Guntramsdorf

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Guntramsdorf
Wappen Österreichkarte
Wappen von Guntramsdorf
Guntramsdorf (Österreich)
Guntramsdorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mödling
Kfz-Kennzeichen: MD
Fläche: 14,86 km²
Koordinaten: 48° 3′ N, 16° 19′ OKoordinaten: 48° 2′ 54″ N, 16° 18′ 54″ O
Höhe: 193 m ü. A.
Einwohner: 9.225 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 621 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2353
Vorwahl: 02236
Gemeindekennziffer: 3 17 10
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 1
2353 Guntramsdorf
Website: www.guntramsdorf.at
Politik
Bürgermeister: Robert Weber (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(33 Mitglieder)
14
9
5
3
2
14 
Von 33 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Guntramsdorf im Bezirk Mödling
Achau Biedermannsdorf Breitenfurt bei Wien Brunn am Gebirge Gaaden Gießhübl Gumpoldskirchen Guntramsdorf Hennersdorf Hinterbrühl Kaltenleutgeben Laab im Walde Laxenburg Maria Enzersdorf Mödling Münchendorf Perchtoldsdorf Vösendorf Wiener Neudorf Wienerwald NiederösterreichLage der Gemeinde Guntramsdorf im Bezirk Mödling (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Das Rathausviertel beim Lokalbahnhof
Das Rathausviertel beim Lokalbahnhof
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Guntramsdorf ist eine Marktgemeinde mit 9225 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Industrieviertel in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am westlichen Rand des Wiener Beckens an der Thermenlinie. Großteils liegt das Siedlungsgebiet in der Ebene. Nur die schon jahrhundertealten Weingärten liegen an den Hängen des Eichkogels (367 m über Seehöhe) und des Anningers (675 m) am Rande des Wienerwaldes. Das Ortsbild wird unter anderem durch mehrere Teiche geprägt. Einige davon sind von der Gemeinde für die Öffentlichkeit als Badeteiche und Naherholungsgebiet erschlossen, darunter der sogenannte Ozean im Ortsteil Neu-Guntramsdorf und der so genannte Windradlteich nahe dem Altort. Beide Teiche liegen direkt an der B17 (Wiener Neustädter Straße).

Die meisten Teiche am Gemeindegebiet sind um 1900 nach Grundwassereinbruch in Lehmgruben, die zur Ziegelgewinnung (Ziegelteiche) verwendet wurden, entstanden. Am südlichen Ortsrand befindet sich direkt an der Gemeindegrenze zu Traiskirchen (Grenze zur Katastralgemeinde Möllersdorf) ein im Privatbesitz befindlicher Teich, der als Ozean II bezeichnet wird.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist kongruent mit der gleichnamigen Katastralgemeinde. Die wesentlichen Ortschaften neben dem Markt selbst sind die Dörfer Neu-Guntramsdorf (unter 2.000 Einwohner) sowie Blumensiedlung (unter 300 Einwohner).[1] Der Großteil der Besiedlung ist im Altort anzutreffen, daneben besteht seit 1938 die Siedlung Neu-Guntramsdorf (nach einem Konzept von Georg Laub)[2], etwa zwei Kilometer nördlich des Altortes, am Ufer des Ozean-Teiches.

Zwischen dem Altort und Neu-Guntramsdorf entwickelte sich seit etwa 1980 eine durchgehende Besiedlungsachse. Damit entstand seit etwa 2000 ein nahezu geschlossenes Siedlungsgebiet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mödling Wiener Neudorf Biedermannsdorf
Gaaden Nachbargemeinden Laxenburg
Gumpoldskirchen Möllersdorf (Bez. Baden) Münchendorf

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 1. bis ins 4. Jahrhundert war das Gebiet Teil der römischen Provinz Pannonien.

An der Schwechat-Terrasse südlich der Wiener Stadtgrenze wurde ein Gräberfeld aus der Latènezeit freigelegt. Es waren insgesamt 18 Gräber, teilweise mit Steinumfriedungen, davon 14 Körper- und zwei Brandbestattungen. An Grabbeigaben wurden ein Schwertscheiden-Fragment und einfache Keramikobjekte gefunden. Medizinisch bedeutungsvoll waren drei Schädel mit Trepanationsspuren, und zwar sowohl einfache, als auch zwei- und dreifache Bohrungen. Nach den Heilungsspuren an der Schädeldecke war die einfache Bohrung zumindest für einige Zeit erfolgreich, die Zwei- und Dreifachbohrungen dürften letal geendet haben, wie Entzündungsspuren am Knochen zeigen. Die Objekte sind im Heimatmuseum Guntramsdorf sowie im Urgeschichte-Museum in Asparn/Zaya ausgestellt.[3]

Guntramsdorf und Umgebung um das Jahr 1872 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Die geschichtliche Zeit von Guntramsdorf beginnt mit der ersten Ostmark des Reiches Karls des Großen (um 800). Der Name von Guntramsdorf weist auf den Gründer hin, der „Guntram“ geheißen haben mag. Laut Urkunde aus dem Jahre 859[4] schenkte Graf Kozel, Fürst von Pannonien (Ungarn), dem Kloster Regensburg Güter. Als Zeugen werden angeführt: Graf Ratpot und Graf Guntram. Dieser Graf Guntram dürfte der Gründer von Guntramsdorf sein, da vor diesem kein Guntram in Urkunden erwähnt aufscheint.

Zur Zeit Leopolds III. (1095–1136) befand sich Guntramsdorf im Besitze des Ritters Heinrich II. von Kuenring. Dieser nannte sich Heinric de Gundrammisdorf. Seinen Namen erhielt er von der Burg Guntramsdorf, zwischen Mödling und Baden gelegen. Dieser befestigte Rittersitz stand wahrscheinlich auf dem Platze des späteren Schlosses. Von diesem Schloss ist heute nur mehr der Barockpavillon erhalten. Um 1200 befand sich Guntramsdorf im Besitze der Herzöge von Mödling. Von 1246 bis 1365 war Guntramsdorf im Besitze des Rittergeschlechtes der Guntramsdorfer. Dieses Rittergeschlecht besaß nach Wisgrill III. Güter und Beziehungen im ganzen Lande. Im Jahr 1570 wurde die Herrschaft vom Stift Zwettl an das Stift Heiligenkreuz verkauft.[5]

Die Ortschronik von Guntramsdorf berichtet, dass im Mittelalter im Bereich des heutigen Friedhofes ein künstlicher Fischteich bestanden hatte. Als Besonderheit wird berichtet, dass der Fischfangertrag dieses Teiches einen zweistelligen Anteil am Haushalt des damaligen Landesfürsten darstellte.

Guntramsdorf und der Eichkogel (Mitte links) um 1900

Nach dem Anschluss Österreichs 1938 wurde der Ort in die Stadt Wien zum 24. Bezirk eingemeindet. In diese Periode fällt auch die erste große Wohnbauaktivität des 20. Jahrhunderts in Guntramsdorf. Mit konfiszierten ehemals österreichischen Gewerkschaftsgeldern wurden östlich des sogenannten Ozean-Teiches im heutigen Ortsteil Neu-Guntramsdorf zahlreiche Wohnblöcke geschaffen: Am 13. August 1938 setzte Gauleiter Odilo Globocnik den ersten Spatenstich zur Errichtung der Franz Holzweber (1904–1934), als Blutzeuge gehenkt nach dem Juliputsch, gewidmeten Siedlung.[6] Nach dem Kriegsende gelangte die einen starken Bevölkerungsanstieg aufweisende Siedlung[Anm. 1] in das Eigentum der gemeinnützigen Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft Neue Heimat. 1951 wird erstmals im Ortsverzeichnis von Österreich der Ortschaftsbestandteil Eichkogelsiedlung genannt; ab 1961 erscheint die Siedlung in den auf den zehnjährlichen Volkszählungen aufbauenden Ortsverzeichnissen als Neu-Guntramsdorf.[7]

Ab 1941 wurden im Norden von Neu-Guntramsdorf, angrenzend an das Ortsgebiet von Wiener Neudorf, die riesigen Flugmotorenwerke Ostmark gebaut. Zur Errichtung und zum Betrieb des Werkes zog man Zwangsarbeiter und Häftlinge aus dem KZ Mauthausen heran. Für deren Unterbringung wurde 1943 auf Guntramsdorfer Gemeindegebiet ein großes Nebenlager des KZ Mauthausen errichtet, in dem bis zu 3.170 Häftlinge untergebracht waren. Im Bereich des ehemaligen Lagers befindet sich seit 1995 eine Gedenkstätte, an der jährliche Gedenkfeiern stattfinden und Führungen für Schulen von einem lokalen KZ-Gedenkverein Guntramsdorf organisiert werden.

In den ersten Apriltagen 1945 kam es im Raum Guntramsdorf zu schweren Kämpfen zwischen Teilen der deutschen 6. SS-Panzerarmee unter Sepp Dietrich und der sowjetischen 3. Ukrainischen Front unter Marschall Tolbuchin. Nach dem überraschenden Einbruch Tolbuchins ins südliche Wiener Becken am 1. April wurde in der Nacht zum 2. April die 2. SS-Panzerdivision vom Raum Neusiedler See in den Süden Wiens verlegt und errichtet eine Widerstandslinie, die von Gumpoldskirchen über Guntramsdorf und Laxenburg bis Moosbrunn reichte. Da Tolbuchin seine Truppen zur Westumfassung von Wien und zum Generalangriff von Süden vom 2. bis 4. April umgliederte, blieb Guntramsdorf in diesen drei Tagen Frontgebiet, und erlitt vor allem durch sowjetischen Beschuss schwere Schäden.[8]

1954 wurde der Ort gemeinsam mit den anderen im Jahr 1938 eingemeindeten Kommunen wieder eigenständig und fiel wieder an Niederösterreich zurück. Die Energieversorgung liegt aber nach wie vor beim Wiener und nicht beim niederösterreichischen Landesenergieversorger.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2011 8.955
2001 8.421
1991 6.977
1981 6.090
1971 6.017

Quelle: Statistik Austria, Bevölkerungsentwicklung von Guntramsdorf

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das frühere Rathaus – abgerissen 2015

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprüngliche landwirtschaftliche Ort hat sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem wichtigen Industriestandort verändert. So gehören Teile des Industriezentrums NÖ-Süd, das von der Eco Plus verwaltet wird, zum nördlichen Teil der Gemeinde. Aber auch andere große Industriebetriebe wie die Lackfabrik Axalta, der früheren DuPont (Stolllack) von Herbert Turnauer, die Assmannmühle und zahlreiche andere Klein- und Mittelbetriebe sind hier angesiedelt.

Im Juli und August 2013 nahm die Marktgemeinde Guntramsdorf, auf Initiative des damaligen Umweltgemeinderates und Vizebürgermeisters, Robert Weber (ab 2015 Bürgermeister), fünf eigene Solarkraftwerke auf Dächern verschiedener öffentlicher Gebäude in Betrieb. Mehr als der gesamte Strombedarf (130 %) für die öffentliche Straßenbeleuchtung im Ort kann damit gedeckt werden.

Weitere Unternehmen in Guntramsdorf:

Nur der Weinbau hat sich über die Zeit bewahrt. Guntramsdorf gehört zur Weinbauregion Thermenregion. Im Ort selbst gibt es bis zu 28 Heurige.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßennetz: Guntramsdorf liegt an der Wiener Neustädter Straße B 17 (der früheren Triester Bundesstraße) sowie an der A2 Südautobahn. Eine direkte Verbindung der A2 zum niedrigrangigen Straßennetz in Guntramsdorf besteht zur Zeit nicht, wird aber immer wieder diskutiert.

Bahnhof Guntramsdorf Lokalbahn

Hinsichtlich der Anbindung an das Schienennetz besteht eine Besonderheit. Das Guntramsdorfer Gemeindegebiet wird von zwei Strecken der Österreichischen Bundesbahnen (Südbahn und Aspangbahn) sowie der Privatbahn Badner Bahn berührt und besitzt auf jeder dieser Strecken genau einen Bahnhof, wobei der Bahnhof der Südbahn genaugenommen auf Gumpoldskirchner Gemeindegebiet liegt. Die für Österreich einmalige Besonderheit besteht darin, dass diese drei Strecken auf dem Gemeindegebiet keinerlei Kreuzungspunkt oder Verbindungslinie besitzen. Topologisch sind alle drei Linien parallel.

Zusätzlich bestehen im Industriezentrum Niederösterreich Süd ausgedehnte Gleisanlagen, die nur zum Teil auf Guntramsdorfer Gemeindegebiet liegen. Die Verbindung zum Schienennetz erfolgt über eine Anschlussbahn, die nördlich des Bahnhofes Guntramsdorf Kaiserau auf freier Strecke von der Aspangbahn abzweigt.

Hauptverkehrsträger im lokalen und näheren regionalen Schienenverkehr ist aufgrund der zentralen Lage des Bahnhofes Guntramsdorf Lokalbahn und der hohen Zugfrequenz die Badner Bahn (Lokalbahn Wien-Baden). Der Pendlerverkehr von und nach der Bundeshauptstadt Wien erfolgt überwiegend über diese straßenbahnähnliche Privatbahn, nicht zuletzt da die B17 und die A2 zu den Hauptverkehrszeiten staugefährdet sind. Vor der Entstehung der Badner Bahn war Guntramsdorf am Netz der ehemaligen Straßenbahn Baden angeschlossen.

Wasserwege: Guntramsdorf liegt am ältesten künstlichen Wasserweg Ostösterreichs, dem Wiener Neustädter Kanal. Bemerkenswert ist die dreistufige Schleusenanlage, geplant und erbaut 1797 bis 1799 von Sebastian von Maillard. Nach dem Ausscheiden Maillards 1799 wurde der Kanal unter der Bauleitung von Joseph Schemerl von Leytenbach 1803 bis Wiener Neustadt und 1811 bis zum Pöttschinger Sattel verlängert. Eine geplante Verbindung nach Raab und zur Adria wurde nie fertiggestellt.[11] Als Verkehrsweg wurde diese Wasserstraße seit dem Baubeginn der Aspangbahn 1879 nur mehr in den südlichen Abschnitten genützt[12] und ab 1936 durch den Bau von Kleinkraftwerken an Kanalschleusen ganz unmöglich gemacht[13]. Die Bedeutung des Kanals liegt zuletzt in der Wasser- und Energieversorgung lokaler Wirtschaftsunternehmen. Auf Guntramsdorfer Gemeindegebiet wird der Wiener Neustädter Kanal von einem Radweg begleitet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Guntramsdorf

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Juli finden in Guntramsdorf seit ca. 30 Jahren die Jakobi-Tage statt – ein Weinfest, bei dem die lokalen Winzer am Kirchenplatz ausschenken. Circa 3000 Leute pro Tag besuchen über zwei Wochen hinweg die Stände.

Anfang August findet jährlich am Gelände des Badeteiches Ozean eine so genannte Beach-Party statt. Das Fest, bei dem hauptsächlich Reggae von Livebands gespielt wird, ist weit über die Grenzen des Bezirkes bekannt und lockt seit Jahren tausende Besucher auch aus der nahe gelegenen Bundeshauptstadt Wien an.

