Elberhausen

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Elberhausen
Koordinaten: 51° 8′ 11″ N, 7° 22′ 13″ O
Höhe: 295 m ü. NN
Postleitzahl: 42499
Vorwahl: 02192
Elberhausen (Hückeswagen)
Elberhausen

Lage von Elberhausen in Hückeswagen

Elberhausen ist eine Ortschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elberhausen liegt im südöstlichen Hückeswagen unmittelbar an der Grenze zu Wipperfürth nahe dem Staudamm der Bevertalsperre. Nachbarorte sind Steinberg, Heide, Fürweg, Reinshagenbever, Wipperfürth-Oberröttenscheid und Wipperfürth-Niederröttenscheid. Der Ort ist über mehrere Verbindungsstraßen angebunden, die alle von der Kreisstraße K5 abzweigen. Von Elberhausen hat man einen guten Blick auf den Staudamm der Bevertalsperre.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 1450 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und zwar in Henricus te Elbeshusen ist Wachszinsiger des Kölner St. Apostelstiftes. Schreibweise der Erstnennung: Elbeshusen.[1] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt einen Hof und bezeichnet diesen mit Elberhusen.

Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen. 1815/16 lebten 24 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Kleineichen der Berghauser Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit drei Wohnhäuser und drei landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 31 Einwohner im Ort, 25 katholischen und sechs evangelischen Glaubens.[2]

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden für 1885 vier Wohnhäuser mit 32 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.[3] 1895 besitzt der Ort vier Wohnhäuser mit 28 Einwohnern, 1905 vier Wohnhäuser und 17 Einwohner.[4][5]

Wander- und Radwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Wanderwege beginnen im Ort, führen durch den Ort oder an ihm vorbei:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 13.
  3. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.
  4. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.
  5. Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.