als geächtet.[20] Frauen in Führungspositionen werden nicht mehr als problematisch angesehen (der aktuelle Vorstand der Gemeinschaft wird von einer Frau, Berit Hustad Nilsen, geleitet[21]); allerdings bleibt Frauen das Predigtamt unter Berufung auf biblische Aussagen weiterhin verwehrt.[19]

Zugleich lässt die Gemeinschaft eine deutliche Bereitschaft erkennen, sich vermehrt für die Zusammenarbeit mit anderen Christengemeinschaften zu öffnen. Dementsprechend hat sich der norwegische Teil der Gemeinschaft seit 2019 um die Aufnahme in Norges Kristne Råd (NKR, entspricht in etwa der deutschen Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen, ACK) bemüht. Nach zweijährigem Beobachterstatus traf die Vollversammlung des NKR im September 2021 die Entscheidung, die Gemeinschaft als Vollmitglied aufzunehmen.[22][23]

Internationales Konferenzzentrum in Brunstad

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Das internationale Konferenzzentrum der Gemeinschaft, das Oslofjord Convention Center, in Melsomvik, nahe Tønsberg

Im Jahr 1956, etwa gleichzeitig mit dem Beginn der internationalen Ausbreitung, erwarb die Gemeinschaft eine Liegenschaft in der Ortschaft Brunstad in Südnorwegen, die seitdem als internationales Konferenzzentrum genutzt wird. Im Laufe der Jahre wurde das Areal den Bedürfnissen entsprechend mehrfach ausgebaut und modernisiert. Heute werden hier mehrmals jährlich christliche Konferenzen mit bis zu 10.000 Personen aus über 30 Ländern durchgeführt.[24] Seit dem Jahr 2000 wird das Konferenzzentrum auch für externe Veranstaltungen vermietet und erhielt im April 2011 den Namen Oslofjord Convention Center.

Erpressungsskandal

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In der zweiten Hälfte der 2010er Jahre wurden heftige Anschuldigungen wegen angeblicher finanzieller Unregelmäßigkeiten gegen den Leiter der BCC, K. J. Smith, und seinen engen Mitarbeiter B. A. Larsen laut, die in den norwegischen Medien umfassenden Niederschlag fanden. Ausgangspunkt waren Vorwürfe eines ehemaligen Finanzbuchhalters, der die Gemeinschaft verlassen hatte, Smith und Larsen hätten sich mit Spendengeldern selbst bereichert, und auch sonst habe es erhebliche finanzielle Unregelmäßigkeiten (insbes. Steuerhinterziehung) bei der Gemeinschaft gegeben. Allerdings war der Insinuant, ein Niederländer, inzwischen selbst wegen Betrugsverdachts in seinem Heimatland verhaftet worden. Aus seinem Umfeld wurden ferner Behauptungen laut, die von ihm Angeschuldigten hätten sich auch schwerwiegender privater Verfehlungen schuldig gemacht. In der Folge ermittelte die norwegische Steuerfahndungsbehörde Økokrim, jedoch mit dem Ergebnis einer völligen Entlastung Smiths und Larsens von allen Verdachtsmomenten.[25][26] Die Gemeinschaft strengte darüber hinaus selbst eine Untersuchung ihrer Finanzen durch zwei unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften an, die ebenfalls keinerlei Unregelmäßigkeiten feststellen konnten. Im Gegenteil wurde nunmehr bekannt, dass Smith und Larsen die Gemeinschaft in erheblichem Umfang mit persönlichen Spenden unterstützt hatten. Auch für Verfehlungen privater Art ließ sich keinerlei Beleg finden.[27]

Wie sich herausstellte, war der Hintergrund der (haltlosen) Anschuldigungen ein Erpressungsversuch des ehemaligen Finanzbuchhalters, der Geld der Gemeinschaft in Höhe von acht Millionen Euro veruntreut hatte und diese Summe nun von ihr erlassen bekommen wollte, andernfalls er eine professionell organisierte Kampagne zur „Vernichtung“ der Gemeinschaft veranlassen würde, was er dann – unterstützt unter anderem von weiteren ehemaligen Mitgliedern – auch versuchte. Tatsächlich gab es diesbezüglich eine vertragliche Vereinbarung mit der israelischen Psy-Group, die 2016 auch den Wahlkampf von Donald Trump unterstützt hatte.[28][29][27] Der ehemalige Buchhalter gab schließlich zu, gelogen und in erheblichem Umfang Urkundenfälschung (u. a. von E-Mails, die er in die Presse lanciert hatte) betrieben zu haben. Am 21. April 2022 wurde er vom Gericht (rechtbank) Gelderland zu 30 Monaten Haft ohne Bewährung sowie einer Geldstrafe von 150000 Euro wegen Fälschung, Betruges, Untreue und Geldwäsche zu Lasten der Gemeinschaft verurteilt, nachdem er bereits zuvor den Großteil des veruntreuten Geldes an die Gemeinschaft zurückgezahlt hatte. Im Juni 2022 wurde ein weiterer Niederländer ebenfalls zu einer Gefängnisstrafe wegen versuchter Erpressung der Gemeinschaft verurteilt.[30][31]

