Kaisersbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kaisersbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kaisersbach
Kaisersbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kaisersbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 56′ N, 9° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Rems-Murr-Kreis
Höhe: 565 m ü. NHN
Fläche: 27,94 km2
Einwohner: 2504 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 73667, 73553, 73642
Vorwahl: 07184
Kfz-Kennzeichen: WN, BK
Gemeindeschlüssel: 08 1 19 037
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 5
73667 Kaisersbach
Webpräsenz: www.kaisersbach.de
Bürgermeister: Katja Müller
Lage der Gemeinde Kaisersbach im Rems-Murr-Kreis
Allmersbach im Tal Allmersbach im Tal Althütte Auenwald Backnang Backnang Burgstetten Fellbach Großerlach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kirchberg an der Murr Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Murrhardt Oppenweiler Plüderhausen Plüderhausen Plüderhausen Rudersberg Schorndorf Schwaikheim Spiegelberg Sulzbach an der Murr Waiblingen Waiblingen Waiblingen Weissach im Tal Welzheim Winnenden Winterbach (Remstal) Aspach (bei Backnang) Berglen Berglen Weinstadt Kernen im Remstal Urbach (Baden-Württemberg) Alfdorf Alfdorf Korb (Württemberg) RemshaldenKarte
Über dieses Bild

Kaisersbach ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaisersbach hat Anteil an den Naturräumen Schurwald und Welzheimer Wald sowie Schwäbisch-Fränkische Waldberge, die beide zum Schwäbischen Keuper-Lias-Land zählen.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Kaisersbach gehören 43 räumlich getrennt gelegene Dörfer, Weiler, Höfe und Häuser; das Dorf Kaisersbach, die Weiler Birkhof, Bruch, Cronhütte, Ebersberg, Ebni, Eulenhof, Gebenweiler, Gebenweiler-Gehren, Gmeinweiler, Menzles, Mönchhof, Schadberg, Schillinghof, Strohhof, Täle, Weidenbach, Ziegelhütte, die Höfe Brandhöfle, Ebersbergmühle, Fratzenklingenhof, Fratzenwiesenhof, Gallenhöfle, Hägerhof, Kellerklinghöfle, Killenhof, Rotbachhöfle, Rotenmad, Sägbühl, Schmalenberg, Silberhäusle, Spatzenhof und die Wohnplätze Gebenweiler Sägmühle, Grairich, Grasgehren, Heppichgehren, Höfenäckerle, Kaltenbronnhof, Klingenmühlhöfle, Menzlesmühle, Voggenmühlhöfle, Weidenhof und Wiesensteighof. Auf dem Gebiet der Gemeinde Kaisersbach liegen die abgegangenen Wohnplätze Holzbuckel und Hofstatt.[3]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaisersbach wurde 1375 im Zusammenhang einer Übereignung aus staufischem Besitz an das Kloster Adelberg erstmals erwähnt. 1382 erwarb dieses darüber hinaus Besitz der Truchsessen von Stetten und übte daraufhin alle Obrigkeitsrechte vor Ort aus. Während der Reformation wurde Kaisersbach württembergisch und gehörte fortan zum neu gegründeten Klosteramt Adelberg. Die Gemeinde kam 1807 zum Oberamt Welzheim und 1938 zum Landkreis Waiblingen. Im Jahr 1973 wurde aus den Altkreisen Backnang und Waiblingen der Rems-Murr-Kreis gebildet, dem Kaisersbach heute angehört. Die Gemeinde behielt bei der Gemeindereform ihre Selbständigkeit und konnte am 1. Januar 1973 die früheren Teilorte der Stadt Murrhardt, Weidenhof, Weidenbach und Bruch eingliedern.[5]

Blick auf Kaisersbach

Wegen der Erschließung der neuen Baugebiete Haldenäcker und Bühläcker wird die Einwohnerzahl in den nächsten Jahren wohl zunehmen. Weitere neue Baugebiete sind geplant.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtierende Bürgermeisterin ist seit 2014 Katja Müller.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,59 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

Aktive Wählervereinigung 7 Sitze (58,12 %)
Freie Bürgerliste 5 Sitze (41,88 %)

Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Achterbahn im Schwabenpark Gmeinweiler
Menzlesmühle im Gauchhauser Tal

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kaisersbach gibt es einen neu verkleideten Wasserturm und eine evangelische Kirche. Der Wasserturm ist nicht mehr geöffnet.

Wasserturm auf dem Hohen Bühl

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Mai Hocketse am Hüttenbühlsee
  • Ebnisee kreativ, Malen mit Christiane Wegner Klafszky am Wirtshaus am Ebnisee
  • Feuerwehrfest mit Schauübung in der Ortsmitte.
  • Sandländer Sommerfest
  • Country- und Westernfestival in Ebni
  • Ebnisee Pferderallye

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaisersbach hat eine Grundschule. Weiterführende Schulen müssen in den Nachbargemeinden (z. B. Welzheim) besucht werden. 2 km außerhalb des Ortes befindet sich im Ortsteil Mönchhof ein Schullandheim des Rems-Murr-Kreises.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gotthilf Bayh (1888–1969), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kaisersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009.
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 570–572.
  4. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Kaisersbach.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 459.