Liste der Baudenkmäler in Schaufling

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Schaufling zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Schaufling
Nemeringer Dorfkapelle

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schaufling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Zu den Vierzehn Nothelfern historisierender Saalbau in unverputztem Naturstein mit Nordturm, 1887; mit Ausstattung D-2-71-148-2 Katholische Pfarrkirche Zu den Vierzehn Nothelfern
Ruselstraße 3
(Standort)
Traidkasten geständerter verbretterter Blockbau mit Flachsatteldach, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-148-6 BW
Ruselstraße 5
(Standort)
Traidkasten geständerter Blockbau mit Flachsatteldach und Giebelschrot, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-148-5 BW

Böhaming[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Böhaming 9
(Standort)
Traidkasten geständerter Blockbau mit Flachsatteldach und Giebelschrot, um 1765 D-2-71-148-7 BW

Ensemble Weiler Ensbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer E-2-71-148-1

Das Ensemble umfasst die sieben alten Anwesen des Weilers Ensbach, denen sich im 19. Jahrhundert und in neuerer Zeit noch vier - zum Teil wieder abgegangene - Anwesen zugeordnet haben.

Der Ort liegt in den südlichen Ausläufern des Bayerischen Waldes über dem Ensbacher Tälchen zwischen hügeligen Ackerstreifen, Wiesen und Obstgärten; die Grundherrschaft lag jahrhundertelang überwiegend bei dem Kloster Niederaltaich. Die Bauernhöfe, meist dem 18. und frühen 19. Jahrhundert entstammend, reihen sich unregelmäßig zu beiden Seiten der gewundenen Dorfgasse; nur der Hof Nr. 1 (heute Ensbach 20) liegt etwas abseits erhöht und beherrscht das Ortsbild.

Die Höfe haben geschlossene Vierseit-, Dreiseit-, Haken- und Einfirstformen, die Wohnstallbauten sind zweigeschossig und gänzlich oder in den Obergeschossen in Blockbauweise errichtet; sie tragen flache vorstehende Satteldächer. Die Bedeutung des Ortsbildes beruht in der Häufung der historischen bäuerlichen Bauten, in der Vielzahl ihrer malerischen Werte und in den in die Kulturlandschaft übergehenden Ortsrändern, die an fast keiner Stelle durch Neubebauung verändert worden sind.

Ensbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ensbach 5
(Standort)
Ehemaliges Austrags- und Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau- Obergeschoss, Trauf- und Giebelschrot, erstes Drittel 19. Jahrhundert, Schrot bezeichnet 1889 D-2-71-148-12 BW
Ensbach 6
(Standort)
Wohnhaus eines Dreiseithofes Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, zweiseitig umlaufendem Schrot und Hochschrot, 18./19. Jahrhundert, Dach modern aufgesteilt D-2-71-148-11 BW
Ensbach 9
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, bezeichnet 1833 D-2-71-148-13 BW
Ensbach 20
(Standort)
Ehemaliger Einfirsthof Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und umlaufendem Schrot, erstes Drittel 19. Jahrhundert D-2-71-148-9 BW
Ensbach 20;Ensbach 30
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Schroten, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-148-14 BW
Ensbach 26
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, weitem Dachvorstand und zwei giebelseitigen Balusterschroten, bezeichnet 1854 D-2-71-148-10 BW

Ensmannsberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ensmannsberg 29
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit teilweise verputztem Blockbau-Obergeschoss und zwei giebelseitigen Schroten, Ende 18. Jahrhundert D-2-71-148-16 BW
Ensmannsberg 29; Ensmannsberg 29 1/2
(Standort)
Waldlerhaus zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach und Giebelschrot, bezeichnet 1756 D-2-71-148-15 BW

Geßnach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Geßnach 47
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach, zweiseitig umlaufendem Schrot und Hochschrot, erstes Drittel 19. Jahrhundert D-2-71-148-17 BW
Geßnach 48
(Standort)
Ehemaliges Kleinbauernhaus zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach, giebelseitigem Schrot und verschaltem Giebelfeld, Erdgeschoss 17. Jahrhundert, Obergeschoss Mitte 19. Jahrhundert D-2-71-148-18 BW

Hainstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hainstetten 67
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach und Schroten, erstes Drittel 19. Jahrhundert; Stadel, hölzerner Satteldachbau mit westlichem Halbwalm, 19. Jahrhundert D-2-71-148-19 BW

Martinstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Martinstetten
(Standort)
Kapelle Satteldachbau, noch 18. Jahrhundert, Dachreiter modern D-2-71-148-20 BW

Muckenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Muckenthal 2
(Standort)
Stadel zweitenniger Holzbau mit Steildach, zweite Hälfte 18. Jahrhundert, traufseitige Erweiterung später D-2-71-148-21 BW

Nadling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Nadling
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit hölzernem Dachreiter, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-148-23 BW
Nadling 49
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufendem Balusterschrot und Hochbalkon, Anfang 19. Jahrhundert D-2-71-148-22 BW

Nemering[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nemering 102 1/5
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Dachreiter, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-148-25 Kapelle

Penk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hölläcker
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Figurennische, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-148-26 BW

Sanatorium a.Hausstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hausstein 2
(Standort)
Sanatorium viergeschossiger neubarocker Mansardwalmdachriegel mit Risaliten und Dachreitern, von Hans Grässel, 1906–08 D-2-71-148-27 BW

Sicking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Angeräcker
(Standort)
Totenbrettergruppe, mit Wegkreuz 19./20. Jahrhundert D-2-71-148-28 BW

Urlading[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Urlading 26
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit teilweise verschindeltem Blockbau-Obergeschoss und Balusterschroten, bezeichnet 1814 D-2-71-148-29 BW
Urlading 28
(Standort)
Wohnhaus eines Dreiseithofs Flachsatteldachbau mit teilweise verschindeltem Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, erstes Drittel 19. Jahrhundert D-2-71-148-31 BW

Wetzenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wetzenbach 44; Wetzenbach 44 1/2
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, umlaufendem Schrot und Hochschrot, Mitte 19. Jahrhundert D-2-71-148-32 BW

Wotzmannsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wotzmannsdorf 17
(Standort)
Kapelle kleiner Satteldachbau mit verschaltem Vordach, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-71-148-34 BW

Wulreiching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wulreiching 13
(Standort)
Ehemaliger Mitterstallbau Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, zweiseitig umlaufendem Schrot und Hochschroten, erstes Drittel 19. Jahrhundert D-2-71-148-35 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Schaufling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien