Liste der Baudenkmäler in Mötzing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Gemeinde Mötzing zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen der Gemeinde Mötzing

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mötzing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kastnerstraße; Kastnerstraße 58; Laaberallee
(Standort)
Kath. Benefiziumskirche Maria Immaculata Saalbau mit abgewalmtem Satteldach, Flankenturm mit Zwiebelhaube und Giebelfassade mit Vorbau und Pilastergliederung, Chor und Turm gotisch, Langhaus im Kern romanisch, Erweiterung im Barock und Ende 19. Jahrhundert in Neurenaissanceformen; mit Ausstattung,

am Langhaus Seelenhaus mit gotischer Pietà, um 1430;

Friedhofsmauer, 18. /19. Jahrhundert

D-3-75-171-1 Kath. Benefiziumskirche Maria Immaculata
Laaberallee 3
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit Kniestock, Vorschussgiebel und Putzgliederungen, um 1900 D-3-75-171-14 Ehemaliges Benefiziatenhaus

Dengling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ammerstraße 2
(Standort)
Zugehöriger Stall Satteldachbau mit Bogenöffnungen und böhmischen Gewölben, 19. Jahrhundert D-3-75-171-3 BW
Sankt-Markus-Straße 16
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Markus Saalbau mit abgewalmtem Satteldach und Flankenturm mit Spitzdach, Langhaus romanisch, im 18. Jahrhundert verlängert, Chor spätgotisch, 15. Jahrhundert;

Friedhofsmauer, teilweise mit Stützpfeiler, in der Anlage wohl mittelalterlich

D-3-75-171-4 Katholische Filialkirche St. Markus

Schafhöfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schafhöfen 1; Schafhöfen 5; Schafhöfen 7; Schafhöfen 7; Schafhöfen 5; Schafhöfen 1
(Standort)
Gut Schafhöfen Gutsarbeiterhaus (nördlicher Kopfbau), zweigeschossiger Walmdachbau mit Hoftor;

Stallstadel, zweigeschossiger Satteldachbau mit Wohngeschoss und Gewölbe;

Gutsarbeiterhaus (südlicher Kopfbau), zweigeschossiger Walmdachbau;

Stallstadel, zweigeschossiger Satteldachbau mit Wohngeschoss, profanierte Kapelle St. Jakobus mit abgewalmtem Satteldach, Dachreiter mit Welscher Haube und gesprengtem Wappengiebel; Ende 17. Jahrhundert, Umbauten im 19. Jahrhundert

D-3-75-171-5 Gut Schafhöfen

Schönach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 20
(Standort)
Kath. Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin Saalbau mit eingezogenem Chor, Flankenturm mit Zwiebelhaube und Pilastergliederung, neubarock, 1921–22; mit Ausstattung D-3-75-171-7 Kath. Pfarrkirche Maria Rosenkranzkönigin
Hauptstraße; Schlossstraße; Sankt-Vitus-Straße; Eichenweg; Nähe Schlossallee; Schlossallee
(Standort)
Schloss Schönach Hauptgebäude dreigeschossiger Walmdachbau mit Pilastergliederung, 1702 wohl von Giovanni Antonio Viscardi; mit Ausstattung;

Nördlicher Außenpavillon, zweigeschossiger Zeltdachbach mit Putzgliederungen, 1707, anschließend eingeschossiger Satteldachbau;

Südlicher Außenpavillon, zweigeschossiger Zeltdachbau mit Putzgliederungen, 1707, anschließend eingeschossiger Satteldachbau;

Östlicher Außenpavillon, später Forsthaus, zweigeschossiger Zeltdachbau mit Putzgliederungen 1708, anschließend eingeschossiger Satteldachbau;

Westliches Schlosstor, Pfeiler mit profilierten Deckplatten, 1708;

Schlossallee auf die Westseite zuführend;

Schlossparkmauer mit Kanzeln und Pfeilern mit Aufsätzen; 1. Viertel 18. Jahrhundert

D-3-75-171-10 Schloss Schönach
Schloßstraße 3; Sankt-Vitus-Straße 12; Sankt-Vitus-Straße 14; Sankt-Vitus-Straße 10; Schloßstraße 3; Sankt-Vitus-Straße 10; Sankt-Vitus-Straße 12; Sankt-Vitus-Straße 14
(Standort)
Ökonomiehof des Schlosses östlich giebelständiger Stadel mit Krüppelwalmdach und Wohnungen;

westlich, traufständiger Stadel mit Krüppelwalmdach und Aufzugsgaube, daran Stadel mit Halbwalm- und Walmdach;

Torhaus mit Toreinfahrt, eingeschossiger Krüppelwalmdachbau (teilweise erneuert) und zwei Pfeiler mit Aufsätzen;

östliche Schlosseinfahrt mit Allee, Tor aus zwei Pfeilern mit Aufsätzen und zwei Remisen, eingeschossige Satteldachbauten; 1707 und 1. Viertel 18. Jahrhundert

D-3-75-171-8 Ökonomiehof des Schlosses
Sankt-Martin-Straße 10; Äußere Au
(Standort)
Ehemalige katholische Pfarrkirche St. Martin jetzt Friedhofskirche, Saalbau mit eingezogenem Chor, Flankenturm mit Zwiebelhaube und Pilastergliederung, Chor und Turmuntergeschosse gotisch, Langhaus barock, 1894 erweitert; mit Ausstattung;

Reste der Friedhofsmauer, 18. Jahrhundert

D-3-75-171-9 Ehemalige katholische Pfarrkirche St. Martin

Unterhaimbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchstraße 39
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Margareta Saalbau mit abgewalmtem Satteldach und Westturm mit Zwiebelhaube, um 1730; mit Ausstattung D-3-75-171-13 Katholische Filialkirche St. Margareta
Kirchstraße 39
(Standort)
Grabmal der Familie Scheid mit Ädikularahmung, Beton, Kalkstein und Bronze, um 1913/15;

Grabmal der Fam. Scheid, Stele mit Relief des Guten Hirten, Beton, um 1913

D-3-75-171-13 Grabmal

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Mötzing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien