24-Stunden-Rennen von Le Mans 1954

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Ferrari 375 Plus
OSCA MT4

Das 22. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 22e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, fand vom 12. bis 13. Juni 1954 auf dem Circuit des 24 Heures statt.

Das Rennen[Bearbeiten]

Das 24-Stunden-Rennen des Jahres 1954 entwickelte sich wie im Jahr davor zu einem Zweikampf der Werkswagen von Jaguar und Ferrari. Bei Jaguar hatte der neue D-Type seinen ersten offiziellen Renneinsatz. Die drei Werkswagen wurden von den Teams Duncan Hamilton/Tony Rolt, Peter Whitehead/Ken Wharton und Stirling Moss/Peter Walker pilotiert.

Ferrari brachte den neuen 375 Plus an die Sarthe, der auf der langen Hunaudières-Geraden zwar langsamer war als die Jaguar, aber durch bessere Gewichtsverteilung auf der gesamten Runde schnellere Rundenzeiten erzielte. Neben den 375 Plus, die nur von den Werksfahrern der Scuderia gefahren wurden, waren auch 375MM am Start, die von Briggs Cunningham eingesetzt wurden. Der US-Amerikaner ergänzte seine Rennmannschaft mit den bewährten Cunningham C4-R. Bei Aston Martin vertraute man auf die DB3 Coupés, wobei der Einsatzwagen von Carroll Shelby und Paul Frère eine Stars and Strips-Lackierung erhielt. Lancia war nicht zum Rennen erschienen. Die italienische Rennmannschaft hatte mit dem Lancia D24 die Mille Miglia gewonnen und erreichte beim 12-Stunden-Rennen von Sebring den zweiten Gesamtrang, verzichtete jedoch auf eine Teilnahme in Le Mans.

In den kleineren Klassen kamen in den DB HBR von Deutsch & Bonnet neben den Panhard-Triebwerken erstmals auch Renault-Motoren zum Einsatz. Maserati gab sein Le-Mans-Debüt, und bei Porsche kamen die 550 Spyder an die Sarthe.

In der ersten Rennstunde bildete sich eine Ferrari-Dreifach-Führung: José Froilán González führte vor Robert Manzon und Paolo Marzotto. Bester Jaguar-Pilot war Tony Rolt an der vierten Stelle. In der Nacht kam ein heftiges Gewitter auf, und das Feld begann sich zu lichten. Neben diversen Unfällen fielen viele Werkswagen mit technischen Defekten aus. Bis knapp vor Schluss lieferten sich der Gonzales/Trintignant-Ferrari und der Rolt/Hamilton-Jaguar einen heftigen Zweikampf um die Gesamtführung, als beim letzten Boxenstopp von Gonzales der 375 Plus wegen einer nassen Zündung nicht mehr ansprang. 12 Minuten vergingen, ehe der Argentinier wieder zurück auf die Strecke konnte. Am Ende rettete er einen Vorsprung von 4 Kilometer in Ziel. Es war der zweite Sieg für Ferrari in Le Mans und der erste für die Werksmannschaft.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Piloten nach Nationen[Bearbeiten]

Frankreich 1946Vierte Französische Republik 52 Franzosen Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 27 Briten Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten 9 US-Amerikaner BelgienBelgien 8 Belgier ItalienItalien 7 Italiener
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland 4 Deutsche SchwedenSchweden 2 Schweden ArgentinienArgentinien 1 Argentinier Brasilien 1889Brasilien 1 Brasilianer Dominikanische RepublikDominikanische Republik 1 Dominikaner
MarokkoMarokko 1 Marokkaner NiederlandeNiederlande 1 Niederländer Spanien 1945Spanien 1 Spanier ThailandThailand 1 Thailänder Venezuela 1954Venezuela 1 Venezolaner
  • Ältester Fahrer: Frankreich 1946Vierte Französische Republik Yves Giraud-Cabantous (50 Jahre)
  • Jüngster Fahrer: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins (23 Jahre)

Schlussklassement[Bearbeiten]

