Fritz Brickwedde

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Fritz Brickwedde

Fritz Brickwedde (* 23. Juli 1948 in Osnabrück) ist Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. Er war Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Er ist Mitglied der CDU.[1]

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fritz Brickwedde studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Publizistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Nach seinem Examen arbeitete er als Akademiedozent und Fachbereichsleiter am Franz-Hitze-Haus, der Akademie des Bistums Münster, als Leiter der Volkshochschule Georgsmarienhütte und als Dezernent für Schule und Kultur, Landschaftspflege und Regionalplanung beim Landkreis Emsland. Dort war er auch für die Koordination des Umweltschutzes zuständig.

Brickwedde begann die Aufbauarbeit als Generalsekretär mit der Gründung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt am 1. März 1991. Zuvor war er Sprecher der Niedersächsischen Landesregierung und Leiter der Presse- und Informationsstelle unter Ministerpräsident Ernst Albrecht.

Am 23. Oktober 2002 verlieh die Fakultät für Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus Brickwedde die Ehrendoktorwürde für seine „Leistungen im wissenschaftlich fundierten Umwelt-, Natur- und Kulturschutz“.

Seit dem 20. Dezember 2004 ist Fritz Brickwedde Träger des Verdienstkreuzes erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Auszeichnung wurde vor allem sein breites ehrenamtliches Engagement zugunsten der neuen Bundesländer gewürdigt.

Am 29. Oktober 2013 wurde er zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes Erneuerbare Energien gewählt. Er folgte auf Dietmar Schütz.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1978 bis 1980 war Brickwedde Landesvorsitzender der Jungen Union in Niedersachsen. Seit 2006 ist er Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Osnabrück.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Radio Bremen: Nordwestradio Gesprächszeit 29. Oktober 2010