Literaturpreis der Stadt Bremen

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Der Bremer Literaturpreis wurde von 1954 bis 1959 vom Senat der Freien Hansestadt Bremen vergeben, bis 1959 die auswählende Jury durch die Weigerung des Senats, Günter Grass für Die Blechtrommel auszuzeichnen, düpiert wurde und großteils zurücktrat. Seit der durch den Senat erfolgten Gründung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung im Jahr 1962 verleiht diese den Bremer Literaturpreis. Er ist zurzeit mit 20.000 Euro dotiert.

1954 wurde die Auszeichnung zu Ehren des 75. Geburtstages von Rudolf Alexander Schröder zum ersten Mal verliehen. Zusätzlich wird seit 1977 ein mit 6000 Euro dotierter Förderpreis verliehen, der von 2004 bis 2013 von der Öffentlichen Versicherung Bremen (ÖVB) finanziert wird.

Alexander Kluge ist der bislang einzige Autor, dem diese Auszeichnung zweimal zuerkannt wurde (1979 und 2001).

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1954 bis 1974[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1975 bis 1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jury[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Sieber, Vorstandsvorsitzender (berufen am 5. September 2006)

bis Juni 2006 Staatssekretär im Kulturministerium des Landes Baden-Württemberg

Literaturkritiker und Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung

  • Barbara Lison, Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin (berufen am 5. September 2006)

Direktorin der Stadtbibliothek Bremen

seit 1999 Literaturredakteur bei der »Neuen Zürcher Zeitung«

Literaturredakteur bei der »Welt«

Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Literaturwissenschaftlerin, -kritikerin und Essayistin (Der Standard, Wiener Journal, Die Presse, Literatur und Kritik, ORF-Radio)

  • und jeweils optional die Preisträger/innen des Vorjahres

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • "Bewundert viel und viel gescholten ...". Der Bremer Literaturpreis 1954–1998. Reden der Preisträger und andere Texte. Eine Dokumentation der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, herausgegeben von Wolfgang Emmerich, Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven 1999

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]