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen Runden
1 S 5.0 4 ItalienItalien Scuderia Ferrari ArgentinienArgentinien José Froilán González
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Maurice Trintignant
Ferrari 375 Plus Ferrari 5.0L V12 302
2 S 5.0 14 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Duncan Hamilton
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Rolt
Jaguar D-Type Jaguar 3.4L I6 301
3 S 8.0 2 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Briggs Cunningham Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bill Spear
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Sherwood Johnston
Cunningham C4-R Chrysler 5.5L V8 283
4 S 5.0 16 BelgienBelgien Ecurie Francorchamps BelgienBelgien Roger Laurent
BelgienBelgien Jacques Swaters
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6 277
5 S 8.0 1 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Briggs Cunningham Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Briggs Cunningham
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Gordon Bennet
Cunningham C4-R Chrysler 5.5L V8 274
6 S 3.0 30 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Equipe Gordini MarokkoMarokko André Guelfi
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Pollet
Gordini T15S Gordini 2.5L I6 263
7 S 2.0 35 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bristol Aeroplane Company Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter S. Wilson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Mayers
Bristol 450 Bristol 2.0L I6 260
8 S 2.0 33 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bristol Aeroplane Company Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tommy Wisdom
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jack Fairman
Bristol 450 Bristol 2.0L I6 257
9 S 2.0 34 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Bristol Aeroplane Company Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Keen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Line
Bristol 450 Bristol 2.0L I6 255
10 S 750 57 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Automobiles Deutsch et Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik René Bonnet
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Élie Bayol
DB HBR Panhard 0.7L Flat-2 240
11 S 2.0 36 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Automobiles Frazer Nash Ltd. NiederlandeNiederlande Maurice Gatsonides
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Marcel Becquart
Frazer Nash Le Mans Coupe Bristol 2.0L I6 228
12 S 1.5 39 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Porsche KG BelgienBelgien Johnny Claes
BelgienBelgien Pierre Stasse
Porsche 550/4 RS 1500 Spyder Porsche 1.5L Flat-4 228
13 S 750 55 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Ets. Monopole Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Hémard
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Flahault
Monopole X84 Panhard 0.6L Flat-2 222
14 S 1.1 47 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Porsche KG Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Zora Arkus-Duntov
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Gustave Olivier
Porsche 550/4 RS 1100 Spyder Porsche 1.1L Flat-4 216
15 S 2.0 62 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edgar B. Wadsworth Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Edgar Wadsworth
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Brown
Triumph TR2 Triumph 2.0L I4 214
16 S 750 56 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Ecurie Jeudy-Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik Marc Gignoux
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Louis Cornet
DB HBR Panhard 0.7L Flat-2 213
Nicht klassiert
17 S 750 59 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946Vierte Französische Republik René Cotton
Frankreich 1946Vierte Französische Republik André Beaulieux
Panhard X88 Panhard 0.6L Flat-2 195
18 S 750 54 Frankreich 1946Vierte Französische Republik P. Garzynski Frankreich 1946Vierte Französische Republik René Breuil
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Py
BG Le Mans Renault 0.7L I4 194
Disqualifiziert
19 S 5.0 11 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Georges Grignard Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Blanc
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Serge Nersessian
Talbot-Lago T26 Grand Sport Talbot 4.6L I6 206
20 S 1.5 43 ItalienItalien Automobili O.S.C.A. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lance Macklin
