Liste der Baudenkmäler in Nittendorf

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des Oberpfälzer Marktes Nittendorf zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Nittendorf

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nittendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchstraße 3
(Standort)
Kath. Pfarrkirche St. Katharina Saalbau mit Satteldach, um 1730, und gotischem Ostturm mit Spitzdach; mit Ausstattung, Friedhofsmauer, 18. Jahrhundert D-3-75-175-1 Kath. Pfarrkirche St. Katharina

Ebenwies[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Fallwiese; An der Schleuse 1
(Standort)
Kammerschleuse mit gemauerten Seitenwänden; zugehöriger Kanal; 1835/36; Schleusenwärterhaus, eingeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Dachüberstand, um 1900. D-3-75-175-28 Kammerschleuse

Eichhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Von-Rosenbusch-Straße 3
(Standort)
Allianzwappen barock, Sandstein, bez. 1692. D-3-75-175-2 Allianzwappen
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Von-Rosenbusch-Straße 8; Von-Rosenbusch-Straße 3
(Standort)
Schloss Eichhofen dreigeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Treppengiebel, Eckerkern, Renaissanceportal und westlichem Flügel, um 1580, Umbau um 1720/30, Fassaden 1866 von Ludwig Foltz, 1939 purifizierende Sanierung; Gartenmauer, teilweise mit Zinnen und Straßenportal, neugotisch, um 1866 wohl von Ludwig Foltz. D-3-75-175-3 Schloss Eichhofen
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Etterzhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Amberger Straße 6; Wagnerberg
(Standort)
Ehem. Schloss Etterzhausen zweigeschossiger, gegliederter Walmdachbau mit Mittelrisalit mit gerundeten Ecken und Kutscheneinfahrt, Turm mit Kuppel, rückseitig Zwerchflügel mit Altane, im Kern 1590, Wiederaufbau nach Dreißigjährigem Krieg, Instandsetzung 1769, Umbau in klassizistischen Formen 1799 wohl durch Joseph Sorg; Landschaftsgarten mit Resten von Möblierung, Einfriedung mit Pfosten und Gusseisenzaun, und Gartenmauer, 18./19. Jahrhundert, mit Inschriftstein, bez. 1696; zugehöriger Keller im Hang gegenüber, 18./19. Jahrhundert oder älter. D-3-75-175-5 Ehem. Schloss Etterzhausen
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Bahnhofstraße 5; Bahnhofstraße 7; Bahnhofstraße 9; Bahnhofstraße 11
(Standort)
Bahnhof dreiteilige, symmetrische Anlage aus dreigeschossigem Empfangsgebäude, Flachsatteldachbau mit Mittelrisalit und Werksteingliederungen, zwei zweigeschossigen Nebengebäuden mit Flachsatteldächern und Werksteingliederungen und gusseisernen Bahnsteighalle, bez. 1872 von I. W. Spaeth, Inbetriebnahme 1873. D-3-75-175-23 Bahnhof
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Kirchbergstraße 9
(Standort)
Kath. Expositurkirche St. Michael gestelzter Saalbau mit abgewalmtem Satteldach, Flankenturm mit Spitzdach, 1937/38 von Franz Günthner; mit Ausstattung. D-3-75-175-6 Kath. Expositurkirche St. Michael
Nürnberger Straße 13; Nürnberger Straße 13a
(Standort)
Ehem. Schlossökonomie Dreiflügelanlage, im Ostflügel Wohnhaus, zweigeschossiger und traufständiger Halbwalmdachbau mit Putzgliederungen, seitlich Wirtschaftsflügel mit Walmdach, korbbogigen Toren und Aufzugsgaube, Mitte 18. Jahrhundert; ehem. Schlossbrauerei, zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Putzgliederungen, rundbogigen Öffnungen und rückwärtigen Anbauten, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-3-75-175-8 Ehem. Schlossökonomie
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Nürnberger Straße 15; Nürnberger Straße 13
(Standort)
Ehem. Brauereigaststätte zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit Kniestock und Dachüberstand; Nebengebäude, zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Fachwerkobergeschoss und Ziegelausfachung, Aufzugsbauen und Perrondach; um 1880. D-3-75-175-9 Ehem. Brauereigaststätte
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Nürnberger Straße 17
(Standort)
Gasthof zweigeschossiger und traufständiger Halbwalmdachbau mit rundbogigem Portal, 2. Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-75-175-10 Gasthof
Sankt-Wolfgangsgasse 6
(Standort)
Evang.-Luth. Kirche St. Wolfgang Saalbau mit eingezogenem Chor und verschindeltem Fassadendachreiter mit Zeltdach, romanisch, 12. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-3-75-175-11 Evang.-Luth. Kirche St. Wolfgang

Haugenried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höhäcker
(Standort)
Kath. Nebenkirche St. Nikolaus Chorturmkirche, romanisch, Mitte 12. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-3-75-175-12 Kath. Nebenkirche St. Nikolaus
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Haus Werdenfels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Waldweg 15
(Standort)
Haus Werdenfels Zwei- bis dreigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Kniestock. Eckerker, Altane und Zwerchflügel, verschiefert, Werdenfelser Stil, 1906, seit 1934 Diözesanexerzitienhaus; Waldkapelle, Satteldachbau, mit Werdenfelser Madonna, 1935. D-3-75-175-4 Haus Werdenfels
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Loch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schwarzholz
(Standort)
Burgruine Höhlenburg mit Resten der Außenmauern und Bergfried mit Erker, wohl 2. Hälfte 14. Jahrhundert D-3-75-175-13 Burgruine
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Penk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Löweneckstraße 9
(Standort)
Ehem. Bauernhaus zweigeschossiger und traufständiger Halbwalmdachbau, um 1800. D-3-75-175-14 Ehem. Bauernhaus
Löweneckstraße 11
(Standort)
Kath. Nebenkirche St. Leonhard Chorturmkirche, Bruchsteinmauerwerk mit Buckelquadern, romanisch, 1. Hälfte 13. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-3-75-175-15 Kath. Nebenkirche St. Leonhard
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Löweneckstraße 13
(Standort)
Bauernhaus Beingeschossiger und giebelständiger Krüppelwalmdachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. D-3-75-175-16 Bauernhaus

Pollenried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Deuerlinger Straße 40
(Standort)
Kath. Dorfkapelle St. Maria Saalbau mit eingezogener Apsis und verblechtem Dachreiter mit Spitzdach, neugotisch, bez. 1842; mit Ausstattung. D-3-75-175-17 Kath. Dorfkapelle St. Maria
Schreinerweg 15 (300 m östlich)
(Standort)
Steinkreuz Form des Eisernen Kreuzes mit Wagenrad, Kalkstein, wohl spätmittelalterlich. D-3-75-175-26 Steinkreuz

Schönhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alpinenstraße 9
(Standort)
Kath. Filialkirche St. Johannes Baptist Saalbau mit Satteldach und Westturm mit Spitzdach, 16. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-3-75-175-18 Kath. Filialkirche St. Johannes Baptist
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Nähe Schloßstraße; Schloßstraße 12
(Standort)
Felsenkelleranlage des ehem. Schlosses abgewinkelt, mit gemauerten Tonnengewölben, 16.-18. Jahrhundert. D-3-75-175-19 Felsenkelleranlage des ehem. Schlosses
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Schwarze Laber
(Standort)
Figur des hl. Johannes Nepomuk bez. 1732, erneuert 1832. D-3-75-175-20 Figur des hl. Johannes Nepomuk

Thumhausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haugenrieder Straße 2
(Standort)
Kath. Filialkirche Schmerzhafte Muttergottes Saalbau mit Satteldach und Flankenturm mit Zwiebelhaube, 1715; mit Ausstattung. D-3-75-175-21 Kath. Filialkirche Schmerzhafte Muttergottes
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Undorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Josef-Jobst-Straße 21
(Standort)
Kath. Pfarrkirche St. Joseph Saalbau mit abgewalmtem Satteldach, Flankenturm und Vorzeichen, bez. 1934; mit Ausstattung. D-3-75-175-22 Kath. Pfarrkirche St. Joseph
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Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]