Bahnhöfe in Kronberg (Taunus)

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Kronberg (Taunus)
Bahnhöfe in Kronberg (Taunus) (Hessen)
Red pog.svg
Daten
Bauform Kopfbahnhof
Bahnsteiggleise 1 (+ 1 unbenutztes Gleis)
Abkürzung FKRO
IBNR 8003447
Kategorie 5
Eröffnung 1. November 1875
Lage
Stadt/Gemeinde Kronberg im Taunus
Land Hessen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 10′ 48″ N, 8° 31′ 1″ OKoordinaten: 50° 10′ 48″ N, 8° 31′ 1″ O
Höhe (SO) 223 m
Eisenbahnstrecken
Bahnhöfe in Hessen
i16i18

BW

Dieser Artikel beschreibt die Bahnhöfe in Kronberg (Taunus). Die Stadt Kronberg im Taunus ist ein staatlich anerkannter Luftkurort im Hochtaunuskreis im Land Hessen.

Bahnhof Kronberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Kronberg (Taunus) ist ein Kopfbahnhof und gleichzeitig Endpunkt der Kronberger Bahn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1875 eröffnete die Cronberger Eisenbahn-Gesellschaft die Kronberger Bahn und somit den Personenbahnhof in Kronberg. Durch die Tallage bedingt waren die Güteranlagen im Vorfeld des Bahnhofs (südöstlich) gelegen. Von Kronberg gab es eine direkte Verbindung nach Frankfurt am Main. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der Personenbahnhof drei Gleise mit einer Umsetzmöglichkeit.[1] 1914 übernahmen die Preußischen Staatseisenbahnen den Verkehr nach Kronberg. Schon seit 1954 verkehrten die Züge in einem halbstündlichen / stündlichen Takt. 1970 wurde die komplette Strecke elektrifiziert. Seit 1978 fährt die S-Bahn Rhein-Main auf der Strecke nach Kronberg.

Bahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bahnhofsgelände und das Empfangsgebäude sind Eigentum der Stadt Kronberg. Das Empfangsgebäude ist ein Kulturdenkmal aufgrund des Hessischen Denkmalschutzgesetzes. Es handelt sich um ein langgestrecktes Gebäude südlich der Gleise aus dem Jahr 1914. Dieses ersetzte das 1875 erbaute Bahnhofsgebäude, dass 1894 um einen Fürstenpavillon erweitert wurde. Das zweigeschossige Empfangsgebäude zeigt eine Dreigiebelfront. Alle drei Giebel sind verschiefert. Im Westen befindet sich ein einstöckiger Anbau. Die Perronhalle aus gusseisernen Rundpfeilern und Gitterträgern stammt ebenfalls von 1914.[2]

Der Lokschuppen steht nicht unter Denkmalschutz. Dennoch wurde die Sanierung dieses Gebäudes 2012 mit dem Denkmalschutzpreis der Stadt Kronberg gewürdigt.[3]

Die Stadt plant eine neue Nutzung, wie z. B. Wohnanlagen und eine P+R-Anlage zur Gestaltung dieses Geländes.[4]

Der Bahnhof selbst hat heute nur noch einen benutzten Hausbahnsteig (Gleis 1; Länge: 225 m; Höhe: 76 cm)[5] für die S-Bahn-Linie S4 nach Langen. Der nördlich liegende Bahnsteig (Gleis 2) wird im Regelverkehr nicht genutzt.[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S4 fährt werktags im 30-Minuten-Takt bis Langen. Sonntagmorgens fährt die S4 im Stundentakt bis nach Darmstadt. Samstagabends und sonntagnachmittags fährt die S4 im 30-Minuten-Takt nur bis Frankfurt (Main) Süd.[7]

S-Bahn Rhein-Main
Vorherige Station Linie Nächste Station
Endstation S4 Kronberg Süd
Langen →

Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Kronberg ist ein Knotenpunkt einiger Buslinien:

Haltepunkt Kronberg Süd[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haltepunkt Kronberg Süd

Der Haltepunkt Kronberg Süd liegt an Streckenkilometer 8,3 der Kronberger Bahn im Süden Kronbergs.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt wurde als nicht im Kursbuch veröffentlichte Werkshaltestelle Werk Braun eingerichtet. Er wurde nur während der Hauptverkehrszeit angefahren und war ausschließlich für Mitarbeiter der Braun GmbH nutzbar. Ende der 1990er Jahre wurde er ausgebaut und ist seit 1999 ein öffentlicher Haltepunkt.

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die eingleisige Haltestelle hat einen 208 Meter langen und 96 cm hohen Bahnsteig.[8] Der Bahnsteig hat mehrere Wartehäuschen. Vor dem Haltepunkt verläuft die Straße Am Schanzenfeld (L3015) mit einer Bushaltestelle. Neben dem Bahnsteig liegt eine B+R-Anlage.

S-Bahn Rhein-Main
Vorherige Station Linie Nächste Station
Kronberg (Taunus)
← Kronberg (Taunus)
S4 Niederhöchstadt
Langen →

Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kronberg Süd hält folgende Buslinie:[9]

  • 261: Königstein–Kronberg–Oberhöchstadt–Oberursel–Bad Homburg

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bahnhof Kronberg im Taunus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Präsentation der Umbaupläne, abgerufen am 22. Mai 2014@1@2Vorlage:Toter Link/www.kronberg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Eva Rowedder: Hochtaunuskreis. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Hessen (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen). Konrad Theiss Verlag, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-8062-2905-9, S. 305.
  3. Alexander Schneider: Glücksfall aus Backstein; in: Taunus-Zeitung vom 22. November 2012, S. 21
  4. Planungen für Bahnhofsgebäude nehmen an Fahrt auf – Taunus Nachrichten
  5. DB Konzern – Station Kronberg (Taunus) (Memento des Originals vom 20. Mai 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschebahn.com
  6. Stationsplan Kronberg
  7. RMV Abfahrtsplan Kronberg (Taunus)
  8. DB Konzern – Bahnsteiginformationen
  9. RMV Haltestellenaushang Kronberg Süd