Kelsey Serwa

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Kelsey Serwa Freestyle-Skiing
Nation KanadaKanada Kanada
Geburtstag 1. September 1989
Geburtsort Kelowna, BC
Größe 168 cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Disziplin Skicross
Verein Kelowna Ski Club
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber Sotschi 2014 Skicross
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
Gold Deer Valley 2011 Skicross
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 5. Januar 2009
 Weltcupsiege 8
 Gesamtweltcup 7. (2010/11)
 Skicross-Weltcup 3. (2008/09, 2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skicross 8 7 1
letzte Änderung: 10. März 2014

Kelsey Serwa (* 1. September 1989 in Kelowna, British Columbia) ist eine kanadische Freestyle-Skierin. Sie ist auf die Disziplin Skicross spezialisiert. Ihr bisher größter Erfolg ist der Gewinn des Weltmeistertitels 2011.

Biografie[Bearbeiten]

Serwa erlernte das Skifahren im Big White Ski Resort nahe ihres Wohnortes Kelowna. Zu Beginn ihrer Sportkarriere war sie Alpinskiläuferin. Ab Dezember 2004 nahm sie an FIS-Rennen teil, ab März 2006 im Nor-Am Cup. Im Januar 2006 feierte sie den ersten Sieg in einem FIS-Rennen, dem sieben weitere folgten. Dabei erwiesen sich Riesenslalom und Super-G als ihre stärksten Disziplinen. Im Nor-Am Cup blieb ein zwölfter Platz jedoch ihr bestes Ergebnis. Eine Trainerin fragte Serwa gegen Ende der Saison 2007/08, ob sie Interesse an der neuen Freestyle-Disziplin Skicross habe. Kurz entschlossen nahm sie an den ersten kanadischen Skicross-Meisterschaften teil und fuhr sogleich auf den zweiten Platz, woraufhin sie in die Nationalmannschaft aufgenommen wurde.

Am 5. Januar 2009 debütierte Serwa in St. Johann in Tirol im Freestyle-Skiing-Weltcup. Sie fuhr auf den dritten Platz und etablierte sich sofort in der Weltspitze. In ihrer ersten Saison folgten ein weiterer Podestplatz und der kanadische Meistertitel, der Weltskiverband FIS kürte sie zum „Rookie of the Year“. Nachdem sie die Saison 2009/10 eher verhalten begonnen hatte, gewann sie am 13. Januar 2010 in L’Alpe d’Huez ihr erstes Weltcuprennen. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 schied Serwa im Halbfinale aus und klassierte sich als Fünfte. Zum Abschluss der Saison folgte der dritte Weltcupsieg.

In der Saison 2010/11 gewann Serwa ein weiteres Weltcuprennen und entschied den Skicross-Wettbewerb bei den Winter-X-Games 2011 für sich. Der bisher größte Erfolg ihrer Karriere gelang ihr bei der Weltmeisterschaft 2011 in Deer Valley mit dem Gewinn der Goldmedaille. Die Saison 2011/12 begann für Serwa mit zwei Weltcupsiegen in Innichen sehr erfolgreich. Doch am 11. Januar 2012 in L’Alpe d’Huez stürzte sie im Finaldurchgang und zog sich dabei einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Damit war die Saison für sie vorzeitig beendet.[1]

Serwa etablierte sich in der Saison 2012/13 sogleich wieder an der Weltspitze. Sie gewann zwei Rennen und wurde zweimal Zweite. Kurz vor der Weltmeisterschaft 2013 in Voss erlitt sie erneut einen Kreuzbandriss im linken Knie.[2] Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gewann sie die Silbermedaille.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten]

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Serwa errang bis jetzt 16 Podestplätze, davon 8 Siege:

Datum Ort Land
13. Januar 2010 L’Alpe d’Huez Frankreich
24. Januar 2010 Lake Placid USA
12. März 2010 Grindelwald Schweiz
12. Januar 2011 Les Contamines Frankreich
17. Dezember 2011 Innichen Italien
18. Dezember 2011 Innichen Italien
23. Dezember 2012 Innichen Italien
19. Februar 2013 Sotschi Russland

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Skicross:

  • 1. Platz Winter X-Games 2011
  • 3. Platz Winter X-Games 2010
  • 1 kanadischer Meistertitel (2009)

Ski Alpin:

  • 8 Siege in FIS-Rennen

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kelsey Serwa's ski season is over. The Globe and Mail, 18. Januar 2012, abgerufen am 9. Oktober 2012 (englisch).
  2. Kelsey Serwa sidelined again by injury. Kelowna Capital News, 17. März 2013, abgerufen am 25. März 2013 (englisch).