Liste der Baudenkmäler in Neustadt an der Donau

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Wappen von Neustadt

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Stadt Neustadt an der Donau aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Altstadt Neustadt an der Donau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-2-73-152-1

Altstadt

Das Ensemble umfasst die spätestens 1273 am rechten Donauufer zwischen Ingolstadt und Kelheim durch Herzog Ludwig II. von Bayern zur Sicherung des Verkehrs auf dem Strom und der Donautalstraße gegründete Stadt Neustadt. Der Name der neuen Siedlung, in den Quellen Nova Civitas genannt, setzt nach allem, was man über die wittelsbachische Städtepolitik dieser Zeit weiß, eine Altsiedlung und die Verlegung bestimmter Funktionen einer solchen Siedlung voraus. Die Forschung hat den in den frühen Quellen der Stadtgeschichte überlieferten zweiten Namen von Neustadt, Seligenstadt, mit dem östlich gegen Abensberg gelegenen Kirchort Heiligenstadt in Verbindung gebracht. Ein dritter früher, mit Neustadt bedeutungsgleicher Name, Trephenau, gehört zu einem älteren Adelssitz, der unmittelbar östlich der Stadt in einem Burgstall noch vage erkennbar ist. Eine dörfliche Siedlung, die vielleicht dazugehörte, könnte in der Neusiedlung aufgegangen sein.

Der Stadtgrundriss hat quadratische Form, die Seitenlängen betragen je 300 Meter. Die Anlage wird, entsprechend dem nur wenig größeren Kelheimer Vorbild, durch die nord-südlich verlaufende, straßenmarktähnlich erweiterte und ehemals durch das Donau- und das Ingolstädter Tor abgeriegelte Durchgangsstraße in zwei fast gleiche Hälften geteilt, die Mitte der Achse wird senkrecht durch einen breiteren platzartigen Straßenzug gekreuzt, dem Standort von Kirche und Rathaus, die von Westen und Osten an den Schnittpunkt heranrücken und an dieser Stelle eine absolute städtebauliche Dominante bilden. Dabei übernimmt der Kirchturm, ein Ostturm, auch die Funktion eines Stadtturms in den Fluchten der Hauptachsen. Der Ostteil der Querachse, begrenzt vom spätgotischen Rathaus des 15. Jahrhunderts mit der zugeordneten Annakapelle und bis zum 19. Jahrhundert vom Abensberger Tor, ist der eigentliche Marktplatz (Stadtplatz), der Westteil, mehr ein Kirchplatz, wird beherrscht von St. Lorenz, einer spätgotischen Halle, der ein Bau des 13. Jahrhunderts vorausging. Michaelskapelle, Friedhof und Pfarrhof verstärken die Wesensart dieses Bereichs.

Rathaus

Spätestens 1363 war die Stadt mit Mauern, Türmen und den drei Toren befestigt. Die Westseite, vor der sich lediglich Auwiesen erstreckten, blieb ohne Tor, und in dem vom Verkehr wenig berührten Westteil des Achsenkreuzes wurden deswegen auch die kirchlichen Einrichtungen konzentriert. Die beiden Hauptstraßenachsen sind überwiegend durch zweigeschossige Giebelhäuser bebaut. Es handelt sich fast ausschließlich um Putzbauten, entstanden als Handwerker- und Ackerbürgerhäuser im 17./18. Jahrhundert, häufig im 19. Jahrhundert ausgebaut. Der Wiederaufbau nach den Zerstörungen von 1945 entspricht weitgehend dem historischen Erscheinungsbild der Vorgängerbauten. Die erhaltenen Treppen- und Schweifgiebel, an denen Neustadt bis 1945 reich war, sind für die Straßen- und Platzbilder von besonderer Bedeutung.

In den Nebengassen, welche die vier Stadtviertel meist regelmäßig in Rippenform aufschließen, ist die Bebauung in Höhe und Dichte zurückgestuft; erdgeschossige Satteldachbauten, umgeben von kleinen Hausgärten, herrschen vor. In der Löwengrube dokumentiert der unregelmäßige Grundriss dieses Bereichs wahrscheinlich einen alten Siedlungskern der Zeit vor der Gründung der Stadt. In den Gässchen Am Rundturm, Im Krähwinkel, Krebsturmgasse und Lugausgasse haben sich in Verbindung mit Teilen der ehemaligen, Ende 14. Jahrhundert vollendeten Stadtbefestigung historische Kleinhausbebauungen erhalten, die zum Teil malerischen Charakter tragen. Die Graben- und Wallanlagen und die erhaltenen Türme und Mauern der ehemaligen Stadtbefestigung umgrenzen den historischen Stadtraum anschaulich und setzen ihn von seiner ländlichen oder vorstädtischen Umgebung ab. Die Wälle sind größtenteils um 1895 mit Alleen bepflanzt worden.

Neustadt an der Donau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Albrecht-Rindsmaul-Straße 2, in der Fassade
(Standort)
Wappenstein 1615 D-2-73-152-1 Wappenstein
Albrecht-Rindsmaul-Straße 6
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Krüppelwalmbau mit spitzbogigem Portal, segmentbogige Blendbögen zur nördlichen Giebelseite, zweigeschossige Auslucht mit Satteldach nach Norden, wohl zweite Hälfte 15. Jahrhundert, nach 1945 erneuert D-2-73-152-2 Pfarrhaus
Am Rundturm 7
(Standort)
Sogenannter Rundturm Wehrturm der Stadtbefestigung in der Nordostecke, 14./15. Jahrhundert D-2-73-152-3 Sogenannter Rundturm
Am Rundturm 7; Nähe Herzog-Ludwig-Straße, auf dem ehemaligen Stadtwall beim Rundturm
(Standort)
Gartenpavillon Kleiner Mansarddachbau über rechteckigem Grundriss mit Eckpilastrierungen, Ende 18. Jahrhundert D-2-73-152-4 Gartenpavillon
Am Westhang
(Standort)
Graben- und Wallanlagen der Stadtbefestigung 14./15. Jahrhundert; Kastanienallee auf dem Wall, angelegt um 1895 D-2-73-152-5 BW
Bahnhofstraße 25
(Standort)
Ehemalige Siechenhauskapelle St. Nikolaus Seit 1802 Friedhofskapelle, dreiseitig geschlossener Saalbau mit Satteldach, mit Maßwerkfenstern, bezeichnet „1412“, dachreiterartiger Chorturm mit Zwiebelhaube, 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-152-7 Ehemalige Siechenhauskapelle St. Nikolaus
Herzog-Ludwig-Straße 9
(Standort)
Gasthaus Amtmann Zweigeschossiger Satteldachbau, im Kern 17./18. Jahrhundert, historisierende Schweifgiebelfassade in Formen der Deutschen Renaissance, um 1920/30 D-2-73-152-8 Gasthaus Amtmann
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Herzog-Ludwig-Straße 16
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit vertreppender Fassade, eingeschossiger Kastenerker mit Schleppdach, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-73-152-10 BW
Herzog-Ludwig-Straße 17, am sogenannten Mauthaus
(Standort)
Heiligenbildnische mit Stuckrahmung In der Rundbogennische Muttergottesfigur, mit üppiger Blattwerkrahmung, darunter zwei schräggestellte Wappen, Ende 17. Jahrhundert D-2-73-152-11 Heiligenbildnische mit Stuckrahmung
Julius-Sax-Straße
(Standort)
Graben- und Wallanlagen der Stadtbefestigung 14./15. Jahrhundert; Kastanienallee auf dem Wall, angelegt um 1895 D-2-73-152-12 Graben- und Wallanlagen der Stadtbefestigung
Kirchplatz 5
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit neugotischem Zinnengiebel und Segmentbogenfenstern, Ende 19. Jahrhundert, im Kern älter D-2-73-152-13 BW
Kirchplatz 6
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche St. Laurentius Dreischiffige Hallenkirche mit Satteldach, eingezogener Kastenchor mit Chorturm, spätes 15. Jahrhundert, nach Zerstörung 1947–1949 weitgehend rekonstruiert und nach Osten erweitert, Turm modern; mit Ausstattung D-2-73-152-14 Katholische Stadtpfarrkirche St. Laurentius
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Krähwinkel 8
(Standort)
Sogenannter Weegturm, Turm der ehemaligen Stadtbefestigung Ende 14. Jahrhundert, um 1850 in Wohnhausneubau integriert D-2-73-152-69 BW
Krebsturmgasse 8
(Standort)
Krebsturm, Wehrturm der Stadtbefestigung an der Westseite 14./15. Jahrhundert D-2-73-152-15 Krebsturm, Wehrturm der Stadtbefestigung an der Westseite
Löwengrube
(Standort)
Teilstück der östlichen Stadtmauer 14./15. Jahrhundert D-2-73-152-17 Teilstück der östlichen Stadtmauer
Löwengrube 11
(Standort)
Sogenannter Lugausturm, Wehrturm der Stadtbefestigung an der Südseite 14./15. Jahrhundert D-2-73-152-16 Sogenannter Lugausturm, Wehrturm der Stadtbefestigung an der Südseite
An der Regensburger Straße
(Standort)
Bildstock Kastenform mit Schweifgiebel, reliefiert und mit seitlichen Inschriften, Darstellung der Muttergottes zur Vorderseite, rückwärtig Kruzifix, bezeichnet 1759, auf neuem Sockel D-2-73-152-23 Bildstock
Rentamtstraße 6, 8, 10
(Standort)
Zugehörige Teilstücke der Stadtmauer 14./15. Jahrhundert D-2-73-152-18 BW
Reußstraße
(Standort)
Graben- und Wallanlagen der Stadtbefestigung 14./15. Jahrhundert

