Lega Basket Serie A

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Serie A
Voller Name Lega Basket Serie A
Sportart Basketball
Verband FIP
Ligagründung 1920
Mannschaften 16
Land/Länder Italien
Titelträger Olimpia Milano
Rekordmeister Olimpia Milano (27 Titel)
Website legabasket.it

Die Lega Basket Serie A, auch kurz Serie A, ist die höchste Basketballliga in Italien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liga wurde im Jahre 1920 gegründet. Seit 1925 wird sie von der Federazione Italiana Pallacanestro, dem italienischen Basketballverband, organisiert.

1974 wurde sie in zwei Spielstaffeln, die Serie A1 und die Serie A2 unterteilt. Ab der Saison 2001/02 wurden die Spielstaffeln in zwei selbstständige Ligen geteilt. Die Mannschaften aus der ehemaligen Serie A1 spielten fortan in der Lega Basket Serie A und die Mannschaften der ehemaligen Serie A2 in der nun autonomer organisierten Legadue.

Da die zur Saison 2008/09 sportlich qualifizierten Vereine Basket Napoli sowie Orlandina Basket keine Lizenz erhielten[1] und keine anderen Vereine nachrücken durften, nehmen seitdem 16 statt zuvor 18 Vereinen am Ligabetrieb teil. Nuova Sebastiani Basket Rieti, das als Martos Napoli angetreten war, wurde im April 2010 vom Spielbetrieb ausgeschlossen, alle Spiele der Mannschaft wurden aus der Wertung genommen.[2]

Titel nach Städten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Liste der italienischen Basketballmeister, siehe Italienischer Meister (Basketball)

Titel Stadt Mannschaften
35 Mailand Olimpia Milano (27)
ASSI Milano (6)
Internazionale Milano (1)
Costanza Milano (1)
17 Bologna Virtus Bologna (15)
Fortitudo Bologna (2)
10 Varese Pallacanestro Varese (10)
8 Siena Montepaschi Siena (8)
5 Rom Ginnastica Roma (4)
Virtus Roma (1)
5 Treviso Pall. Benetton Treviso (5)
5 Triest Ginnastica Triestina (5)
3 Cantù Pallacanestro Cantù (3)
2 Pesaro Victoria Libertas Pesaro (2)
2 Venedig Reyer Venezia (2)
1 Caserta Juventus Caserta (1)
1 Sassari Dinamo Basket Sassari (1)

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Liga nehmen 16 (bis 2008: 18) Mannschaften teil. Die acht bestplatzierten Teams nehmen nach der regulären Saison an den Playoffs teil. Diese werden in den ersten beiden Runden im Best-of-five-Modus, in der Finalserie im Best-of-seven-Modus ausgetragen. Das schlechteste Team steigt in die Serie A2 (bis 2013: in die Legadue; 2013/14: Divisione Nazionale A Gold), die zweite Liga, ab.

Vereine in der Saison 2015/2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersichtskarte der Vereine in der Saison 2015/2016

Zur Saison 2015/16 stieg Auxilium CUS Torino aus der Serie A2 auf. Pallacanestro Virtus Roma wurde vom Ligabetrieb ausgeschlossen. Das sportlich abgestiegene JuveCaserta Basket blieb daher in der Liga.

Erläuterungen: M=Meister; P=Pokalsieger; N=Neuling

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptsponsor der Serie A war lange Zeit der italienische Mobilfunkbetreiber Telecom Italia Mobile (TIM), seit 2012 ist es der türkische Elektronikkonzern Beko.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Almanacco ufficiale del campionato italiano di basket. Libreria dello Sport, 2006. ISBN 88-6127-003-4
  • Almanacco illustrato del basket '90. Modena, Panini, 1989.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Il Consiglio Federale revoca l'ammissione di Napoli e Capo d'Orlando alla Serie A
  2. La Nuova AMG Sebastiani esclusa dal Campionato di Serie A