Johnny Isakson

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Johnny Isakson
George W. Bush und Senator Isakson an Bord der Air Force One.

Johnny Isakson (* 28. Dezember 1944 in Atlanta, Georgia) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Er ist seit Januar 2005 Senator der Vereinigten Staaten für den Bundesstaat Georgia.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Isakson wurde 1944 in Atlanta als Nachkomme schwedischer Einwanderer geboren.[1] Nach seiner Schulzeit diente Isakson von 1966 bis 1972 in der Georgia Air National Guard. Danach studierte Isakson an der University of Georgia, anschließend eröffnete er das erste Büro des Immobilienunternehmens Northside Realty im Cobb County. 1979 wurde Isakson Präsident des Unternehmens und behielt 22 Jahre lang die Führung des Unternehmens bis 2001 inne.

1974 wurde Isakson Mitglied der Republikanischen Partei. Sein erstes politisches Mandat hatte er von 1976 bis 1990 als Abgeordneter im Repräsentantenhaus von Georgia inne. Er verzichtete auf eine erneute Kandidatur, um sich als Gouverneur von Georgia zu bewerben, unterlag aber dem Demokraten Zell Miller. Von 1993 bis 1996 saß Isakson im Senat von Georgia. Im Jahr 1996 strebte er erstmals die Wahl in den US-Senat an, verlor jedoch in der republikanischen Primary gegen Guy Millner, der seinerseits in der Hauptwahl gegen den Demokraten Max Cleland unterlag.

Als Newt Gingrich, bis dahin Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Anfang 1999 trotz Wiederwahl auf sein Mandat verzichtete, trat Johnny Isakson bei der Nachwahl im sechsten Kongresswahlbezirk von Georgia an und siegte mit 65 Prozent der Stimmen vor der ebenfalls den Republikanern angehörenden Christina Fawcett Jeffrey (25,4 Prozent). Er nahm sein Mandat im Repräsentantenhaus ab dem 23. Februar 1999 wahr und verblieb dort nach mehrmaliger Wiederwahl bis zum 3. Januar 2005. An diesem Tag wechselte er innerhalb des Kongresses in den Senat, nachdem er sich zuvor bei der Wahl 2004 mit einem Stimmenanteil von 57,9 Prozent gegen die demokratische Kongressabgeordnete Denise Majette (40 Prozent) durchgesetzt hatte. 2010 trat er zur Wiederwahl an; sein Gegenkandidat von der Demokratischen Partei war Georgias Arbeitsminister Mike Thurmond, gegen den er sich klar durchsetzen konnte. Da er bei der Wahl 2016 erneut bestätigt wurde, läuft sein gegenwärtiges Mandat bis zum 3. Januar 2023.

Isakson ist verheiratet und hat drei Kinder; er lebt in einem Vorort von Marietta. Er ist Methodist und lehrt in deren Sonntagsschule.[2]

Mitglied in Senatsausschüssen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Johnny Isakson – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Johnny Isakson: Floor Statement on Immigration Reform Remarks as Delivered on the Senate Floor. In: Isakson.Senate.gov, 13. April 2005.
  2. Johnny Isakson's Position Statement on Social Values. In: Isakson.Senate.gov.