Im Nachgang kritisierten namhafte – nicht zur Gemeinschaft gehörige – Persönlichkeiten, unter ihnen der international bekannte Wirtschaftswissenschaftler Ola Grytten, der frühere Aftenposten- und Time-Korrespondent sowie NATO-Sprecher Dag Christensen und der Steuerrechtler Ole Gjems-Onstad, nachdrücklich das Gebaren insbesondere des staatlichen norwegischen Fernsehsenders NRK, der die Behauptungen der Betrüger wider besseres Wissen so dargestellt habe, dass man sie für bewiesene Tatsachen halten konnte; dadurch sei die Gemeinschaft unverschuldet in ein schlechtes Licht gerückt worden.[27][32][33][34]

Die Christliche Gemeinde ist eine Glaubensgemeinschaft auf Grundlage des Neuen Testaments, die an die Bibel als das inspirierte Wort Gottes glaubt. Die Gemeinschaft betont, dass die Bibel die einzige Grundlage ihres Glaubens sei und sie neben der Bibel kein gleichwertiges Buch habe. Grundlegend ist der Glaube an Jesus als Sohn Gottes, den Heiligen Geist, die Vergebung der Sünden, die Taufe und das Abendmahl.[35]

Die Christliche Gemeinde praktiziert die Taufe von Erwachsenen mit vollständigem Untertauchen im Wasser. Daher erübrigt sich eine Konfirmation. Die meisten Ortsgemeinden haben einen Bibelkurs für Teenager, der als Parallele zum kirchlichen Konfirmandenunterricht betrachtet werden kann.

Die Gemeinschaft glaubt, dass die Sündenvergebung nicht das endgültige Ziel, sondern der Anfang eines neuen Lebens für einen Christen bedeute.[36]

Der Glaube, dass Jesus versucht wurde, ohne jedoch zu sündigen, hat in der Gemeinschaft eine zentrale Bedeutung. Dadurch dient Jesus als Vorbild und Helfer. Er weiß, wie es ist, als Mensch zu leben und einen Eigenwillen zu haben, der Gottes Willen entgegensteht. Der Heilige Geist lehrt den Gläubigen, Jesus als Jünger nachzufolgen. Im Licht von Gottes Wort erkennt dieser durch den Heiligen Geist mehr und mehr von der innewohnenden Sünde. Er erkennt, dass sein Eigenwille sich gegen Gottes Willen auflehnt. Führt der Gläubige nun trotzdem Gottes Willen aus, geschieht durch den Heiligen Geist eine Reinigung von der ihm anhaftenden Sünde. Auf diese Weise kommt es zu einem andauernden Prozess immer tieferer Erkenntnis („Licht“) und daraus resultierender Reinigung – in der Terminologie der Gemeinschaft ein „Wandel von Licht zu Licht“. Diese innere Verwandlung bezeichnet die Bibel als Heiligung, so die Auslegung.

Der Religionsexperte Alf Gjøsund wies darauf hin, dass das Evangeliumsverständnis der Gemeinschaft Parallelen zur Theologie Erling Utnems, des Mitbegründers der Lausanner Bewegung, sowie Dietrich Bonhoeffers aufweist.[37] Tatsächlich wird der von dem Letzteren geprägte Begriff von der irrtümlich bzw. missbräuchlich beanspruchten billigen Gnade („Schleuderware ohne Preis und Kosten“; „Rechtfertigung nicht des Sünders, sondern der Sünde“)[38] in der Verkündigung der Bewegung immer wieder aufgegriffen.[19]

Gjøsund fasste die Glaubensgrundlage 2017 wie folgt zusammen:[19]

  • Die Bibel ist die Autorität und Grundlage allen Handelns.
  • Dadurch, dass Jesus „versucht wurde, doch ohne Sünde blieb“, kann er den Gläubigen in der Versuchung zu Hilfe kommen und sie stärken, um durch seine Kraft die Versuchung überwinden zu können.
  • Das Apostolische Glaubensbekenntnis, der Glaube an den Dreieinigen Gott und die Lutherische Rechtfertigungslehre (Errettung allein durch Glauben) sind grundlegend.
  • Die Verkündigung des Wortes Gottes, die Taufe und das Heilige Abendmahl sind dazu da, um Gottes Gnade zu vermitteln; sie sollen zur Bekehrung und einem neuen Leben führen; daraus folgt Erlösung, vorausgesetzt, man nimmt diese Gaben im Glauben an.

Gemäß ihrer Selbstdarstellung steht die Gemeinschaft zu den altkirchlichen Glaubensbekenntnissen.[39] In einem Buchbeitrag unterstrich der Leiter K. J. Smith darüber hinaus, dass er „im Großen und Ganzen in allen Punkten hinter dem Textmaterial Melanchthons“ stehe (gemeint ist die Confessio Augustana).[40] Ihre Position innerhalb der christlichen Familie sieht die Gemeinschaft selbst so: „Wir glauben, dass zwischen allen, die in Übereinstimmung mit Gottes Wort leben, eine geistliche Gemeinschaft entsteht. Dies ist die Gemeinde, die auch als Christi Leib bezeichnet wird […] – unabhängig von Zeit und Ort, Kultur und Tradition.“[35]

