Heeresflugplatz Bückeburg

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Heeresflugplatz Bückeburg
BW
Heeresflugplatz Bückeburg (Niedersachsen)
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Kenndaten
ICAO-Code ETHB
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4 km nordöstlich von Bückeburg
Basisdaten
Eröffnung 1946
Betreiber Heeresfliegerwaffenschule der Bundeswehr
Start- und Landebahn
08/26 1832 m × 45 m Asphalt

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Der Heeresflugplatz Bückeburg ist ein Militärflugplatz der Bundeswehr.

Der Flugplatz wurde 1946 von der britischen Royal Air Force gebaut. Grund für den Bau war die Notwendigkeit eines Flugplatzes für die Kurierflugzeuge des Hauptquartiers der Royal Air Force im benachbarten Bad Eilsen. Die British Air Force of Occupation stationierte auf dem Platz, den die Alliierten anfangs als Airfield B.151 bezeichneten, daher ihr Comms Wing (Kommunikations-Geschwader), das eine Reihe unterschiedlicher Flugzeugtypen in seinen Beständen hatte.

Während der Berlin-Blockade von Juni 1948 bis Mai 1949 wurde der Flugplatz nahe Bückeburg für die Versorgungsflüge der alliierten Streitkräfte, die Berliner Luftbrücke, als Ausweichflugplatz genutzt.

Zwischen Juni 1950 und dem Frühjahr 1952 lag hier in RAF Bückeburg darüber hinaus eine weitere Staffel, die bis Ende 1950 noch mit Spitfire ausgerüstete 2. Squadron, die ab Juni 1951 von der 541. Staffel verstärkt wurde. Sie waren mit Meteor F8/FR9 bzw. PR10 ausgerüstet, ihre Rolle war Aufklärung. Sie verlegten im April bzw. Mai 1952 nach RAF Gütersloh. Hier lagen auch eine Staffel RF-84F Thunderflash Aufklärer, die 306., der KLu, die im Herbst 1954 auf die neue Station RAF Laarbruch verlegt wurde und zwischen Juli 1952 und Dezember 1954 die 1912. Light Liaison Flight mit Auster.

Die Bundeswehr übernahm den Fliegerhorst im April 1958. Stationiert wurden zunächst Flugzeuge vom Typ Dornier Do 27.

Seitdem ist auf dem Gelände der Bundeswehr die Heeresfliegerwaffenschule stationiert. Die Ausbildung findet auf den Luftfahrzeugmustern Eurocopter EC 135, NH-90, Eurocopter Tiger und Sikorsky CH-53 statt.

Derzeit beherbergt der Flugplatz eines der größten Simulatorenzentren für die Hubschrauberausbildung in Europa. Hier befinden sich insgesamt zwölf hochmoderne Simulatoren, die auch als Nachttiefflugsimulatoren für die folgenden Hubschraubermuster konfiguriert sind:

  • 2x UH 1D
  • 2x CH 53
  • 8x EC 135

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]