Liste der Baudenkmäler in Siegenburg

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des niederbayerischen Marktes Siegenburg aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Siegenburg

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederumelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Karbonen
(Standort)
Sogenanntes Deutschmeister-Denkmal zum Gedächtnis an die Gefallenen des K. und K. Infanterieregiments Hoch- und Deutschmeister Nr. 4 in der Schlacht bei Abensberg 1809 In Form eines großen Kruzifixes, mit dem Gekreuzigten als Bronzeguss auf einem Holzkreuz, von Sebastian Osterrieder, 1911 D-2-73-172-8 BW
Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Ulrich Spätgotischer Saalbau mit eingezogenem Chor und südseitigem Kirchturm, 15. Jahrhundert, im Inneren im 18. Jahrhundert barockisiert, Turmabschluss mit Rhombendach und Lourdesgrotte im Westen, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-172-10 Katholische Pfarrkirche St. Ulrich
Kirchplatz 4
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Wohnhaus, zweigeschossiger, verputzter Steilgiebelbau mit barocken Putzgliederungselementen, Ende des 17./Anfang des 18. Jahrhunderts

Gemauerter, verputzter Stadel, Mitte 19. Jahrhundert, Krüppelwalmdach wohl Anfang 20. Jahrhundert

Gemauerte Einfriedung

D-2-73-172-11 Ehemaliger Pfarrhof
Nähe Siegenburger Straße
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges 1914–1918 Dreiteilige Anlage, im Zentrum eine auf einem erhöhten Postament mit Inschriftentafel aufragende Säule mit der Darstellung der Immaculata, flankiert von je einer betenden Soldatenfigur auf einem niederen Postament, um 1920 D-2-73-172-12 Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges 1914–1918
Schulweg 2
(Standort)
Ehemalige Schule Zweigeschossiger, verputzter Ziegelbau mit Walmdächern, 1907 D-2-73-172-16 BW

Siegenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Antoniusstraße 4
(Standort)
Epitaph Zweizoniges Hochrelief aus Rotmarmor mit Darstellungen von Gottvater und dem Gekreuzigten nebst Stiftern, heute im Eingangsbereich der Herzog-Albrecht-Mittelschule, 16./17. Jahrhundert D-2-73-172-1 BW
Herrenstraße 16
(Standort)
Ehemaliges Söldnerhaus Eingeschossiger verputzter Blockbau mit Greddach, 1717 (dendrochronologisch datiert) D-2-73-172-14 Ehemaliges Söldnerhaus
Hofmark 2
(Standort)
Schlossanlage errichtet anstelle der alten Burg Siegenburg Wohl von Leonhard Pilbis, Mitte des 16. Jahrhunderts, ehemaliges Herrenhaus, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fledermausgauben und zwei Eckerkertürmchen mit Zwiebelhauben an der Ostseite, im Kern 16. Jahrhundert, nach Brand Anfang der 1920er Jahre teilerneuert

Ökonomiegebäude, großes, erdgeschossiges Stallgebäude mit Krüppelwalmdach, 16./17. Jahrhundert

Ökonomiegebäude, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau, im Kern 16./17. Jahrhundert

Zweibogige Brücke mit Tor und Resten der Umfassungsmauer, im Kern 16. Jahrhundert

D-2-73-172-2 Schlossanlage errichtet anstelle der alten Burg Siegenburg
Hopfenstraße 3
(Standort)
Zugehörige überdachte Treppenanlage 18./19. Jahrhundert D-2-73-172-3 BW
Ingolstädter Straße 4
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Erdgeschossiger, verputzter Traufseitbau mit Satteldach und Stichbogenfenstern, nach 1850

Stallanbau, erdgeschossiger, verputzter Satteldachbau, zeitgleich

D-2-73-172-17 Ehemaliges Handwerkerhaus
Ingolstädter Straße 8
(Standort)
Wohn- und Wirtschaftsgebäude Zweigeschossiger, verputzter Ziegelbau in Hakenform mit Satteldach und Fassadenputzgliederung, 1885, Wirtschaftsteil um 1900 auf Höhe des Wohnteils aufgestockt D-2-73-172-18 Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Ingolstädter Straße 30
(Standort)
Dreiseithof, ehemaliger Einödhof, Zehent zur Kartause Prüll, Regensburg Wohnstallgebäude, zweigeschossiger, verputzter Bruchsteinbau mit Satteldach, erste Hälfte 18. Jahrhundert, Aufstockung um ein Geschoss und Putzgliederung, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