Der amerikanische Religionsforscher Lowell D. Streiker hat die DCG über einen längeren Zeitraum begleitet. Er schreibt zu der Frage, ob sich die Gemeinschaft als alleinigen Besitzer der wahren Lehre sehe, Folgendes:

„Meinen sie, dass es außerhalb ihrer Gruppe keine Errettung gibt? Definitiv nein. Glauben sie, dass ehemalige Mitglieder ihrer Gruppe, die aus dem einen oder anderen Grunde die Gruppe verlassen haben, ihre Errettung verspielt haben? Ich konnte keine Beweise finden, die das bestätigen würden.“

Lowell D. Streiker[41]

Der Verband DCG Deutschland e. V. ist Teil des Netzwerks der Evangelischen Allianz Deutschland.[42]

Gottesdienste und Aktivitäten

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In den Ortsgemeinden der DCG gibt es regelmäßig allgemeine Gottesdienste. Wie auch in einigen anderen Freikirchen üblich, können alle, die etwas Erbauliches mitteilen wollen, dies als Ansprache, Zeugnis, Gesang oder Gebet tun.

Das geistliche, sportliche, künstlerische und kulturelle Angebot für Kinder und Jugendliche hat sich bei der DCG seit den 1990er Jahren sichtbar entwickelt. Heute gibt es regelmäßig eigene Gottesdienste für die unterschiedlichen Zielgruppen und darüber hinaus Konferenzen, Freizeiten und Angebote in den Bereichen Sport, Musik, Medien und Kunst.

Die Gemeinschaft verfügt über eine lange Tradition ehrenamtlicher Gemeindearbeit. Der Bau eines neuen Versammlungssaals wird in der Regel als Gemeinschaftsaufgabe verstanden. Dadurch kommt es nicht selten vor, dass mehrere hundert Menschen an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten.[43]

Verantwortlich für eventuelles Eigentum einer Ortsgemeinde ist der jeweilige Vereinsvorstand. Die geistliche Leitung wird von einem oder mehreren Gemeindevorstehern wahrgenommen; in der Regel handelt es sich um Laienprediger, die auch einem zivilen Beruf nachgehen.

In Deutschland tritt die DCG innerhalb eines gemeinnützigen Dachverbandes auf, welcher lt. Satzung „untrennbar mit der Christlichen Gemeinde Brunstad in Stokke/Norwegen verbunden ist“.[44] Der Vorstand besteht aktuell aus 5 Vorstandsmitgliedern.[45]

Die DCG bezieht keine Kirchensteuer oder andere Zuschüsse. Die finanziellen Mittel werden überwiegend durch Spenden und Beiträge erbracht.

Zusätzlich zu den Beiträgen gibt es immer wieder Aktionen, die zusätzliche Spenden akquirieren sollen.

Gesellschaft, Ehe und Familie

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Die Mitglieder der DCG sind aufgefordert, sich in ihrer Lebensgestaltung an den Aussagen des Neuen Testaments der Bibel zu orientieren.[46]

Kinder werden als ein Geschenk Gottes angesehen, und es gibt viele Familien mit mehreren Kindern und viele Frauen ziehen das Familienleben einer beruflichen Karriere vor. Allerdings gibt es diesbezüglich keine dogmatischen Vorgaben; Angelegenheiten von Ehe und Familie gelten als Privatsache.[47]

Die Mitglieder beteiligen sich häufig an gesellschaftlichen Aufgaben, aber wenig am allgemeinen politischen Leben.

Jugendaustauschprogramm YEP und Brunstad Bibelschule

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Teilnehmer des Jugendaustauschprogramms (YEP) in Brunstad

YEP wurde im April 2002 etabliert und ist ein internationales Jugendaustauschprogramm mit Teilnehmern zwischen 18 und 25 Jahren aus Gemeinden der verschiedenen Erdteile. Das Ziel mit YEP ist, den Jugendlichen den Glauben und die Geschichte der Gemeinde zu vermitteln, sie in die Missionsarbeit und das Gemeindeleben einzuführen, ihnen die norwegische Kultur und Sprache näherzubringen, durch die Arbeit in einem multikulturellen Umfeld zu Toleranz und Respekt beizutragen sowie ehrenamtliches Engagement bei den Konferenzen und Projekten der Gemeinde zu ermöglichen. Im YEP gibt es eine große Vielfalt an Kursen und Aktivitäten. Die Jugendlichen bewerben sich für einen selbst gewählten Zeitraum. Jährlich nehmen durchschnittlich 250 Jugendliche an dem Programm teil. Im Jahr 2010 waren 31 Nationen im YEP repräsentiert.

Die Brunstad Bibelschule bietet Jugendlichen über 18 Jahren ein Teilzeitstudium auf Grundlage der Konfession von Brunstad Christian Church an. Die Schule wurde 2004 etabliert und kann in Kombination mit dem Jugendaustauschprogramm besucht werden. Die Werte der Schule sind: „Glauben an und Verständnis von Gottes Wort und seinem Evangelium, Engagement aus Liebe zu Gott und Menschen sowie Respekt vor und Verständnis für Menschen und Kulturen zu vermitteln.“[48]

Mission und globale Ausbreitung

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Neben der Verbreitung des christlichen Evangeliums in mittlerweile über 65 Länder aller Kontinente will DCG den Menschen auch im praktischen Leben Hilfestellung geben, bezeichnet als Hilfe zur Selbsthilfe.

