Ligue Nationale de Basket

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Dieser Artikel beschreibt die französische Basketball-Liga. Für die Schweizer Ligue Nationale de Basket siehe Basketball-Nationalliga.
Ligue Nationale de Basket
Logo-LNB.gif
Voller Name Ligue Nationale de Basket masculin de France
Aktuelle Saison LNB Pro A 2016/17
LNB Pro B 2016/17
Sportart Basketball
Abkürzung LNB
Verband Fédération Française de Basket Ball
Ligagründung 1987
Mannschaften Pro A: 18
Pro B: 18
Land/Länder Frankreich
Titelträger ASVEL
Rekordmeister ASVEL (gesamt: 18)
CSP Limoges (nur LNB: 8)
TV-Partner Sport+, Canal+
Website www.lnb.fr
↓ Nationale 1
höchste Klasse LNB Pro A
zweite Klasse LNB Pro B

Die Ligue Nationale de Basket (LNB) ist die höchste Spielklasse im französischen Vereins-Basketball der Herren. In der LNB wird die Französische Basketballmeisterschaft der Herren ausgespielt.

Die LNB wurde 1987 gegründet und ist in zwei Divisionen (Spielklassen) eingeteilt: Die Pro A (erste Division) und die Pro B (zweite Division). Meisterschaften im französischen Basketball werden bereits seit 1921 ausgetragen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Juni 1987 wurde das Comité des Clubs de Haut Niveau gegründet, mit dem Ziel zur Saison 1987/88 zwei professionelle Divisionen zu etablieren. Dem Comité gehörten alle Clubs der damaligen beiden höchsten Spielklassen Nationale 1A und Nationale 1B an. Das Comité wurde am 24. November 1990 durch die Ligue Nationale de Basket ersetzt.

Zur Saison 1992/93 erfolgte eine Umbenennung der beiden professionellen Spielklassen in Nationale A1 und Nationale A2. In der darauffolgenden Saison wurden die Bezeichnungen erneut geändert. Seitdem heißen die Spielklassen Pro A und Pro B.

Pro A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Liga nehmen 18 Mannschaften teil, welche in der regulären Saison jeweils zwei Spiele gegeneinander spielen. Die acht am besten platzierten Mannschaften spielen nach der regulären Saison in den Playoffs um die französische Meisterschaft. Die zwei nach Ende der regulären Saison am schlechtesten platzierten Mannschaften steigen in die Pro B ab.

Die Playoffs werden aktuell nach dem Best-of-Three- (Viertelfinale) bzw. Best-of-Five-Modus (Halbfinale und Finale) ausgespielt. Der Gewinner trägt den Titel Französischer Meister ist zudem direkt für die ULEB Euroleague qualifiziert.

Aktuelle Teilnehmer (Pro A 2016/17)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team Stadt Halle Plätze
Sharks d'Antibes Antibes Azur Arena Antibes 05.000
Élan Sportif Chalonnais Chalon-sur-Saône Le Colisée 05.000
Champagne Châlons Reims Basket Châlons-en-Champagne, Reims Complexe René-Tys, Palais des Sports Pierre de Coubertin 02.781, 2.791
Cholet Basket Cholet Salle de la Meilleraie 05.191
JDA Dijon Dijon Palais des Sports Jean-Michel Geoffroy 04.630
BCM Gravelines Dunkerque Gravelines Sportica 03.043
Hyères Toulon Var Basket Hyères, Toulon Palais des Sports de Toulon, Espace 3000 04.700, 2.200
Le Mans Sarthe Basket Le Mans Antarès 06.003
ESSM Le Portel Portel Le Chaudron 03.500
Limoges CSP Limoges Palais des sports de Beaublanc 05.516
ASVEL Lyon-Villeurbanne Lyon Astroballe 05.643
AS Monaco Monaco Salle Gaston Médecin 02.500
SLUC Nancy Basket Nancy Palais des sports Jean Weille 06.027
JSF Nanterre Nanterre Palais des Sports 03.000
Orléans Loiret Basket Orléans Zénith d’Orléans 05.500
Paris-Levallois Basket Paris Stade Pierre de Coubertin, Palais des Sports Marcel Cerdan 04.200, 3.050
ÉB Pau-Lacq-Orthez Pau, Lacq, Orthez Palais des Sports de Pau 07.700
Strasbourg IG Straßburg Rhenus Sport 06.200

Bisherige Titelträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titel Stadt Mannschaft
8 Limoges Limoges CSP (1988, 1989, 1990, 1993, 1994, 2000, 2014, 2015)
7 Pau/ Orthez EB Pau-Orthez (1992, 1996, 1998, 1999, 2001, 2003, 2004)
3 Lyon ASVEL Lyon-Villeurbanne (2002, 2009, 2016)
2 Antibes Olympique d’Antibes (1991, 1995)
2 Nancy SLUC Nancy Basket (2008, 2011)
1 Paris Paris Basket Racing (1997)
1 Straßburg Strasbourg IG (2005)
1 Le Mans Le Mans Sarthe Basket (2006)
1 Roanne Chorale Roanne Basket (2007)
1 Cholet Cholet Basket (2010)
1 Chalon-sur-Saône Élan Sportif Chalonnais (2012)
1 Nanterre JSF Nanterre (2013)

Pro B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Liga nehmen 18 Mannschaften teil, welche in der regulären Saison jeweils zwei Spiele gegeneinander spielen. Die acht am besten platzierten Mannschaften spielen nach der regulären Saison in den Playoffs (Viertelfinale und Halbfinale jeweils 2 Spiele, Finale 1 Spiel) um den Aufstieg in die Pro A. Der Meister und der Zweitplatzierte steigen auf. Die zwei nach der regulären Saison am schlechtesten platzierten Mannschaften steigen in die Amateurliga Nationale 1 ab.

Aktuelle Teilnehmer (Pro B 2015/16)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pro B 2015–2016
Boulazac Basket Dordogne | SOM Boulogne-sur-Mer | JL Bourg-en-Bresse | Étoile de Charleville-Mézières | ASC Denain | ALM Évreux Basket | Hyères TVB | ESSM Le Portel Côte d'Opale | Lille MBC
Hermine Nantes | BC Orchésien | Poitiers Basket 86 | Provence Basket | Chorale Roanne Basket | Saint-Chamond Basket | Saint-Quentin BB | BC Souffelweyersheim | JA Vichy-Clermont Métropole Basket

All-Star Game & Leaders Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer den Meisterschaften in der Pro A und der Pro B organisiert die LNB jedes Jahr zwei weitere wichtige Veranstaltungen: das All-Star Game und den Leaders Cup.

Beim All-Star Game trifft eine Auswahl der besten französischen Spieler auf eine Auswahl der besten ausländischen Spieler. Das All-Star Game findet seit 2002 immer im Dezember (Sonntag zwischen Weihnachten und Neujahr) in der AccorHotels Arena in Paris statt. Im Jahr 1987 wurde das erste All-Star Game der LNB ausgetragen, damals noch im Modus Ost gegen West (bis 1992).

Der Leaders Cup (ehemals Semaine des As, Tournois des As) ist ein Turnier, an dem die ersten acht Mannschaften der Hinrunde teilnehmen dürfen (Pro A). Seit 2013 findet der Leaderscup an einem Wochenende im Februar statt. Die Spiele werden als direkte Eliminationsspiele in der Disney Events Arena im Disneyland Paris ausgetragen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]