Diskussion:Polyamorie

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Wikipediaeigene Definition und Quellenangaben passen nicht zusammen[Quelltext bearbeiten]

Ich fänd es (zum wiederholten Male) gut, wenn man sich bei der Verwendung von Quellen auch an den Wortlaut der Quelle halten würde. Wieder einmal steht in der Einleitung etwas, das in den aufgeführten Quellen so nicht existiert und vermutlich eine Eigeninterpretation der deutschen Poly-Gemeinschaft ist. In der Einleitung steht derzeit "Polyamory ist ein Oberbegriff für die Praxis, Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen zur selben Zeit zu haben.[1] Dies geschieht mit vollem Wissen und dem Einverständnis aller beteiligten Partner.[2]" Die beiden angegebenen Quellen sprechen weder ausdrücklich von der "Praxis", Liebesbeziehungen zu führen, noch ist das Einverständnis der Partnerinnen eine zwingende Voraussetzung dafür, sich verlieben zu dürfen (die Liebe ist das Vordergründige Thema von Polyamory, nicht die Beziehungsführung). Es ist ein wiederkehrendes Thema hier: Der Artikel konzentriert sich stark auf die Beziehungsführung, der alle Beteiligten zustimmen müssten (da gebe ich den Autoren Recht), aber Polyamory ist nicht ausschließlich darauf reduzierbar. Also bitte die Quellen auch wirklich beachten und korrekt zitieren und nicht 'umdefinieren'. Die korrekte, bereits einige Jahrzehnte lang gültige Definition lautet: "Polyamory means 'loving more than one'. This love may be sexual, emotional, spiritual, or any combination thereof (...)". (http://www.faqs.org/faqs/polyamory/faq/) --Quadratur (Diskussion) 08:49, 24. Feb. 2016 (CET)

Da es im Laufe vieler Monate keine Gegenposition gab, habe ich heute eine Umformulierung vorgenommen und den Einleitungssatz auf das Wesentliche von Polyamory ausgerichtet: die Liebe zu mehreren Menschen, nicht die Beziehungsführung. Direkt im Anschluss wird auf die Beziehungsführung eingegangen, was mir dann auch richtig erscheint. Ich würde mich freuen, wenn das, was Polyamory im Kern ausmacht (und auch so in der Quelle 2 verlinkt ist) zumindest in der Einleitung richtig wiedergegeben wird, unabhängig davon, dass die meisten Polys der Liebe zu einem Menschen auch in (sexuellen) Beziehungen ausleben wollen. Letzteres wird aber ja zügig im weiteren Artikelverlauf thematisiert, sodass ich hoffe, ihr wir lassen es gemeinschaftlich zumindest aus dem ersten Absatz raus. --Quadratur (Diskussion) 10:54, 24. Nov. 2016 (CET)

„polyamorph“? (2018)[Quelltext bearbeiten]

In diesem Spiegel-Artikel liest man, Peter Madsen werde bescheinigt, er sei "polyamorph". Gibt es das? Oder müsste es polyamor/polyamorös heißen? --2003:DE:271E:1758:1591:5249:4A22:E1B6 21:34, 8. Mär. 2018 (CET)

Das sollte besser unter Peter Madsen (Konstrukteur) diskutiert werden und nicht hier. Für ihn trifft aber wohl eher "promiskuitiv" zu - und das ist etwas anderes. --Bernd Bergmann (Diskussion) 23:38, 9. Mär. 2018 (CET)

Bert Brecht[Quelltext bearbeiten]

In der Aufzählung von Prominenten die schon Anfang bis Mitte des 20. Jahrhundert polyamore Beziehungen führten ist auch Brecht aufgeführt. Vor einigen Jahren gab es eine Fernsehdokumentation auf ARD und auch einen Spielfilm die das ganz anders erscheinen lassen. Nach der Meinung der Autoren und auch meinem Empfinden waren diese Frauen ihm hörig. So haben sich einige von ihnen auch untereinander gehasst. Als eine seiner Frauen ihm untreu war hatte Brecht einen Wutanfall, welcher auch schriftlich, vermutlich in Form eines Briefes, unmissverständlich dokumentiert sein soll. Die besagte, sehr bemerkenswerte Fernsehdokumentation war nicht künstlerisch sondern "rein biographisch" ausgerichtet. Man hatte den Eindruck, dass der Dramatiker bei dem oder den Autoren keinerlei Bonus hatte sondern rein rational betrachtet wurde. Leider bin ich dem nicht nachgegangen, aber ich vermute schon damals, dass es in diesem Fall Historiker oder sehr gründlich ausgebildete Journalisten waren. Berthold Brecht ist auch in meinem Augen einer der genialsten Künstler des 20. Jahrhundert, dieses verleitet aber leider viele Menschen dazu seinen zumindest höchst fragwürdigen, in meinen Augen schon eher ekelhaften, Charakter schön zu lügen. Das gilt vermutlich auch für viele Biographen aus dem Bereich der Kulturwissenschaften und Literatur. --Turmfalke69 (Diskussion) 15:17, 11. Nov. 2019 (CET)

Polykül[Quelltext bearbeiten]

Die Herkunft von Polykül als Poly* und Molekül und nicht von einer anderen Wortwurzel, wie Kalkül, wird leider fast nur ins Blogs ohne fachliche Reputation dargestellt. Ich habe aber ein Interview mit einem akademischen Forscher zum Thema gefunden: „Ein Polykül ist ein Beziehungscluster: wenn man so etwas aufzeichnet, sieht es aus wie z.B. eine Sauerstoffverbindung, also wie ein Molekül. Daher der Name. Die Kugeln sind die beteiligten Personen und die Dicke der Verbindungen symbolisiert die Intensität der Verbindungen zwischen diesen Personen.“ Stefan Ossmann in sexual-forschung.net, 1. Mai 2018. Ossmann promoviert an der Uni Wien zum Thema und hat bereits ganz ordentlich publiziert: CV. Publiziert ist das Interview auf dem privaten Blog einer Psychologin und Fachhochschuldozentin an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Mir reicht das als Beleg für die Wortbildung, auch wenn ich gerne etwas "akademischeres" gehabt hätte. Was meint ihr? Grüße --h-stt !? 15:34, 5. Nov. 2020 (CET)

Hört sich gut an. Vielleicht inkl. Zitat, um es in de:WP eindeutig zu fundieren (plus eigenem {{Anker|Polykül}}, um’s anspringen zu können). Gruß --Chiananda (Diskussion) 00:31, 6. Nov. 2020 (CET)
Danke für die freundliche Aufnahme und die Anregungen. Ich habe es umgesetzt. Grüße --h-stt !? 17:43, 6. Nov. 2020 (CET)
Ich habe es an den Inhalt der Quelle angepasst, denn die 3 Pressereportagen nennen das Wort nur einmalig und ohne weitere Erklärung.
Der gesamte Abschnitt bedarf der Qualitätssicherung – ich habe mal ein bisschen untergliedert und den Unfug am Ende entfernt. Gruß --Chiananda (Diskussion) 19:50, 6. Nov. 2020 (CET)
Deine Fassung halte ich leider nicht für eine Verbesserung, weil sie Stefan Ossmann ungerechtfertigt hervorhebt. Gerade dass Berichte in anerkannten Medien den Begriff einfach so ohne besondere Erklärungen verwenden, belegt doch, dass es sich um eine (in der Szene) verbreitete Bezeichnung handelt. Ossmann habe ich nur zitiert, weil bei ihm die Etymologie aus Poly und Molekül erklärt wird. Es ist aber nicht angebracht, ihn für die Bildung des Begriffs oder seine Verbreitung heranzuziehen. Daher fand ich meine Fassung deutlich geeigneter. Grüße --h-stt !? 14:25, 9. Nov. 2020 (CET)
Ok, dann setzte deinen Text wieder ein – nur scheint Ossmanns Definition (Netzwerk mit Treffen und Foren) abzuweichen von der Verwendung in den Presseartikeln (konkretes Beziehungsgeflecht, quasi "die Familie"). Außerdem wäre die Jahreszahl des Zitats wichtig, um es einordnen zu können. Findet sich vielleicht nochwas zu „Polykül“? Gruß --Chiananda (Diskussion) 23:10, 9. Nov. 2020 (CET)
Darin sehe ich kein Problem, wenn Ossmann für die Etymologie zitiert wird. Grüße --h-stt !? 00:26, 10. Nov. 2020 (CET)