Liste der Baudenkmäler in Deggendorf

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Großen Kreisstadt Deggendorf aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Deggendorf
Stadtplatz von Deggendorf

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deggendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Stadtplatz
(Standort)
Ensemble Stadtplatz Der im Grundriss langgestreckte, rechteckige Straßenmarkt durchläuft in Süd- Nord-Richtung die gesamte eiförmige, 1242 von den Wittelsbachern angelegte Stadt. Am Schnittpunkt dieser dominierenden Hauptachse mit der Querachse erhebt sich über einer alten, 1802 profanierten Martinskapelle der um 1380 errichtete Stadtturm. An den Turm angeschlossen entstand 1535 das Rathaus der Stadt. Neben dieser freistehenden, das historische Stadtbild beherrschenden Baugruppe setzt im Südteil des Straßenmarktes die nach 1337 entstandene, im 18. Jahrhundert um einen schlanken, reich gegliederten Turm bereicherte Hl. Grab-Kirche einen besonderen städtebaulichen Akzent. Aus der Häuserflucht heraustretend, beherrscht sie diesen Teil des Platzbildes, in dem sich auch weitere kirchliche Gebäude konzentrieren, während die Stadtpfarrkirche ihren frühmittelalterlichen Standort im Süden, außerhalb der wittelsbachischen Stadtanlage bewahrt hat. Die im Allgemeinen dreigeschossige Bebauung der langen Platzfluchten, die lediglich durch die schmalen Einmündungen der Seitengassen unterbrochen werden, geht meist auf die Wiederaufbauzeit nach dem österreichischen Erbfolgekrieg zurück. Die meisten Gebäude haben bereits um die Jahrhundertwende den Charakter von Geschäftshäusern mit historistischen Fassaden erhalten. Die Kaufhausbauten der neuesten Zeit fügen sich den historischen Gliederungsstrukturen der Platzwände nicht ein. Zum Ensemble gehört der dem Stadtplatz südlich vorgelagerte Pferdemarkt, ein Dreiecksplatz, der nach der Vertreibung der Juden im Jahr 1337 aus diesem Bereich an die Kernstadt angeschlossen wurde und im Süden durch das Spital und das Spitaltor gegen die Untere Vorstadt abgegrenzt wird. E-2-71-119-2 Ensemble Stadtplatz
Hengersberger Straße
(Standort)
Ensemble Hengersberger Straße Das Ensemble umfasst die historische Bebauung in der Nähe des Donau-Ufers am Fuße des Geyersberghanges. Es handelt sich um eine Reihe breit gelagerter Handwerkerhäuser in offener Bebauung, meist Giebelbauten und dem 17./18. Jahrhundert entstammend. Sie erheben sich über dem Platz der ältesten, im 9. Jahrhundert genannten Siedlung Deggendorf, die durch die Neugründung der Stadt um 1250 im Norden dieser Siedlung ihre Bedeutung verlor und zur Vorstadt wurde. E-2-71-119-1 Ensemble Hengersberger Straße
Pfleggasse
(Standort)
Ensemble Pfleggasse Das Ensemble umfasst den östlichen Querarm der wittelsbachischen Stadtanlage von 1242. Im Unterschied zur Bahnhofstraße, dem westlichen Arm, ist hier die historische bürgerliche Bebauung weitgehend erhalten geblieben. Es handelt sich meist um zweigeschossige Traufseithäuser, in der Regel entstanden nach dem Stadtbrand von 1743. Höhen- und Breitenausdehnung der Bauten unterscheiden sich deutlich von der des Straßenmarktes. E-2-71-119-3 BW
Vorstadt
(Standort)
Ensemble Vorstadt Das Ensemble Vorstadt umfasst den im Süden außerhalb der befestigten Stadt gelegenen Bezirk der Pfarrkirche. Dieser grenzt unmittelbar an den von Süden und von der Donaubrücke in die spätmittelalterliche Kernstadt hineinführenden Straßenzug. Die Baugruppe wird von der im Wesentlichen barocken Stadtpfarrkirche, die sich über einer monumentalen Treppenanlage von 1855 erhebt, beherrscht. Die zum Pfarrbezirk gehörenden Bauten samt der Sankt Oswald Kapelle umgeben die Pfarrkirche. E-2-71-119-4 Ensemble Vorstadt
Amanstraße 11
(Standort)
Ehemaliges Waisenhaus, jetzt Volkshochschule zweigeschossiger Blankziegelbau mit Satteldächern, Werksteingliederung und mittigem Turmerker, neugotisch, 1886 D-2-71-119-1 Ehemaliges Waisenhaus, jetzt Volkshochschule
Amanstraße 15
(Standort)
Evangelisch-lutherische Auferstehungskirche neugotischer Blankziegelbau mit Ostturm, von Karl Lemmes, 1898/99 D-2-71-119-151 Evangelisch-lutherische Auferstehungskirche
Amanstraße 17
(Standort)
Amtsgericht dreigeschossiger Walmdachbau mit Fassadengliederung in Neurenaissanceformen und geschweiftem Mittelrisalitgiebel, 1901 D-2-71-119-2 Amtsgericht
Amanstraße 19
(Standort)
Ehemaliges Landwehrbezirkskommando, jetzt Landgericht gestaffelter zwei- bis viergeschossiger Gruppenbau in anklingender Jugendsteinornamentik mit Walmdächern und Natursteinrustika, 1909 D-2-71-119-3 BW
Am Stadtpark 1 bis 30
(Standort)
Ehemalige Kreisirrenanstalt neuromanische zwei- bzw. dreigeschossige Mehrflügelanlage um Innenhöfe in Blankziegelbauweise mit Blendgliederung und steinerner Fassadenzier, 1863–68;

