Liste der Baudenkmäler in Osterhofen

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Stadt Osterhofen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Osterhofen
Michael Wening: Stift Osterhofen

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Osterhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Stadtplatz
(Standort)
Ensemble Stadtplatz Osterhofen Die städtische Siedlung Osterhofen entstand erst im Spätmittelalter als Neugründung des Landgrafen Johann I. von Leuchtenberg 1378 in der Nähe des heutigen Ortes Altenmarkt und seines ehemaligen Prämonstratenserklosters. Sie umfasste im Wesentlichen den Bereich des Stadtplatzes, der die Form eines weiträumigen, unregelmäßigen Rechtecks hat. Die Fläche wird durch vier geschlossene Reihen von bürgerlichen Wohnbauten und Amtsgebäuden wandartig eingefasst. Es handelt sich um streng traufseitige Bauten mit Putzfronten und zum Teil hohen Satteldächern an der Süd-, West- und Nordseite des Platzes und um barocke, neubarocke und neugotische Giebelhäuser an der Ostseite. In der Südwestecke des Platzes konzentrieren sich ehemalige herrschaftliche Gebäude wie das im Kern spätmittelalterliche Leuchtenbergschlössl, das Traunersche Schlössl, jetzt Rathaus, aus der Zeit um 1700 und das ehemalige Amtsgericht aus dem mittleren 19. Jahrhundert. Sie überragen die übrigen Bauten und dokumentieren die Bedeutung der Stadt als Gerichtssitz. Die bürgerlichen Bauten weisen häufig Putzgliederungen und Stuckdekor des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert auf. Die Wirkung ihrer Fronten ist jedoch durch Geschäftseinbauten oft stark beeinträchtigt. Störend macht sich das Kaufhaus Stadtplatz 16 im Ensemble bemerkbar. E-2-71-141-1 Ensemble Stadtplatz Osterhofen
Altstadt 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Halbwalmdachbau mit neubarockem Stuckdekor und Hausmadonna, Kern 18. Jahrhundert, Dekor 1910/20 D-2-71-141-2 Wohn- und Geschäftshaus
Altstadt 5
(Standort)
Gasthof dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Stuckgliederung, im Kern 18. Jahrhundert, bezeichnet mit dem Jahr 1826 D-2-71-141-3 Gasthof
Luitpoldplatz 9
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Halbwalmdachbau in Ecklage mit Putzgliederung, wohl 18. Jahrhundert D-2-71-141-4 Wohnhaus
Luitpoldplatz 22
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger freistehender Halbwalmdachbau mit Putzgliederung, bezeichnet 1838 D-2-71-141-135 BW
Marienplatz 1
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche St. Georg und Heilig-Kreuz-Auffindung neugotischer Bau mit eingezogenem Chor, 1870–72, Langhaus 1958; mit Ausstattung D-2-71-141-5 Katholische Stadtpfarrkirche St. Georg und Heilig-Kreuz-Auffindung
Plattlinger Straße 15
(Standort)
Villa zweigeschossiger Walmdachbau in romantisierendem Neubarock mit Ecktürmen, Holzveranda und reicher Putzornamentik, bezeichnet 1900 D-2-71-141-136 BW
Stadtplatz
(Standort)
Brunnen sogenannter Luitpoldbrunnen, neubarocke Anlage mit Steinfigur und Reliefmedaillons, von Franz Drexler, 1912 D-2-71-141-20 Brunnen
Stadtplatz 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger, westseitig abgewalmter Traufseitbau, 18./19. Jahrhundert D-2-71-141-6 Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Traufgesims, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-141-7 Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 8
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger langgestreckter Traufseitbau mit Satteldach, 18./19. Jahrhundert D-2-71-141-8 Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Lisenengliederung, 18. Jahrhundert D-2-71-141-9 Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 11
(Standort)
Ehemaliges Pflegschloss sogenanntes Leuchtenbergschlössl, jetzt Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau in Ecklage mit Lisenengliederung, im Kern wohl um 1400, Umbauten im 16./19./20. Jahrhundert D-2-71-141-10 Ehemaliges Pflegschloss
Stadtplatz 12
(Standort)
Apotheke dreigeschossiger traufseitiger Flachsatteldachbau mit Quadersteinputz und stuckiertem Hermesstab, wohl Mitte 19. Jahrhundert, im Kern älter D-2-71-141-11 Apotheke
Stadtplatz 13
(Standort)
Ehemaliges Pfleggericht, jetzt Rathaus dreigeschossiger Neurenaissance- Eckbau mit Walmdach, Mitte 19. Jahrhundert D-2-71-141-142 Ehemaliges Pfleggericht, jetzt Rathaus
Stadtplatz 15
(Standort)
Ehemaliges Traunersches Schlössl ab 1923 Rathaus, jetzt Museum, dreigeschossiger traufseitiger Steildachbau mit Putzgliederung und Zwerchgiebel, um 1700, Umbauten 19./20. Jahrhundert D-2-71-141-12 Ehemaliges Traunersches Schlössl
Stadtplatz 19
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger traufseitiger Halbwalmdachbau mit klassizierender Stuckgliederung, frühes 19. Jahrhundert D-2-71-141-13 BW
Stadtplatz 21
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit klassizistischer Stuckgliederung, frühes 19. Jahrhundert oder älter, Dach verändert zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-141-14 Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 23
(Standort)
Gasthaus zweigeschossiger traufseitiger Krüppelwalmdachbau mit Durchfahrtstor, frühes 19. Jahrhundert D-2-71-141-15 Gasthaus
Stadtplatz 25
(Standort)
Gasthof Bayerischer Hof dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau in Ecklage mit neubarocker Stuckgliederung, frühes 19. Jahrhundert, Kern älter D-2-71-141-16 Gasthof Bayerischer Hof
Stadtplatz 34
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger barockisierender Flachsatteldachbau in Ecklage mit vorgeblendetem Schweifgiebel und stuckierten Fensterrahmungen, bezeichnet 1817, im Kern älter D-2-71-141-17 BW
Stadtplatz 36
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Vorschussmauer und stuckierten Fensterrahmungen, 18./19. Jahrhundert D-2-71-141-18 Wohn- und Geschäftshaus
Stadtplatz 38
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Satteldachbau mit Doppelerkerfassade, geschweiftem Blendgiebel und neuklassizisitischem Fassadenstuck, 1910/20 D-2-71-141-19 Wohn- und Geschäftshaus
Vorstadt 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger Krüppelwalmdachbau in Ecklage mit reicher Stuckgliederung, frühes 19. Jahrhundert D-2-71-141-21 Wohn- und Geschäftshaus
Vorstadt 10
(Standort)
Gasthof Bayerischer Löwe zweigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit zwei Torbögen und profilierten Gesimsen, 18./19. Jahrhundert D-2-71-141-22 Gasthof Bayerischer Löwe