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Leygonie
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten James Simpson
Osca MT4 1500 Osca 1.5L I4 247
Ausgefallen
21 S 1.5 42 ItalienItalien Automobili O.S.C.A. Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Péron
ItalienItalien Francesco Giardini
Osca MT4 1500 Osca 1.5L I4 243
22 S 5.0 8 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Reginald Parnell
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori
Aston Martin DB3SSC Aston Martin 2.9L Supercharged I6 222
23 S 1.1 63 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Lucien Farnaud Frankreich 1946Vierte Französische Republik Lucien Farnaud
ItalienItalien Adolfo Macchieraldo
Osca MT4 1100 Osca 1.1L I4 199
24 S 750 49 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Automobiles VP Frankreich 1946Vierte Französische Republik Yves Giraud-Cabantous
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Just-Emile Vernet
VP 166R Renault 0.7L I4 190
25 S 5.0 5 ItalienItalien Scuderia Ferrari Frankreich 1946Vierte Französische Republik Robert Manzon
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Louis Rosier
Ferrari 375 Plus Ferrari 5.0L V12 177
26 S 750 58 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Chancel
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Robert Chancel
Monopole X88 Panhard 0.6L Flat-2 157
27 S 1.5 41 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Porsche KG Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Hans Herrmann
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Helmut Polensky
Porsche 550/4 RS 1500 Spyder Porsche 1.5L Flat-4 148
28 S 3.0 20 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown ThailandThailand Prinz Bira
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins
Aston Martin DB3S Coupe Aston Martin 2.9L I6 138
29 S 5.0 15 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Whitehead
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Wharton
Jaguar D-Type Jaguar 3.4L I6 131
30 S 3.0 27 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean-Paul Colas Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean-Paul Colas
Brasilien 1889Brasilien Hernando da Silva Ramos
Aston Martin DB2/4 Vignale Aston Martin 2.9L I6 121
31 S 5.0 6 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Briggs Cunningham Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Phil Walters
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten John Fitch
Ferrari 375MM Ferrari 4.5L V12 120
32 S 2.0 28 ItalienItalien Officine Alfieri Maserati Spanien 1945Spanien Alfonso de Portago
ItalienItalien Carlo Tomasi
Maserati A6GCS Maserati 2.0L I6 116
33 S 2.0 38 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Automobiles Frazer Nash Ltd. SchwedenSchweden Sture Nottorp
SchwedenSchweden Ivar Andersson
Frazer Nash Le Mans Bristol 2.0L I6 109
34 S 750 52 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Ecurie Jeudy-Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik Marc Azéma
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Alphonse de Burnay
DB HBR Renault 0.7L I4 102
35 S 2.0 44 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Alexandre Constantin Frankreich 1946Vierte Französische Republik Edmond Mouche
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Alexandre Constantin
Constantin Barquette Peugeot 1.3L Supercharged I4 95
36 S 5.0 12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jaguar Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Walker
Jaguar D-Type Jaguar 3.4L I6 92
37 S 5.0 3 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Umberto Maglioli
ItalienItalien Paolo Marzotto
Ferrari 375 Plus Ferrari 5.0L V12 88
38 S 1.1 46 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kieft Cars Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alan Rippon
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich William Black
Kieft Coventry Climax 1.1L I4 86
39 S 1.1 65 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Equipe Gordini BelgienBelgien André Pilette
BelgienBelgien Gilberte Thirion
Gordini T17S Gordini 1.1L I4 76
40 S 3.0 19 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Equipe Gordini Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Behra
Frankreich 1946Vierte Französische Republik André Simon
Gordini T24S Gordini 3.0L I8 76
41 S 3.0 22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Carroll Shelby
BelgienBelgien Paul Frère
Aston Martin DB3S Aston Martin 2.9L I6 74
42 S 750 50 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Guy Michel et André Guillard Frankreich 1946Vierte Französische Republik Guy Michel
Frankreich 1946Vierte Französische Republik André Guillard
Renault 4CV Renault 0.7L I4 73
43 S 3.0 21 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ian Stewart
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Whitehead
Aston Martin DB3S Coupe Aston Martin 2.9L I6 64
44 S 5.0 9 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Ecurie Rossier Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean-Louis Rosier
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Meyrat
Talbot-Lago T26GS Talbot-Lago 4.5L I6 62
45 S 2.0 31 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Equipe Gordini Frankreich 1946Vierte Französische Republik Charles de Clareur
Frankreich 1946Vierte Französische Republik André Moynet
Gordini T15S Gordini 2.0L I6 54
46 S 2.0 37 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Automobiles Frazer NasLtd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rodney F. Peacock
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Gerry A. Ruddock
Frazer Nash Le Mans Bristol 2.0L I6 49
47 S 5.0 10 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Levegh Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Levegh
Venezuela 1954Venezuela Lino Fayen
Talbot-Lago T26 Grand Sport Talbot-Lago 4.4L I6 33
48 S 1.1 48 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kieft Cars Ltd. Frankreich 1946Vierte Französische Republik Georges Trouis
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alfred P. Hitchings
Kieft Sport MG 1.1L I4 26
49 S 5.0 7 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eric Thompson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dennis Poore
Lagonda DP115 Lagonda 4.5L V12 25
50 S 750 66 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Faucher Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Faucher
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Hébert
Renault 4CV Renault 0.7L I4 20
51 S 750 51 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Automobiles Deutsch et Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik Pierre Louis-Dreyfus
BelgienBelgien Léon Dernier
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Lucas
DB HBR Renault 0.7L I4 8
52 S 750 53 ItalienItalien Nardi et Co. Frankreich 1946Vierte Französische Republik Alexandre Gacon
ItalienItalien Mario Damonte
Nardi 750LM Crosley 0.7L I4 7
53 S 5.0 18 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Luigi Chinetti Dominikanische RepublikDominikanische Republik Porfirio Rubirosa
ItalienItalien Innocente Baggio
Ferrari 375MM Berlinetta Ferrari 4.5L V12 5
54 S 750 60 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946Vierte Französische Republik Lucien Pailler
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Dewes
Panhard X88 Panhard 0.6L Flat-2 5
55 S 1.5 40 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Porsche KG Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Richard von Frankenberg
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Helm Glöckler
Porsche 550/4 RS 1500 Spyder Porsche 1.5L Flat-4 4
56 S 750 64 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Ecurie Jeudy-Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik Claude Storez
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean-Claude Vidilles
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Lucas
DB HBR Renault 0.7L I4 4
57 S 750 61 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Automobiles Panhard et Levassor Frankreich 1946Vierte Französische Republik Eugène Dussous
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Savoye
Panhard X84 Panhard 0.6L Flat-2 1
Nicht gestartet
58 S 3.0 23 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mann Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Mann
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Charles Brackenbury
Aston Martin DB3S Aston Martin 2.9L I6 1
59 S 2.5 29 ItalienItalien Officine Maserati Frankreich 1946Vierte Französische Republik Michel Poberejsky Maserati 250S 2
zurückgezogen
60 S 3.0 29 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Donald Healey Motor Company Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten George Hunton
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Ed Lunken
Austin-Healey 100 3
61 S 3.0 30 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Donald Healey Motor Company Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ron Flockhart
MonacoMonaco Louis Chiron
Austin-Healey 100 4

1 nicht gestartet 2 zu Spät zur technischen Abnahme erschienen 3 zurückgezogen 4 zurückgezogen

Nur in der Meldeliste[Bearbeiten]

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis Motor Reifen
62 S 3.0 ItalienItalien Scuderia Ferrari Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Mike Hawthorn
ItalienItalien Giuseppe Farina
Ferrari 250 Monza Ferrari 2.9L V12
63 S 3.0 7 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Gianni Marzotto
ItalienItalien Piero Carini
Frankreich 1946Vierte Französische Republik Maurice Trintignant
Ferrari 250 Monza Ferrari 2.9L V12
64 S 5.0 3 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Reginald Parnell
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Roy Salvadori
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eric Thompson
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Dennis Poore
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Pat Griffith
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Graham Whitehead
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter Collins
Lagonda DP115 Lagonda 4.5L V12
65 S 4.0 BelgienBelgien Ecurie Franchorchamps BelgienBelgien Roger Laurent
BelgienBelgien Jacques Swaters
Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6
66 3.0 30 ItalienItalien Officine Alfieri Maserati ItalienItalien Sergio Mantovani
ItalienItalien Bruno Venezian
Maserati 250S Maserati 2.9L I6
67 ERG G-Type
68 S 8.0 1 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sydney Allard Allard J2R Cadillac 5.4L V8
69 S 750 73 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean Hébert Renault 4CV Renault 0.7L I4
70 S 750 74 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Lecat Renault 4CV Renault 0.7L I4
71 S 750 75 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Ecurie Rosier Renault 4CV Renault 0.7L I4
72 S 4.0 18 ItalienItalien Scuderia Lancia ItalienItalien Alberto Ascari
ItalienItalien Luigi Villoresi
Lancia D24 Lancia 3.3L V6
73 S 4.0 19 ItalienItalien Scuderia Lancia ArgentinienArgentinien Juan Manuel Fangio
ItalienItalien Piero Taruffi
Lancia D24 Lancia 3.3L V6
74 S 4.0 20 ItalienItalien Scuderia Lancia Frankreich 1946Vierte Französische Republik Robert Manzon
ItalienItalien Eugenio Castellotti
Lancia D24 Lancia 3.3L V6
75 S 3.0 21 DeutschlandDeutschland Daimler-Benz AG Mercedes-Benz 300SL Mercedes-Benz 3.0L I8
76 S 3.0 22 DeutschlandDeutschland Daimler-Benz AG Mercedes-Benz 300SL Mercedes-Benz 3.0L I8
77 S 3.0 23 DeutschlandDeutschland Daimler-Benz AG BelgienBelgien Paul Frère Mercedes-Benz 300SL Mercedes-Benz 3.0L I8
78 S 3.0 28 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Donald Healey Motor Company ThailandThailand Prinz Bira
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lance Macklin
Austin-Healey 100
79 S 3.0 66 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean-Paul Colas Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean-Paul Colas
Brasilien 1889Brasilien Hernando da Silva Ramos
Austin-Healey 100
80 S 1.5 51 ItalienItalien Automobili O.S.C.A. Dominikanische RepublikDominikanische Republik Porfirio Rubirosa
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Otto Linton
Osca MT-4 Osca 1.5L I4
81 Frankreich 1946Vierte Französische Republik J. Conte Simca Aronde
82 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Louis Rosier Ferrari
83 S 750 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kieft Cars Ltd. Kieft
84 S 500 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Kieft Cars Ltd. Kieft
85 S 4.0 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Manussis Jaguar C-Type Jaguar 3.4L I6
86 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Automobiles Frazer-Nash Ltd. Frazer-Nash
87 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Briggs Cunningham Cunningham C6-R
88 S 750 ItalienItalien Nardi et Co. Nardi 750LM Crosley 0.7L I4

Klassensieger[Bearbeiten]

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
Index of Performance – 8. Annual Cup des ACO Frankreich 1946Vierte Französische Republik René Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik Élie Bayol DB HBR Rang 10
20. Biennial Cup Frankreich 1946Vierte Französische Republik René Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik Élie Bayol DB HBR Rang 10
5001–8000 cm³ Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Bill Spear Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Sherwood Jonhston Cunningham C4-R Rang 3
3001–5000 cm³ ArgentinienArgentinien José Froilán González Frankreich 1946Vierte Französische Republik Maurice Trintignant Ferrari 375 Plus Gesamtsieg
2001–3000 cm³ MarokkoMarokko André Guelfi Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jacques Pollet Gordini T15 Rang 6
1501–2000 cm³ Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Peter S. Wilson Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Mayers Bristol 450 Rang 7
1101–1500 cm³ BelgienBelgien Johnny Claes BelgienBelgien Pierre Stasse Porsche 550/4 RS 1500 Spyder Rang 12
751–1100 cm³ Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Zora Arkus-Duntov Frankreich 1946Vierte Französische Republik Gustave Olivier Porsche 550/4 RS 1100 Spyder Rang 14
– 750 cm³ Frankreich 1946Vierte Französische Republik René Bonnet Frankreich 1946Vierte Französische Republik Élie Bayol DB HBR Rang 10

Renndaten[Bearbeiten]

  • Gemeldet: 88
  • Gestartet: 57
  • Gewertet: 16
  • Rennklassen: 9
  • Zuschauer: unbekannt
  • Ehrenstarter des Rennens: Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Prinz der Niederlande
  • Wetter am Rennwochenende: Regen am Sonntag
  • Streckenlänge: 13,492 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 302
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 4061,150 km
  • Siegerschnitt: 169,215 km/h
  • Pole Position: unbekannt
  • Schnellste Rennrunde: José Froilán González – Ferrari 375 Plus (#4) und Paolo Marzotto – Ferrari 375 Plus (#3) – 4.16.800 = 189,139 km/h
  • Rennserie: 4. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1954

Literatur[Bearbeiten]

  • R. M. Clarke: Le Mans. The Jaguar Years 1949–1957. Brooklands Books, Cobham 1997, ISBN 1-85520-357-X.
  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgängerrennen
Mille Miglia 1954
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
RAC Tourist Trophy 1954