Kastanienallee auf dem Wall, angelegt um 1895

D-2-73-152-19 Graben- und Wallanlagen der Stadtbefestigung
Stadtplatz 1
(Standort)
Rathaus Stattlicher zweigeschossiger Steilsatteldachbau, Westteil mit Laubengang, eingeschossiger Eckerker nach Nordwest, Ratssaal mit Balkendecke, spätgotisch, Ende 15. Jahrhundert, weitgehend erneuert 1978; mit historischer Ausstattung D-2-73-152-20 Rathaus
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Stadtplatz 2; Stadtplatz
(Standort)
St.-Anna-Kapelle Saalbau mit Satteldach und leicht eingezogenem, halbrund geschlossenem Chor, dachreiterartiger Chorturm mit Zwiebelhaube, 1715; mit Ausstattung

Kriegerdenkmal für die Gefallenen beider Weltkriege, Darstellung eines Soldaten des Ersten Weltkriegs mit Handgranate und Mörser, auf Postament mit Sockel, 1920er Jahre, flankiert von Standtafeln in segmentbogiger Anordnung mit Gefallenen des Zweiten Weltkriegs, wohl 1950er Jahre

D-2-73-152-21 St.-Anna-Kapelle
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Stadtplatz 12
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit traufständigem Gebäudeteil nach Osten, im Kern wohl 17. Jahrhundert, Fassade klassizisierend, um 1900 D-2-73-152-22 Wohn- und Geschäftshaus

Arresting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sankt-Wolfgang-Straße 2
(Standort)
Katholische Kirche St. Wolfgang Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Rechteckchor, mächtiger Chorturm mit Steildach und Stufengiebeln, wohl 2. Hälfte 13. Jahrhundert, Turmaufbau und Langhauserweiterung Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert; mit Ausstattung

Karner, kleiner Satteldachbau mit rundbogigen Öffnungen, 16. Jahrhundert

Friedhofmauer, 16./17. Jahrhundert

D-2-73-152-24 Katholische Kirche St. Wolfgang

Bad Gögging[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Gries, jetzt im Kurpark
(Standort)
Gartenskulptur Unregelmäßiger dreiseitiger Reliefstein mit Szenen, die wohl Verwendungsmöglichkeiten der Heilquelle zeigen, bezeichnet „1959“ D-2-73-152-26 Gartenskulptur
Trajansstraße 8
(Standort)
Alte katholische Kirche St. Andreas Jetzt profaniert, Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Rechteckchor, gedrungener Chorturm mit Steildach, Langhaus und Turmuntergeschoss in unregelmäßigem Quadermauerwerk, Turmobergeschosse Bruchstein, romanisch, um 1200, im 18. Jahrhundert barockisiert; mit Ausstattung

Bedeutendes skulpiertes Nordportal

D-2-73-152-25 Alte katholische Kirche St. Andreas
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Deisenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Deisenhofen 1
(Standort)
Gutshof Große geschlossene Vierseitanlage: Gutshaus, zweigeschossiger Walmdachbau, Stirnseite mit Putzstreifengliederung, klassizistisch, 1816
Wirtschaftsgebäude, U-förmig angeordnete zweigeschossige Flügelbauten mit Walmdächern, Ostflügel mit Aufzugsgaube, 1816 

Hoftor, mit segmentbogiger Einfahrt, 19. Jahrhundert

D-2-73-152-27 Gutshof
Deisenhofen 3
(Standort)
Ehemalige Mühle Zweigeschossiger Walmdachbau mit Putzstreifengesims, 18./Anfang 19. Jahrhundert D-2-73-152-28 BW

Eining[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Abusinastraße 21; In Eining
(Standort)
Pfarrhof Zweigeschossiger Satteldachbau in barockisierenden Formen, mit mächtigen Traufgesimsen und Eckrustizierungen im Obergeschoss, konservative Moderne, 1925; Pfarrstadel, eingeschossiger Flachsatteldachbau in Jura-Bauweise, 19. Jahrhundert

Pfarrgarten-Ummauerung, wohl 18./19. Jahrhundert

D-2-73-152-31 Pfarrhof
Abusinastraße 29; Nähe Abusinastraße
(Standort)
Wegkapelle Kleiner Satteldachbau mit eingezogener halbrunder Apsis und offener Vorhalle, Rundbogenstil, um Mitte 19. Jahrhundert D-2-73-152-32 Wegkapelle
Pfarrer-Krottenthaler-Straße 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Sebastian Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, romanischer Kern, Neubau von Langhaus und Chor 1930/32 von Michael Kurz, Westturm romanisch, polygonales Obergeschoss und Glockenhaube 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Seelenkapelle, Satteldachbau mit rundbogigen Öffnungen und Giebelreiter, 1930/32

Friedhofsmauer, aus unregelmäßigem Quadermauerwerk in sichtbarem Naturstein, 1930/32

D-2-73-152-29 Katholische Pfarrkirche St. Sebastian

Geibenstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Forststraße 1
(Standort)
Katholische Kirche St. Andreas Saalkirche mit Steildach und eingezogener halbrunder Chorapsis, romanisch, 12. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert barockisiert, Chorturm mit Oktogon und Zwiebelhaube von 1787; mit Ausstattung

Sakristei, eingeschossig mit Schleppdach, 16./17. Jahrhundert

Kirchhofmauer, wohl 18./19. Jahrhundert

D-2-73-152-33 Katholische Kirche St. Andreas

Haderfleck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
an der Straße nach Kelheim.
(Standort)
Sogenannte Hadrianssäule Quaderförmige Stele mit Inschrift, auf Stufenpostament, 1856 D-2-73-152-40 Sogenannte Hadrianssäule

Heiligenstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heiligenstadt 10; Heiligenstadt 9; Heiligenstadt 12
(Standort)
Katholische Kirche St. Johann Baptist und Evangelist Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Westturm mit polygonalem Obergeschoss und Zwiebelhaube, romanisch, 12. Jahrhundert, Chor gotisch, 1457, barocker Ausbau von Langhaus und Turm im 18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Friedhofsmauer, 18./19. Jahrhundert

D-2-73-152-34 Katholische Kirche St. Johann Baptist und Evangelist

Hienheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Weinberg, an der Straße nach Kelheim
(Standort)
Pfahl, sogenannte Eiserne Hand Runde Stele, im oberen Bereich segmentbogige Bildnische mit Relief des heiligen Georg, darüber eine aus Eisenblech geschmiedete Hand, 17./18. Jahrhundert D-2-73-152-41 Pfahl, sogenannte Eiserne Hand
Kapellenweg 14, an der Straße nach Kelheim
(Standort)
Wegkapelle Satteldachbau mit offener Vorhalle und Stufengiebel, mit spitzbogigen Öffnungen und Blendarkaden, neugotisch, Ende 19. Jahrhundert D-2-73-152-42 Wegkapelle
Kelheimer Straße 29
(Standort)
Gasthaus Zweieinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau in Jura-Bauweise mit Vorschussgiebel, 17./18. Jahrhundert, zweigeschossiger traufständiger Flügelbau mit segmentbogiger Toreinfahrt, 1849 D-2-73-152-38 Gasthaus
Kelheimer Straße 35
(Standort)
Hoftor Spitzbogige Form mit Schlussstein, darauf herzförmiger Wappenschild, Sandstein, bezeichnet „1600“ D-2-73-152-37 Hoftor
Kelheimer Straße 41
(Standort)
Forstamt Zweieinhalbgeschossiger traufständiger Satteldachbau, mit geohrter Portalrahmung, bezeichnet „1730“ D-2-73-152-36 Forstamt
Skt.-Georg-Straße 2; Skt.-Georg-Straße 4
(Standort)
Katholische Kirche St. Georg Saalkirche mit Walmdach und eingezogenem Rechteckchor, wohl 12. Jahrhundert, Chorturm mit Steildach und Stufengiebeln, romanisch, Turmerhöhung und Einwölbung des Langhauses um 1600, Langhaus 1833 erweitert; mit Ausstattung

Kapelle St. Sebastian, Satteldachbau mit eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, spätgotisch; mit Ausstattung

Friedhofsbefestigung, an drei Seiten erhalten, ursprünglich höhere Mauern, spätmittelalterlich

Kriegerdenkmal für die Gefallenen beider Weltkriege, überlängte Ädikulaform mit Pilasterrahmung, im Inneren Kruzifix, niederknieender Soldat vor Inschrifttafeln, bezeichnet „1921“

D-2-73-152-35 Katholische Kirche St. Georg
weitere Bilder
Skt.-Georg-Straße 4
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Schweifgiebel und Putzstreifengliederungen, Ende 19. Jahrhundert, im Kern älter D-2-73-152-39 Pfarrhaus

Irnsing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kelsstraße 20
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Satteldachbau in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, um Mitte 19. Jahrhundert D-2-73-152-43 BW
Kelsstraße 38
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliges Brauereigebäude Wuchtiger dreigeschossiger Satteldachbau, traufseitig mit segmentbogigen Lanzettfenstern, bezeichnet „1878“

Rückgebäude, zweigeschossig mit Satteldach, 19. Jahrhundert, weitläufige Kelleranlage

Anschließend Torbogen

D-2-73-152-44 Wohnhaus, ehemaliges Brauereigebäude
Kelsstraße 59
(Standort)
Katholische Kirche Unsere Liebe Frau Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Rechteckchor, Chorturm mit Spitzhelm, frühgotisch, um 1300, im 18. Jahrhundert barockisiert, Turmaufbau und Langhauserweiterung 1858; mit Ausstattung

