Liste der Baudenkmäler in Elsendorf

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Elsendorf aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Elsendorf
Schloss in Ratzenhofen

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Elsendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Mainburger Straße 1
(Standort)
Pfarrhof, ehemalige Almosenstiftung Zweigeschossiger Walmdachbau mit Profilgesims, barock, 1713, Erdgeschoss von 1588

Nebengebäude, wohl ehemaliges Backhaus, erdgeschossiger Krüppelwalmbau, wohl 1713

D-2-73-163-10
Pfarrhof, ehemalige Almosenstiftung
Mainburger Straße 10
(Standort)
Katholische Kirche Mariä Unbefleckte Empfängnis Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, schlanker Westturm mit Oktogon und Laternenkuppel, 1718, auf älterer Grundlage; mit Ausstattung. Die Langhausfresken Immaculata in Himmelsglorie über Heiligen, Marienleben, Embleme, an den Wänden Apostel sowie zwei Kreuzwegstationen wurden von dem Kirchenmaler Josef Wittmann im Jahre 1907 gemalt; sie zählen zu den wichtigen Hauptwerken des Neubarock.

Grabsteine auf dem Friedhof, Neurenaissance, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Seelenkapelle, Steildachbau über rechteckigem Grundriss, 18. Jahrhundert

Ölbergkapelle, Halbwalmdachbau mit Ölbergszene, 1603

Leichenhalle, Pultdachbau über rechteckigem Grundriss, offene Vorhalle mit Glasbauwand, freistehender Glockenturm, wohl erste Hälfte der 1960er Jahre

Kriegerdenkmal für die Gefallenen beider Weltkriege, Steinobelisk mit Patrona Bavariae, auf Stufenpostament, Anfang 1920er Jahre, später mit Inschriftplatten erweitert

D-2-73-163-11
Katholische Kirche Mariä Unbefleckte Empfängnis
weitere Bilder
Rottenburger Straße 20
(Standort)
Katholische Kapelle St. Johannes der Täufer Saalbau mit Satteldach, dreiseitig geschlossen, mit turmartigem Giebelreiter und polygonaler Pfeilervorhalle, 1771; mit Ausstattung D-2-73-163-13
Katholische Kapelle St. Johannes der Täufer

Allakofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Allakofen 10
(Standort)
Katholische Kirche St. Xystus Saalkirche mit Satteldach und einseitig eingezogenem Kastenchor, Chorturm mit Steildach und Fialgiebeln, Ziegelstein, im Kern frühgotisch, im 15. Jahrhundert erweitert, Langhaus barock umgebaut; mit Ausstattung D-2-73-163-2
Katholische Kirche St. Xystus

Appersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 20
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger Steildachbau mit Putzrahmungen, zweigeschossiger Traufseitflügel mit Steildach nach Süden, Figurennische zur Nordostecke, wohl 18. Jahrhundert, Traufseitflügel 19. Jahrhundert D-2-73-163-8 BW
Kirchweg 3, Nähe Kirchweg
(Standort)
Pfarrhof Verputzter Massivbau in Hanglage mit Satteldach, profiliertem Kranzgesims, Aufzugsarm und Aufzugsluken, 18. Jahrhundert

Pfarrstadel, eingeschossiger Steildachbau, 18./19. Jahrhundert

Hoftor, mit quadratischen Steinpfeilern, 18. Jahrhundert

D-2-73-163-7
Pfarrhof
Kirchweg 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Petrus Saalkirche mit Steildach und dreiseitig geschlossenem Chor, Flankenturm mit Oktogon und eingeschnürter Zwiebelhaube, 18. Jahrhundert, Langhaus 1886 erweitert; mit Ausstattung

Friedhofsmauer, 18./19. Jahrhundert

D-2-73-163-3
Katholische Pfarrkirche St. Petrus

Hartlmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unterfeld
(Standort)
Wegkapelle Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit Spitzbogenfenstern, bezeichnet mit 1847; mit Ausstattung D-2-73-163-15
Wegkapelle

Haunsbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lindenstraße 13
(Standort)
Katholische Kirche Heilig Kreuz Saalkirche mit Satteldach und eingezogener halbrunder Chorapsis, Chorturm mit Spitzhelm, Chorapsis romanisch, Langhaus und Turmaufbau barock, 18. Jahrhundert, Langhaus um 1900 nach Westen verlängert; mit Ausstattung D-2-73-163-16
Katholische Kirche Heilig Kreuz
Lindenstraße 13
(Standort)
Seelenkapelle Steildachbau über rechteckigem Grundriss, mit Lanzettfenstern, wohl 19. Jahrhundert, im Kern spätgotisch D-2-73-163-16 zugehörig
Seelenkapelle
Lindenstraße 14
(Standort)
Wohnstallhaus Eingeschossiger Greddachbau, 18./19. Jahrhundert D-2-73-163-17 BW