Großer Bekanntheit erfreute sich der Guntramsdorfer Frühlingslauf, der zwischen 2006 und 2008 im Rahmen der Thermen Trophy in Guntramsdorf ausgetragen wurde. Die Strecke führte dabei rund um den Windradlteich und durch die Weingärten Guntramsdorfs. Eine Runde war ca. 5275 m (das entspricht einem Achtelmarathon) lang. Im Jahr 2009 wurde der Guntramsdorfer Frühlingslauf nicht mehr ins Programm der Thermentrophy aufgenommen und wurde ersatzlos gestrichen.[14]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Guntramsdorf gibt es auch mehrere Sportmöglichkeiten: Ob Fußball, Volleyball, (Tisch-)Tennis, Judo. Der Judo-Verein ATUS-Guntramsdorf, der älteste Judo-Verein Niederösterreichs, ist besonders erfolgreich. Seine Mannschaft brachte schon zahlreiche niederösterreichische Landesmeister in mehreren Gewichtsklassen hervor. Besonders erfolgreich ist auch der Tischtennisclub Guntramsdorf. 1985 wurde er gegründet und gehört von Beginn an zu den Nachwuchs-Hochburgen des Landes Niederösterreich.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joseph I. Müller: Chronik des Marktes Guntramsdorf. Pasternak, Mödling 1897.
  • Josef Knoll: Chronik der Marktgemeinde und Pfarre Guntramsdorf. (Illustriert). Eigenverlag Knoll, Guntramsdorf 1957.
    • —: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. Eigenverlag Knoll, Guntramsdorf 1967.
  • Hans Sternhart, Hans Pötschner: 100 Jahre Badner Bahn. Slezak, Wien 1973, ISBN 3-900134-19-7.
  • Josef Knoll: Heimatbuch Guntramsdorf. Eigenverlag Knoll, Guntramsdorf 1977. (Eigentlich: Verbesserte und erweiterte Auflage der Chronik aus 1967).
  • Ernst Wurth: Ziegelwerke in Guntramsdorf. 1618–1918. Philipp, Baden bei Wien (1980).
  • Paul Slezak, Friedrich Slezak, Josef Otto Slezak: Vom Schiffskanal zur Eisenbahn. Wiener Neustädter Kanal und Aspangbahn. 2. Auflage. Internationales Archiv für Lokomotivgeschichte, Band 30, ZDB-ID 256348-4. Slezak, Wien 1989, ISBN 978-3-85416-151-6.
  • Fritz Lange: Von Wien zur Adria – Der Wiener Neustädter Kanal. Sutton Verlag, Erfurt 2003, ISBN 3-89702-621-X.
  • Ernst Wurth: Guntramsdorf in alten Ansichten. Europäische Bibliothek, Zaltbommel 1992, ISBN 90-288-5522-X.
  • Alexandra Treidl: Die Schlossanlage Guntramsdorf. Über den Umgang mit einer historischen Schlossanlage im 20. Jahrhundert. Diplomarbeit. Universität für Bodenkultur Wien, Wien 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guntramsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 166. Guntramsdorf. In: Österreichischer Amtskalender online. (Erscheinungsverlauf: ab 2002 nachgewiesen). Jusline Österreich GmbH/Verlag Österreich, Wien 2013, ZDB-ID 259-8.
  2. Ingeburg Weinberger: Siedeln heißt nicht bauen, sondern vielmehr! Ideologietransfer im Siedlungsbau des Nationalsozialismus in Groß-Wien. Dissertation 2010, 514 S. – Online S. 215, abgerufen am 1. März 2014
  3. Susanne Sievers, Otto Helmut Urban, Peter C. Ramsl: Lexikon zur Keltischen Archäologie. Bände A–K und L–Z. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S. 709.