Friedhofsbefestigung, mittelalterliche Mauern, romanisches Friedhofstor

Kapelle St. Michael, doppelgeschossiger Satteldachbau über unregelmäßigem Grundriss, 14. Jahrhundert; mit Ausstattung; neben dem Friedhofstor

D-2-73-152-45 Katholische Kirche Unsere Liebe Frau
Schloßstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Schloss Dreigeschossiger Krüppelwalmbau mit Konsolgesims und Portalrahmung, Aufzugsgaube zur östlichen Traufseite, 17. Jahrhundert

Zweiflügeliger zweigeschossiger Stadel mit Krüppelwalmdach, wohl 18. Jahrhundert

D-2-73-152-46 Ehemaliges Schloss

Marching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Eichelberg 4; Am Eichelberg 10, an der Straße nach Neustadt
(Standort)
Wegkapelle Kleiner Satteldachbau mit halbrundem Schluss, mit Eckrustizierung, 19. Jahrhundert D-2-73-152-50 BW
Beilngrieser Straße 8; Beilngrieser Straße 10; Kirchenberg, westlich der Kirche
(Standort)
Rest eines Rundturms, sogenannter Feiglturm, zur ehemaligen Burg gehörig Bruchsteinmauerwerk, 14. Jahrhundert D-2-73-152-48 Rest eines Rundturms, sogenannter Feiglturm, zur ehemaligen Burg gehörig
Beilngrieser Straße 27
(Standort)
Kleiner Bauernhof, Wohnstallhaus Erdgeschossig, mit Greddach, um Mitte 19. Jahrhundert D-2-73-152-49 BW
Sankt-Hypolit-Weg 1
(Standort)
Katholische Kirche Unserer Lieben Frau Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Rechteckchor, barock über mittelalterlichem Kern, Chorturm mit Spitzhelm, um 1600, neuromanisch verändert, wohl um 1900; mit Ausstattung

Seelenkapelle, Steildachbau, traufseitig mit liegendem Ovalfenster, 16. Jahrhundert

Friedhofsbefestigung aus Bruchsteinmauern, wohl spätmittelalterlich

D-2-73-152-47 Katholische Kirche Unserer Lieben Frau

Mauern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dr.-Schnittmann-Ring 11; Dr.-Schnittmann-Ring 17
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau Saalkirche mit Steildach und eingezogenem Rechteckchor, Chorturm mit Spitzhelm, romanisch, obere Teile 17. Jahrhundert, Langhaus erste Hälfte 17. Jahrhundert; mit Ausstattung

Kirchhofmauer, barock

Seelenkapelle, Satteldachbau mit barocken Ovalfenstern, 1721

D-2-73-152-52 Katholische Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau
weitere Bilder

Mühlhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Geibenstettener Straße 16
(Standort)
Turm der ehemaligen Kirche St. Vitus Über quadratischem Grundriss, mit Pyramidendach und Schlitzfenstern, romanisch, Dachwerk von 1965 D-2-73-152-54 Turm der ehemaligen Kirche St. Vitus
Siegenburger Straße 37
(Standort)
Katholische Kirche St. Jakob Saalkirche mit Steildach und eingezogenem Rechteckchor, mit Chorturm, romanisch, Turm spätgotisch und 1718 erhöht, Langhaus barockisiert; mit Ausstattung D-2-73-152-55 Katholische Kirche St. Jakob
Siegenburger Straße 51
(Standort)
Bauernhof, Wohngebäude Zweigeschossiger Walmdachbau mit neobarocker Fassadengestaltung und Schweifgiebel, um 1900

Stallstadel, im Dachraum ehemalige Hopfendarre, Steilsatteldachbau mit korbbogigen Torbögen nach Westen, aus Bruchstein- und Ziegelmauerwerk, erste Hälfte 19. Jahrhundert