Horneck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Horneck 13
(Standort)
Katholische Kapelle St. Nikolaus Saalkirche mit wenig eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, barock, im Kern spätgotisch, turmartiger Giebelreiter mit Oktogon und Spitzhelm, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-163-18
Katholische Kapelle St. Nikolaus

Margarethenthann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchberg 3
(Standort)
Katholische Kirche St. Margaretha Saalkirche mit Steildach und eingezogenem, segmentbogig geschlossenem Chor, Westturm mit Oktogon und Spitzhelm, Mitte 18. Jahrhundert, Turmhelm von 1948; mit Ausstattung D-2-73-163-19
Katholische Kirche St. Margaretha
St 2142; A 90; Lochberg, an der Straße nach Pfeffenhausen
(Standort)
Feldkreuz Gusseisernes Kruzifix auf quaderartigem Postament, darauf Blendmaßwerk mit Inschrift, bezeichnet mit „1879“ D-2-73-163-20
Feldkreuz

Mariabrünnl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brünnlweg 3
(Standort)
Katholische Kapelle Mariä Heimsuchung, sogenannte Brünnlkapelle Saalbau mit Halbwalmdach und leicht eingezogenem Kastenchor, Dachreiter mit Zwiebelhaube, 1788; mit Ausstattung

Klause, eingeschossiger Satteldachbau, mit Anbau, gleichzeitig

D-2-73-163-4
Katholische Kapelle Mariä Heimsuchung, sogenannte Brünnlkapelle

Mitterstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hornecker Straße 17
(Standort)
Kapelle Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit spitzbogigen Fenstern, Giebelreiter mit Spitzhelm, wohl erste Hälfte 20. Jahrhundert D-2-73-163-21
Kapelle

Randlkofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kreut
(Standort)
Ortskapelle Rechteckiger Satteldachbau mit halbrundem Schluss, mit Volutengiebel und turmartigem Giebelreiter, neubarock, Anfang 20. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-163-22
Ortskapelle
Randlkofen 1
(Standort)
Wohnhaus eines Gutshofes Zweigeschossiger Massivbau mit Schopfwalmdach und Putzgliederungen, mit Auslucht und Balkon zur östlichen Giebelseite, um 1920 D-2-73-163-27 BW

Ratzenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 32
(Standort)
Schloss Ratzenhofen Zweigeschossige Vierflügelanlage mit Walmdach, Innenhof mit Arkadengang, Schlosskapelle St. Georg im Obergeschoss des Westflügels, dreiseitig aus der Fassadenflucht austretend, mit verschindeltem Glockentürmchen, 1767–71, erneuert 1913; mit Ausstattung

Torpfeiler am Eingang, mit Felderungen und Kugelaufsätzen, 18./19. Jahrhundert

Gartenhaus, pavillonartiger dreigeschossiger Flachsatteldachbau, Untergeschosse massiv, drittes Geschoss Holzbauweise, Mitte 19. Jahrhundert

D-2-73-163-1
Schloss Ratzenhofen
weitere Bilder

Sankt Anton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Antonifeld
(Standort)
Feldkapelle zu den Vierzehn Nothelfern Kleiner Rechteckbau mit Satteldach und Halbrundgiebeln, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-163-25
Feldkapelle zu den Vierzehn Nothelfern
Nähe Sankt Anton
(Standort)
Feldkapelle Rechteckbau mit geschindeltem Mansardwalmdach und Putzfelderungen, 18. Jahrhundert D-2-73-163-24
Feldkapelle
Sankt Anton
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche St. Anton Saalkirche mit Steildach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Giebelreiter mit Zwiebelhaube, hochbarocke Fassadengestaltung, 1715; mit Ausstattung D-2-73-163-23
Katholische Wallfahrtskirche St. Anton

Wolfshausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wolfshausen 5
(Standort)
Katholische Kapelle St. Nikolaus Saalkirche mit Steildach und eingezogenem Kastenchor, Flankenturm mit Oktogon und Zwiebelhaube, 18. Jahrhundert, im Kern romanisch; mit Ausstattung D-2-73-163-26
Katholische Kapelle St. Nikolaus

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Elsendorf
Ratzenhofer Straße 1
(Standort)
Bauernhaus Stattliches Bauernhaus, erdgeschossig, mit Kniestock, Segmentbogenfenstern und Putzgliederungen, Ende 19. Jahrhundert D-2-73-163-12
Bauernhaus
Appersdorf
Haus Nummer 2 1/3
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig, mit Greddach, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-163-5 BW
Appersdorf
Haus Nummer 9
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig, mit Greddach, bezeichnet mit 1806 D-2-73-163-6 BW
Appersdorf
Haus Nummer 20 1/2
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig mit Greddach, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-163-9 BW
Grubmühle
Grubmühle
(Standort)
Wappentafel Bezeichnet mit 1609 D-2-73-163-14 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]