Ehemalige Anstaltskirche, kleiner Blankziegelbau in neuromanischen Formen mit Dachreiter, 1865; mit Ausstattung

D-2-71-119-4 Ehemalige Kreisirrenanstalt
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Am Waffenhammer 21
(Standort)
Ehemalige Hammermühle zweigeschossiger Steildachbau, bezeichnet 1753 D-2-71-119-144 BW
Bahnhofstraße 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger traufständiger Flachsatteldachbau mit neuklassizistischem Stuckdekor, um 1890 D-2-71-119-7 BW
Bahnhofstraße 11
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger traufständiger Flachsatteldachbau, wohl 17. Jahrhundert, oberstes Geschoss und neubarocke Stuckfassade Ende 19. Jahrhundert D-2-71-119-8 BW
Bahnhofstraße 13
(Standort)
Ehemals Bräuhaus dreigeschossiger traufständiger Flachsatteldachbau mit Fassadenputzdekor in Neurenaissanceformen und großem, ehemaligem Durchfahrtstor, 1904, im Kern älter D-2-71-119-9 BW
Bahnhofstraße 19
(Standort)
Bürgerhaus zweigeschossiger, giebelständiger Halbwalmdachbau mit Putzgliederung, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-119-10 BW
Bahnhofstraße 27
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger, malerischer Krüppelwalmdachbau in Ecklage mit neubarocker Fassadenzier, Erkern und Balkon, 1904 D-2-71-119-11 BW
Bahnhofstraße 100
(Standort)
Bahnhofsgebäude zweigeschossiger, historisierender Flachsatteldachbau mit übergiebelten Mittelrisaliten und Perron-Vordach, 1877;

Güterhalle, Blankziegelbau mit Flachsatteldach, Ende 19. Jahrhundert;

Bestandteil der 1877 eröffneten sog. Waldbahn von Plattling nach Bayerisch Eisenstein, bei Km 72,4

