H.P. Baxxter

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H.P. Baxxter, 2013

H.P. Baxxter (* 16. März 1964[1] in Leer; bürgerlich Hans Peter Geerdes[2]) ist ein deutscher Sänger und der Frontmann der Dance-Gruppe Scooter.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur 1985 am Teletta-Groß-Gymnasium Leer studierte Baxxter für kurze Zeit Rechtswissenschaften in Hannover. Danach arbeitete er als Angestellter bei einem Musiklabel.[3] 1987 gründete er zusammen mit Rick J. Jordan und seiner Schwester Britt Maxime Celebrate the Nun; 1993 folgte die Band Scooter.

Baxxter saß zusammen mit Guildo Horn, Jeanette Biedermann, Sylvia Kollek und Tobias Künzel in der deutschen Jury für den Eurovision Song Contest 2009. 2010 war er offizieller Repräsentant der Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren. Von August bis November 2012 saß Baxxter mit Sarah Connor, Sandra Nasić und Moses Pelham in der Jury der 3. Staffel der Castingshow X Factor.[4] Er lieh in der am 4. Oktober 2009 veröffentlichten Folge Nr. 8 von Ralph Ruthes Animationsfilm Pete einer ihm nachempfundenen Zeichentrickfigur seine Stimme.[5] Am 15. März 2013 veröffentlichte er solo den Electro-House-Song Who the Fuck Is H.P. Baxxter?

2015 hatte er einen Cameo-Auftritt im Großstadtrevier in der Folge Wiedersehen mit einer Toten sowie bei Dittsche. In den 90er Jahren spielte Scooter in einer Episode der zweiten Staffel von Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei mit. 2016 ist Baxxter Jurymitglied in der 13. Staffel von Deutschland sucht den Superstar.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baxxter war von 2006 bis 2011 in zweiter Ehe mit dem Model Simone Mostert verheiratet.[6] Er verwendete in vielen seiner Musikvideos Oldtimer, wie beispielsweise einen Ford Consul Mark 2 1961 und einen Jaguar E-Type V12 1973. Er besitzt eine Sammlung alter englischer Autos und wohnt in Hamburg-Duvenstedt.[7]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Scooter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Scooter/Diskografie

Solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004: H.P. Baxxter liest Erzählungen von Thomas Bernhard
  • 2013: Who the Fuck Is H.P. Baxxter? (Kontor Records)
  • 2013: Sweater Weather (mit Simon & DDY, Kontor Records)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Auf dem Bravo-Steckbrief habe ich mich erst mal um zwei Jahre jünger gemacht. Ich dachte: 'Es ist blöd, endlich in der Bravo stattzufinden und da steht, du bist 30 Jahre alt'.“ Aus: Robert Defcon: Scooter: Always Hardcore. Edel Books, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8419-0243-6, 4: Das Geschäftsjahr 1993/94, S. 43.
    „Jay Frog. Wir saßen nach dem ‚Nessaja‘-Auftritt bei Top of the Pops in einer Bar und H.P. sagt: ‚Oh, geil, ein 64er Wein, mein Jahrgang, den bestelle ich jetzt.‘“ Aus: Max Dax, Robert Defcon: Scooter: Always Hardcore. Edel Books, Hamburg 2013, ISBN 978-3-8419-0243-6, Kapitel 11: Sheffield Calling, S. 138.
  2. Max Dax: Auf der Suche nach einer eigenen Kunstsprache: H.P. Baxxter. Interviews in Spex, 1. September 2008, abgerufen am 3. Januar 2015.
  3. Anne Klesse: H.P. Baxxter – der konservative Rebell. Berliner Morgenpost, 18. Dezember 2011.
  4. Jan Freitag: Neuer „X Factor“-Juror: H.P. Baxxter: „Ich höre auch mal irische Weisen“. (Memento vom 18. Juni 2015 im Internet Archive) Hamburger Morgenpost, 20. August 2012.
  5. Ruthe.de – Pete Ep. 008 „Auf den ersten Blick“. youtube.com, 4. Oktober 2009.
  6. Scheidung! Scooter-Sänger H.P. ist wieder Single. promiflash.de, 24. Juni 2011, abgerufen am 3. Januar 2016.
  7. Hamburg, hier wohnen deine Promis. Hamburger Allgemeine Rundschau, März 2014, abgerufen am 3. Januar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: H.P. Baxxter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien