Madlow

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Stadt Cottbus
Koordinaten: 51° 43′ 24″ N, 14° 20′ 44″ O
Höhe: 78 m ü. NHN
Fläche: 3 km²
Einwohner: 1563 (31. Okt. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 521 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 03048–03050
Vorwahl: 0355
Karte
Lage von Madlow in Cottbus
St. Martinskirche
St. Martinskirche
Madlower Hauptstraße

Madlow, niedersorbisch Módłej, ist ein Ortsteil der kreisfreien Stadt Cottbus in Brandenburg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1346 wurde der Ort erstmals als Madela erwähnt. Der Ort wurde nach dem durch ihn fließenden Priorgraben, einem Nebenarm der Spree, benannt. Dieser hieß damals „Modla“. Der Name stammt aus der sorbischen Sprache und bedeutet „schwach, langsam fließendes Gewässer“.[2] Seit 1974 entstand die Großwohnsiedlung Sachsendorf-Madlow.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badesee Madlow
Straßenbahndepot Madlow

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arno Koselleck (1891–1977), deutscher Historiker
  • Dieter Nowka (1924–1998), niedersorbischer Komponist und Musikwissenschaftler

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Madlow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohner nach Ortsteilen. In: cottbus.de. Stadtverwaltung Cottbus – Fachbereich Bürgerservice, 31. Oktober 2018, abgerufen am 16. Februar 2019.
  2. Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin: Alter – Herkunft – Bedeutung. be.bra Wissenschaft, 2005, S. 111.
  3. Madlow Martinskirche Askanierwelten nach Dehio (1937)
  4. Martinskirche offizielle Website der ev. Kirchengemeinde
  5. Betriebshof Madlow