Frank Schwabe

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Frank Schwabe (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Frank Schwabe (* 12. November 1970 in Waltrop) ist ein deutscher Politiker (SPD) und Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Schwabe wurde in Waltrop geboren und wuchs in Castrop-Rauxel auf. Nach dem Abitur 1990 am Ernst-Barlach-Gymnasium in Castrop-Rauxel leistete Schwabe seinen Wehrdienst in Pinneberg, Delmenhorst und Goch. Anschließend nahm er in Osnabrück ein Studium der Volkswirtschaftslehre auf, wechselte dann an die Universität Essen für ein Studium der Landespflege, Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie, ohne allerdings einen der Studiengänge mit einem Abschluss zu beenden.[1] Ab 2000 war er zunächst Mitarbeiter im Büro eines Bundestagsabgeordneten und von 2003 bis 2004 bei einer Europaabgeordneten.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwabe trat 1991 in die SPD ein, war von 2002 bis 2010 Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Castrop-Rauxel und ist seit 2010 Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Recklinghausen. Von 2002 gehörte er bis zu dessen Auflösung dem Bundesparteirat der SPD an. Seitdem ist er Mitglied im Parteikonvent.

Frank Schwabe ist Mitglied der Parlamentarischen Linken sowie Sprecher der SPD-„Denkfabrik“.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwabe gehörte von 2004 bis 2005 dem Kreistag des Kreises Recklinghausen an und war von 2004 bis 2012 Ratsherr der Stadt Castrop-Rauxel.

Bei der Bundestagswahl 2005 zog Frank Schwabe als Nachfolger von Jochen Welt mit 55,7 % aller Erststimmen als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Recklinghausen I (Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop) in den Bundestag ein.

Im Bundestag ist Schwabe ordentliches Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.

Schwabe ist Fraktionssprecher für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Als Berichterstatter für Klimapolitik der SPD-Bundestagsfraktion ist er im Rahmen seiner Ausschusstätigkeit für eine politisch wirksame Umsetzung von Maßnahmen gegen den Klimawandel zuständig. Er ist Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und stellvertretender Leiter der deutschen Delegation.

Als Mitglied der deutsch-südamerikanischen und der deutsch-zentralamerikanischen Parlamentariergruppen ist Lateinamerika einer der Schwerpunkte seiner parlamentarischen Arbeit. Darüber hinaus ist er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der Parlamentariergruppe Englisch- und Portugiesischsprachige Staaten West- und Zentralafrikas. Schwabe ist Vizepräsident der Umweltorganisation Globe International.

Ehrenamtliches und Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frank Schwabe engagiert sich in zahlreichen lokalen und überregionalen Initiativen, beispielsweise beim deutsch-griechisch-türkischen Städtepartnerschaftsverein seiner Wahlkreisstadt Castrop-Rauxel mit Trikala und Zonguldak, beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Arbeiterwohlfahrt und der IG Bergbau, Chemie, Energie.

Wikipedia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwabes Wikipedia-Artikel wurde öfter geändert und der Hinweis entfernt, dass er in keinem seiner Studienfächer einen Abschluss gemacht hat. Nach einer Recherche der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gab Schwabe dann zu, dass sich sein Büro darum kümmere.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frank Schwabe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ein Makel im Lebenslauf: Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Mai 2013
  2. Geschönte Lebensläufe – Viele Abgeordnete ohne Abschluss. In: tagesschau.de, 10. August 2016, abgerufen am 25. Dezember 2016