Liste der Baudenkmäler in Kirchdorf (Hallertau)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der bayerischen Gemeinde Kirchdorf aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Kirchdorf

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 33
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Zweigeschossiger Greddachbau in Holz- Blockbauweise, mit Dachhäuschen und Fledermausgauben, 18. Jahrhundert D-2-73-139-1
Ehemaliger Pfarrhof
Hauptstraße 39
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Elisabeth Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Chorflankenturm nach Norden mit Steildach, Turmunterbau wohl 14. Jahrhundert, um 1600 erhöht, Chor aus dem 15. Jahrhundert, um 1750 barockisiert, Langhaus um 1750, 1920/21 nach Westen verlängert; mit Ausstattung

1956 Langhausdeckenfresko Rosenwunder Elisabeth mit göttlichen Tugenden, Empfang Elisabeth im Himmel durch Maria und Trinität, darunter barmherzige Ordensfrauen, gemalt von dem Kunstmaler Josef Wittmann, Maler des Neubarock. Der Entwurf hat sich erhalten und befindet sich mit den Entwürfen zur kirchlichen Malerei im Diözesanmuseum Regensburg

Kirchhofmauer mit Grabdenkmälern des 17. bis 19. Jahrhunderts, wohl 18./19. Jahrhundert

D-2-73-139-2
Katholische Pfarrkirche St. Elisabeth
Hauptstraße 41
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Putzbändern und Streifenrustika im Erdgeschoss, Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung

Zugehöriges Waschhaus, winkelförmiger eingeschossiger Bau mit Flachsatteldach, wohl Ende 19. Jahrhundert

D-2-73-139-8 BW
Rohrer Straße 9
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiges Greddachhaus, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-139-3 BW

Mantelkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obermantelkirchen 12
(Standort)
Katholische Kirche St. Petrus Saalkirche mit Steildach und dreiseitigem Chorschluss, Ende 16./Anfang 17. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert barockisiert, Chorflankenturm mit Oktogon und Spitzhelm, 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-139-6
Katholische Kirche St. Petrus

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]