Liste der Baudenkmäler in Hausen (Niederbayern)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Hausen aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen der Gemeinde Hausen

Baudenkmäler in Hausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Kirche Unserer Lieben Frau Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Kastenchor, im Kern mittelalterlich, Kirchenschiff und Sakristei Neubau von 1987/88, Chorturm mit Pilastergliederung und Zwiebelhaube, im Kern romanisch, mit barocker Erweiterung; mit Ausstattung D-2-73-125-1 Katholische Kirche Unserer Lieben Frau

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Buch 2
(Standort)
Katholische Kirche St. Petrus Saalkirche mit Satteldach und Giebelreiter, dreiseitig geschlossen, im Kern mittelalterlich, im 18. Jahrhundert barockisiert; mit Ausstattung D-2-73-125-2 Katholische Kirche St. Petrus

Dietenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dietenhofen 16; In Dietenhofen
(Standort)
Katholische Kirche St. Johannes der Täufer Saalkirche mit Satteldach, kleine Rokokoanlage, um 1760, Chorflankenturm mit Lisenengliederung und Spitzhelm, wohl 20. Jahrhundert; mit Ausstattung

Lourdesgrotte mit Brunnenschale und halbrunder Balustrade, um 1900

D-2-73-125-3 Katholische Kirche St. Johannes der Täufer

Frauenwahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Frauenwahl 5
(Standort)
Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt Saalkirche mit Satteldach und Giebelreiter, im Kern wohl romanisch, dreiseitig geschlossener Chor, über die Flucht des Langhauses hinausgehend, wohl 17. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-125-4 Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt

Großmuß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Finkenweg 6
(Standort)
Bauernhaus Eingeschossiger Bau mit Greddach und segmentbogiger Toreinfahrt, Bruchsteinmauerwerk, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-125-5 BW
Kapellenweg 1
(Standort)
Wegkapelle Kleiner Satteldachbau mit halbrundem Schluss und überkragendem Giebel, 18./19. Jahrhundert D-2-73-125-6 BW
Kirchstraße 4; Kirchstraße 6
(Standort)
Katholische Kirche St. Georg Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, aus der Achse verschobenen Kastenchor, 1937, ehemaliger Chorturm, mit Uhrengiebeln und Pyramidendach, erste Hälfte 14. Jahrhundert, Erweiterung im 18. und 19. Jahrhundert; mit Ausstattung

Seelenkapelle, Walmdachbau aus Natursteinmauerwerk mit Bossierung, 1937

Friedhofsmauer, Natursteinmauerwerk mit Bossierung und Ziegelabdeckung, 1937

D-2-73-125-7 Katholische Kirche St. Georg

Herrnwahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Herrnwahl 1
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Zweigeschossiger Steildachbau, mit zweigeschossiger Auslucht nach Süden, wohl 16./17. Jahrhundert

Im Erdgeschoss romanische Kapelle, flach gedeckter einschiffiger Raum mit eingezogenem Kastenchor, erste Hälfte 13. Jahrhundert; mit Ausstattung

D-2-73-125-8 BW

Herrnwahlthann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 10; Dorfstraße 10 a
(Standort)
Pfarrhof Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit Lisenengliederung und Gurtgesims, um 1860/70; Pfarrstadel, Ständerriegelbau mit geschlepptem Satteldach, 18. Jahrhundert, Fassaden wohl 19. Jahrhundert D-2-73-125-9 BW
Dorfstraße 14; Dorfstraße 12
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Andreas Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Langhaus Ende 12. Jahrhundert, 1938 um zwei Achsen verlängert, Chor mit Netzgewölbe, spätgotisch, zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Chorflankenturm, 15. Jahrhundert, mit neuromanischem Abschluss und Spitzhelm, 20. Jahrhundert; mit Ausstattung

Seelenkapelle, rechteckiger Walmdachbau mit Natursteingliederungen und segmentbogigem Tor, wohl 1938

Kirchhofeinfriedung, mit Rundbogentor und mächtigen Strebepfeilern nach Süden und Westen, 17./18. Jahrhundert

D-2-73-125-10 Katholische Pfarrkirche St. Andreas
weitere Bilder
Dorfstraße 18
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Lisenengliederung und Gurtgesimsen, Segmentbogenfenster, um Mitte 19. Jahrhundert D-2-73-125-11 BW
Dorfstraße 28
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger langgestreckter Traufseitbau mit Satteldach, Segmentbogenfenstern und Eckrustizierung, um Mitte 19. Jahrhundert D-2-73-125-13 BW

Naffenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Naffenhofen 2
(Standort)
Ortskapelle Kleiner Satteldachbau mit halbrunder Apsis und Dachreiter, Putzstreifengliederungen und Okuli im Giebel, bezeichnet „1832“ D-2-73-125-14 Ortskapelle
Naffenhofen 3
(Standort)
Bauernhaus Eingeschossiger Satteldachbau, hofseitig mit Greddach, Zwerchhäuser zu beiden Traufseiten, 18. Jahrhundert D-2-73-125-15 Bauernhaus

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Hausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien