Masein

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Masein
Wappen von Masein
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Region: Viamala
BFS-Nr.: 3663i1f3f4
Postleitzahl: 7425
Koordinaten: 752031 / 174227Koordinaten: 46° 42′ 7″ N, 9° 25′ 36″ O; CH1903: 752031 / 174227
Höhe: 865 m ü. M.
Fläche: 4.20 km²
Einwohner: 478 (31. Dezember 2016)[1]
Einwohnerdichte: 114 Einw. pro km²
Website: www.masein.ch
Masein

Masein

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Masein ist eine politische Gemeinde der Region Viamala des Kantons Graubünden in der Schweiz. Masein besteht aus den Ortsteilen: Oberdorf, Ausserdorf, Unterdorf, Cresta, Dalaus und Crestalunga.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Silber (Weiss) auf grünem Einberg ein roter Rehbock – aufgrund eines Vorschlages der Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Masein befindet sich an einem Hang des Heinzenbergs gleich westlich von Thusis. Nebst den beiden Ortsteilen Ober- und Unterdorf gehören noch die südlich von der Hauptsiedlung liegenden Weiler Crestalunga und Dalaus, Schloss Tagstein und die östlich vom Dorf gelegenen Weiler Cresta und Lochmühli zur Gemeinde. Vom gesamten Gemeindegebiet von 419 ha sind 218 ha von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 161 ha können landwirtschaftlich genutzt werden. Nebst 25 ha Siedlungsfläche gibt es noch 15 ha unproduktive Fläche.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Masein wechselte bereits früh zum Deutschen. Behördensprache ist Deutsch. Die Sprachentwicklung zeigt folgende Tabelle:

Sprachen in Masein
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 188 82,82 % 306 91,89 % 339 92,62 %
Rätoromanisch 26 11,45 % 15 4,50 % 12 3,28 %
Italienisch 6 2,64 % 3 0,90 % 1 0,27 %
Einwohner 227 100 % 333 100 % 366 100 %

Herkunft und Nationalität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den 399 Bewohnern waren 386 (96.74 %) Schweizer Staatsangehörige (Stand Ende 2005).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Untertagstein
  • Unter Denkmalschutz steht die reformierte Dorfkirche.
  • Das Schloss Untertagstein ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden[2]. Es wurde um 1200 vermutlich durch die Herren von Masein gegründet. Vermutlich bestand ein Zusammenhang mit der Burg Obertagstein. Das Schloss kam nach 1322 an verschiedene Besitzer. Die in ruinösem Zustand befindliche Burg wurde 1706 herrschaftlich ausgebaut für Johannes Gaudenz Capol von Flims und kam vor 1742 an die Familie von Buol-Berenberg. 1899 durch Brand stark beschädigt, wurde sie danach von der Besitzerfamilie von Planta historisierend neu aufgebaut.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Poeschel:Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. DNB 760079625.
  • Die Gemeinden des Kantons Graubünden. Chur/Zürich, 2003. ISBN 3-7253-0741-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Masein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 29. August 2017; abgerufen am 20. September 2017.
  2. Kantonsbibliothek / Amt für Kultur Graubünden: Schloss Untertagstein; abgerufen am 1. Juni 2014.