Manfeild Circuit Chris Amon

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Manfeild Circuit Chris Amon
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Manfeild Circuit Chris Amon (Neuseeland)
Red pog.svg
NeuseelandNeuseeland Feilding, Neuseeland
Streckenart: permanente Rennstrecke
Ganze Strecke
Manfeild Autocourse track map (New Zealand) clockwise.svg
Streckendaten
Streckenlänge: 4,511 km (2,8 mi)
Grand-Prix-Strecke
Manfeild Autocourse track map (New Zealand) clockwise short.svg
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
Toyota Racing Series, Formula Ford, New Zealand V8's, D1NZ, NZ Drift Series, Großer Preis von Neuseeland, V8SuperTourer
Streckenlänge: 3,033 km (1,88 mi)

Koordinaten: 40° 14′ 15″ S, 175° 33′ 26″ O

Der Manfeild Circuit Chris Amon, ehemals Manfeild Autocourse, ist eine Motorsport-Rennstrecke im neuseeländischen Feilding, etwa 130 km nordöstlich der Hauptstadt Wellington.

Die Strecke, die in ihrer heutigen Form als sehr anspruchsvoll gilt, wurde 1973 erbaut und 1990 erweitert, um internationalen Standards zu entsprechen. Sie ist bei Zuschauern und Fahrern äußerst beliebt. Neben Rennveranstaltungen findet auf dem Streckenareal auch eine Vielzahl öffentlicher Veranstaltungen statt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Circuit Chris Amon wurde 1973 vom Manawatu Car Club Incorporated als Manfeild Autocourse errichtet und eingeweiht. Anfangs hatte er eine Länge von 3.033 Metern. Im Jahr 1990 kaufte der Automobilclub Land hinzu und erweiterte die Strecke, die in der Folge unter anderem von der FIM für Motorradrennen homologiert wurde.

Im Jahr 2004 schlossen sich die drei Eigner auf deren Grund die Rennstrecke liegt zum Manfeild Park Trust zusammen, um die Entwicklung des Areals, auf dem sich außerdem unter anderem noch ein 7750 m² großes multifunktionales Stadion befindet, das oft als Reitanlage genutzt wird, voranzutreiben. In Zukunft ist der Bau neuer Boxenanlagen, eines Fahrsicherheitszentrums sowie eines landwirtschaftlichen Gewerbeparks geplant.

2016 wurde die Strecke nach dem neuseeländischen Formel-1-Fahrer Chris Amon umbenannt.[1]

Strecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motorsport-Veranstaltungen werden ausschließlich auf der kürzeren Grand-Prix-Strecke ausgetragen, da der später hinzugefügte Streckenabschnitt keine FIA-Lizenz besitzt. Die Strecke kann in beide Richtungen befahren werden, wird jedoch meist im Uhrzeigersinn genutzt. Nur Motorradrennen können auch mit Sondererlaubnis in die entgegengesetzte Richtung ausgetragen werden.[2]

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Circuit Chris Amon werden heute eine Vielzahl von Rennen zu nationalen neuseeländischen Rennserien, wie der Formel Ford, der Mini Challenge, dem Porsche-GT3-Cup oder der Toyota-Racing-Series ausgetragen. Außerdem finden auf dem Streckenareal eine Vielzahl öffentlicher Veranstaltungen statt, darunter Pferdeschauen, Tagungen, Radrennen und Feuerwerke.

Zwischen 1988 und 1992 gastierte die Superbike-Weltmeisterschaft viermal auf der Strecke.

Sieger der Superbike-WM-Läufe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Sieger 1. Lauf Sieger 2. Lauf
1988 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Merkel (Honda) BelgienBelgien Stéphane Mertens (Honda)
1989 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Terry Rymer (Yamaha) BelgienBelgien Stéphane Mertens (Honda)
1990 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Terry Rymer (Yamaha) AustralienAustralien Rob Phillis (Kawasaki)
1992 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Doug Polen (Ducati) ItalienItalien Giancarlo Falappa (Ducati)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manfeild circuit renamed in honour of Chris Amon - Speedcafe. Abgerufen am 3. Mai 2017.
  2. Manfeild. Abgerufen am 8. Juni 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]