Howard Bristol

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Howard Bristol (* 14. August 1902 in Iowa, USA; † 11. Februar 1971 in Santa Barbara, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Artdirector und Szenenbildner, der neunmal für den Oscar für das beste Szenenbild nominiert war.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bristol begann seine Laufbahn als Artdirector und Szenenbildner in der Filmwirtschaft Hollywoods 1933 als Dekorateur bei dem Film When Ladies Meet (1933) und wirkte bis 1968 bei der szenischen Ausstattung von 65 Filmen mit.

Seine erste Nominierung für einen Oscar für das beste Szenenbild erhielt er bei der Oscarverleihung 1942 zusammen mit Stephen Goosson für das Dekoration im Schwarzweißfilm Die kleinen Füchse (1941) von William Wyler mit Bette Davis, Herbert Marshall und Teresa Wright nach dem gleichnamigen Theaterstück von Lillian Hellman. 1943 war er gemeinsam mit Perry Ferguson für die Ausstattung des Schwarzweißfilms Der große Wurf (1942) nominiert, der nach einer Geschichte von Paul Gallico von Sam Wood mit Gary Cooper, Teresa Wright und Babe Ruth verfilmt wurde. 1944 folgte eine weitere Nominierung mit Ferguson für diesen Oscar und zwar für die Ausstattung des Schwarzweißfilms The North Star (1943), der nach einer Vorlage von Lillian Hellman unter der Regie von Lewis Milestone mit Anne Baxter, Dana Andrews und Walter Huston entstand.

Bei der Oscarverleihung 1945 erhielt Bristol zusammen mit Ernst Fegté eine Oscarnominierung für das beste Szenenbild in dem Farbfilm Das Korsarenschiff (1944) von David Butler mit Bob Hope, Virginia Mayo und Walter Slezak in den Hauptrollen. Die nächste Oscarnominierung in dieser Kategorie folgte 1953 gemeinsam mit Richard Day und Clavé für den Farbfilm Hans Christian Andersen und die Tänzerin (1952) von Charles Vidor mit Danny Kaye als „Hans Christian Andersen“ sowie Farley Granger und Zizi Jeanmaire in weiteren Rollen. 1956 erhielt er mit Oliver Smith und Joseph C. Wright eine Oscarnominierung für die Ausstattung des Farbfilms Schwere Jungs – leichte Mädchen (1955), einer Musical-Filmkomödie von Joseph L. Mankiewicz mit Marlon Brando, Jean Simmons und Frank Sinatra.

Die nächste Oscarnominierung für das beste Szenenbild bekam Bristol 1962 mit Alexander Golitzen und Joseph C. Wright für den Farbfilm Mandelaugen und Lotosblüten (1961), einer unter der Regie von Henry Koster mit Nancy Kwan, James Shigeta und Jack Soo in den Hauptrollen erfolgten Verfilmung nach dem Roman Flower Drum Song von C. Y. Lee und dem 1957 daraus entstandenen Musical von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein. 1968 war er zusammen mit Golitzen und George C. Webb für den Oscar für das Szenenbild in Thoroughly Modern Millie (1967) nominiert, einer musikalischen Komödie von George Roy Hill mit Julie Andrews, James Fox und Mary Tyler Moore. Seine neunte und letzte Nominierung für das beste Szenenbild erhielt Bristol bei der Oscarverleihung 1969 mit Boris Leven und Walter M. Scott für die unter dem Titel Star! (1968) von Robert Wise verfilmte Lebensgeschichte der Schauspielerin Gertrude Lawrence mit Julie Andrews, Richard Crenna und Michael Craig.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]