D-2-71-119-147 Bahnhofsgebäude
Bräugasse 15
(Standort)
Ehemals Fronfeste dreigeschossiger, traufständiger Walmdachbau in Neurenaissance-Formen mit Quaderverblendung, 1857 D-2-71-119-12 Ehemals Fronfeste
Egger Straße 9
(Standort)
Ehemaliger Hochaltar der Himmelfahrtskirche bzw. ab 1690 der Schachinger Kirche monstranzartiges, hölzernes Renaissance-Altarretabel unter Verwendung gotischer Teile des Vorgängeraltars, 1624, Schreinfiguren, Predellenreliefs und Gemälde um 1500; 1954 übertragen D-2-71-119-14 BW
Findlsteiner Straße 25
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes auf dem Geiersberg spätgotischer, einschiffiger Hallenbau mit Nordturm, 1486, um 1882 Turm erhöht; mit Ausstattung D-2-71-119-15 Katholische Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes auf dem Geiersberg
Findlsteiner Straße 25
(Standort)
Brunnen, sog. Fünf-Wunden-Brunnen barocke Vesperbild-Gruppe mit Brunnenschale, 1651, mit offenem Brunnenhaus 1921 D-2-71-119-16 Brunnen, sog. Fünf-Wunden-Brunnen
Hengersberger Straße 1
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Fledermausgaube, Gurt- und Kranzgesims, 17./18. Jahrhundert D-2-71-119-18 Wohnhaus
Hengersberger Straße 11
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit Kastenerker, 1635, 1929 erneuert; mit Nr. 13 durch einen Torbogen verbunden D-2-71-119-19 Wohnhaus
Hengersberger Straße 13
(Standort)
Kleinhaus zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau, 1635; mit Nr. 11 durch einen Torbogen verbunden D-2-71-119-20 Kleinhaus
Hengersberger Straße 19
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger, giebelständiger Flachsatteldachbau mit Gesimsen und Blendgiebel, 17./18. Jahrhundert D-2-71-119-22 Wohnhaus
Jahnstraße 5
(Standort)
Ehemals Präparandenschule, jetzt Berufsschule, sog. Aloys-Fischer-Schule, zweigeschossiger, historisierender Satteldachbau mit geschweiften Giebeln und ornamentierten Putzfeldern, 1913 D-2-71-119-23 Ehemals Präparandenschule, jetzt Berufsschule, sog. Aloys-Fischer-Schule,
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Jahnstraße 8
(Standort)
Gymnasium, sog. Comenius-Gymnasium dreigeschossiger, neubarocker Walmdachbau mit Sternwarteturm, stuckdekoriertem Schaugiebel mit Schuluhr und Putzgliederung, bezeichnet 1913 D-2-71-119-24 Gymnasium, sog. Comenius-Gymnasium
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Lateinschulgasse 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Walmdachbau in Ecklage mit Vorschussmauer und neubarockem Fassadendekor, um 1910, im Kern älter.

Im Erdgeschoss Kapelle St. Antonius. Kleiner, von der Straße aus begehbarer Raum mit Kreuzgewölbe. Grotte mit Figur des hl. Antonius, der das Jesuskind auf dem Arm trägt.

D-2-71-119-26 Wohn- und Geschäftshaus
Luitpoldplatz
(Standort)
Marienbrunnen barocke steinerne Mariensäule, 1630/50, Bassin modern D-2-71-119-35 Marienbrunnen
Luitpoldplatz 1
(Standort)
Keller Anlage mit gewölbtem Einstützenraum und Granitgewänden, 17./18. Jahrhundert D-2-71-119-27 BW
Luitpoldplatz 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus fünfgeschossiger traufseitiger Flachsatteldachbau mit neuklassizistischem Stuckdekor, um 1850, im Kern älter D-2-71-119-29 Wohn- und Geschäftshaus
Luitpoldplatz 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger traufseitiger Flachsatteldachbau mit Kniestock und Stuckgliederung, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-119-30 Wohn- und Geschäftshaus
Luitpoldplatz 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger traufseitiger Flachsatteldachbau, 1865, Fassade mit jugendstiligem Dekor nach 1910 D-2-71-119-31 Wohn- und Geschäftshaus
Luitpoldplatz 25; Rosengasse 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger historisierender Mansardwalmdachbau in Ecklage mit Fassadenputzdekor und Zwerchhäusern, um 1910 D-2-71-119-75 Wohn- und Geschäftshaus
Maria-Ward-Platz; Maria-Ward-Platz 10
(Standort)
Ehemals Langhaus der profanierten Kapuzinerkirche, jetzt Kulturhaus zweigeschossiger Steildachbau mit Fassaden-Oculus, 1625-29 D-2-71-119-36 Ehemals Langhaus der profanierten Kapuzinerkirche, jetzt Kulturhaus
Mettener Straße 46
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Mansard-Halbwalmdachbau, 1. Viertel 19. Jahrhundert D-2-71-119-37 BW
Metzgergasse 9
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger und traufseitiger Satteldachbau, 18./19. Jahrhundert, im Kern wohl älter D-2-71-119-38 Wohnhaus
Metzgergasse 10
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Kniestock und sparsamer Stuckgliederung, bezeichnet mit dem Jahr 1822 D-2-71-119-39 Wohnhaus
Michael-Fischer-Platz 1
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche zum Hl. Grab Christi gotische dreischiffige Gewölbebasilika, 1337-60, spätbarocker Nordwestturm von Jakob Pawagner, Johann Baptist Gunetzrhainer und Johann Michael Fischer, 1722-28; mit Ausstattung D-2-71-119-41 Katholische Wallfahrtskirche zum Hl. Grab Christi
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Michael-Fischer-Platz 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger, traufseitiger Flachsatteldachbau in historisierenden Formen mit Aufzugserker, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Fassadengliederung 1927 D-2-71-119-42 Wohn- und Geschäftshaus
Michael-Fischer-Platz 8
(Standort)
Gasthaus dreigeschossiger, traufseitiger Flachsatteldachbau mit sparsamer Stuckgliederung, 17. Jahrhundert D-2-71-119-43 Gasthaus
Michael-Fischer-Platz 14
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger, traufseitiger Flachsatteldachbau mit neuklassizistischem Stuckdekor, um 1894, im Kern wohl 17. Jahrhundert D-2-71-119-44 BW
Nähe Luitpoldplatz;Nähe Michael-Fischer-Platz
(Standort)
Brunnen, sog. Gnadenbrunnen Ziehbrunnen mit Löwenfiguren und steinerner, neubarocker Mater dolorosa, Löwen um 1730, Marienfigur von Rosa von Ranson, 1930 D-2-71-119-45 Brunnen, sog. Gnadenbrunnen
Nähe Probsteigasse
(Standort)
Friedhofsmauer und Friedhofskapellen aus Bruchsteinmauerwerk, Ende 19. Jahrhundert;

