Dominik Hofbauer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dominik Hofbauer
SC Wiener Neustadt vs. SKN St. Pölten 2018-05-31 (132).jpg
Dominik Hofbauer (2018)
Personalia
Geburtstag 19. September 1990
Geburtsort EggenburgÖsterreich
Größe 181 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1996–2000 SK Eggenburg
2000–2005 FK Austria Wien
2005–2007 SK Sturm Graz
2007–2010 Aston Villa
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2007 SK Sturm Graz II 11 (1)
2008–2010 Aston Villa Reserves 19 (2)
2010–2013 SK Rapid Wien 0 (0)
2010–2011 → FAC Team für Wien (Leihe) 9 (1)
2011–2012 → SKN St. Pölten (Leihe) 38 (6)
2012–2013 → SC Wiener Neustadt (Leihe) 23 (0)
2013–2015 SKN St. Pölten 34 (0)
2015 SC Wiener Neustadt 13 (3)
2015–2016 SCR Altach 26 (2)
2016–2017 Arka Gdynia 25 (2)
2017– SKN St. Pölten 37 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2006 Österreich U-17 6 (1)
2007 Österreich U-18 1 (0)
2008 Österreich U-19 3 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 28. Juli 2019

2 Stand: 16. Oktober 2008

Dominik Hofbauer (* 19. September 1990 in Eggenburg) ist ein österreichischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hofbauer begann seine Karriere in der Jugend seines Heimatvereins SK Eggenburg, ehe er im Alter von neun Jahren zum FK Austria Wien wechselte.

2005 ging er nach fünf Jahren in der Bundeshauptstadt in die Steiermark zum SK Sturm Graz. Nach einem Jahr in der Akademie von Sturm, gehörte er ab 2006 bereits zum Kader der Amateure und besetzte ab dem Frühjahr 2007 die durch den endgültigen Aufstieg von Daniel Beichler in den Profikader vakante Stelle im offensiven Mittelfeld. Insgesamt absolvierte er daraufhin im Alter von 16 Jahren 11 Ligaeinsätze mit einem Torerfolg in der Regionalliga Mitte und belegte mit der Mannschaft einen gesicherten Platz im Mittelfeld der Liga.

Simultan dazu gewann er mit der österreichischen U-17 Nationalmannschaft den Jugend-Toto-Cup 2006,[1], in dessen Verlauf er vom Premier League-Klub Aston Villa entdeckt wurde. Im Juli 2007 wechselte er daraufhin im Doppelpack mit Nationalmannschaftskollege Andreas Weimann vom SK Rapid Wien in die Jugendakademie der „Villans“.

Bereits in seinem ersten Jahr in Birmingham stieg er nach starken Leistungen im Academy Team in die Reserve-Mannschaft auf, für die er in Folge in sechs Einsätzen von dreizehn möglichen Spielen zum Einsatz kam und ein Tor erzielen konnte. In Folge gewann er mit der Mannschaft zuerst die regionale Southern Division und kurz darauf mit einem 3:1-Sieg im Finale gegen den AFC Sunderland den Premier Reserve League Titel.[2] Hofbauer stand im Finale neben Spielern wie Nathan Delfouneso, Barry Bannan oder Marc Albrighton in der Startformation, ehe er in der 86. Spielminute für Chris Herd vom Spielfeld musste.[3]

In der Folgespielzeit war er über die gesamte Saison im Kader der Reserve-Mannschaft, gewann mit ihr abermals die Southern Division und zog zum zweiten Mal in Folge ins Play-Off-Finale gegen Manchester United ein. Die Titelverteidigung misslang jedoch nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit durch ein 2:3 im Elfmeterschießen.[2] Im Verlauf der Saison stand er zwar in der Europa-League-Qualifikation im Kader der Profimannschaft[4] und nahm auch regelmäßig an deren Training teil, schaffte jedoch nicht, wie etwa Weimann, den erwarteten[5] Sprung in die Premier League.

In Folge verließ er England und spielte bei mehreren Vereinen, darunter Hertha BSC[6], SV Ried[7] und dem SK Rapid Wien zur Probe vor. Bei Rapid wurde er gemeinsam mit dem damaligen Italien-Legionär Daniel Wolf beim 9:0 im Testspiel gegen den Unterligisten Hofstätten-Grünau getestet, in welchen er zwei Tore erzielen konnte.[8] Daraufhin unterschrieb er bei Rapid einen Vertrag, die ihn umgehend mit insgesamt sieben weiteren Amateur- und Jugendspielern in die Regionalliga Ost an den Kooperationsverein[9] FAC Team für Wien weiter verliehen. In Folge hatte er unter Trainer Christian Prosenik bei den ambitionierten Floridsdorfern mit der Umstellung auf die neue Liga zu kämpfen und kam in den ersten Runden lediglich als Einwechselspieler zum Einsatz, ehe er zum Ende der Hinrunde seine Leistungen steigern konnte und zur Stammkraft avancierte.

In der Winterpause folgte daraufhin ein erneuter Wechsel auf Leihbasis in die zweitklassige Erste Liga zum SKN St. Pölten. Der Transfer wurde im Rahmen der Verhandlungen über den weiteren Verbleib des ebenfalls von Rapid ausgeliehen Thomas Fröschl[10] fixiert. St. Pölten hatte in der Hinrunde ein Vakuum auf der linken Außenbahn, welches durch den möglichen Abgang von Jiří Leňko, der ein Probetraining in Schottland beim FC Kilmarnock absolvierte, noch größer zu werden drohte. Lenko blieb jedoch, wodurch Hofbauer durch Trainer Martin Scherb eine offensivere Rolle im System der Landeshauptstädter zugedacht bekam.