    Eine Abbildung des Schädels mit der erfolgreichen Einfachtrepanation und den später erfolgten letal endenden Dreifachtrepanationen ist zu sehen in Helmut Birkhan: Kelten. Bilder ihrer Kultur. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1999, ISBN 3-7001-2814-2, S. 340, Bild 614.
  4. Josef Widemann (Hrsg.): Die Traditionen des Hochstifts Regensburg und des Klosters Sankt Emmeram. Zweiter Neudruck der Ausgabe München 1943. Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte, Nue Folge Band 8, ZDB-ID 503539-9. Scientia-Verlag, Aalen 1988, ISBN 3-511-03769-7.
  5. Bernhard Link, Annales Austrio-Clara-Vallenses (Wien 1723) Bd. 2, S. 471.
  6. Heimstätten zwischen Feldern und Gärten. Spatenstich zur Holzweber-Siedlung durch Gauleiter Globocnik. In: Volks-Zeitung, Nr. 223/1938 (LXXXIV. Jahrgang), 14. August 1938, S. 1 (Bild) und 9. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/ovz;
    (Bildunterschrift:) Unter den flatternden Fahnen des deutschen Sozialismus, mit Eichenlaub am Arbeitsgerät – so geht es mit wuchtigen Schritten zu neuer Arbeit für unsere Volksgemeinschaft. In: Das Kleine Blatt, Nr. 223/1938 (XII. Jahrgang), 14. August 1938, S. 1. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/dkb;
    –a–: Aus dem Heideland wächst eine neue Stadt. Spatenstichfeier zur „Holzweber-Siedlung“. In: Das Kleine Blatt, Nr. 223/1938 (XII. Jahrgang), 14. August 1938, S. 8 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/dkb;
    (Bildunterschrift:) Rechts: Gauleiter Globocnik vollführte den Spatenstich (…). In: Wiener Bilder, Nr. 34/1938 (XLIII. Jahrgang), 21. August 1938, S. 7, unten rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrb.
  7. Wilhelm Rausch (Hrsg.), Hermann Rafetseder (Bearb.): Gebiets- und Namensänderungen der Stadtgemeinden Österreichs seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Forschungen zur Geschichte der Städte und Märkte Österreichs, Band 2. Landesverlag, Linz (an der Donau) 1989, ISBN 3-900387-22-2, S. 336.
  8. Hans Egger, Franz Jordan: Brände an der Donau. Das Finale des Zweiten Weltkriegs in Wien, Niederösterreich und dem Nordburgenland. Stocker, Graz 2004, ISBN 3-7020-1053-X, S. 101–112. (Teilweise zugleich: Dissertation, Universität Wien, Wien 2002: Hans Egger: Der Krieg 1939–1945 im Osten Österreichs und seine Vorgeschichte). (Die Arbeit bringt Details der Kämpfe um Gumpoldskirchen und Guntramsdorf).
  9. Gemeinde Gutramsdorf: SPÖ, NEOS und GRÜNE einigen sich auf Zusammenarbeit im zukünftigen Gemeinderat (abgerufen am 28. März 2015)
  10. Gemeinde Guntramsdorf: [1] (abgerufen am 3. August 2017)
  11. Valerie Else Riebe: Der Wr. Neustädter Schiffahrts Kanal. Eigenverlag, Wien 1936. S. 18 ff.
  12. Valerie Else Riebe: Der Wr. Neustädter Schiffahrts Kanal. Eigenverlag, Wien 1936. S. 76 ff.
  13. Valerie Else Riebe: Der Wr. Neustädter Schiffahrts Kanal. Eigenverlag, Wien 1936. S. 111.
  14. http://www.thermentrophy.at/

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Laut Volkszählung 1951 hatte die in diesem Jahr erstmals genannte Eichkogelsiedlung 1.661 Bewohner. – Aus: Knoll: Chronik der Marktgemeinde, Guntramsdorf 1957.