Friedhofskapelle, neugotischer, verputzter Eckbau, Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Friedhofskapelle, neugotischer Blankziegel-Eckbau, Ende 19. Jahrhundert;

Brunnenanlage, retabelartige, neugotische Steintafel mit frontalem Wasserbecken, Ende 19. Jahrhundert

D-2-71-119-13 Friedhofsmauer und Friedhofskapellen
Nähe Westlichem Stadtgraben
(Standort)
Stadtmauer unverputzter Natursteinmauerzug mit hölzernem Wehrgang, mittelalterlich D-2-71-119-90 Stadtmauer
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Oberer Stadtplatz 1
(Standort)
Rathaus freistehender Baukomplex mit Satteldächern, Treppengiebeln und Turm mit Pyramidendach und Glockenreiter, Turm um 1450, südlicher Haupttrakt bezeichnet 1535, Nordgiebel Teil der profanierten Martinskirche 1618, Nordtrakt 1888 durchgreifend umgebaut D-2-71-119-46 Rathaus
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Oberer Stadtplatz 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, ehemals Salzstadel dreigeschossiger, traufseitiger Flachsatteldachbau, Umbau zu Wohnhaus wohl 1. Hälfte 19. Jahrhundert, im Kern älter D-2-71-119-47 Wohn- und Geschäftshaus, ehemals Salzstadel
Oberer Stadtplatz 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Seel'sche Apotheke dreigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit neugotischen Stein-Erkern und Ziergliederung, 17. Jahrhundert, Fassade um 1850, Rückflügel 18. Jahrhundert D-2-71-119-49 Wohn- und Geschäftshaus, sog. Seel'sche Apotheke
Oberer Stadtplatz 6
(Standort)
Ehemals Gasthof, jetzt Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Aufzugserker, um 1852 mit älterem Kern D-2-71-119-50 Ehemals Gasthof, jetzt Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Stadtplatz 7
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit Attika und stuckierten Fensterrahmungen, im Kern wohl noch 17. Jahrhundert, Fassade 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-119-51 Bürgerhaus
Oberer Stadtplatz 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit neubarocker Putzgliederung und polygonalem Holzerker, im Kern 17. Jahrhundert, Fassade um 1920 D-2-71-119-53 Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Stadtplatz 15
(Standort)
Ehemals Brauerei, jetzt Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger, traufseitiger Steildachbau mit neubarockem Fassadendekor und stuckiertem Wappen, Fassade Ende 19. Jahrhundert, im Kern älter D-2-71-119-54 Ehemals Brauerei, jetzt Wohn- und Geschäftshaus
Oberer Stadtplatz 32; Oberer Stadtplatz 34; Oberer Stadtplatz 36
(Standort)
Wappenstein gefasstes kleines Wappenrelief, bezeichnet 1580 D-2-71-119-57 Wappenstein
Östlicher Stadtgraben 28
(Standort)
Ehemals Theodor-Eckert-Schule, jetzt Stadtmuseum zweigeschossiger neubarocker Walmdachbau mit Stuck- bzw. Putzgliederung, Mittelrisalit, Dachreiter und Schweifgiebel-Eckrisalit, von Johann Baptist Schott, 1899/1900 D-2-71-119-58 Ehemals Theodor-Eckert-Schule, jetzt Stadtmuseum
Östlicher Stadtgraben 39
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiges traufseitiger Flachsatteldachbau mit Gurt- bzw. Kranzgesims und Dachgauben, 18. Jahrhundert D-2-71-119-59 Wohnhaus
Östlicher Stadtgraben 41
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Walmdachbau in Ecklage, 18./19. Jahrhundert D-2-71-119-60 Wohnhaus
Pfarrgasse 1
(Standort)
Katholischer Stadtpfarrhof zweigeschossiges Steildachhaus mit Lisenengliederung und Sonnenuhr, 17./18. Jahrhundert, im Kern älter, 1976 verändert D-2-71-119-61 Katholischer Stadtpfarrhof
Pferdemarkt 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger Walmdachbau mit neubarocker Stuckfassade, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, durch erdgeschossigen Ladeneinbau verändert D-2-71-119-63 Wohn- und Geschäftshaus
Pferdemarkt 20
(Standort)
Spital, sog. Katharinenspital zweigeschossiger barocker Halbwalmdachbau mit Fassadengliederung und Dachreiter, 1757, im Kern älter;

