Kreis Plauen-Land

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Dieser Artikel behandelt den Kreis Plauen-Land im Bezirk Karl-Marx-Stadt (1952–1990) und den flächengleichen Landkreis Plauen im Freistaat Sachsen (1990–1995). Für den Landkreis Plauen von 1937 bis 1952 siehe Amtshauptmannschaft Plauen.
Basisdaten
Bezirk: Karl-Marx-Stadt
Verwaltungssitz: Plauen
Fläche: 308 km²
Einwohner: 22.961 (1989)
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: T, X (1953–1990)
TR, XR (1974–1990)
PL (1991–1994)
Lage des Kreises in der DDR
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Der Kreis Plauen-Land war ein Landkreis im Bezirk Karl-Marx-Stadt der DDR. Von 1990 bis 1995 bestand er als Landkreis Plauen im Freistaat Sachsen fort. Sein Gebiet liegt heute im Vogtlandkreis. Der Sitz der Kreisverwaltung befand sich in Plauen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Plauen-Land lag im Südwesten des Bezirkes Karl-Marx-Stadt und umschloss kragenförmig den Stadtkreis Plauen.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Plauen-Land grenzte im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die (Land-)Kreise Zeulenroda, Greiz, Reichenbach, Auerbach, Oelsnitz, Stadtkreis Plauen, Hof und Schleiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Plauen bestand als Amtshauptmannschaft Plauen schon seit 1874. 1939 erfolgte die Umbenennung in Landkreis Plauen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die bestehende Kreisstruktur übernommen. Ab 1945 gehörte der Landkreis Plauen zum Land Sachsen. Nach Gründung der DDR wurden 1952 die 5 bestehenden Länder per Gesetz aufgelöst und in 14 Bezirke aufgegliedert (Kreisreform). Auch die territorial untergeordneten Kreise erfuhren eine Verkleinerung, einige wurden neu geschaffen, andere aufgelöst. Der Kreis Plauen gab am 25. Juli 1952 über ein Viertel (22) seiner 82 Gemeinden an den neu geschaffenen Kreis Reichenbach ab.

Am 25. Juli 1952 kam es in der DDR zu einer umfassenden Kreisreform, bei der unter anderem die Länder ihre Bedeutung verloren haben und neue Bezirke gegründet wurden. Ein größerer Teil des Landkreises Plauen fiel an den neuen Kreis Reichenbach, während aus dem verbliebenen Teil des Landkreises der neue Kreis Plauen-Land entstand.
Der Kreis wurde dem neugebildeten Bezirk Karl-Marx-Stadt zugeordnet.[1] Der Kreissitz war in der Stadt Plauen, die als Stadtkreis kreisfrei blieb.

Im Kreis Plauen-Land verblieben 60 Gemeinden : Altensalz, Christgrün, Dehles, Demeusel, Drochaus, Fasendorf, Gansgrün, Geilsdorf, Grobau, Großfriesen, Großzöbem, Gutenfürst, Helmsgrün, Herlasgrün, Jocketa, Jößnitz, Kauschwitz, Kemnitz b. Plauen, Kloschwitz, Kobitzschwalde, Kornbach, Krebes, Kröstau, Kürbitz, Leubnitz b. Plauen, Mechelgrün, Mehltheuer, Meßbach, Möschwitz, Neudörfel, Neundorf, Neuensalz, Oberpirk, Pirk, Pöhl, Reinhardtswalde, Reuth b. Plauen, Rodersdorf, Rodau, Rößnitz, Röttis, Ruderitz, Ruppertsgrün, Schönberg, Schönlind, Schneckengrün, Schwand, Steinsdorf, Straßberg, Syrau, Theuma, Thoßfell, Tobertitz, Thossen, Trieb, Unterpirk, Voigtsgrün, Weischlitz, Zobes und Zwoschwitz.

Am 4. Dezember 1952 wurden die Gemeinden Fröbersgrün vom Kreis Zeulenroda und Mißlareuth vom Kreis Schleiz in den Kreis Plauen-Land umgegliedert.

Der Kreis Plauen-Land war damit der einzige Kreis in der DDR, in dessen Gebiet sich keine Stadt befand.

Im Zeitraum von 1952 bis 1990 hat sich die Anzahl der Gemeinden durch Gemeindegebietsveränderungen um circa ein Drittel verringert:

  • 1. Januar 1957 – Eingemeindung von Reinhardtswalde in Dehles
  • 1. August 1961 – Eingemeindung von Pöhl in Jocketa
  • 4. Juli 1963 – Eingemeindung von Grobau in Kemnitz
  • 27. Februar 1964 – Eingemeindung von Neudörfel in Jocketa
  • 18. Mai 1968 – Eingemeindung von Ruderitz in Krebes
  • 1. September 1968 – Eingemeindung von Ramoldsreuth (Kreis Oelsnitz) in Großzöbern
  • 18. März 1969 – Eingemeindung von Röttis in Jößnitz
  • 1. Januar 1972 – Eingemeindung von Altensalz und Voigtsgrün in Neuensalz
  • 1. Januar 1972 – Eingemeindung von Schönlind in Reuth
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Trieb in Jocketa
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Zwoschwitz in Kauschwitz
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Drochaus, Fasendorf, Oberpirk, Unterpirk in Mehltheuer
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Thossen und Tobertitz in Reuth
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Demeusel in Rodau
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Christgrün in Ruppertsgrün
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Gansgrün in Thoßfell
  • 1. Januar 1974 – Eingemeindung von Kröstau in Weischlitz

Nach Wende und friedlicher Revolution in der DDR wurde am 17. Mai 1990 der Kreis Plauen-Land in Landkreis Plauen umbenannt[2] und im Oktober 1990 anlässlich der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten dem wiedergegründeten Land Sachsen zugesprochen.

Auf Grundlage des Staatsvertrages zwischen Thüringen und Sachsen wechselten am 1. April 1992 neun Gemeinden von Thüringen in den Landkreis Plauen:

Weitere Gemeindefusionen erfolgten:

  • 1. Januar 1993 – Eingemeindung von Kornbach in Mühltroff
  • 1. April 1993 – Eingemeindung von Steinsdorf in Jößnitz
  • 1. April 1993 – Eingemeindung von Unterreichenau in Pausa
  • 1. Oktober 1993 – Eingemeindung von Görschnitz in Elsterberg
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Coschütz und Kleingera (beide Kreis Reichenbach) in Elsterberg
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Langenbach in Mühltroff
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Thoßfell und Zobes in Neuensalz
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Kobitzschwalde in Neundorf
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Ebersgrün, Ranspach und Thierbach in Pausa
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Dehles in Reuth
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Fröbersgrün in Syrau
  • 1. Januar 1994 – Eingemeindung von Rodersdorf in Weischlitz
  • 1. Januar 1994 – Zusammenschluss von Geilsdorf, Großzöbern, Gutenfürst, Heinersgrün, Kemnitz, Krebes und Schwand zu Burgstein
  • 1. Januar 1994 – Zusammenschluss von Helmsgrün, Herlasgrün, Jocketa, Möschwitz und Ruppertsgrün zu Pöhl
  • 1. März 1994 – Eingemeindung von Mißlareuth in Reuth

Am 1. August 1994 wurde der Ortsteil Cunsdorf aus der Gemeinde Schönbach (Landkreis Greiz) aus- und in den Landkreis Plauen eingegliedert. Am 1. Januar 1995 erfolgte die Eingemeindung nach Elsterberg.

Bei der ersten sächsischen Kreisreform ging der Landkreis Plauen am 1. Januar 1996 im neuen Vogtlandkreis auf.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreis Plauen-Land[4]
Jahr 1960 1971 1981 1989
Einwohner 26.980 25.718 23.946 22.961

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Autobahn Plauen–Karl-Marx-Stadt war der Kreis an das Autobahnnetz der DDR angeschlossen. Dem überregionalen Straßenverkehr dienten außerdem die F 92 von Gera über Plauen nach Oelsnitz/Vogtl., die F 169 von Plauen in Richtung Aue, die F 173 von Plauen in Richtung Karl-Marx-Stadt sowie die F 282 von Plauen nach Schleiz.

