Filip Flisar

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Filip Flisar Freestyle-Skiing
Filip Flisar
Nation SlowenienSlowenien Slowenien
Geburtstag 28. September 1987 (32 Jahre)
Geburtsort Maribor
Größe 181 cm
Gewicht 95 kg
Karriere
Disziplin Skicross
Verein SK Branik Maribor
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
0Gold0 Kreischberg 2015 Skicross
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 6. März 2008
 Weltcupsiege 7
 Gesamtweltcup 5. (2011/12)
 Skicross-Weltcup 1. (2011/12)
 Halfpipe-Weltcup 45. (2008/09)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skicross 7 6 2
letzte Änderung: 18. März 2019

Filip Flisar (* 28. September 1987 in Maribor) ist ein slowenischer Freestyle-Skier. Er ist auf die Disziplin Skicross spezialisiert. Seine bisher größten Erfolge sind der Gewinn der Skicross-Weltcupwertung in der Saison 2011/12 und der Weltmeistertitel 2015.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn seiner Sportkarriere war Flisar ein alpiner Skirennläufer. Ab Dezember 2002 trat er zu FIS-Rennen an und spezialisierte sich mit der Zeit auf die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G. 2007 stand er bei fünf Rennen im Europacup im Einsatz, kam aber nicht über einen 40. Platz hinaus. Im selben Jahr nahm Flisar an der Juniorenweltmeisterschaft 2007 teil, wobei er in der Abfahrt Sechster und im Super-G Achter wurde. Dies blieben seine einzigen nennenswerten Erfolge, sodass er sich dem Skicross zuwandte.

Sein Debüt im Freestyle-Weltcup hatte Flisar am 6. März 2008 in Grindelwald, wo er sich auf Rang 53 platzierte. Am 11. Januar 2009 nahm er das einzige Mal an einer Weltcupveranstaltung in der Disziplin Halfpipe teil und gewann als 28. erstmals Weltcuppunkte. Die ersten Skicross-Weltcuppunkte folgten am 19. Februar 2009 mit Platz 22 in Myrdalen-Voss. Im Januar 2010 stieß er im Weltcup unter die besten zehn, als Achter bei den Olympischen Winterspielen 2010 erzielte er sein bis dahin bestes Ergebnis.

Flisars beste Rangierung in der Weltcupsaison 2010/11 war ein 4. Platz. Nach einem verhaltenen Saisonstart konnte er am 11. Januar 2012 in Alpe d’Huez eher überraschend seinen ersten Weltcupsieg feiern. Bei den Winter-X-Games 2012 gewann er die Silbermedaille. Mit zwei Siegen in Götschen und Grindelwald sowie zwei zweiten Plätzen sicherte er sich den Gewinn der Skicross-Weltcupwertung der Saison 2011/12. Zu Beginn der Saison 2012/13 gelang ihm ein weiterer Weltcupsieg in Telluride. In der Saison 2013/14 kam Flisar im Weltcup nicht über einen 16. Platz hinaus, belegte aber bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi den 6. Platz.

Während der Weltcupsaison 2014/15 erzielte Flisar nur zwei Top-10-Platzierungen, darunter einen zweiten Platz. Etwas überraschend gewann er bei der Weltmeisterschaft 2015 am Kreischberg die Goldmedaille. Im Winter 2015/16 gelangen ihm drei Weltcup-Podestplatz, darunter ein Sieg in Idre. Zwei weitere Siege folgten zu Beginn der Saison 2016/17 in Innichen. Bei der Weltmeisterschaft 2017 zog er wiederum in den Finallauf ein, die Titelverteidigung blieb ihm jedoch verwehrt und er klassierte sich auf dem 4. Platz.

Flisar nahm an den Mountainbike-Weltmeisterschaften 2016 teil und belegte in der Disziplin FourCross den zehnten Platz.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Skicross Halfpipe
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2008/09 157. 2 50. 9 45. 3
2009/10 107. 4 57. 49
2010/11 45. 19 13. 213
2011/12 5. 48 1. 482
2012/13 24. 33 6. 328
2013/14 201. 3 45. 35
2014/15 59. 17 19. 189
2015/16 25. 31,58 5. 379
2016/17 22. 37,50 4. 525
2017/18 91. 15,80 20. 158
2018/19 18. 190

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flisar errang im Weltcup bisher 16 Podestplätze, davon 7 Siege:

Datum Ort Land
11. Januar 2012 Alpe d’Huez Frankreich
26. Februar 2012 Götschen Deutschland
10. März 2012 Grindelwald Schweiz
13. Dezember 2012 Telluride USA
13. Februar 2016 Idre Schweden
21. Dezember 2016 Innichen Italien
22. Dezember 2016 Innichen Italien

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]