Ferrera GR

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GR ist das Kürzel für den Kanton Graubünden in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Ferrera zu vermeiden.
Ferrera
Wappen von Ferrera
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Graubünden Graubünden (GR)
Region: Viamala
BFS-Nr.: 3713i1f3f4
Postleitzahl: 7444 Ausserferrera
7445 Innerferrera
Koordinaten: 752966 / 157355Koordinaten: 46° 33′ 0″ N, 9° 26′ 0″ O; CH1903: 752966 / 157355
Höhe: 1316 m ü. M.
Höhenbereich: 1205–3210 m ü. M.[1]
Fläche: 75,46 km²[2]
Einwohner: 79 (31. Dezember 2020)[3]
Einwohnerdichte: 1 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
12,7 % (31. Dezember 2020)[4]
Website: www.ferrera.ch
Lage der Gemeinde
Lago di LeiLago di Monte SplugaLago di LuzzoneLai da MarmoreraSufnerseeZervreilaseeItalienKanton TessinRegion AlbulaRegion ImbodenRegion MalojaRegion MoesaRegion PlessurRegion SurselvaAndeerAvers GRCazisDomleschgFerrera GRFerrera GRFlerdenFlerdenFürstenau GRMaseinMuntogna da SchonsRheinwaldRongellenRothenbrunnenScharansSils im DomleschgSufersThusisThusisTschappinaUrmeinZillis-ReischenKarte von Ferrera
Über dieses Bild
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Ferrera (rätoromanisch Farera[5]) ist eine politische Gemeinde im Ferreratal in der Region Viamala des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Sie entstand am 1. Januar 2008 aus der Fusion der bis dahin selbständigen Gemeinden Innerferrera (rätoromanisch Calantgil) und Ausserferrera (rätoromanisch Farera).

Zum Gemeindegebiet gehört eine Exklave im italienischen Valle di Lei, die um die Staumauer des Lago di Lei herum definiert wurde und vor der Fusion Teil des Gebiets von Innerferrera war.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 2010 2016
Einwohner 83 79

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Im schrägrechts von silber (weiss) und schwarz geteilten Schild ein schrägrechts gestellter Bergmannshammer (Pickel) in gewechselten Farben.

Das neue Gemeindewappen verbindet die Wappen der beiden ehemaligen Gemeinden im schräggeteilten Schild. Der in Ausser- und Innerferrera bedeutende Bergbau führte zur Wahl des Bergmannshammers als Wappenmotiv für beide Gemeinden in den Farben des Gotteshausbundes.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ferrera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Gemeinde, definitive Jahresergebnisse, 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländeranteil aufgrund Stand 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. November 2021
  5. Ginfo 2/2007, S. 3 (PDF; 127 kB)
  6. Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen, Zusammenschlüsse und Verselbständigungen von Gemeinden – Ferrera GR auf stiftungswf.ch, Zugriff am 15. Februar 2010