Formula TT 1978

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Die Formla-TT 1978 war die zweite Austragung in der Geschichte der Formula TT und wurde von der Fédération Internationale de Motocyclisme als offizielle Weltmeisterschaft ausgeschrieben.

Der Sieger des jeweiligen Rennens der 60. Isle of Man TT einer Klasse wurde gleichzeitig auch TT-Weltmeister in dieser Kategorie.

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Formula TT wurde 1978 in drei Klassen ausgeschrieben.
    • In der TT-F1-Klasse waren Viertakter von 600 bis 1000 cm³ Hubraum und Zweitakter mit Hubräumen von 350 bis 500 cm³ erlaubt.
    • In der TT-F2-Klasse waren Viertakter von 400 bis 600 cm³ Hubraum und Zweitakter mit Hubräumen von 250 bis 350 cm³ erlaubt.
    • In der TT-F3-Klasse waren Viertakter von 200 bis 400 cm³ Hubraum und Zweitakter mit Hubräumen von 125 bis 250 cm³ erlaubt.
  • Zum letzten Mal in der Geschichte der Formula TT bestand die Serie nur aus einem Rennen. Ab 1979 zählte neben der Isle of Man TT auch der Ulster Grand Prix zur Weltmeisterschaft.

TT-F1-Klasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das TT-F1-Rennen erlebte die triumphale Rückkehr des bis dahin 13-fachen TT-Siegers und neunfachen Weltmeisters Mike Hailwood, der sich eigentlich schon aus dem Rennsport zurückgezogen hatte und erstmals seit 1967 wieder auf der Isle of Man startete.

Hailwood hatte zwar die Mehrheit der Zuschauer auf seiner Seite, ging aber auf seiner 900-cm³-Ducati als Außenseiter ins Rennen. Er ging vom Start weg ans Limit und lag bereits früh in Führung. Seine schnellste Runde, die gleichzeitig die schnellste TT-Runde in Hailwoods Karriere war, drehte er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 109,87 mph (176,82 km/h). Im Rennverlauf holte Mike Hailwood auf der Strecke den vor ihm gestarteten und stark favorisierten Honda-Britain-Fahrer Phil Read ein und überholte diesen sogleich. Read fiel schließlich in der fünften Runde mit Motorproblemen aus und Hailwood feierte unter dem Jubel der Zuschauermassen den 14. und letzten TT-Sieger seiner Karriere.

(Snaefell Mountain Course; 6 Runden = 364,2 km, die ersten zehn gewerteten Piloten)

1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hailwood Ducati 2 h 5 min 10,2 s 108,51 mph
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Williams Honda + 1 min 59,6 s 106,81
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Richards Kawasaki + 2 min 57,4 s 106,01
4 DeutschlandDeutschland Helmut Dähne Honda + 3 min 16,6 s 105,74
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alex George Triumph + 3 min 18,0 s 105,72
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chas Mortimer Suzuki + 5 min 40,2 s 103,81
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Malcolm Lucas BSA + 6 min 50,2 s 102,89
8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kevin Wrettom Kawasaki + 6 min 53,0 s 102,85
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Denis Casement Honda + 8 min 16,4 s 101,78
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Tomkinson Triumph + 9 min 06,4 s 101,15

TT-F2-Klasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im TT-F2-Rennen konnte der Honda-Pilot Alan Jackson jr. seinen im Vorjahr gewonnenen Titel verteidigen.

(Snaefell Mountain Course; 4 Runden = 242,8 km, die ersten zehn gewerteten Piloten)

1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alan Jackson jr. Honda 1 h 31 min 08,6 s 99,35 mph
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dave Mason Honda + 1 min 33,4 s 97,68
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Neil Tuxworth Honda + 2 min 58,2 s 96,21
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ron Haslam Honda + 3 min 51,2 s 95,32
5 NordirlandNordirland Joey Dunlop Benelli + 5 min 47,4 s 95,32
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Davies Laverda + 8 min 29,8 s 93,41
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Kirkby Honda + 10 min 15,4 s 90,87
8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Thomas Williamson Honda + 11 min 41,4 s 88,05
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Denis Casement Honda + 14 min 25,0 s 85,78
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dave Kerby Honda + 15 min 52,4 s 84,61

TT-F3-Klasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der TT-F3-Klasse siegte Bill Smith auf Honda, der im Vorjahr im F2-Rennen in der letzten Runde in Führung liegend ausgeschieden war.

(Snaefell Mountain Course; 4 Runden = 242,8 km, die ersten zehn gewerteten Piloten)

1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bill Smith Honda 1 h 35 min 50,8 s 94,47 mph
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Mortimer Yamaha + 4 min 41,0 s 90,07
3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Stephens Honda + 4 min 51,0 s 89,92
4 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mick Poxon Honda + 6 min 31,2 s 88,45
5 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alan Cathcart Harley-Davidson + 7 min 13,4 s 87,85
6 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Fred Launchbury Maico + 8 min 22,8 s 86,88
7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Inwood Yamaha + 8 min 47,6 s 86,53
8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jeff Middleton Honda + 9 min 33,2 s 85,91
9 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dennis Trollope Yamaha + 12 min 43,0 s 83,39
10 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bill Barker Honda + 12 min 49,2 s 83,33

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]