Katholische Spitalkirche Sankt Katharina, kleiner, barocker Raum mit gotischen Teilen, um 1750/60; mit Ausstattung

D-2-71-119-64 Spital, sog. Katharinenspital
Pfleggasse 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit Putzgliederung und Pilastertor, bezeichnet 1749, im Kern 15./16. Jahrhundert D-2-71-119-66 Wohn- und Geschäftshaus
Pfleggasse 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit neubarockem Stuckdekor und großer Stuckkartusche, 1896, im Kern älter D-2-71-119-67 Wohn- und Geschäftshaus
Pfleggasse 18
(Standort)
Ehemals Landratsamt, jetzt Finanzamt dreigeschossiger barocker Satteldachbau mit neubarocker Stuckfassade und überkuppeltem Erker, wohl von Johann Michael Fischer, 1749, Fassade um 1900 D-2-71-119-70 Ehemals Landratsamt, jetzt Finanzamt
Pfleggasse 23
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit historisierendem Stuckdekor, 1912, im Kern wohl älter D-2-71-119-72 Wohn- und Geschäftshaus
Pfleggasse 28
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau, barock, wohl nach dem Stadtbrand von 1743 D-2-71-119-154 Wohnhaus
Probstei 2
(Standort)
Ehemals Forsthaus zweigeschossiger Granitbau mit Kniestock und Satteldach, um 1840;

Remise mit Keller, zweigeschossiger Granitbau mit Pultdach, gleichzeitig

D-2-71-119-190 BW
Probstei 4
(Standort)
Ehemals Propsteigebäude zweigeschossiger stattlicher Flachsatteldachbau, 16. /17. Jahrhundert D-2-71-119-74 Ehemals Propsteigebäude
Rosengasse 11
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit zurückgesetzter Eingangsachse und Putzgliederung, 17./18. Jahrhundert D-2-71-119-77 BW
Schachinger Weg 20
(Standort)
Katholische Filialkirche Sankt Johannes Baptist und Evangelist spätgotischer Saalbau mit eingezogenem Chor und im Westen romanischem Sattelturm, 15. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Kirchhofportal, spätgotisch

D-2-71-119-25 BW
Schiffmeisterweg 12
(Standort)
Ehemals Schiffmeisterhaus zweigeschossiger, gotischer Staffelgiebelbau mit Traufschrot, 15./16. Jahrhundert D-2-71-119-79 Ehemals Schiffmeisterhaus
Schlachthausgasse 1
(Standort)
Ehemals Fleischbank zweigeschossiger Flachsatteldachbau in Ecklage mit klassizistischer Giebelfassade und gassenseitig übergiebeltem Mittelrisalit, 1839, im Kern älter D-2-71-119-80 Ehemals Fleischbank
Stadt-Au 2
(Standort)
Ehemals Rentamt, jetzt Finanzamt zweigeschossiger neubarocker Mansardwalmdachbau mit Stuckfassaden, Eckrisalit und Zwerchgiebeln, 1897 D-2-71-119-82 Ehemals Rentamt, jetzt Finanzamt
Starzenbachweg 2
(Standort)
Gedenksäule Fragment der sog. Hussitensäule aus Granit, wohl 15. Jahrhundert D-2-71-119-83 Gedenksäule
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Uferplatz 6
(Standort)
Ehemals Mauthaus zweigeschossiger barocker Halbwalmdachbau mit Lisenengliederung, bezeichnet 1745 D-2-71-119-84 Ehemals Mauthaus
Untere Vorstadt 5
(Standort)
Ehemals Sankt Oswaldkapelle, jetzt Kriegergedächtniskirche kleiner Satteldachbau mit hohem Blendgiebel, um 1415, Umbauten 18. und 20. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-85 Ehemals Sankt Oswaldkapelle, jetzt Kriegergedächtniskirche
Untere Vorstadt 13
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt barocke dreischiffige Pfeilerbasilika mit eingezogenem, spätgotischem Chor, von Constantin Pader, 1655–57, Chor Ende 15. Jahrhundert, Vorhalle mit Treppenanlage 1885; mit Ausstattung;