Traditionell betrachtet betreibt DCG eine Zeltmachermission, d. h., dass die ausgesandten Missionare an ihrem neuen Wohnort einer regulären Berufstätigkeit nachgehen, anstatt von der Gemeinde bezahlt zu werden. Die erste Ausbreitung in Norwegen erfolgte, als der Gründer J. O. Smith Versammlungen dort abhielt, wo er an Land kam während seiner Arbeit als Unteroffizier während der „Neutralitätswache“ an der norwegischen Küste während des Ersten Weltkriegs. Später nahm die Missionsarbeit auch andere Formen an und verlagerte sich hauptsächlich in den digitalen Bereich.

Humanitärer Beistand

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Die DCG hat eine Tradition für humanitäre Hilfe durch mehrere Kanäle. In Deutschland hat das Missionswerk „Alte Schule“ z. B. über mehrere Jahrzehnte materiellen Beistand geleistet und christliche Literatur an Zehntausende Adressen in fünf Kontinente u. a. Afrika, Osteuropa, die Sowjetunion/Russland und Südamerika versendet.[49][50] Die DCG hat auch vielerorts beim Aufbau und Betrieb lokaler Konferenzzentren und Gemeindesälen geholfen.[51][52] In jüngster Zeit wird sowohl materielle Hilfe als auch Arbeitskräfte an Orten auf der ganzen Welt bereitgestellt, die nur schwer für sich selbst sorgen können. So reisten z. B. mehrere Mitglieder der DCG im Jahr 2011 in die Ukraine, um beim Bau eines örtlichen Konferenzzentrums in der Nähe von Odessa zu helfen.[53]

BrunstadTV und AktivesChristentum.de

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1997 wurde erstmals eine direkte Videoübertragung einer Konferenz aus Norwegen über ISDN zu einem Ort in den Niederlanden getestet.[54] An der gleichen Konferenz gab Kåre J. Smith bekannt, dass die DCG sich auf Satellitübertragungen fokussieren sollte. Seither lag ein großer Fokus auf die Mission durch TV-Sendungen.[55] Diese werden in mehreren Sprachen um die Welt gesendet. In 2010 startete BCC den internen TV-Kanal „Brunstad TV“ welcher große Teile des Tages und an Abenden in ganz Europa, nahen Osten und Nord-Afrika sendet. Der Kanal zeigt zum größten Teil eigenproduzierten Inhalt.

Die DCG betreibt eine Internetseite mit missionarischen Inhalten, welche in 18 Sprachen verfügbar ist; die deutschsprachige Ausgabe ist aktiveschristentum.de.[56]

Globale Ausbreitung

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Chronologisch hat sich die Missionsarbeit wie folgt konzentriert:

Literatur und Medien

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Die BCC hat in Norwegen einen eigenen Verlag, die Stiftung Skjulte Skatters Forlag. Verantwortlicher Redakteur ist Sigurd Johan Bratlie, der hauptsächlich Bücher und Schriften von Autoren aus dem Kreis der BCC und ihrer internationalen Ableger herausgibt. Das norwegische Monatsblatt Skjulte Skatter (Verborgene Schätze) ist erstmals 1912 erschienen und wird seitdem ununterbrochen herausgegeben. Daneben wird in vielen Ländern monatlich ein Familienmagazin herausgegeben – in Deutschland heißt dieses band.

Voller Saal während einer Versammlung im internationalen Konferenzzentrum in Brunstad, vor 2008

DCG führt keine Mitgliederlisten, weshalb die Mitgliederzahlen nur geschätzt werden können.[57] Lowell Streiker schreibt in seinem Bericht aus dem Jahr 1996, dass die Gemeinschaft weltweit fast 30.000 Mitglieder zählt, beinahe 15.000 Erwachsene und ebenso viele Kinder.[58] Kjell Arne Bratli, der in umfassender Weise schriftstellerisch über und für DCG tätig war, schrieb bereits im Jahr 1996, dass die Mitgliederzahl bei etwa 25.000 liegt.[57]

Nach Selbstangaben hat die DCG in Deutschland insgesamt 2.650 Mitglieder, davon sind 850 minderjährig.[59]

Altersstruktur in Deutschland
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Stand: 31.12.2020[59]

Expertenmeinungen und Kritiker

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Expertenmeinungen

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Im Laufe der Zeit haben sich mehrere Theologen und Religionsfachleute mit der Bewegung beschäftigt. Der norwegische Theologe Steinar Moe schreibt in „Fokus på Smiths venner“ (Smiths Freunde im Brennpunkt):

„Eins ist auf jeden Fall sicher: Aufgrund des Verständnisses, das Smiths Freunde vom Evangelium haben, kann die Gemeinde nicht als eine nicht-christliche religiöse Sekte bezeichnet werden. Die Gemeinde ist – mit ihren besonderen Ausprägungen in manchen Bereichen – ganz und gar unstrittig in der Vielfalt der Christenheit verankert.“

Steinar Moe[60]

In theologischer Hinsicht verortete er die Bewegung in der Nähe bestimmter lutherischer Ausprägungen, wie sie sich etwa bei Erik Pontoppidan d. Ä. oder auch bei Pietisten wie Ph. J. Spener und Aug. H. Francke fanden. Vermittelt über die Hauge-Bewegung in Norwegen, die ebenfalls für Smith eine große Rolle spielte, beeinflusste – so Moe – pietistisches Gedankengut das Lehrgebäude der Smithschen Gemeinschaft wesentlich.[61]

Auch der amerikanische Religionsforscher Lowell D. Streiker kommt zu diesem Ergebnis:

„Ich bin der Frage nachgegangen, inwieweit Smiths Freunde eine Sekte/ein Kult oder eine in irgendeiner Hinsicht schädliche geistliche Bewegung sind. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Smiths Freunde in keiner Weise als Sekte, Kult oder schädliche Bewegung bezeichnet werden können.“

Lowell D. Streiker

Auf die Frage, wie er DCG bezeichnen würde, schreibt Streiker, dass nach seiner Meinung die besten Bezeichnungen „Minderheitsreligion, alternative Religion, protestierende und entschiedene Kirchenbewegung“ oder was er allen vorzieht: „eine Glaubensgemeinschaft“ wären.

„Sind sie perfekt? Selbstverständlich nicht. Sind sie aber ein destruktiver Kult? Absolut nicht.“

Lowell D. Streiker

Insbesondere frühere Mitglieder machten durch kritische Aussprüche über die Gemeinschaft auf sich aufmerksam.

Zwei norwegische Hauptkritiker, die auch ins öffentliche Rampenlicht traten, waren Johan Velten und Alf Gjøsund. Velten, der bereits 1971 aus der Gemeinschaft austrat, verarbeitete seine Eindrücke zunächst 1992 in einer kleinen, im Selbstverlag herausgegebenen Schrift, die er 2002 zu einem größeren Buch mit dem Titel Ansatt av Gud: et kritisk søkelys på Smiths venner („Von Gott angestellt: ein kritischer Scheinwerfer auf Smiths Freunde“) erweiterte. 2017 veröffentlichte er ein weiteres Buch, seine Familienchronik Spor („Spuren“), worin er Kåre J. Smith vorwirft, die Wertegrundlage der Glaubensgemeinschaft „ausradiert“ zu haben.[62] Im selben Jahr trat Velten auch – im Kielwasser des gegen die Gemeinschaft gerichteten Erpressungsversuchs (s. o.) – an die Öffentlichkeit mit Vorwürfen gegen leitende Personen der Gemeinschaft, sie hätten sich der Selbstbereicherung mit Spendengeldern sowie schwerer privater Verfehlungen schuldig gemacht. Allerdings blieb er die Beweise schuldig, und behördliche Ermittlungen endeten mit der vollständigen Entlastung der Betreffenden.[63][27]

Gjøsund, der die Gemeinschaft zu Anfang der 1990er Jahre verließ, stellte sich zunächst klar hinter Velten.[64] Als Religionsredakteur bei der größten norwegischen christlichen Zeitschrift Vårt Land („Unser Land“) veröffentlichte auch Gjøsund 2004 ein Buch, in dem er sich kritisch mit der Gemeinschaft auseinandersetzte (s. u. Literatur). Seine Vorwürfe bezogen sich insbesondere auf die (damals noch) konservativen Regeln für Kleidung und Haartracht, ein überkommenes Frauenbild, autoritäre Erziehungsprinzipien und auf Arroganz beruhende gesellschaftliche sowie geistliche Selbstisolation. Allerdings beobachtete er in der Folgezeit die Entwicklung der Gemeinschaft aufmerksam und registrierte – diametral entgegengesetzt zu dem vorher von ihm so geschätzten Velten – positive Veränderungen, die er als Wunder („mirakel“) etikettierte und ihn schließlich dazu bewogen, aus der Phalanx der Kritiker auszuscheren.[37] 2017 schrieb Gjøsund von einer „stillen Revolution“ in den letzten Jahrzehnten, in der die wesentlichen Kritikpunkte ausgeräumt worden seien. Umgekehrt warf er nunmehr anderen Kritikern Ignoranz in Bezug auf die Veränderungen in der Gemeinschaft vor und forderte in einem Leitartikel mehr Respekt davor ein.[65] In der Folge unterstützte Gjøsund nachdrücklich die Bemühungen der Gemeinschaft, Mitglied im NKR zu werden (s. o.), und warnte scharf vor den Konsequenzen im Falle einer Ablehnung.[37]

Friedrich Griess, ein pensionierter Zivilingenieur aus Österreich, dessen Tochter der Gemeinschaft angehört, berichtete ebenfalls jahrelang kritisch über die Gemeinschaft.[66] Allerdings erntete er nach Angaben des Forums Religionsfreiheit Europa (FOREF) „massive Kritik an seinem Mangel an Objektivität und seinen demagogischen Eskapaden“, so dass er sich nach zahlreichen Gerichtsurteilen gegen ihn schließlich aus der österreichischen Öffentlichkeit zurückzog.[67]

