Jonzac

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Jonzac
Wappen von Jonzac
Jonzac (Frankreich)
Jonzac
Staat Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Charente-Maritime (17)
Arrondissement Jonzac
Kanton Jonzac
Gemeindeverband Haute-Saintonge
Koordinaten 45° 27′ N, 0° 26′ WKoordinaten: 45° 27′ N, 0° 26′ W
Höhe 26–87 m
Fläche 13,02 km²
Einwohner 3.457 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 266 Einw./km²
Postleitzahl 17500
INSEE-Code
Website www.mairie-jonzac.fr

Schloss Jonzac

Jonzac ist eine französische Gemeinde mit 3457 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Charente-Maritime in der Region Nouvelle-Aquitaine; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Jonzac. Die Stadt liegt an der Seugne.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1800: 2509
  • 1851: 2718
  • 1901: 3366
  • 1936: 3250
  • 1962: 4020
  • 1968: 4022
  • 1975: 4306
  • 1982: 4495
  • 1990: 3998
  • 1999: 3817
  • 2008: 3552
  • 2017: 3432

(ab 1962 nur Einwohner mit Erstwohnsitz)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jonzac hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Chartres–Bordeaux und wird im Regional- und Fernverkehr mit TER- und Intercité-Zügen nach La Rochelle und Bordeaux-Saint-Jean bedient. Der Streckenabschnitt von Pons nach Jonzac wurde am 26. Januar 1870 in Betrieb genommen.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Markthalle von 1889
Das Schloss
Kirche Saint-Gervais-Saint-Protais
  • Die Kirche Saint-Gervais-Saint-Protais, stammt wohl aus dem 10. Jahrhundert. Auf ihrem Vorplatz wurden in den Jahren 2008 und 2009 zahlreiche Gräber mit Steinsärgen aus der Zeit der Merowinger freigelegt.
  • Schloss Jonzac, heute Sitz der Verwaltungsbehörden
  • Markthalle
  • Thermalquellen

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Jonzac

Meteorit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1819 fiel bei Jonzac ein etwa 5 Kilogramm schwerer Steinmeteorit. Er wurde als Achondrit vom Typ Eukrit klassifiziert.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jean Hyppolite (1907–1968), französischer Philosoph, geboren in Jonzac
  • Pierre Ruibet (1925–1944), Widerstandskämpfer, der 1944 das deutsche Munitionsdepot in Jonzac sprengte
  • Jacques Bossis, Radrennfahrer

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Charente-Maritime. Flohic Editions, Band 1, Paris 2002, ISBN 2-84234-129-5, S. 304–312.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Jonzac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. François et Maguy Palau: La Rail en France. Le Second Empire. Tome 3: 1864–1870. Paris o. J., S. 193.
  2. Jonzac. Meteoritical Bulletin, abgerufen am 8. Juli 2020.