Aicha an der Donau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Donaustraße 21
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Kranzgesims, 1731 D-2-71-141-26 BW
Donaustraße 23
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Thomas barocker Wandpfeilersaal mit eingezogenem spätgotischem Chor und Südturm, Chor und Turmuntergeschoss um 1500, Langhaus 1712–15; mit Ausstattung D-2-71-141-27 Katholische Pfarrkirche St. Thomas
Donaustraße 39; Donaustraße 41
(Standort)
Wohnstallhaus giebelgeteilter Frackdachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Giebelschroten, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-141-28 BW
In Aicha
(Standort)
Schöpfwerk Aicha erdgeschossiger Natursteinbau mit Flachdach und seitlichem Turm, Relieftafel mit Inschrift, funktionale Formen, 1933;

angrenzende Zulauf- und Ableiteranlagen, gleichzeitig

D-2-71-141-147 BW

Altenmarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bergweg 4
(Standort)
Wohnstallhaus zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Satteldach und Traufschrot, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-141-32 BW
Hauptstraße 14
(Standort)
Taubenhaus hölzernes Flachsatteldachhäuschen, 1913 D-2-71-141-137 BW
Hauptstraße 57;Hauptstraße 59;Hauptstraße 63
(Standort)
Ehemals Prämonstratenserkloster, später Damenstift Barocke Anlage, nach Brand ab 1701

Katholische Pfarrkirche, ehemals Klosterkirche St. Margaretha, barocke Wandpfeilerkirche mit gotischem Chor und romanischen Turmunterbauten, von Johann Michael Fischer, ab 1726 über mittelalterlichem Kern; mit Ausstattung;

Klostergebäude, dreigeschossige Dreiflügelanlage mit pavillonartigen Eckrisaliten und barocker Stuckgliederung, wohl von Antonio Rizzi, 1701–22; mit Ausstattung;

Klostermauer, 1599;

Ökonomietrakt, zweigeschossiger Walmdachtrakt mit Durchfahrt, bezeichnet mit 1722, wohl mit älterem Kern

D-2-71-141-30 Ehemals Prämonstratenserkloster, später Damenstift
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In Altenmarkt
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Martin am Angerlberg spätromanische Saalbau mit eingezogenem Chor und Dachreiter, 1304 über älterem Kern; mit Ausstattung;

Friedhof, ummauert, mittelalterlich

D-2-71-141-31 BW
Kapellenplatz 1
(Standort)
Kapelle, sog. Frauenkapelle barocker Saalbau mit querhausartigen Kapellen, kleinem Chor und Dachreiter, 1632, 1641 erweitert; mit Ausstattung D-2-71-141-36 Kapelle, sog. Frauenkapelle
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Margarethagasse 1
(Standort)
Kleinhaus erdgeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach und Kniestock, 2. Hälfte 17. Jahrhundert D-2-71-141-34 BW
Mitterstraße 34
(Standort)
Kleinhaus, erdgeschossiger Flachsatteldachbau, Kniestock und Giebel in Blockbauweise, verbrettert, Kernbau 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-141-35 BW
Nähe Amminger Straße
(Standort)
Kapelle, sog. Frauenbaum-Kapelle kleiner verschindelter Holzbau mit Satteldach und Glockenstuhl, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-37 BW

Eschlbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eschlbach 6
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Obergeschoss-Blockbau und bemaltem Traufschrot, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-71-141-46 BW
Eschlbach 7
(Standort)
Wohnstallhaus zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach und ausgemauertem Stallteil, an der Firstpfette bez. 1837, im Kern älter. D-2-71-141-149 BW
Eschlbach 8 1/2
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Andreas barocker Saalbau mit eingezogenem gotischen Chor und Westturm, Chor und Turm um 1300, Langhaus um 1643; mit Ausstattung D-2-71-141-44 BW

Galgweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Amsheimerstraße 5
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paulus spätbarocker ausgerundeter Saalbau mit eingezogenem Chor und Südturm, von Georg Felix Hirschstötter d.J., 1757–59; mit Ausstattung D-2-71-141-48 Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paulus
Kirchfeldstraße 6
(Standort)
Ehem. Kaplanhaus zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach und Giebelschrot, 1781. D-2-71-141-50 BW
Ritter-Alwin-Straße 1
(Standort)
Wohnstallhaus eines ehem. Dreiseithofes giebelgeteilter Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Kniestock und zwei Giebelschroten, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-141-51 BW
Wehrweg 4
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Satteldach und Traufschrot, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-141-52 BW

Gergweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 9
(Standort)
Wohnhaus eines ehem. Dreiseithofes zweigeschossiger Blockbau mit flach geneigtem Satteldach, 1718 (dendro. dat.). D-2-71-141-164 BW
Dorfstraße 50
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Obergeschoss-Blockbau und Giebelschrot, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-141-55 BW
Sportplatzstraße 2
(Standort)
Kleinhaus verputzter zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach und Balkon, bez. 1777. D-2-71-141-57 BW
Vilsstraße 11
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Verkündigung spätgotischer Saalbau mit eingezogenem Chor und Südturm, um 1470/80, Turmunterbau frühgotisch, Abschluss neugotisch; mit Ausstattung D-2-71-141-60 Katholische Pfarrkirche Mariä Verkündigung
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Wagnerstraße 4
(Standort)
Hakenhof Wohnhaus, zweigeschossiger Satteldachbau; Wirtschaftsteil, Satteldachbau mit massivem Erdgeschoss und Brettermantel, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-71-141-61 BW

Haardorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haardorfer Straße 16; Haardorfer Straße 16a
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Kniestock, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, Dachaufbau später. D-2-71-141-67 BW
Haardorfer Straße 19; In Haardorf
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Kreuzauffindung barockisierter Saalbau mit leicht eingezogener romanischer Apsis und barockem Westturm, 1259–62, im 18. Jahrhundert verändert; mit Ausstattung; Arkadenhalle, halbrunde barocke Anlage mit mittig ausspringender Kapelle, 1763; mit Ausstattung D-2-71-141-70 Katholische Wallfahrtskirche Kreuzauffindung
Haardorfer Straße 38
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger barocker Mansardwalmdachbau mit Putzgliederung, 1764. D-2-71-141-68 BW
Haardorfer Straße 44
(Standort)
Katholische Pfarr- und Expositurkirche St. Martin kleiner Saalbau mit eingezogenem Chor und Westturm, im Kern 1497, 1690 nach Brand wiederhergestellt; mit Ausstattung D-2-71-141-69 Katholische Pfarr- und Expositurkirche St. Martin

Holzhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Josef-Wasmeier-Straße 7
(Standort)
Wegkapelle kleiner Satteldachbau mit verschindeltem Dachreiter, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, erneuert; mit Ausstattung D-2-71-141-76 BW
Josef-Wasmeier-Straße 38
(Standort)
Kleinbauernhaus Satteldachbau mit Blockbau- Obergeschoss, Kniestock und bemaltem Giebelschrot, 1. Viertel 19. Jahrhundert D-2-71-141-75 BW
Nähe Xaver-Buchner-Straße
(Standort)
Kapelle verschindelter Holzbau mit Satteldach und Dachreiter, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-77 BW

Kirchdorf bei Osterhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pfarrer-Tischer-Straße 12
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Geburt spätgotischer Saalbau mit Westturm, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, mit älterem Kern, 1884 erweitert; mit Ausstattung D-2-71-141-79 Katholische Pfarrkirche Mariä Geburt
Pfarrer-Tischer-Straße 14
(Standort)
Ehem. Schulhaus zweigeschossiger Walmdachbau, bez. © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Seite 5, Stand: 1. Februar 2012 Regierungsbezirk Niederbayern Deggendorf Osterhofen 1829. D-2-71-141-80 BW
Pfarrer-Tischer-Straße 15
(Standort)
Ehem. Pfarrhof zweigeschossiger historisierender Walmdachbau mit Stuckgliederung und Balkon, 1880. D-2-71-141-138 BW

Langenamming[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Amminger Höh
(Standort)
Feldkapelle kleiner offener Satteldachbau, 19. Jahrhundert D-2-71-141-85 BW
In Langenamming
(Standort)
Kapelle neugotischer Satteldachbau mit Putzgliederung und Dachreiter, 3. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-84 BW
Langenamming 27
(Standort)
Wohnhaus eines geschlossenen Vierseithofes zweigeschossiger Walmdachbau mit Kniestock, wohl 1805; Nebengebäude, Wamdachtrakt mit Durchfahrt, Tor bez. 1805. D-2-71-141-82 BW
Langenamming 28
(Standort)
Hakenhof, ehem. Schmiede Wohnstallhaus, zweigeschossiger Blockbau mit Satteldach, Kniestock und Schroten, bez. 1777; Stallstadel, teilweise massiver Blockbaustallstadel mit Satteldach, gleichzeitig. D-2-71-141-83 BW

Obergessenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brunnenstraße 2
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Kniestock und Traufschrot, 18./19. Jahrhundert D-2-71-141-93 BW
Josefstraße 12
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Joseph neobarocker ausgerundeter Saalbau mit Ostturm, von Johann Bapt. Schott, Anfang 20. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-95 Katholische Filialkirche St. Joseph
Josefstraße 19
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus eines Dreiseithofes zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock und drei Giebelschroten, um 1830/40. D-2-71-141-96 BW
Kurierstraße 8
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Kniestock, 18./19. Jahrhundert D-2-71-141-97 BW

Oberndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hofmarkstraße 11
(Standort)
Getreidekasten geständerter Blockbau mit Flachsatteldach, 18./19. Jahrhundert D-2-71-141-99 BW
Meingoldstraße 2
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus eines Vierseithofes zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter giebelgeteilter Blockbau mit Flachsatteldach und drei Giebelschroten, letztes Viertel 18. Jahrhundert; Zuhaus, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Seite 7, Stand: 1. Februar 2012 Regierungsbezirk Niederbayern Deggendorf Osterhofen Mitte 19. Jahrhundert; Querstadel, Flachsatteldachbau mit Blockbauteilen, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-141-102 BW
Nähe Meingoldstraße
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Dachreiter und Vorbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-105 BW

Weitere Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Absdorf
Absdorf 2
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-71-141-24 BW
Absdorf
Absdorf 46
(Standort)
Wohnstallhaus, zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach und Kniestock, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-141-25 BW


Anning
In Anning
(Standort)
Kapelle kleiner Satteldachbau mit Putzgliederung und Dachreiter, bez. 1857; mit Ausstattung D-2-71-141-38 BW


Arbing
Ottacher Straße 25
(Standort)
Katholische Expositurkirche St. Michael spätgotischer gewölbter Saalbau mit Zwiebel-Nordturm, 1480–83, Turmoberbau um 1670; mit Ausstattung. © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Seite 2, Stand: 1. Februar 2012 Regierungsbezirk Niederbayern Deggendorf Osterhofen D-2-71-141-39 Katholische Expositurkirche St. Michael


Aurolfing
Nähe Aurolfing
(Standort)
Feldkapelle kleiner Satteldachbau mit hölzernem Vorhaus, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-141-41 BW


Bruderamming
Bruderamming 1
(Standort)
Wegkapelle kleiner Satteldachbau mit Putzgliederung, um 1855; mit Ausstattung D-2-71-141-42 BW


Göttersdorf
Schloßbergstraße 18
(Standort)
Ehemalige Schlosskapelle St. Georg zweijochige romanische Anlage mit halbrunder Apsis, mittelalterlich. D-2-71-141-65 BW


Harbach
Harbach 17
(Standort)
Einfirsthof Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und traufseitiger Laube, Mitte 19. Jahrhundert D-2-71-141-72 BW


Kapfing
In Kapfing
(Standort)
Weilerkapelle Satteldachbau mit Dachreiter und Putzgliederung, bez. 1893. D-2-71-141-78 BW


Linzing
Linzing 4
(Standort)
Weilerkapelle kleiner Satteldachbau mit Dachreiter und Lourdesgrotte, um 1830/50. D-2-71-141-87 BW


Maging
Maging 27
(Standort)
Kapelle neugotischer Satteldachbau mit Dachreiter und Putzgliederung, 2. Viertel, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-88 BW


Mühlham
In Mühlham
(Standort)
Kapelle kleiner Satteldachbau, noch 18. Jahrhundert © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Seite 6, Stand: 1. Februar 2012 Regierungsbezirk Niederbayern Deggendorf Osterhofen D-2-71-141-90 BW


Mühlham
Mühlham 13
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Putzgliederung, 2. Viertel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-89 BW


Niedermünchsdorf
In Niedermünchsdorf
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Hippolyt neuromanischer Saalbau mit eingezogenem Chor und Ostturm, 1846/47, mit älterem Kern, Turm teils mittelalterlich; mit Ausstattung D-2-71-141-91 BW


Niedermünchsdorf
Niedermünchsdorf 3
(Standort)
Bauernhaus eines ehem. Dreiseithofes zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock und drei bemalten Giebelschroten, bez. 1813. D-2-71-141-92 BW


Polkasing
Polkasing 17
(Standort)
Wohnteil eines ehem. Hakenhofes Flachsatteldachbau mit Blockbau- Obergeschoss und Traufschrot, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-141-106 BW


Reisach
Reisach 26
(Standort)
Weilerkapelle kleiner Satteldachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-141-109 BW
Reisach
Reisach 27
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes zweigeschossiger Satteldachbau mit Traufschrot und farbigem Ortgangfries, Mitte 19. Jahrhundert D-2-71-141-140 BW


Röslöd
Galgweis 27
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofes zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter, giebelgeteilter Blockbau mit Flachsatteldach und zwei Giebelschroten, Ende 18. Jahrhundert D-2-71-141-110 BW


Röslöd
Galgweis 27; Röslöd
(Standort)
Hofkapelle kleiner hölzerner Satteldachbau, Ende 19. Jahrhundert D-2-71-141-111 BW


Ruckasing
Ruckasing 9
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Putzgliederung, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-141-115 BW


Schmiedorf
In Schmiedorf
(Standort)
Ortskapelle neugotischer Satteldachbau mit Dachreiter, bez. 1900; mit Ausstattung. D-2-71-141-119 BW


Schnelldorf
Schnelldorf 3
(Standort)
Ehem. Wohnstallhaus eines ehem. Vierseithofes giebelgeteilter Flachsatteldachbau mit verputztem Blockbau-Obergeschoss, Giebelschrot und Taubenhaus, im Kern 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Erdgeschoss modernisiert. D-2-71-141-121 BW


Thundorf
In Thundorf
(Standort)
Schöpfwerk Thundorf erdgeschossiger Massivbau mit flachem Walmdach und seitlichem Turm mit Pyramidendach, Relieftafeln mit Inschrift in bildlichen Darstellungen, funktionale Formen mit Anlehnung an Heimatstil, 1933. D-2-71-141-160 BW


Thundorf
Pfarrer-Wimberger-Straße 8
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt barocker Saalbau mit nördlichem Kuppelturm, im Kern spätgotisch, Neubau nach Plänen von Tassilo Sternöcker, 1755–60; mit Ausstattung D-2-71-141-125 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
weitere Bilder


Untergessenbach
Untergessenbach 6
(Standort)
Kapelle neugotischer Satteldachbau mit Stuckgliederung und Dachreiter, bez. 1869; mit Ausstattung D-2-71-141-130 BW


Willing
Graf-Fugger-Straße 21
(Standort)
Pfarrkirche St. Vitus neugotischer Saalbau mit eingezogenem Chor und Westturm, 1899, Seitenkapelle ehem. Chor des spätgotischen Vorgängerbaus, um 1600; mit Ausstattung D-2-71-141-132 Pfarrkirche St. Vitus


Wisselsing
Laweg 13
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul barocker Saalbau mit eingezogenem Chor und Südturm, 1691; mit Ausstattung D-2-71-141-133 Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul


Zainach
Zainach 4
(Standort)
Hofkapelle gegliederter neubarocker Satteldachbau, bezeichnet 1845; mit Ausstattung D-2-71-141-141 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Osterhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien