Lega Basket Serie A

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Serie A
Voller Name Lega Basket Serie A
Sportart Basketball
Verband FIP
Ligagründung 1920
Mannschaften 16
Land/Länder Italien
Titelträger EA7 Emporio Armani
Rekordmeister Olimpia Milano (26 Titel)
Website legabasket.it

Die Lega Basket Serie A, auch kurz Serie A, ist die höchste Basketballliga in Italien.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Liga wurde im Jahre 1920 gegründet. Seit 1925 wird sie von der Federazione Italiana Pallacanestro, dem italienischen Basketballverband, organisiert.

1974 wurde sie in zwei Spielstaffeln, die Serie A1 und die Serie A2 unterteilt. Ab der Saison 2001/02 wurden die Spielstaffeln in zwei selbstständige Ligen geteilt. Die Mannschaften aus der ehemaligen Serie A1 spielten fortan in der Lega Basket Serie A und die Mannschaften der ehemaligen Serie A2 in der nun autonomer organisierten Legadue.

Da die zur Saison 2008/09 sportlich qualifizierten Vereine Basket Napoli sowie Orlandina Basket keine Lizenz erhielten[1] und keine anderen Vereine nachrücken durften, nehmen seitdem 16 statt zuvor 18 Vereinen am Ligabetrieb teil. Nuova Sebastiani Basket Rieti, das als Martos Napoli angetreten war, wurde im April 2010 vom Spielbetrieb ausgeschlossen, alle Spiele der Mannschaft wurden aus der Wertung genommen.[2]

Titel nach Städten[Bearbeiten]

Für die Liste der italienischen Basketballmeister, siehe Italienischer Meister (Basketball)

Titel Stadt Mannschaften
34 Mailand Olimpia Milano (26)
ASSI Milano (6)
Internazionale Milano (1)
Costanza Milano (1)
17 Bologna Virtus Bologna (15)
Fortitudo Bologna (2)
10 Varese Pallacanestro Varese (10)
8 Siena Montepaschi Siena (8)
5 Rom Ginnastica Roma (4)
Virtus Roma (1)
5 Treviso Pall. Benetton Treviso (5)
5 Triest Ginnastica Triestina (5)
3 Cantù Pallacanestro Cantù (3)
2 Pesaro Victoria Libertas Pesaro (2)
2 Venedig Reyer Venezia (2)
1 Caserta Juventus Caserta (1)

Modus[Bearbeiten]

An der Liga nehmen 16 (bis 2008: 18) Mannschaften teil. Die acht bestplatzierten Teams nehmen nach der regulären Saison an den Playoffs teil. Diese werden in den ersten beiden Runden im Best-of-five-Modus, in der Finalserie im Best-of-seven-Modus ausgetragen. Die beiden schlechtesten Teams steigen in die Divisione Nazionale A Gold (bis 2013: in die Legadue), die zweite Liga, ab.

Vereine in der Saison 2012/2013[Bearbeiten]

Vereine der Saison 2012/13 im Überblick

Zur Saison 2012/13 stiegen Enel Brindisi und Trenkwalder Reggio Emilia aus der Legadue auf. Teramo Basket und Pallacanestro Treviso wurden vom Ligabetrieb ausgeschlossen. Außerdem stieg Junior Libertas Casale Monferrato aus sportlichen Gründen ab, nachdem die Liga in der Vorsaison 17 Mannschaften umfasst hatte.

Erläuterungen: M=Meister; P=Pokalsieger; N=Neuling

Sonstiges[Bearbeiten]

Hauptsponsor der Serie A war lange Zeit der italienische Mobilfunkbetreiber Telecom Italia Mobile (TIM), seit 2012 ist es der türkische Elektronikkonzern Beko.

Literatur[Bearbeiten]

  • Almanacco ufficiale del campionato italiano di basket. Libreria dello Sport, 2006. ISBN 88-6127-003-4
  • Almanacco illustrato del basket '90. Modena, Panini, 1989.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Il Consiglio Federale revoca l'ammissione di Napoli e Capo d'Orlando alla Serie A
  2. La Nuova AMG Sebastiani esclusa dal Campionato di Serie A