Jonas

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Jonas ist ein männlicher Vorname und Familienname.

Herkunft und Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die hebräische Version des Namens bedeutet Taube[1] und stammt ursprünglich vom griechischen Wort οιωνός für Zeichen. Im antiken Griechenland glaubte man, dass Vögel als Zeichen der Götter an die Menschen geschickt wurden. Es wird daher angenommen, dass der Name Jonas für ein friedvolles Wesen steht. Die biblische Version des Namens umfasst die hebräische Bedeutung, aber auch die Bedeutung Zerstörer und Unterdrücker. Als Variante von Jonah kann der Name auch als mit erreichen und Geschenk Gottes in Verbindung gesetzt werden.[2]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorname Jonas wurde in Deutschland vor 1970 sehr selten vergeben.[3] Seit 1970 wird der Name verstärkt genutzt und gehört seit den 1980er Jahren zu den gebräuchlichsten männlichen Vornamen im deutschen Sprachraum. So war der Vorname von 2000 bis 2005 stets auf den Plätzen 6 bis 10 der beliebtesten Vornamen für männliche Neugeborene in Deutschland.[4] Der Vorname ist in Skandinavien, Island und im Baltikum bereits seit Jahrhunderten stark verbreitet.[5]

Namenstag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilweise wird auch ein Namenstag über den Heiligen Jonas (1448–1461), Metropolit von Moskau für den 31. März hergeleitet. Der Metropolit Jonas wurde durch das russische Konzil zum Nachfolger von Isidor von Kiew gewählt. Jonas wurde in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale (Moskau) beigesetzt.

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abkürzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jonny, Joni, Jo, Jo (gesprochen: Joe), Joe, Jonsch, Jöni (CH), Jönu (CH), Jöggu (CH) Jones, Jonasen, Jon, Jönes, JoJo, Jona, Joey, Joanen, Joan, Jonno, Jonzi, Johnson, Joney, John

Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorname Jonas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorname Jónas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Familienname Jonas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dean Jonas (* 1961), Politiker aus Antigua und Barbuda
  • Diethelm Jonas (* 1953), deutscher Oboist, Oboendozent und Hochschullehrer
  • Dusty Jonas (* 1986), US-amerikanischer Hochspringer

E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frankie Jonas (* 2000), US-amerikanischer Schauspieler und Synchronsprecher
  • Franz Jonas (1899–1974), österreichischer Politiker (SPÖ), Bundespräsident 1965 bis 1974
  • Friedrich Jonas (1926–1968), deutscher Soziologe
  • Fritz Jonas (1845–1920), deutscher Altphilologe

G[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

H[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

J[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

K[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

L[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

M[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nick Jonas (Nicholas Jerry Jonas; * 1992), US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Songwriter
  • Niels Jonas (* 1943), deutscher Jurist und Politikberater

O[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

P[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

R[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Uwe Jonas (* 1966), deutscher Bildhauer und Maler

V[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Valentin Jonas (1865–1928), Bürgermeister, Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau

W[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Formen Jonás/Jónás[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fiktive Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Seefahrt wurde ein "böser Geist", der für alle Missgeschicke an Bord verantwortlich gemacht wurde, gelegentlich als Jonas bezeichnet.[6]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Jonas – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden, Das große Vornamenlexikon, Rosa und Volker Kohlheim, 3. Auflage
  2. Mellon, Alexandra, 28,000 Baby Names, S. 183
  3. 685 Einträge bei den im Telefonbuch von 1998 erfassten Personen (Memento des Originals vom 17. Februar 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gen-evolu.de
  4. http://www.gfds.de/vornamen/beliebteste-vornamen/
  5. Beliebteste Vornamen in Norwegen, kindernamen.org
  6. http://www.hart-steuerbord.de/lexikon.htm