Max Nathan

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Max Nathan

Max Nathan (* 9. Juli 1919; † 2. September 1960 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Autorennfahrer.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein erstes Rennen, die ADAC Deutschlandfahrt, bestritt er 1950 mit einem Ford Taunus in der Klasse der Tourenwagen bis 1200 cm³. 1952 gelang ihm bei der 22. Rallye Monte Carlo mit Heinz Schellhaas der 2. Platz auf einem Volkswagen S4 in der Klasse bis 1100 cm³. Die Rallye Paris-Lissabon im Mai 1952 beendete er in der Klasse bis 1100 cm³ auf dem ersten Platz mit einem Porsche 356 Coupé b4. Am 3. August 1952 siegte Nathan in der Klasse bis 1500 cm³ auf dem Nürburgring auf einem Porsche. In den darauf folgenden Jahren nahm er an der Tulpenrallye (1952), Rallye des Alpes (1952,1954), Mille Miglia (1954, 1955, 1956), 24-Stunden-Rennen von Le Mans (1953, 1956) und dem Grand Prix Spa (1957) teil.

Max Nathan/Helm Glöckler nahmen am 18. August 1954 an der Rallye Lüttich-Rom-Lüttich mit dem Glöckler-Porsche Nr. 7 teil, dessen einziges Rennen.

In seinem erfolgreichsten Jahr 1956 gewann Nathan die deutsche Rallyemeisterschaft. Im selben Jahr feierte er Erfolge bei den Rennen auf der Solitude, Nürburgring, Wiesbaden, Avus/Berlin und der Wintersternfahrt.

Am 27. Februar 1957 wurde Max Nathan mit dem Silbernen Lorbeerblatt als deutscher Automobil-Meister auf Seriensportwagen ausgezeichnet.[1]

Im September 1960 starb Max Nathan bei einem Verkehrsunfall 41-jährig.[1]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1956 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Porsche KG Porsche 356 Carrera 1500 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Helm Glöckler Ausfall Wagenbrand nach Kollision

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Spiegel 38/1960