Stallgebäude, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau. erste Hälfte 19. Jahrhundert

Scheune, eingeschossiger verputzter Bruchsteinbau mit Taubenhaus, erste Hälfte 18. Jahrhundert, zweite Hälfte 18. Jahrhundert bzw. frühes 19. Jahrhundert aufgestockt und mit einem Satteldach versehen

Erdkeller an der Ingolstädter Straße, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

D-2-73-172-15 Dreiseithof, ehemaliger Einödhof, Zehent zur Kartause Prüll, Regensburg
Ingolstädter Straße 34
(Standort)
Ehemalige kommunale Lagerhalle mit Hopfendarre Traufseitiger, zwei- bis dreigeschossiger Massivbau mit asymmetrischem, flach geneigtem Satteldach und Darrenanbau, Kernbau im Osten 1899, Erweiterung nach Westen 1929 und nach Norden 1950 D-2-73-172-26 Ehemalige kommunale Lagerhalle mit Hopfendarre
Landshuter Straße 3
(Standort)
Pfarrkirche St. Nikolaus Neubarocker Wandpfeilerbau, unter Verwendung des Vorgängersüdturms von 1816, heute Nordturm mit Welscher Haube, nach Plänen von Architekt Joseph Elsner, 1892–1893; mit Ausstattung

Lourdesgrotte, kleiner Saalbau mit reicher neubarocker Fassadenzier, nach Plänen von Architekt Joseph Elsner, 1894; mit Ausstattung

D-2-73-172-4 Pfarrkirche St. Nikolaus
weitere Bilder
Marienplatz 1
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliges Gesindehaus der Brauerei Loibl Zweigeschossiger und verputzter Ziegelbau mit Satteldach, Mitte 19. Jahrhundert, mit östlichem Stallanbau, zweigeschossiger und verputzter Ziegelbau, Ende 19. Jahrhundert

Stadl, eingeschossiger und verputzter Ziegelbau mit steilem Satteldach, Ende 19. Jahrhundert

D-2-73-172-25 Wohnhaus, ehemaliges Gesindehaus der Brauerei Loibl
Marienplatz 15
(Standort)
Ehemaliges Bürgerhaus, dann Brauereigasthof der Brauerei Loibl Dreigeschossiger, verputzter Satteldachbau, 17. Jahrhundert, im Kern älter, Umbau am Türstock bezeichnet „1810“, Aufstockung der Südseite um ein drittes Geschoss, mit Firständerung und Fassadenzier, 1888 D-2-73-172-6 Ehemaliges Bürgerhaus, dann Brauereigasthof der Brauerei Loibl
Marienplatz
(Standort)
Mariensäule kannelierte Säule mit korinthischem Kapitell auf Postament mit Bandelwerkkartuschen, als oberen Abschluss Marienstatue aus vergoldetem Zinkguss, von Andreas Haberstroh,

1878 Gusseiserne Einfriedung, bezeichnet „1886“

D-2-73-172-5 Mariensäule
Schartstraße 2
(Standort)
Wohnhaus, jetzt Gastwirtschaft Zweigeschossiger Blockbau mit Greddach, 18. Jahrhundert D-2-73-172-7 Wohnhaus, jetzt Gastwirtschaft
Schartstraße 6
(Standort)
Hopfenhalle Dreieinhalbgeschossiger Mauerwerksbau mit Fachwerk- Kniestock, steiles Satteldach über Aufschieblingen mit großem Überstand, Darrenturm mit Lüftungsreiter an der nördlichen Traufseite, 1910/11; mit Ausstattung D-2-73-172-19 Hopfenhalle

Tollbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tollbach 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Maria Kleiner, spätgotischer Saalbau mit Satteldach und südseitigem Turm, 15. Jahrhundert, barocker Ausbau im 18. Jahrhundert, Turmabschluss 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-172-13 Katholische Filialkirche St. Maria

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]