Am 25. Februar 2011 feierte er beim 1:1 zum Rückrundenauftakt der Ersten Liga gegen den SC Austria Lustenau sein Debüt im Profifußball.[11]

Zur Saison 2012/13 wechselte Hofbauer zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Thomas Vollnhofer zum SC Wiener Neustadt.[12]

Im Sommer 2013 kehrte er fest zum SKN St. Pölten zurück. Im Jänner 2015 kehrte er zum Bundesligisten SC Wiener Neustadt zurück.[13] Nachdem Wiener Neustadt in die Zweitklassigkeit abgestiegen war, schloss er sich dem Bundesligisten SCR Altach an.[14] Nach der Saison 2015/16 verließ er den SCR Altach.[15]

Im September 2016 wechselte er zum polnischen Erstligisten Arka Gdynia, bei dem er einen bis Juni 2017 gültigen Vertrag erhielt.[16] Sein Debüt in der Ekstraklasa gab er am 19. September 2016 (9. Spieltag) beim 1:0-Sieg im Heimspiel gegen Cracovia Kraków mit Einwechslung für Miroslav Božok in der 90. Minute. Sein erstes Ligator erzielte er am 24. Februar 2017 (23. Spieltag) beim 4:1-Sieg im Heimspiel gegen Korona Kielce mit dem Treffer zum Endstand in der 90. Minute.

Im Juli 2017 folgte ein drittes Engagement beim inzwischen in der Bundesliga spielenden SKN St. Pölten, bei dem er einen bis Juni 2020 gültigen Vertrag erhielt.[17]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen ersten Erfolg auf internationaler Ebene für Österreich feierte er 2006 mit dem Gewinn des in Tirol ausgetragenen Toto-Cup. Hofbauer war im Finale gegen Belgien der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:0.[1] Im Herbst 2007 spielte er daraufhin das Qualifikationsturnier für die U-17-Fußball-Europameisterschaft 2008 in Griechenland,[18] wo er in zwei von drei möglichen Spielen zum Einsatz kam.[19]

In Folge kam er von 2007 bis 2008 noch in insgesamt 4 Freundschaftsspielen für die U-18 und U-19 Nationalmannschaft zum Einsatz.[20][21]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1 × Toto-Jugend-Cup: 2006[1]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aston Villa
Arka Gdynia

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dominik Hofbauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Unser U17-Nationalteam gewinnt erstmals den Jugend-TOTO-Cup oefb.at, abgerufen am 22. Februar 2011
  2. a b Previous Reserve-League Play-Off winners (englisch) premierleague.com, abgerufen am 23. Februar 2011
  3. Reserves: Villa 3:1 Sunderland (englisch) (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.avfc.co.uk avfc.co.uk, abgerufen am 23. Februar 2011
  4. Profile: Dominik Hofbauer uefa.com, abgerufen am 26. Februar 2011
  5. Sheriff Kimbo looks at the Reserves (englisch) astonvilla.vitalfootball.co.uk, abgerufen am 26. Februar 2011
  6. Hertha BSC schlägt Grone mit 4:0 goettinger-tageblatt.de, abgerufen am 26. Februar 2011
  7. Ried testet England-Legionär Artikel vom 30. Juni 2010.
  8. 9:0-Sieg gegen Hofstetten-Grünau@1@2Vorlage:Toter Link/www.skrapid.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. skrapid.at, abgerufen am 26. Februar 2011
  9. FAC-Summertalk fac.at, abgerufen am 27. Februar 2011
  10. Thomas Fröschl bleibt ein SKN-Wolf noen.at, abgerufen am 27. Februar 2011
  11. St. Pölten gegen zehn Lustenauer nur 1:1 tt.com, abgerufen am 26. Februar 2011
  12. Fallmann und Hofbauer verlassen St.Pölten (Memento des Originals vom 25. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.imnetz-magazin.at, imnetz-magazin.at
  13. Ebenhofer nach St. Pölten, Hofbauer weg (Memento des Originals vom 1. Juli 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fanreport.com fanreport.com, am 13. Jänner 2015, abgerufen am 1. Juli 2016
  14. SCRA verpflichtet Dominik Hofbauer scra.at, am 17. Juni 2015, abgerufen am 1. Juli 2016
  15. Nationaltormann kommt, Hofbauer geht weg vol.at, am 27. Juni 2016, abgerufen am 1. Juli 2016
  16. Dominik Hofbauer na rok w Arce! arka.gdynia.pl, am 14. September 2016, abgerufen am 14. September 2016
  17. Dominik Hofbauer kehrt zum Wolfsrudel zurück! (Memento des Originals vom 9. August 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skn-stpoelten.at skn-stpoelten.at, am 21. Juli 2017, abgerufen am 21. Juli 2017
  18. Kader für die 1 Runde der U-17 EM-Qualifikation oefb.at, abgerufen am 27. Februar 2011
  19. U-17 startet mit Remis in die EM-Quali oefb.at, abgerufen am 27. Februar 2011
  20. Persidis nominiert 18-Mann-Kader für EM-Qualifikation oefb.at, abgerufen am 27. Februar 2011
  21. Kaderlisten für die ÖFB-Nationalmannschaften oefb.at, abgerufen am 27. Februar 2011