Katharina Heinig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Katharina Heinig beim 26. Jever Fun-Lauf 2012 in Schortens

Katharina Heinig (* 22. August 1989 in Leipzig[1], DDR) ist eine deutsche Marathonläuferin.

2009, 2010 und 2011 wurde sie Deutsche Juniorenmeisterin im Halbmarathon, und beim Berliner Halbmarathon 2010 wurde sie Elfte.

Während ihre Mutter Katrin Dörre-Heinig mit 20 Jahren zum ersten Mal einen Marathon lief, gab Katharina mit 21 Jahren ihr Debüt über die 42,195-km-Distanz und gewann auf Anhieb den Köln-Marathon.[2]

2011 kämpfte sie sich beim Hannover-Marathon trotz eines Ermüdungsbruchs im Fuß durch und wurde Fünfte. 2012 wurde sie Dritte bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften und Elfte beim Hannover-Marathon, trotz eines Magen-Darm-Virus. 2016 wurde sie Fünfte beim Berlin-Marathon und stellte ihre neue Bestzeit in 2:28:34 h auf. Damit unterbot sie auch die Norm für den Marathon im Rahmen der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 in London. Nachdem sie 2017 im letzten Moment auch noch den vom DLV festgelegten Leistungsnachweis erfüllen konnte[3], nahm sie dort teil und belegte den 39. Rang. Ende Oktober startete Heinig dann beim Frankfurt-Marathon. In einer Zeit von 2:29:29 h wurde sie Achte und fing mit einem recht gleichmäßig eingeteilten Rennen außerdem noch Fate Tola im Kampf um den Deutschen Meistertitel ab.[4]

Katharina Heinig wurde im Schüler- und Jugendalter von ihrem Vater Wolfgang Heinig trainiert, der schon ihre Mutter betreut hatte. 2013 übernahm ihre Mutter das Training. Seit 2007 startet sie für Eintracht Frankfurt.[5] 2009 begann sie im Anschluss an ihr Abitur ihre Ausbildung an der Verwaltungsfachhochschule Hessen im Fachbereich Polizei. 2014 wurde sie in den Polizeidienst des Landes Hessen berufen und gehört nach wie vor der Sportfördergruppe an. Sie wurde 2018 vom DLV für die Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 nominiert.[6]

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katharina Heinig im Porträt. In: sportschau.de. Abgerufen am 13. Februar 2018.
  2. Alexandra Arendt: Katharina Heinig siegt beim Marathon-Debüt. In: leichtathletik.de. 3. Oktober 2010, abgerufen am 13. Februar 2018.
  3. Jörg Wenig: Katharina Heinig qualifiziert sich in Berlin für die WM. In: leichtathletik.de. 14. Mai 2017, abgerufen am 12. Februar 2018.
  4. Silke Bernhart, Pamela Ruprecht: Arne Gabius überzeugt, Katharina Heinig fängt Fate Tola ab. In: leichtathletik.de. 29. Oktober 2017, abgerufen am 12. Februar 2018.
  5. Uwe Martin: Familienbande – Die Heinigs. In: leichtathletik.de. 14. April 2009, abgerufen am 13. Februar 2018.
  6. Pamela Ruprecht: DLV nominiert Marathonläufer für EM in Berlin. In: leichtathletik.de. 25. Mai 2018, abgerufen am 26. Mai 2018.