D-2-73-152-68 Bauernhof, Wohngebäude
Siegenburger Straße 60
(Standort)
Antoniuskapelle Saalbau mit Steildach, dreiseitig geschlossen, mit spitzbogigen Fenstern und gestuften Strebepfeilern, neugotisch, um 1879; mit Ausstattung D-2-73-152-56 Antoniuskapelle

Niederulrain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 12
(Standort)
Katholische Kirche Mariä Heimsuchung Saalkirche mit Steildach und dreiseitig geschlossenem Chor, polygonaler Giebelreiter mit Zwiebelhaube, romanisch, Chor um 1600 erneuert, Ausbau des Langhauses im 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Kirchhofummauerung, wohl 18. Jahrhundert

D-2-73-152-57 Katholische Kirche Mariä Heimsuchung

Oberulrain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Abensberger Straße 13
(Standort)
Katholische Kirche St. Achatius Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Rechteckchor, Chorturm mit geknicktem Spitzhelm, spätromanisch, 12./13. Jahrhundert, Turm wohl im späten 16. Jahrhundert erhöht; mit Ausstattung D-2-73-152-58 Katholische Kirche St. Achatius

Schwaig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchstraße 22
(Standort)
Katholische Kirche St. Georg Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Rechteckchor, Chorturm mit Spitzhelm, Langhaus traufseitig in sichtbarem Natursteinmauerwerk, spätes 12./frühes 13. Jahrhundert, barockisiert, Turmabschluss wohl 19. Jahrhundert; mit Ausstattung

Kirchhofmauer, wohl 19. Jahrhundert

D-2-73-152-60 Katholische Kirche St. Georg

Sittling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nummer 19
(Standort)
Bauernhof in Hakenform; Wohnhaus Erdgeschossig, mit Greddach, um Mitte 19. Jahrhundert D-2-73-152-65 BW
Sittling 200
(Standort)
Katholische Kirche St. Ulrich und Wolfgang Saalkirche mit Steildach und quadratischem Chor in Verlängerung des Langhauses, Chorturm mit Spitzhelm, romanisch, Anfang 13. Jahrhundert, Turm im 17./18. Jahrhundert um das Oktogon erhöht, Spitzhelm wohl 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-152-61 Katholische Kirche St. Ulrich und Wolfgang
Sittling 202
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger Flachsatteldachbau, in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, 18. Jahrhundert; Stallstadel, eingeschossiger Greddachbau mit segmentbogigen Toreinfahrten, Bruchsteinmauerwerk mit Ziegelstein, 19. Jahrhundert D-2-73-152-64 Bauernhaus
Sittling 210
(Standort)
Dreiseithof, Wohnhaus Erdgeschossiger Flachsatteldachbau, in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, um Mitte 19. Jahrhundert

Stadel, eingeschossiger Satteldachbau mit korbbogigen Toreinfahrten, 1854

Schuppen, kleiner Greddachbau, wohl Mitte 19. Jahrhundert

D-2-73-152-63 Dreiseithof, Wohnhaus
Sittling 225
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiger Greddachbau mit Putzstreifengliederung und kleinen gotisierenden Vierpassfenstern im Giebel, Bruchsteinmauerwerk, drittes Viertel 19. Jahrhundert D-2-73-152-62 Wohnstallhaus

Umbertshausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Umbertshausen
(Standort)
Privatkapelle Saalbau mit Satteldach und eingezogener Chorapsis, mit ädikulaartiger Vorhalle, wuchtiger Dachreiter mit Spitzhelm, bezeichnet „1903“ D-2-73-152-66 Privatkapelle

Wöhr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alte Donaustraße 13
(Standort)
Katholische Kapelle Unserer Lieben Frau im Eichreis Kleiner Barockbau, 1759; mit Ausstattung D-2-73-152-67 Katholische Kapelle Unserer Lieben Frau im Eichreis

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]