Matthias Nawrat

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Matthias Nawrat (2013)

Matthias Nawrat (* 13. September 1979 in Opole) ist ein deutscher Schriftsteller polnischer Herkunft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Nawrat wurde im polnischen Opole geboren und siedelte 1989 mit seiner Familie nach Bamberg über. Von 2000 bis 2007 studierte er Biologie in Heidelberg und Freiburg im Breisgau. 2009 nahm er ein Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne auf. Sein Debütroman Wir zwei allein erschien 2012 bei Nagel & Kimche.

Auf Einladung der Jurorin Hildegard Elisabeth Keller nahm Nawrat 2012 an den 36. Tagen der deutschsprachigen Literatur teil, wo er den Text Unternehmer las und damit den mit 10.000 Euro dotierten Kelag-Preis gewann, nachdem er den Hauptpreis im Stechen verfehlt hatte.

Der Titel seines Romans Der traurige Gast (2019) ist eine Anspielung auf das Goethe-Zitat: „So lang du das nicht hast, dieses: Stirb und Werde! Bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde“. Laut Welt-Kritiker Richard Kämmerlings handelt es sich um einen "Meta-Roman über die Gegenwart", das "Setting ist ein sehr exakt beobachtetes Berlin", und dabei passieren die biografisch wesentlichen Dinge im Schildern von Erinnerungen.[1]

Der Schriftsteller lebt und arbeitet in Berlin und ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudis roter Hund. In: entwürfe Nr. 55. Zürich, 2008.
  • Szymon. In: Anthologie zum Uslarer Literaturpreis 2010 „Deutsch-Polnische Grenzerfahrungen einer jungen Generation“. Verlag Mitzkat Holzminden, Holzminden, 2010.
  • Arkadiusz Protasiuk. In: Happy End – Die besten Geschichten aus dem MDR-Literaturwettbewerb 2011. Hrsg. Michael Hametner, Verlag Neues Leben, Berlin, 2011.
  • Pan Tadek. In: poet Nr. 12. Leipzig, 2012.
  • Der Mückenschwarm – poetologische Fragmente, am Kern vorbei. In: Volltext 2/2012. Wien, 2012.
  • Grenze und Utopie. In: Schreibende Nomaden entdecken Europa. Hrsg. Alexander Peer, Limbus Verlag, Innsbruck, 2019.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Matthias Nawrat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richard Kämmerlings: „Wie man das depressive Berlin der Gegenwart versteht“, Rezension in Die Welt vom 5. Februar 2019, abgerufen 15. Februar 2019