Fauerbach (Nidda)

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Fauerbach
Stadt Nidda
Koordinaten: 50° 24′ 15″ N, 9° 3′ 47″ O
Höhe: 255 m ü. NHN
Fläche: 9,05 km²[1]
Einwohner: 589 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Postleitzahl: 63667
Vorwahl: 06043
Fauerbach
Fauerbach

Fauerbach ist ein Stadtteil von Nidda im hessischen Wetteraukreis.

An Fauerbach angrenzend sind die Stadtteile Schwickartshausen, Wallernhausen, Ober-Lais, Unter-Lais und Michelnau.

Ortsvorsteher ist Gerhard Stock (Stand Juni 2013).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahre 1347 erstmals als Furbach (= „Feuerbach“) erwähnt.[3] Eine Ersterwähnung 1076 als "Fuirbach" ist nicht belegt. Der Ortsname wird als Feuer- oder Flammenbach gedeutet,[4] abgeleitet von dem durch Eisenerzförderung rot gefärbten Bach, der durch den Ort fließt.

Nach Auflösung der Altkreises Nidda war Fauerbach ab 1874 Teil des Landkreises Büdingen. Am 1. Dezember 1970 wurde Fauerbach b. Nidda in die Stadt Nidda eingegliedert.[5] Da 1972 auch der Landkreis Büdingen aufgelöst wurde, befindet sich der Ort seitdem im Wetteraukreis.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind:

  • 1961: 479 evangelische, 34 katholische Einwohner
Fauerbach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2016
Jahr  Einwohner
1834
  
483
1840
  
474
1846
  
474
1852
  
475
1858
  
451
1864
  
469
1871
  
445
1875
  
437
1885
  
412
1895
  
434
1905
  
467
1910
  
473
1925
  
472
1939
  
446
1946
  
597
1950
  
587
1956
  
548
1961
  
515
1967
  
523
2000
  
668
2006
  
662
2010
  
614
2016
  
589
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]; ab 2000:[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Fauerbach, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 8. Juli 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b „Nidda in Zahlen“ im Internetauftritt der Stadt Nidda, abgerufen im März 2018.
  3. Ludwig Baur, Hessische Urkunden Bd. 1, S. 573 f, Nr. 838.
  4. K. Heuson, Woher stammt der Name Bösgesäß? Eine Erklärung der Ortsnamen des Kreises Büdingen. In: Heimat-Jahrbuch 1952 des Landkreises Büdingen, S. 21–25, S. 23.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 351.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fauerbach (Nidda) – Sammlung von Bildern