Die Christliche Gemeinde

  • Kjell Arne Bratli: En herrens tjener. Sigurd Bratlie 1905–1996. Stiftelsen Skjulte Skatters Forlag, 2003, ISBN 82-91305-83-8.
  • Kjell Arne Bratli: Brunstad, Paradis Rett Forut. Stiftelsen Skjulte Skatters Forlag, 2000, ISBN 82-91305-67-6.
  • Kjell Arne Bratli: Seilas mot himmelens kyst. En beretning om Johan Oscar Smith. Stiftelsen Skjulte Skatters Forlag, 1997, ISBN 82-91305-32-3.
  • Kjell Arne Bratli: Der Weg des Kreuzes – Ein Report über die Norweger-Gemeinde. Verlag Das Leben, 1996, ISBN 3-88801-050-0.
  • Johan Oscar Smith: Johan O. Smith Samlede Skrifter. Band 1–6. Stiftelsen Skjulte Skatters Forlag, 2019, ISBN 978-82-8253-345-4.
  • Kåre J. Smith: Hyrde og profet, en veiledning i hyrdetjeneste og menighetsliv. Stiftelsen Skjulte Skatters Forlag, 2004, ISBN 82-92493-13-1.
  • Hans Kristian Bertelsen: Menighetens utvikling i Vest-Europa, 2 Bände. Skjulte Skatters Forlag, 2014, ISBN 978-82-8253-234-1.

Akademisch

  • Nils Block-Hoell: Smiths venner. En eiendommelig norsk dissenterbevegelse. In: Tidsskrift for Teologi og kirke. 1956.
  • Audun Erdal: Smiths venner. Innblikk i en norsk frimenighets oppkomst og egenart. In: Tidsskrift for Teologi og Kirke. Nr. 2, 1987 (griess.st1.at – deutsche Übersetzung aus: Zeitschrift für Theologie und Kirche. 2/1987: Smiths Freunde).
  • Geir Lie: Kristologien i Den kristelige menighet. En misforstått impuls fra Keswickbevegelsen? In: Zeitschrift Refleks. (refleks-publishing.com (Memento vom 25. März 2009 im Internet Archive) [PDF; 73 kB]).
  • Steinar Moe: De skal støtes ut. Utstøtelse i Den Kristelige Menighet i møte med en luthersk tankegang. Refleks publ., 2007, ISBN 82-996599-5-7.
  • Steinar Moe: Was lehren Smiths Freunde? Ein Beitrag zur vergleichenden Religionswissenschaft. MK Verlag, 2008, ISBN 3-935915-04-7.
  • Steinar Moe: Smiths venner. Trossamfunnet uten navn. In: Humanist. Nr. 1, 2001.
  • Steinar Moe: Evangelieforståelsen i Den kristelige menighet. In: Tidsskrift for Teologi og Kirke. Nr. 2, 1996 (hive.no).
  • Lowell D. Streiker: Living Faith: The Truth about Smith’s Friends. Smith’s Friends. A “religion critic” meets a free church movement. Praeger, Westport, Conn. 1999, ISBN 0-275-96084-6.

Kritiker

  • Alf Gjøsund: Seier likevel. Min vei ut av trossamfunnet Smiths venner. Lunde 2004, ISBN 82-520-4596-0.
  • Johan Velten: Ansatt av Gud. Et kritisk søkelys på Smiths venner. Genesis forlag, Oslo 2002, ISBN 82-476-0249-0 (griess.st1.at [PDF; 926 kB] deutsche Übersetzung von Friedrich Griess: Von Gott angestellt. Ein kritischer Blick auf die Smiths Freunde).
  • Johan Velten: Spor. TeamWork Forlag, 30. Juni 2017.
Commons: Brunstad Christian Church – Album mit Bildern

