Heiliger Geist

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Die Taube als Symbol des Heiligen Geistes (Petersdom, Cathedra Petri, Gian Lorenzo Bernini)

Der Heilige Geist (griechisch Ἅγιον Πνεῦμα oder Πνεῦμα τὸ Ἅγιον, lateinisch Spiritus Sanctus) ist im Christentum die dritte Person der göttlichen Trinität, wie dies im Nicäno-Konstantinopolitanum, einem wichtigen altkirchlichen Bekenntnis, formuliert wurde. Der Heilige Geist, oft Geist Gottes genannt, ist Gott, keine eigenständige Gottheit oder Substanz. An Pfingsten feiert die Christenheit das Kommen des Heiligen Geistes. Bereits im Alten Testament ist vom Geist Gottes die Rede.

Der Heilige Geist in der Bibel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Testament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Tanach bedeutet das Wort ruach (רוּחַ), mit dem später der „Geist“ bezeichnet wird, zunächst „Wind“ (z. B. Ex 14,21 EU), dann auch „Hauch“, „Atem“ (Ps 33,6 EU; Ez 37,5-14 EU). In anderen Zusammenhängen bedeutet es den geistigen Zustand, die Stimmung, die Haltung, Einstellung (Ex 35,21 EU; Esra 1,1 EU; Haggai 1,14 EU). Die Haltung eines Menschen, seine ruach, gilt in gewisser Weise als selbstständiges Wesen. Sie kann sich ausbreiten, auf einen anderen Menschen überspringen und in ihn eindringen.

Der zunächst auf Menschen angewendete Begriff des Geistes wurde entsprechend der menschenähnlichen Gottesauffassung auf Gott übertragen (Jes 40,13 EU). Nur sehr selten hebt der Tanach die Zugehörigkeit des Geistes zu Gott durch das Attribut „heilig“ hervor (Ps 51,13 EU; Jes 63,10f. EU; Weish 1,5 EU); meist spricht er vom „Geist Gottes“: ruach JHWH – „Atem des Herrn“; ruach ha-Elohim – „Gottesatem“; ruchaká – „dein Atem“. Diese Ausdrücke bezeichnen die wirkmächtige Gegenwart Gottes im Leben der Menschen. Der Begriff „Geist Gottes“ ist insbesondere auf Israel und die Propheten bezogen, findet aber auch auf die ganze Schöpfung Anwendung.

Die Begriffskombination ruach ha-qodesh erscheint in den hebräischen Schriften einmal als ruach qodesho („sein heiliger Geist“, Jes 63,10-11 EU) und einmal als ruach qodeshcha („dein heiliger Geist“, Ps 51,13 EU). Die Kombination von ruach mit dem Gottesnamen oder der Gottesanrede ist dagegen häufig. Zu den bedeutsamsten Aussagen zählen:

In Jesaja 63,14 EU erscheint „der Geist des Herrn“ unmittelbar neben „sein Heiliger Geist“ (ruach qodesho).

Weitere Aussagen finden sich in den Apokryphen, vor allem in der Weisheitsliteratur.

Neues Testament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im griechischen Neuen Testament erscheint der Begriff „Heiliger Geist“ (pneuma hagion; πνεῦμα ἅγιον) rund einhundertmal. Im Johannesevangelium wird er auch Paraklet (παράκλητος, „Tröster“, „Beistand“) genannt. Insbesondere folgende Stellen sind in der Theologie des Heiligen Geistes von größerer Bedeutung:

  • Maria empfängt Jesus durch den Heiligen Geist (Mt 1,18.20 EU, Lk 1,35 EU).
  • Der Heilige Geist kommt bei der Taufe auf Jesus herab (Mt 3,13–17 SLT).
  • Abschiedsreden Jesu im Johannesevangelium: Der Heilige Geist ist "Beistand" für die Jünger, Lehrer an Jesu Stelle und „Geist der Wahrheit“. (Joh 14,16–17; 26 EU, Joh 16,13–16 EU).
  • Der Missions- und Taufbefehl: „Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Mt 28,19 EU).
  • Das Pfingstereignis: Nach Jesu Abschied kommt der Heilige Geist auf die Jünger herab, und sie beginnen zu predigen (Apg 2,1-13 EU).
  • Der Heilige Geist kann durch Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Jesus empfangen werden, nicht aufgrund von Taten (Apg 10,44 EU, Gal 3,2.1-6 EU).
  • Wer sich in diesem Glauben taufen lässt, empfängt den Heiligen Geist Apg 2,38 EU.
  • Der Heilige Geist wohnt in den Christen 1 Kor 3,16 EU.
  • Das Leben der Christen im Geist (RömEU).
  • Die Gaben des Heiligen Geistes (Röm 12 EU, 1 Kor 12 EU).
  • Die Frucht des Geistes (Gal 5,22 EU).

Das Christentum hat auch verschiedene alttestamentliche Stellen auf den Heiligen Geist bezogen, insbesondere die Weissagung, dass Gott seinen Geist über alle Menschen ausgießen wird in Joel 3,1-5 SLT; und die Erwähnung in der Schöpfungsgeschichte: „Gottes Geist schwebte über dem Wasser“ (Genesis 1,2 EU). Im weiteren Verlauf der biblischen Geschichte waren es einzelne Personen, die nach christlicher Auslegung besonders mit dem Geist Gottes erfüllt waren, z. B. Josua (Dtn 34,9 EU).

Verständnis des Heiligen Geistes in verschiedenen Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Judentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ruach HaQodesh, der Heilige Geist, wörtlich „heiliger Atem“, „heiliger Wind“, auch als Ruach JHWH („Atem Adonais“) bezeichnet, wird allegorisch gebraucht. Der Heilige Geist wird im Judentum als die Kraft Gottes, nicht als eine göttliche Person betrachtet und entsprechend auch nicht angerufen. Diese Kraft kann von Menschen Besitz ergreifen und sie bevollmächtigen.

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Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Hauptartikel: Dreifaltigkeit

Alte Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alte Kirche ging einen langen Weg der Lehrentwicklung auch im Blick auf den Heiligen Geist; der Diskurs fand der in den altkirchlichen Bekenntnissen seinen Niederschlag.

Der Heilige Geist ist im Christentum „eins“ mit Gott-Vater und Gott-Sohn und wird zugleich als eine der drei Personen oder Hypostasen Gottes resp. als dritte Person des dreieinen Gottes verstanden (siehe Dreifaltigkeit). Vor der Etablierung des trinitarischen Dogmas war dies umstritten, insbesondere bei der Gruppe der Pneumatomachen im 4. Jahrhundert. Heilig wird im Sinne von göttlich gebraucht, um den Geist Gottes von anderen Geistwesen zu unterscheiden.

Die Christen fast aller Kirchen feiern 50 Tage nach Ostern Pfingsten als den Tag, an dem die Jünger Jesu „mit dem Heiligen Geist erfüllt“ (Apg 2,4 EU) und zur Verkündigung des Evangeliums bevollmächtigt wurden (Apg 2,11 EU, Apg 4,8-10 EU).

Der Filioque-Streit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der sogenannte Filioque-Streit, das heißt die Auseinandersetzung, ob der Heilige Geist von Gott Vater oder von Gott Vater und Gott Sohn ausgeht, war eine entscheidende Unstimmigkeit zwischen östlicher und westlicher Kirche und stellt noch heute einen wichtigen dogmatischen Unterschied zwischen der römisch-katholischen Kirche und den aus ihr erwachsenen reformatorischen Kirchen einerseits und den orthodoxen Kirchen andererseits dar. Die Westkirche hält im Allgemeinen an dem filioque fest, betont also Ursprung und Herkunft des Heiligen Geistes mittels einer Hauchung aus Gott Vater und Gott Sohn. Die Ostkirche bewahrt die ursprüngliche Textfassung des Nicäno-Constantinopolitanums und betont die Gott-Vater und Gott-Sohn gleichgestellte Göttlichkeit des Geistes.

Hauptartikel: Filioque

Römisch-katholische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Lehre der römisch-katholischen Kirche geht der Heilige Geist aus dem Vater und dem Sohn als einem einzigen Prinzip durch „eine einzige Hauchung“ hervor. Im Unterschied zum Sohn, der durch „Zeugung“ aus dem Vater hervorgeht, geht der Geist den Weg der Hauchung aus dem Vater und dem Sohn.

Die römisch-katholische Kirche kennt wie die orthodoxen Kirchen das Sakrament der Firmung. Darin empfängt der Firmling die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die dessen Früchte hervorrufen sollen. Die Firmung wird meist Jugendlichen von einem Bischof gespendet, im Gegensatz zu den orthodoxen Kirchen, wo sie sofort nach der Taufe durch den Priester gespendet wird und den erwachsenen Katechumenen, denen meist alle drei Initiationssakramente in einer einzigen Feier gespendet werden.

Anglikanische Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die anglikanische Kirche ist aus der westlichen Tradition hervorgegangen; ihr Credo enthält darum das Filioque. Mit Blick auf die Orthodoxie und nach vorbereitenden Beschlüssen der Lambeth-Konferenz 1978[1] und 1988[2] beschlossen die Primasse der verschiedenen Kirchenprovinzen 1993, dass in künftigen Ausgaben liturgischer Bücher das Filioque nicht mehr verwendet werden solle.[3] Die amerikanische Episcopal Church fasste für sich 1994 denselben Beschluss.[4] Beide Beschlüsse blieben folgenlos.[5]

Auch in der anglikanischen Kirche wird die Firmung vom Bischof durch Auflegen der Hände gespendet, damit der Firmling im Heiligen Geist gestärkt wird.

Evangelische Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von ihrer gemeinsamen Wurzel her sind die evangelischen Kirchen vom Filioque ähnlich geprägt wie die katholische Kirche.[6]

In der kirchlichen Praxis spielt das Handeln des Heiligen Geistes eine zentrale Rolle bei der Konfirmation, die seit der Ziegenhainer Zuchtordnung von 1539, beeinflusst von Martin Bucer, von Hessen aus ihren Siegeszug durch die evangelischen Landeskirchen angetreten hat.

Aus dem reformatorischen Christentum hervorgegangene Bewegungen, die die Erfahrung mit dem Heiligen Geist und die Lehre über ihn stark betonen, sind ab 1906 die Pfingstbewegung (s. u.) und seit den 1960er Jahren die Charismatischen Erneuerungsbewegungen.[7]

Im 20. Jahrhundert kam es im evangelischen Bereich zur Bildung neuer Gemeinschaften, die sich meistens verselbständigten; diese Vorgänge werden zusammenfassend als Pfingstbewegung bezeichnet,[8] besonders in den USA. Mittlerweile verzeichnen diese in Afrika, Asien und Südamerika den größten Zulauf an Mitgliedern. Das Wirken des Heiligen Geistes wird in ihnen antihierarchisch verstanden. Daher sind die einzelnen Gemeinden am Ort unabhängig und selbständig. Betont werden:

  • das Laienelement – es ist also nicht unbedingt nötig, dass die Vergabe von Ämtern an eine akademische Ausbildung geknüpft wird
  • die Lebendigkeit im Gottesdienst – was sich auf die Bildung eines neuen Liedgutes auswirkt
  • die Aufwertung der Kirchenglieder als Glaubensbildner – sie können Empfänger göttlicher Botschaften sein
  • die Vielfalt der Gaben und Dienste – nicht per Beauftragung, sondern per eigenem Gewahrwerden
  • heilende Kräfte – die im Handeln der Gemeinschaft wirksam werden
  • ein simples Verständnis der Bibel – mündliche Tradition ist dabei prägender als theologisch-wissenschaftliche Forschung
  • hohe Spendenbereitschaft – was durchaus den Zehnten (10 %) des Brutto-Einkommens übersteigen kann
  • missionarischer Lebensstil – sowohl global als auch lokal (gepaart mit sozialem Engagement)

Weitere Glaubensgemeinschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Konfessionen sprechen statt von Salbung oder Firmung von der Versiegelung mit dem Heiligen Geist (Katholisch-apostolische Gemeinden, Neuapostolische Kirche).

Christliche Glaubensgemeinschaften, die nicht an das Dogma der Dreifaltigkeit glauben (Nichttrinitarier), sehen den Heiligen Geist nicht als Person, sondern als Gottes wirksame Kraft.

Islam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach sunnitischer Auffassung des Islam wird der Erzengel Djibril auch als Ruh al-Qudus / روح القدس / ‚Geist der Heiligkeit‘ bezeichnet. Der Trinitätsbegriff des Christentums wird von islamischer Seite vielfach als eine Gott-Dreiheit, bestehend aus dem Schöpfer, Jesus und Maria reinterpretiert. Daher stelle sie eine Schirk (Beigesellung eines anderen Wesens neben Gott) dar, was einem Vielgötterglauben entspreche.[9]

Vergleiche hierzu die islamische Sichtweise der Dreifaltigkeit und Gabriel (Erzengel).

Polytheismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Begriff des Heiligen Geistes bestehen Parallelen in anderen Religionen. Das Konzept „Hagion pneuma“ findet sich in sehr ähnlicher Form bereits in vorchristlicher Zeit in griechischen und altindischen religiösen und philosophischen Abhandlungen.

Das schamanische Pantheon kennt bei manchen Völkern ebenfalls höchste Geistwesen, denen alle anderen geistigen Entitäten untergeordnet sind. Dies ist aber bei den verschiedenen nord- und zentralasiatischen Völkern nicht durchgängig der Fall.

Geistliche Schriften und Hymnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der einflussreichste Text über den Heiligen Geist überhaupt ist die 79 Kapitel umfassende Spätschrift des Basilius von Caesarea Peri tou hagiou pneumatos („über den Heiligen Geist“). Weitere wichtige Texte der Alten Kirche sind die fünfte theologische Rede Über den Heiligen Geist des hl. Gregor von Nazianz und De Trinitate des Kirchenvaters Augustinus.

Es gibt zahlreiche Hymnen, in denen der Heilige Geist direkt angeredet wird, beispielsweise Nunc, Sancte, nobis Spiritus des hl. Ambrosius, die Pfingstsequenz Veni, sancte spiritus (Komm herab, o Heilger Geist), Komm, Schöpfergeist oder das Veni Creator Spiritus von Rabanus Maurus, Komm, Heiliger Geist, Herre Gott nach der Pfingstantiphon Veni Sancte Spiritus, imple tuorum corda fidelium, fortgesetzt von Martin Luther, Zieh ein zu deinen Toren von Paul Gerhardt, Weihe an den Heiligen Geist (nach Pius X.), oder Heiliger Geist, der Sieg ist dein (von Pius XI.).

Symbole für den Heiligen Geist[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung des Heiligen Geistes als Taube (Deckengemälde in der Wiener Karlskirche, von Johann Michael Rottmayr, 18. Jhd.)

Thomas C. Oden[10] führt die folgenden neutestamentlichen Symbole und Metaphern für den Heiligen Geist auf, die in den Schriften der Kirchenväter und -lehrer aufgegriffen wurden:

Verehrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Ordensgemeinschaften unterstellten sich dem Patrozinium des Heiligen Geistes, etwa die Spiritaner, die Dienerinnen des Heiligen Geistes oder der Orden vom Heiligen Geist. Insbesondere auf die Brüder vom Orden des Heiligen Geistes, die sich vor allem der Krankenpflege widmeten, gehen Gründungen von Heilig-Geist-Kirche, Heilig-Geist-Klöstern und -Hospitälern zurück, die dem Heiligen Geist geweiht wurden. (Zu den so benannten Einrichtungen siehe Heilig-Geist.)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altkirchliche Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Francis Chan: Der unterschätzte Gott: Den Heiligen Geist neu entdecken. 2011. Luqs, Francke, Marburg 2011. ISBN 978-3-86827-280-2.(Originaltitel: Forgotten God: Reversing our tragic neglect of the Holy Spirit)
  • Yves Congar: Der Heilige Geist. Freiburg i.Br. 1982, ISBN 3-451-19425-2.
  • Geschäftsführer der Katechismuskommission der VELKD (Hrsg.): Evangelischer Erwachsenenkatechismus. Gütersloh 6. Aufl. 2000, S. 497–514, ISBN 3-579-04900-3.
  • Siegfried Großmann: Ich brauche täglich deine Kraft. Mit dem Heiligen Geist leben. Brunnen, Gießen 2004. ISBN 978-3-7655-5499-5 (2. Auflage 2014)
  • Daniel Munteanu: Der tröstende Geist der Liebe. Zu einer ökumenischen Lehre vom Heiligen Geist über die trinitarischen Theologien J. Moltmanns und D. Staniloaes. Neukirchen-Vluyn 2003.
  • Thomas C. Oden: Life in the Spirit. Systematic Theology Volume Three, Kapitel 1 und 2 (systematischer Überblick über den ökumenischen Konsens in der Pneumatologie).
  • Ludwig Ott: Grundriss der Katholischen Dogmatik. 11. Auflage mit Literaturnachträgen, nova & vetera, 2005, ISBN 3-936741-25-5.
  • James Innell Packer: Auf den Spuren des Heiligen Geistes. Im Spannungsfeld zwischen Orthodoxie und Charismatik. Brunnen, Gießen 1989, ISBN 3-7655-2413-1.
  • Heinrich Christian Rust: Geist Gottes – Quelle des Lebens: Grundlagen einer missionalen Pneumatologie. Neufeld, Schwarzenfeld 2013, ISBN 978-3-86256-032-5.
  • Werner H. Schmidt, Peter Schäfer, Klaus Berger, Wolf-Dieter Hauschild u. a.: Geist/Heiliger Geist/Geistesgaben I. Altes Testament II. Judentum III. Neues Testament IV. Dogmengeschichtlich V. Dogmatisch und ethisch VI. Praktisch-theologisch VII. Der philosophische Geistbegriff. In: Theologische Realenzyklopädie 12 (1984), S. 170–254 (umfassender wiss. Überblick)
  • Reuben Archer Torrey: Der Heilige Geist. Sein Wesen und Wirken. Elmer Klassen 1967; Herold 1971–2011 (viele Auflagen)
  • Thomas Weißenborn: Gott ganz nah: Der Heilige Geist und wir. Francke, Marburg 2003 und 2011, ISBN 978-3-86122-650-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikiquote: Geist – Zitate
 Commons: Heiliger Geist – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Heiliger Geist – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Bibliographie

Aktuelle einführende Darstellungen

  • Herbert Frohnhofen: Pneumatologie, Vorlesungsskript, Mainz 2009.
  • Helen Schüngel-Straumann: Art. Geist, in: Michaela Bauks / Klaus Koenen (Hgg.), Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), 2007ff.

Katechetische Darstellungen

Weisheit [4]; Einsicht [5]; Rat [6]; Stärke [7]; Erkenntnis [8];

Ältere einführende Darstellungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Resolutions from 1978: Resolution 35 (siehe Punkt 3)
  2. Resolutions from 1988: Resolution 6 (siehe Punkt 5)
  3. Anglican Consultative Council, ACC-9, Resolution 19, "Filioque Clause.". Anglicancommunion.org. 5. Dezember 1991. Abgerufen am 25. April 2013.
  4. Resolution 1994-A028, "Reaffirm Intention to Remove the Filioque Clause From the Next Prayer Book.". Episcopalarchives.org. Abgerufen am 25. April 2013.
  5. Siehe z. B. The Nicene Creed, Das Nicänum
  6. (s. o.:) Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S. 506.
  7. (s. o.:) Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S. 512f.
  8. Evangelischer Erwachsenenkatechismus, S. 511f.
  9. Michael Molthagen: Die »Islamische Charta« des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD). In: Islam und christlicher Glaube. Nr. 2, 2002, S. 3–4 (PDF; 106 kB).
  10. Thomas C. Oden: Life in the Spirit, S. 41–47
  11. „Daß der Geist mit einer Taube verglichen wird, läßt sich im visionären Kontext leicht erklären. ως ist die spezifische apokalyptische Vergleichspartikel, mit der Himmlisch – Unsichtbares durch Vergleichen als sichtbar vorgestellt wird. Innerhalb der Vision muß der Geist eine Gestalt, ein ειδος (vgl. Lk par.) haben für die Katabase des Geistes kommt nur der Vogel als das dem ουρανος, dem Luftraum zwischen Himmel und Erde zugehörige Geschöpf in Frage. Die Taube ist als angemessene Vergleichsgestalt ausreichend erklärt, „wenn man die Fülle der Assoziationen in Betracht zieht“, durch die die Taube im AT wie überhaupt auf vorderasiatischem (und griechischem) Boden seit Jahrtausenden mit dem Göttlichen verbunden war“ (H. GREEVEN in: ThWb VI,68; vgl. E. Pax, Epiphaneia (München 1955) 23,26; E. R. GOODENOUGH Jewish Symbols in the Greco-Roman Period, Bd. VIII (New Haven 1956), S. 41–46;" (R. Pesch, Das Markusevangelium I. Teil, Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament, Freiburg 1976, S. 91f.))
  12. Basilius von Caesarea: Peri tou Hagiou Pneumatos (verfasst 374/6), besonders Kap. 19.