Kirchhofmauer mit Teilen der ehem. Wehrmauer, wohl 13. Jahrhundert, mit Grabinschriften des 16.–19. Jahrhundert;

Kapelle, sog. Wasserkapelle, spätgotischer, zweischiffiger Steildachbau, 2. Hälfte 15. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Heilig-Grab-Kapelle, quadratischer, barocker Walmdachbau mit zwiebelbekrönter Laterne, Ende 17. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Kreuzwegstationen, barocke Sandsteinfigurengruppen, 1697

D-2-71-119-86 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Veilchengasse 2
(Standort)
Kaufhaus dreigeschossiger historisierender Mansardwalmdachbau in Ecklage mit Erkern und reicher Fassadengliederung, 1914 D-2-71-119-88 Kaufhaus
Westlicher Stadtgraben 48
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger biedermeierlicher Halbwalmdachbau mit Putzgliederung und Steinportal, um 1832 D-2-71-119-89 Wohnhaus

Rettenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Angerweg 3
(Standort)
Ehemals Wohnstallhaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, Stuckdekor, zweiseitig umlaufendem Schrot und geschnitzten Schrotsäulen, bezeichnet 1823 D-2-71-119-126 Ehemals Wohnstallhaus
Angerweg 4
(Standort)
Ehemals Zuhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Stützpfeilern, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-119-127 Ehemals Zuhaus
Der Waldweg zur B 11
(Standort)
Bildstock Granitpfeiler mit Laternenaufsatz, bezeichnet 1771; am Weg nach Hettenkofen D-2-71-119-133 Bildstock
Kirchenstraße 4
(Standort)
Katholische Filialkirche Mariä Heimsuchung barocker, ausgerundeter Saalraum mit querovalem Chor und Westturm, von Georg Felix Hirschstötter d. J., 1754–58; mit Ausstattung;

Friedhofsmauer, wohl 18. Jahrhundert

D-2-71-119-125 Katholische Filialkirche Mariä Heimsuchung
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Kirchenstraße 11
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, bemaltem, umlaufendem Schrot, Hochschrot und gekerbten Schrotsäulen, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-119-128 Wohnstallhaus
Mainkofener Straße 2
(Standort)
Kapelle kleiner Satteldachbau, Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-131 Kapelle
Mainkofener Straße 2
(Standort)
Hausfigur hölzernes Kruzifixus, 18. Jahrhundert D-2-71-119-129 Hausfigur
Nähe Kirchenstraße
(Standort)
Kapelle Zeltdachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-132 Kapelle

Tattenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tattenberg 31
(Standort)
Traidkasten geständerter Blockbau mit Satteldach und Giebelschrot, 18. Jahrhundert D-2-71-119-139 BW
Tattenberg 32;Tattenberg 34
(Standort)
Wohnstallhaus erdgeschossiger Satteldachbau mit verschaltem Giebel sowie Vordach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-119-140 Wohnstallhaus
Tattenberg 34
(Standort)
Wohnstallhaus erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock und Giebel in Blockbau, traufseitigem Stangenschrot und verschaltem Giebelschrot, 1. Hälfte 19. Jahrhundert;

Backhaus, verputzter Massivbau mit Steildach und hölzernem Giebelfeld, 19. Jahrhundert

D-2-71-119-141 BW
Tattenberg 37
(Standort)
Traidkasten geständerter Blockbau mit Satteldach und Stangenschrot, bezeichnet 1882 D-2-71-119-142 BW

Weitere Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aletsberg
Nähe Aletsberg
(Standort)
Gedenkstein, sog. Kandlersäule Granitpfeiler mit Inschriftentafel, 18. /19. Jahrhundert D-2-71-119-91 Gedenkstein, sog. Kandlersäule