Das Kreisgebiet wurde von den Eisenbahnstrecken Gutenfürst–Plauen–Leipzig, Plauen–Bad Brambach und Plauen–Greiz–Gera erschlossen.

Bevölkerungsdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht über Bevölkerung und Fläche der Gemeinden des Kreises im Jahr 1990 [5]

AGS Gemeinde Einwohner Fläche
3. Oktober 1990 31. Dezember 1990
14045030 Dehles 98 97 525
14045070 Fröbersgrün 224 217 528
14045090 Geilsdorf 360 353 597
14045100 Großfriesen 541 536 631
14045110 Großzöbern 491 493 1 322
14045120 Gutenfürst 258 256 346
14045130 Helmsgrün 130 131 355
14045140 Herlasgrün 586 586 579
14045150 Jocketa 1 174 1 167 1 128
14045160 Jößnitz 1 708 1 730 964
14045170 Kauschwitz 839 849 1 107
14045180 Kemnitz 290 286 761
14045190 Kloschwitz 198 196 511
14045200 Kobitzschwalde 140 139 284
14045210 Kornbach 168 168 425
14045220 Krebes 211 207 1 015
14045240 Kürbitz 663 656 693
14045250 Leubnitz 596 591 688
14045260 Mechelgrün 471 466 775
14045270 Mehltheuer 1 338 1 343 1 822
14045280 Meßbach 118 116 297
14045290 Mißlareuth 160 157 815
14045300 Möschwitz 204 208 533
14045310 Neuensalz 681 683 971
14045320 Neundorf 1 009 1 011 455
14045340 Reuth 785 779 1 725
14045350 Rodau 495 500 1 183
14045360 Rodersdorf 318 319 630
14045370 Rößnitz 174 172 459
14045400 Ruppertsgrün 829 819 1 050
14045410 Schneckengrün 236 233 635
14045420 Schönberg 382 376 386
14045440 Schwand 176 174 830
14045450 Steinsdorf 167 164 356
14045460 Straßberg 507 497 512
14045470 Syrau 1 613 1 623 1 038
14045480 Theuma 920 933 982
14045500 Thoßfell 492 488 1 037
14045550 Weischlitz 2 464 2 459 1 192
14045560 Zobes 383 386 632
14045000 Landkreis Plauen 22 597 22 564 30 774

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Kraftfahrzeugen (mit Ausnahme der Motorräder) und Anhängern wurden von etwa 1974 bis Ende 1990 dreibuchstabige Unterscheidungszeichen, die mit den Buchstabenpaaren TR und XR begannen, zugewiesen.[6] Die letzte für Motorräder genutzte Kennzeichenserie war XE 30-01 bis XE 99-99.[7]

Anfang 1991 erhielten der Landkreis und die kreisfreie Stadt Plauen das Unterscheidungszeichen PL. Es wurde im Landkreis bis zum 31. März 1996 ausgegeben. Seit dem 9. November 2012 ist es im Vogtlandkreis erhältlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  2. Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR (Kommunalverfassung) vom 17. Mai 1990
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
  4. Statistische Jahrbücher der Deutschen Demokratischen Republik. In: DigiZeitschriften. Abgerufen am 6. Oktober 2009.
  5. Regionalregister Sachsen
  6. Andreas Herzfeld: Die Geschichte der deutschen Kennzeichen. 4. Auflage. Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e. V., Berlin 2010, ISBN 978-3-935131-11-7, S. 303.
  7. Andreas Herzfeld: Die Geschichte der deutschen Kennzeichen. 4. Auflage. Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e. V., Berlin 2010, ISBN 978-3-935131-11-7, S. 524.