Offizielle Websites

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Einzelnachweise

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  1. a b c Unsere Geschichte. In: dcg-info.de. Archiviert vom Original am 5. Januar 2020; abgerufen am 22. Januar 2018.
  2. Kjell Arne Bratli: En Herrens kriger. Elias Aslaksen 1888–1976. Skjulte Skatters forlag, 1998, ISBN 978-82-91305-41-7 (norwegisch).
  3. Niels Christian Geelmuyden: Pennetjeneste. Forsvarets forum, 21. November 2006, archiviert vom Original am 8. November 2016; abgerufen am 21. Dezember 2021 (norwegisch).
  4. Trond Eivind Johnsen: Das Erbe Johan Oscar Smiths. In: aktiveschristentum.de. Abgerufen am 22. Januar 2018.
  5. Kjell Arne Bratli: Seilas Mot Himmelens Kyst. En Beretning Om Johan Oscar Smith. Skjulte Skatters Forlag, Tananger 1997, ISBN 978-82-91305-32-5.
  6. Kjell Arne Bratli: Der Weg des Kreuzes – Ein Report über die Norweger-Gemeinde. Skjulte Skatters Forlag, Tananger 1997, ISBN 3-88801-050-0, S. 12–13.
  7. Hans Kristian Bertelsen: Menighetens utvikling i Vest-Europa. Band 1. Skjulte Skatters Forlag, 2014, ISBN 978-82-8253-232-7, S. 20–30.
  8. Kjell Arne Bratli: Der Weg des Kreuzes – Ein Report über die Norweger-Gemeinde. Skjulte Skatters Forlag, Tananger 1997, ISBN 3-88801-050-0, S. 16.
  9. Kjell Arne Bratli: Der Weg des Kreuzes – Ein Report über die Norweger-Gemeinde. Skjulte Skatters Forlag, Tananger 1997, ISBN 3-88801-050-0, S. 242–244.
  10. Hans Kristian Bertelsen: Menighetens utvikling i Vest-Europa. Band 2. Skjulte Skatters Forlag, 2014, ISBN 978-82-8253-233-4, S. 266–283.
  11. Norsk prest arrestert. In: Verdens gang. 28. November 1978 (norwegisch).
  12. Bratlies skjebne: Lang tid før avgjørelse. In: Verdens gang. 26. Januar 1979 (norwegisch).
  13. Roar Hansen: Storslagent farvel fra over 3500 Smith-venner. In: Tønsbergs Blad. 1. Februar 1996, S. 32 (norwegisch, nb.no).
  14. Kjell Arne Brati: Bratlie, Sigurd Rudolf Gulbrandsen. In: Geir Lie (Hrsg.): Norsk pinsekristendom og karismatisk fornyelse. Refleks-Publishing, Oslo 2008, ISBN 978-82-996599-8-7, S. 18 (norwegisch).
  15. Kjell Arne Bratli: Yvonne Huslid. In: Aftenposten. 5. November 1998 (norwegisch).
  16. Sigurd Bratlie og bokas framside. In: Oppdrag Bagdad - en fordypningsoppgave -. Januar 2010, abgerufen am 21. Dezember 2021 (norwegisch).
  17. Elling Siqveland: Den Kristelige Menighet/„Smiths Venner“. In: Ders.: @1@2Vorlage:Toter Link/ans.hsh.noTrussamfunn på Stord. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2022. Suche in Webarchiven) (PDF) Høgskulen Stord, Haugesund 2006, S. 18 (norwegisch; keine Mementos).
  18. Johan Velten: Ansatt av Gud. Et kritisk søkelys på Smiths venner. Genesis forlag, Oslo 2002, ISBN 82-476-0249-0.
  19. a b c d Alf Gjøsund: Mannen som endret Smiths venner åpner dørene. In: Vårt land. 13. Februar 2020, abgerufen am 17. Dezember 2021 (norwegisch).
  20. Ingeborg Misje Bergem: Kirkesamfunn sammen mot oppdragervold. In: Vårt land. 13. Juni 2018, abgerufen am 21. Dezember 2021 (norwegisch).
  21. Elise Kruse: Berit Hustad Nilsen måtte gå med skjørt hver dag i Smiths venner. Så spurte hun hvorfor. In: Vårt Land. 6. März 2019, abgerufen am 12. Dezember 2021 (norwegisch).
  22. Marit Mjølsneset, Morten Marius Larsen: Brunstad Christian Church tatt opp som medlem av Norges Kristne Råd. In: Vårt land. 15. September 2021, abgerufen am 12. Dezember 2021 (norwegisch).
  23. Vi ønsker to nye kirker velkommen som medlem i Norges Kristne Råd. In: norgeskristnerad.no. 15. September 2021, abgerufen am 12. Dezember 2021 (norwegisch (Bokmål), norwegisch).
  24. Lowell D. Streiker: Living Faith: The Truth About Smith’s Friends. S. 12.
  25. Morten Marius Larsen, Hans Christian Paulsen: BCC-toppene ble etterforsket av Økokrim i tre år – saken ble henlagt. Vårt Land, 17. August 2020, abgerufen am 19. Februar 2023 (norwegisch).
  26. Line Dugstad, Harald Vanvik: Økokrim-sak mot tidligere Smiths Venner-ledere henlagt. 17. August 2020, abgerufen am 19. Februar 2023.
  27. a b c d Dag Christensen: Ytrngskamp eller statsfinansert mobbing. In: regjeringen.no. 15. Januar 2023, abgerufen am 19. Februar 2023 (norwegisch).
  28. dgjenrbwwbith: Ben van Wijhe himself provides the evidence for the Psy Ops campaign, he ordered from a notorious agency with ex-Mossad members. PSY-group 2. In: Ben van Wijhe exposed. 6. September 2021, abgerufen am 20. Februar 2023 (amerikanisches Englisch).
  29. Adam Entous und Ronan Farrow: Private Mossad for Hire. In: The New Yorker. 11. Februar 2019, abgerufen am 21. Februar 2023 (amerikanisches Englisch).
  30. Man die orthodox-christelijke top van kerkgemeenschap Noorse Broeders uit Stadskanaal chanteerde, is veroordeeld tot 1,5 jaar cel. Abgerufen am 19. Februar 2023 (niederländisch).
  31. Tot 30 maanden cel en geldboete voor onder andere witwassen geld van een geloofsgemeenschap. De Rechtspraak, 21. April 2022, abgerufen am 24. April 2022 (niederländisch).
  32. Ola Honningdal Grytten: NRK og Smiths venner. NRK gir beviselig feilaktig informasjon på en rekke områder. In: Dagen.no. 18. November 2020, abgerufen am 19. Februar 2023 (norwegisch).
  33. Ole Gjems-Onstad: NRK-angrep på Smiths venner. 15. November 2020, abgerufen am 20. Februar 2023 (nb-NO).
  34. Trine Overå Hansen: NRK: Reagerer på NRKs nye Brennpunkt-dokumentar. In: Norge idag. 16. November 2020, abgerufen am 20. Februar 2023 (norwegisch).
  35. a b Unser Glaube. In: dcg-info.de. Archiviert vom Original am 5. Januar 2020; abgerufen am 17. Februar 2015.
  36. Steinar Moe: Hva lærer Smiths venner? Et bidrag til konfesjonskunnskap. Færder Høgskolen i Vestfold, Tønsberg 2002, ISBN 82-7911-038-0.
  37. a b c Alf Gjøsund: Norges Kristne råd kan stanse et mirakel. In: Vårt Land. 13. September 2021, abgerufen am 12. Dezember 2021 (norwegisch).
  38. Dietrich Bonhoeffer: Nachfolge. In: Wilfried Härle (Hrsg.): Grundtexte der neueren evangelischen Theologie. 2. Auflage. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2012, S. 1.
  39. Constitution of the BCC Federation. In: BCC.no. Constitutional Assembly, 25. Juli 2022, abgerufen am 19. Februar 2023 (englisch).
  40. Steinar Moe: De skal støtes ut. Utstøtelse i Den Kristelige Menighet (Smiths venner) i møte med en luthersk tankegang. In: Refleks-serien. Band 7. Refleks Publishing, Oslo 2007, ISBN 82-996599-5-7, S. 215.
  41. Lowell D. Streiker: Living Faith: The Truth about Smith’s Friends. S. 6.
  42. 11.05.2023 Verband DCG Deutschland jetzt Werk der EAD. Abgerufen am 11. Mai 2023.
  43. Gemeindeleben. In: dcg-info.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Februar 2015; abgerufen am 17. Februar 2015.
  44. Satzung - DCG Deutschland. In: dcg-deutschland.de. Abgerufen am 21. Dezember 2021.
  45. Vorstand - DCG Deutschland. In: dcg-deutschland.de. Abgerufen am 21. Dezember 2021.
  46. Living Faith: The Truth About Smith’s Friends – Lowell D. Streiker, S. 4.
  47. Über uns - Glaube und Werte von DCG Deutschland. In: DCG Deutschland. Abgerufen am 18. Februar 2023 (deutsch).
  48. YEP. In: brunstad.org. Archiviert vom Original am 17. Februar 2015; abgerufen am 17. Februar 2015.
  49. Kjell Arne Bratli: Der Weg des Kreuzes. Ein Report über die Norweger-Gemeinde. S. 242.
  50. Hilfsgütertransporte. seit 1970 Hilfe für Osteuropa. In: mission-alte-schule.de. Abgerufen am 26. Juni 2022.
  51. Kjell Arne Bratli: Der Weg des Kreuzes. Ein Report über die Norweger-Gemeinde. S. 246.
  52. Neues Konferenzzentrum in der südlichen Ukraine. In: brunstad.org. 13. März 2012, archiviert vom Original am 17. Februar 2015; abgerufen am 17. Februar 2015.
  53. BKM Eiker Mediateam: Til Ukraina for å jobbe. In: brunstad.org. 25. Mai 2011, archiviert vom Original am 26. Februar 2022; abgerufen am 26. Februar 2022.
  54. Brunstadstevne gikk utenriks. In: Sandefjords Blad. 2. April 1997.
  55. Profetisk satsing på satelitt-TV. In: brunstad.org. 17. Juli 2010, archiviert vom Original am 23. September 2015;.
  56. Über uns. In: aktiveschristentum.de. Abgerufen am 26. Juni 2022.
  57. a b Kjell Arne Bratli: Korsets vei – En fortelling om Smiths venner. Skjulte skatters Forlag, Tananger 1995.
  58. Lowell D. Streiker: Living Faith: The Truth about Smith’s Friends. S. 3.
  59. a b Jahresbericht 2020. (PDF; 19,6 MB) In: dcg-deutschland.de. Abgerufen am 21. Dezember 2021 (deutsch).
  60. Steinar Moe: Fokus på Smiths venner. In: hive.no. 1996, abgerufen am 17. Februar 2015 (norwegisch).
  61. Kjell Arne Bratli: Seilas mot Himmelens Kyst. En beretning om Johan Oscar Smith. 1997, ISBN 82-91305-32-3, S. 51.
  62. Johan Velten: Spor. TeamWork Forlag, 30. Juni 2017, S. 172.
  63. Sondre Bjørdal, Arne Borge, Erlend Berge: Bitre anklager. In: Vårt Land. 16. Oktober 2017, abgerufen am 12. Dezember 2021 (norwegisch).
  64. Alf Gjøsund: Bredside fra Velten. In: Vestibylen.no. 2. Oktober 2010, archiviert vom Original am 29. September 2007; abgerufen am 29. September 2007 (norwegisch).
  65. Alf Gjøsund: En sjanse til Smiths venner. In: Vårt Land. 16. Oktober 2017, abgerufen am 12. Dezember 2021 (norwegisch).
  66. Friedrich Griess: Smiths Freunde. In: griess.st1.at. 4. Juli 2007, abgerufen am 14. August 2007.
  67. Wien, Subventionierung der GSK („Gesellschaft gegen Sekten und Kultgefahren“) durch die Stadt Wien in 2006 mit €10 000,-. In: FOREF – Forum Religionsfreiheit Europa. Abgerufen am 21. Dezember 2021.