Heinrich Isser

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Heinrich Isser Rennrodeln
Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 12. Mai 1928
Geburtsort Matrei am Brenner
Größe 178 cm
Gewicht 85 kg
Sterbedatum 18. Mai 2004
Karriere
Disziplin Rodel-Ein- und Doppelsitzer
Zweier- und Viererbob
Medaillenspiegel
Rodel-EM-Medaillen 2 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Bob-WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
FIL Rennrodel-Europameisterschaften
0Silber0 1951 Igls Doppel
0Gold0 1952 Garmisch-Partenkirchen Doppel
0Silber0 1953 Cortina d'Ampezzo Doppel
0Silber0 1953 Cortina d'Ampezzo Einer
0Gold0 1955 Hahnenklee Doppel
IBSF Bob-Weltmeisterschaften
0Bronze0 1958 Garmisch-Partenkirchen Zweier
0Bronze0 1962 Garmisch-Partenkirchen Vierer
letzte Änderung: 6. Juli 2009

Heinrich Isser (* 12. Mai 1928 in Matrei am Brenner; † 18. Mai 2004[1]) war ein österreichischer Rennrodler und Bobsportler.

Heinrich Isser stammte aus einer Familie erfolgreicher österreichischer Bob- und Rodelsportlern. Zur Familie gehörten zudem Franz, Fritz, Maria, Paul und Josef Isser. Seine ersten Erfolge feierte er zunächst im Rodelsport. Bei der Rennrodel-Europameisterschaft 1951 in Igls gewann er mit seinem Bruder Josef die Silbermedaille im Doppelsitzer. Ein Jahr später gewann er mit Paul Aste den Titel in Garmisch-Partenkirchen. 1953 trat er in Cortina d’Ampezzo wieder mit Aste im Doppel an und fuhr erneut auf den zweiten Platz. Im Einsitzer musste Isser sich seinem Doppelpartner geschlagen geben und wurde wieder Zweiter. Das Doppe Aste/Isser gewann 1955 in Hahnenklee seinen zweiten Europameisterschaftstitel. Seit Mitte der 1950er Jahre trat Isser mit größerem Erfolg im Bobsport an. Seine einzige Teilnahme an Olympischen Winterspielen war bei 1956 in Cortina d'Ampezzo. Mit Aste belegte er im Zweier den 12. Platz, mit Karl Wagner, Fritz Rursch und Adolf Tonn im Vierer Zehnter. Bei der Bob-Weltmeisterschaft 1958 in Garmisch-Partenkirchen gewann er mit Aste im kleinen Bob die Bronzemedaille. Dieselbe Medaille gewann er erneut Bob-Weltmeisterschaft 1962 in Garmisch-Partenkirchen, nun mit seinen Geschwistern Franz, Josef und Fritz, im Viererbob.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bodo Harenberg (Red.): Die Stars des Sports von A-Z. Darmstadt 1970

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sterbebild Isser Heinrich 1928-2004 (Memento vom 6. Dezember 2017 im Internet Archive)