Breitenbach
Breitenbach 1
(Standort)
Traidkasten gestelzter Blockbau mit Satteldach, zweiseitig umlaufendem Schroten und geschnitzten Giebelsäulen, wohl 18. Jahrhundert, Dach später aufgesteilt D-2-71-119-145 BW


Breitenberg
In Simmling
(Standort)
Wegkapelle neuromanischer Flachsatteldachbau mit stuckiertem Rundbogenportal und Dachreiter, 3. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-93 Wegkapelle


Elmering
Elmering 9
(Standort)
Gedenkstein aus Granit mit gusseisernem Kruzifixus, bezeichnet 1894 D-2-71-119-94 BW


Fischerdorf
Donaustraße 35
(Standort)
Einfirsthof erdgeschossiger Satteldachbau mit hohem durchfenstertem Kniestock und Stadel in Holzständerkonstruktion, 18./19. Jahrhundert D-2-71-119-153 Einfirsthof
Fischerdorf
Donaustraße 36
(Standort)
Wohnstallhaus erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit hohem Kniestock und Giebelschrot, 18./19. Jahrhundert;

Stadel, hölzerne Ständerkonstruktion mit Satteldach, bezeichnet 1743

D-2-71-119-152 Wohnstallhaus


Greising
Greising 19
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Putzgliederung, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-101 BW
Greising
Greising 19
(Standort)
Katholische Filialkirche Unsere Liebe Frau barocker Saalraum mit querhausähnlichen Seitenkapellen und Dachreiter, von Ulrich Stöckl, 1692; mit Ausstattung D-2-71-119-99 Katholische Filialkirche Unsere Liebe Frau


Halbmeile
Halbmeile 2
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Muttergottes spätbarocker, halbrund geschlossener Saalbau mit Südturm, Plan von Andreas Weiß, 1781–85, verlängert 1910; mit Ausstattung D-2-71-119-103 Katholische Wallfahrtskirche Zur Schmerzhaften Muttergottes


Hintertausch
Hintertausch 2
(Standort)
Wohnhaus eines Dreiseithofes zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Greddach und Traufschrot, bezeichnet 1847 D-2-71-119-104 BW


Kohlberg
Kohlbergstriegl
(Standort)
Wegkapelle vorkragender Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-108 Wegkapelle


Kohlhof
Kohlhof 6
(Standort)
Kapelle vorkragender Satteldachbau mit Dachreiter, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-109 Kapelle


Kreut
Birkenberg in der Flur Kreut
(Standort)
Hofkapelle vorkragender Satteldachbau, 19./20. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-110 BW


Leoprechtstein
Leoprechtstein 33
(Standort)
Waldlerhaus erdgeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach, hohem Kniestock und massivem Stallvorbau, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-119-112 BW


Leoprechtstein
Leoprechtstein 47
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Dachreiter, 3. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-119-113 BW


Mainkofen
Mainkofen A 1, A 2, A 3, A 4, A 5, A 6, A 7, B 1
(Standort)
Ehemals Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen, jetzt Bezirksklinikum ringförmige Pavillonanlage in Parkgelände, bestehend aus Krankenhäusern, Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wohngebäuden, Anstaltskirche, Gesellschaftshaus, Friedhof, Gutshof, Gärtnerei und Werkstätten, errichtet im barockisierenden Jugendstil, von Albert Haug, 1909–11, Wandmalereien von Georg Winkler 1910–13;

Katholische Anstaltskirche zur Hl. Dreifaltigkeit, einschiffiger Saalbau in Jugendstilformen mit Querhaus und Zwiebel-Dachreiter, vollendet 1913, Erweiterung durch Hans Döllgast 1963–65; mit Ausstattung;

Festsaal, sog. Gesellschaftshaus, erdgeschossiger Theaterbau mit geschwungenem Mansarddach, halbrunden Flügelbauten und reichen Wandmalereien, 1910–13;

Direktionsgebäude, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Eckerker am hakenförmig vortretendem Walmdachteil, 1910–13;

Wasserturm, Torturm mit sechseckigem Aufsatz und Fresko, bezeichnet 1910, Wandbild von Georg Winkler;

Krankenhäuser, zehn Walmdachbauten über unregelmäßigem Grundriss, 1909–11;

Wirtschafts- und Wohngebäude, dreizehn, teils gruppenartig angeordnete Walmdach- bzw. Satteldachbauten, 1909–11;

Friedhof, eingefriedete Anlage, um 1911;

Aussegnungshalle, erdgeschossiger Walmdachbau mit Vorhalle und Dachreiter, um 1911

D-2-71-119-114 Ehemals Heil- und Pflegeanstalt Mainkofen, jetzt Bezirksklinikum


Mietraching
Schulstraße 8
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Sankt Joseph historisierender Saalbau mit eingezogener Vierung und Südturm, 1925; mit Ausstattung D-2-71-119-115 Katholische Pfarrkirche Sankt Joseph
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Natternberg
Nähe Natternberg
(Standort)
Burgruine Untergeschosse des Bergfrieds sowie Ringmauerreste, Anlage mittelalterlich, Turmabschluss und übrige Gebäudemauern wohl erst 19. Jahrhundert D-2-71-119-117 Burgruine
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Natternberg
Sankt-Anna-Weg 1
(Standort)
Kapelle Sankt Anna historisierender Saalbau mit Westturm, 1825. Die Innenausstattung stammt größtenteils aus der Schlosskapelle auf dem Natternberg, die im Zuge der Säkularisation abgebrochen wurde. D-2-71-119-116 Kapelle Sankt Anna


Nest
Nest 4
(Standort)
Ehem. Einödhof erdgeschossiger massiver Bau mit verschaltem, vorstehendem Schopfwalmdach, 18. Jahrhundert, im Kern wohl älter;

Backhaus, kleiner Satteldachbau, 19. Jahrhundert

D-2-71-119-118 BW


Oberdorf
Oberdorf 13
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und zwei Giebelschroten, bezeichnet 1822;

Traidkasten, rückwärtig angebauter Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss über Bruchsteinmauerwerk, 18./19. Jahrhundert

D-2-71-119-121 BW
Oberdorf
Reinprechtinger Straße 3
(Standort)
Kleinhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, 1. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-119-120 BW


Oberperlasberg
Oberperlasberg 1
(Standort)
Ehemals Wohnstallhaus zweigeschossiger Satteldachbau, bezeichnet 1810;

Stadel, zweitenniger Holzbau mit Walmdach, bezeichnet 1798

D-2-71-119-122 BW


Oberperlasberg
Oberperlasberg 1
(Standort)
Wegkapelle Satteldachbau mit Vordach, bezeichnet 1746; mit Ausstattung D-2-71-119-123 BW


Scheidham
Scheidham 1
(Standort)
Traidkasten geständerter Blockbau mit Flachsatteldach, 2. Hälfte 17. Jahrhundert D-2-71-119-134 BW


Schluttenhof
Flur Aletsberg; Himmelreich
(Standort)
Bildstock Granitpfeiler mit Schmiedeeisenkreuz, bezeichnet mit 1599 D-2-71-119-135 Bildstock


Seebach
Stephanusweg 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Sankt Stephan barocker Wandpfeilersaal mit eingezogenem Chor und Südturm, von Benedikt Schöttl, 1736/37 unter Verwendung gotischer Mauerteile, 1776 durch Andreas Weiß vollendet, neubarocke Umgestaltung 1909; mit Ausstattung D-2-71-119-136 Katholische Pfarrkirche Sankt Stephan


Seebach
Stephanusweg 6
(Standort)
Wohnteil eines ehemaligen Wohnstallhauses Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Trauf- bzw. Giebelschrot, 1. Drittel 19. Jahrhundert;

Backhaus, Steildachbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

D-2-71-119-137 BW


Stauffendorf
In Stauffendorf
(Standort)
Weilerkapelle neugotischer Satteldachbau mit Dachreiter, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-119-138 BW


Ucking
Ucking 9
(Standort)
Mitterstallbau zweigeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, bezeichnet 1837 D-2-71-119-143 BW


Untergrub
Bahnlinie Landshut – Bayerisch Eisenstein
(Standort)
Straßenbrücke Bogenbrücke aus Polygonalmauerwerk mit rustizierter Quadersteineinfassung und nördlichem betoniertem Auflager, 1877;

Bestandteil der 1877 eröffneten sogenannte Waldbahn von Plattling nach Bayerisch Eisenstein, bei Kilometer 84,2

D-2-71-119-149 BW


Untergrub
Bahnlinie Landshut – Bayerisch Eisenstein
(Standort)
Eisenbahntunnel, sogenannter Kühbergtunnel gekrümmter Tunnel mit Mündungen aus Polygonalmauerwerk und seitlicher Bewehrung, 1877, Rohreinfassung mit rustizierten Quadersteinen 1886–91;

Bestandteil der 1877 eröffneten sogenannten Waldbahn von Plattling nach Bayerisch Eisenstein, bei Kilometer 84,6

D-2-71-119-150 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Deggendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien